Archiv für März, 2008

Verfasst von Susann am 17 Mrz 2008

Zeitraffer

Frisch geschlüpftFrollein ist jetzt acht Monate alt. Und am Anfang denkt man immer: “Ach, könnte sie doch schon dieses oder jenes, dann wäre sie zufriedener und würde nicht maulend auf dem Rücken liegen.” Jetzt flitzt Nika übers Laminat, zieht sich überall hoch, begrüßt einen morgens (und nachts) stehend im Bett, grabbelt alles an, was sie in die Finger bekommt - und man denkt: “Oh Gott, geht das alles schnell! Muss das denn sein? Sie ist doch eben erst auf die Welt gekommen.” Merke: Einer Muddi kann man es nicht recht machen. Ich glaube, auch das ist Teil der groß angelegten Natur-Intrige: Der Zustand des Bedauerns führt dazu, dass die Bereitschaft, für weiteren Nachwuchs zu sorgen, mittelfristig groß ist. Ich betone MITTELFRISTIG, nicht, dass es hier zu Missverständnissen kommt!!!! Vorher würde ich gern mal wieder die eine oder andere Nacht durchschlafen.

Verfasst von Philip am 16 Mrz 2008

Die Millionenshow

Philip bei der MillionenshowWer kennt sie nicht? Die Millionenshow. Je nachdem ob Sie „Brötchen“ zur Semmel sagen oder „Semmerl“ wird „Ihre“ Ausgabe dieser erfolgreichen TV-Sendung dann von Günther Jauch oder Armin Assinger moderiert. Meine Ausgabe der Millionenshow hat Mama moderiert. Schauplatz meines Auftritts war nicht ein TV-Studio in Köln, sondern das Wohnzimmer meiner Großeltern mütterlicherseits. Auch sonst gab es da einige ärgerliche Änderungen gegenüber der Millionenshow im Fernsehen. So durfte ich, obwohl ich am heißen Stuhl saß keines der herum liegenden Handys benutzen um meinen Joker anzurufen. Das Publikum war zahlenmäßig auch eher bescheiden. Ich habe exakt vier Personen gezählt. Mama, Papa, Oma und Opa. Da die alle vier der Babysprache nicht mächtig sind, war auch der Publikumsjoker ein Reinfall. Na ja. Selbst ist der Mann! Und so hab ich mich dann Frage um Frage nach vor gearbeitet. Alles was ich in den letzten Wochen erlebt habe wollte mein Moderator von mir wissen. Bis zur Million hab ich’s nicht geschafft! Zu früh wurde aus Philip ein Zappel-Philip der dann auch gleich schnurstracks den Stuhl verließ, um sich wieder intensiv seinem Spielzeug zu widmen. Die Pisa-Studie möge es mir nachsehen, aber ich finde die Millionenshow doof.

Verfasst von Thomas Pompernigg am 16 Mrz 2008

Herzlich Willkommen im Kinderparadies!

Die deutsche Fußball-Legende Franz Beckenbauer ließ im vergangenen Jahr in einem Interview mit folgendem Satz aufhorchen: „Ich brauche keinen Fernseher, ich brauche kein Kino, ich habe zwei kleine Kinder”. Eltern, speziell junge Eltern, können dem „Kaiser“ sicher beipflichten: Langweilig wird einem mit Kindern nie! Schier unaufhörlich wird gekrabbelt, gespielt, gelacht und herum geturnt.

Foto Dilly´s Wellnesshotel WindischgarstenAnders bei den Eltern. Hier ist es von Zeit zu Zeit nötig den eigenen Akku wieder auf Vordermann zu bringen. Ein probates Mittel dafür bietet ein gemeinsamer Urlaub. Damit der Urlaub aber nicht zum Déjà-vu-Erlebnis des Alltags wird, ist die Wahl des richtigen Urlaubsquartiers besonders wichtig. Kinder beschäftigt, kompetent betreut und gut versorgt zu wissen, steht bei vielen Eltern daher an erster Stelle. Gefolgt vom Wunsch nach der eigenen Entspannung und Erholung.

Gesucht wird also ein Hotel für die ganze Familie, in dem jeder voll auf seine Rechnung kommt! Wir haben ein solches gefunden. Und zwar in Windischgarsten (Oberösterreich). Unter dem Motto: „Egal ob Groß oder Klein, bei uns fühlen sich alle wohl“ wird täglich Familienurlaub vom Feinsten geboten. Das Angebot für Kinder scheint dabei unerschöpflich. Rutschen, Hängebrücken, Go-Kart Bahnen, Play Station, Kindersauna, Kinderfitnessclub, Krabbelstube, Babyspielecke und viele tolle Angebote mehr, sorgen für beste Stimmung bei den Kleinen. Und garantieren Verschnaufpausen für Mama und Papa!

