thermometer.jpgOder besser gesagt: Pack die Schwimmwindel ein! Und auf geht´s zum Babyschwimmen! Da Kinder in der Regel von Natur aus sehr viel Spaß im Umgang mit dem Element Wasser haben, sind die meisten Kleinen im Wasser quietsch vergnügt und kreuzfidel. Die zwei wichtigsten Faktoren um Babyschwimmen für Eltern und Kind zum Vergnügen werden zu lassen sind aber eine passende und kindgerechte Wasser- und die Lufttemperatur. Erst wenn Mamas und Papas schon zu schwitzen beginnen gefällt es den Babys so richtig gut.

Da nicht immer ein Hallenbad oder eine Therme in der Nähe des eigenen Wohnorts ist, gehen nicht alle Eltern mit Ihren Kindern zum Babyschwimmen. Als Alternative zu einem „klassischen“ Baby-Schwimmkurs eignet sich aber auch ein Urlaub ganz gut, um die ersten Plantsch- und Schwimmversuche des eigenen Nachwuchses zu beklatschen.

Aber auch rein wissenschaftlich gesehen, sprechen viele Faktoren für das Babyschwimmen. So ermöglicht Wasser Babys schon in den ersten Monaten eine dreidimensionale Beweglichkeit. Ihr Baby erlebt sich somit selbst. Durch die Bauchlage beim Babyschwimmen wird das Reflexkriechen der Babys stimuliert, und zwar durch Aktivierung der Muskulatur. Dadurch wird die im zentralen Nervensystem liegende Koordination der Bewegungsmuster früher aktiviert und stabilisiert.

Babyschwimmen ist also nicht nur lustig, sondern fördert auch die Entwicklung des eigenen Nachwuchses. Grund genug, um bei meinem letzten Hotelaufenthalt in Tirol auch ein Thermometer griffbereit zu haben. Und siehe da! Luft und Wasser mehr als babyfreundlich. Im besagten Hotel in der Nähe von Kitzbühel wird übrigens drei Mal wöchentlich kostenlos Babyschwimmen für Hausgäste angeboten. Also: Schwimmwindel, Thermometer und Schwimmente eingepackt und ab in die Fluten…