Verfasst von Gerlinde Remsing am 15 Mrz 2008

Hebamme

Die Berufsbezeichnung „Hebamme“ stammt vom althochdeutschen Ausdruck „hevianna“, was „die Hebende“ heißt. Der Ausdruck dürfte aus der germanischen Zeit stammen. Damals hielt die Hebamme das Neugeborene auf einem Schild dem Vater entgegen, nahm er es auf, hatte er das Neugeborene anerkannt.

Der Beruf der Hebamme ist einer der ältesten der Welt. Frauen haben schon immer Frauen während „ihrer schwersten Stunde“ begleitet. Von je her war alles rund um die Geburt Frauensache und bis ins 17. Jahrhundert hinein nur von der Hebamme begleitet. Die Geburten fanden ausschließlich zu Hause statt. Eingebettet in die eigene Familie war es für die Wöchnerin kein Problem sich eingehend zu schonen und sich um das Neugeborene zu kümmern. Die Frau, die Hebamme werden wollte, sollte nicht älter als 40 Jahre sein. Gesund an Körper und Seele und nach Möglichkeit bereits selbst Kinder haben. Der Beruf wurde von den Stadträten oft an Frauen vergeben, die Witwe geworden waren und sich und ihre Kinder ernähren mussten.

Im Grunde hat sich an der Tätigkeit der Hebammen bis heute nicht sehr viel geändert, abgesehen von der erweiterten Ausbildung. Hebammen arbeiten nach wie vor mit Frauen während der ganzen Schwangerschaft, begleiten sie bei der Geburt und geben Hilfestellung in der ersten Zeit danach. Hebammen stellen ihr Wissen und Können zur Verfügung. Nützen Sie die Möglichkeiten der Hebammenbetreuung.

Verfasst von Philip am 13 Mrz 2008

Ich und mein schnittiger „Rentner-Ferrari“!

Ich drehe schon seit Stunden, diese meine Runde…

Philip on Tour...Juhu! Ich habe ein neues Lieblings-Spielzeug. Einen so genannten „Rollator“. Die Teile wurden um 1980 in Schweden erfunden. Eigentlich nicht für Zwerge wie mich, sondern als fahrbare Gehilfen für gehbehinderte oder körperlich schwache Personen. Daher rühren wohl auch die wenig schmeichelhaften Spitznamen, wie Rentner-Ferrari, Mutti-Mercedes oder Pflasterporsche. Ich für meinen Teil, bin von meiner Lauflernhilfe allerdings total begeistert. Unermüdlich düse ich damit die Wohnung rauf und runter. Alles was sich mir in den Weg stellt, hat schon verloren. Die gängigen Vorrangregeln und das in Österreich übliche Rechtsfahrgebot interessieren mich einen Dreck. Wer bremst, verliert! Ich bin aus dem Vertrauensgrundsatz auszuschließen und stehe dazu!

In diesem Sinne: Keep on rolling…

Verfasst von Susann am 13 Mrz 2008

Darf ich vorstellen: der Idiot

Hmpf! Ich bin ein Volltrottel! Es gibt beim Leben mit einem Baby ein ungeschriebenes Gesetz: Feiere Erfolge im Stillen und sprich nicht drüber. Gestern beging ich den verhängnisvollen Fehler, meiner Schwägerin zu erzählen, dass momentan das Schlafen mit einer nächtlichen Stillrunde eigentlich super ist. Natürlich wies ich darauf hin, dass jedes einzelne Wort sich sofort nach Verlassen des Mundes selbst zerstören wird und somit im Prinzip nie gesagt wurde. Nützte nix. Frolleins Antenne war schon ausgefahren und hatte registriert: Muddi hat Bestandteile aus der Liste verbotener Wörter (auf dieser stehen: durchschlafen, problemlos einschlafen, ausschlafen, gut schlafen und zufrieden, gut, schön usw.) benutzt und muss bestraft werden. Und so wurde ich also heute morgen um fünf davon unterrichtet, dass die Nacht jetzt für mich zu Ende ist. Alle Versuche, Frollein Nika nochmal zum Einschlafen zu bewegen, wurden gnadenlos niedergemeckert. Im Bett stehend und am Gitter rüttelnd, versteht sich. Gäääääähn!

Verfasst von Philip am 12 Mrz 2008

Hausarbeit – Nein, danke!

Seit wenigen Tagen hat Mobilität einen neuen Namen: Ich kann gehen. Oder besser gesagt: Ich probiere zumindest ständig, mich an irgendwelchen Dingen auf zu ziehen und bringe mich in aufrechte Lage. Nach der anfänglichen Freude meiner Eltern, die es offensichtlich kaum glauben konnten was ich da kann, ist diese in den letzten Tagen ein wenig abgekühlt. Wegen mir, so sagt man, müsse jetzt die Wohnung umgeräumt werden. Pflanzen werden verstaut, Bücherregale umgeräumt und Kästen mit fiesen Kindersicherungen versehen. Wenn das so weitergeht, dann bin ich bald in einer verdammt sterilen Zone. Daher hab ich mir heute gedacht, ich muss was schrecklich Nettes tun, um meine Eltern milde zu stimmen. Vielleicht lassen Sie dann ja, das eine oder andere Teil in Griffhöhe für mich liegen.philip-6.jpg

Daher hab ich mich heute dann einfach freiwillig bei der Hausarbeit eingebracht. Fast von Erfolg gekrönt! Mein Plan war, ein wenig beim Abnehmen der Wäsche zu helfen. Gesagt – getan! Es waren auch alle sehr von meinen Ambitionen begeistert, bis auf den verflixten Wäscheständer. Kurz nach meinem Beweisfoto für Euch, krachte das Ding aus heiterem Himmel auf den Boden. Keine Sekunde später - ich gleich hinter her. Fazit: Die Wäsche musste doch von Mama abgenommen werden und ich habe schon in jungen Jahren (Monaten) eine Phobie vor Hausarbeit.

Verfasst von Susann am 11 Mrz 2008

Kommunikation mit Kind

Man fragt sich ja immer, was ein Baby eigentlich von dem, was man mit ihm über den Tag so faselt, versteht. Heute morgen bin ich vor Begeisterung fast in der Nasszelle ausgerutscht. als ich folgendes feststellte: Frollein war unterwegs zur Tür, und Muddi fürchtete, dass es nicht ganz erholsam sein könnte, tropfnass aus der Dusche zu springen, weil der Nachwuchs in einem anderen Raum Unsinn treibt. Also die Info an Kind: “Ne, Mäuschen, bleib mal lieber hier bei Mama, wir spielen gleich drüben.” Und was passierte??? Frollein Nika drehte doch tatsächlich bei!Ich verstehe … interessiert mich aber nicht!

Werde sofort heute nacht testen, was passiert, wenn man ihr mitteilt: “Ne Mäuschen, schlaf mal lieber einfach weiter” … Letzte Nacht wurde dieser Ansatz rüde zurückgewiesen und in eine “Tour de lit” umgewandelt. Madame fing gegen drei Uhr nachts an, mit lautem Geblöke durch ihr Bett zu marschieren. Sehr erholsam, wirklich. Aber da ich ja gestern wieder bei der”Win-win-Krabbelgruppe” war, kann ich sagen: Alles halb so schlimm. Eine der Muddis muss nämlich nachts jede Stunde hoch.

Verfasst von Elfriede Seiwald am 11 Mrz 2008

Ein Rollmops um Mitternacht

Heißhungerattacken, Übelkeit, Glücksgefühle gefolgt von Depressionen, Tanz der Hormone – schwangere Frauen haben viele neue körperliche und psychische Bedürfnisse, die speziell beim Reisen berücksichtigt werden müssen. „Besonders in der Frühschwangerschaft muss die Frau einige Fakten beachten“, erklärt Elfriede Seiwald, Leiterin der babymio-Hebammenambulanz, „bei einer langen Anreise steigt beispielsweise die Gefahr einer Thrombose. Durch viel Trinken und alle zwei Stunden die Beine vertreten wird die Eindickung des Blutes verhindert.“ Dies wirkt sich auch positiv auf den unstabilen Kreislauf der Schwangeren aus. Impfungen sollten im ersten Drittel der Schwangerschaft keine erfolgen: „Unter besonderen Umständen muss mit dem Arzt zwischen Risiko und Nutzen abgewägt werden“, erläutert Seiwald. „Wichtig ist es auch, Länder zu wählen, in denen Hotel Babymio eine gute Hygiene gewährleistet ist. Besonders in den ersten Monaten ist die schwangere Frau sehr Geruchs- und Geschmacksempfindlich.“

Der werdende Vater kann seine Frau im Urlaub hauptsächlich mit Geduld, Verständnis und einem Verwöhnprogramm unterstützen: Füße und Nacken massieren, den Polster in die richtige Position bringen oder um Mitternacht einen Rollmops organisieren. „Besonders bei der ersten Schwangerschaft ist sich die Frau natürlich unsicher und stellt sich die Frage, ob sie überhaupt auf Urlaub fahren soll“, berichtet Seiwald, „im babymio nehmen wir ihr mit Beratung und Kursen die Ängste und geben ihr mit der Hebammenambulanz das Gefühl von Sicherheit – erst dann kann sie ihren Urlaub entspannt genießen und sich erholen.“

Verfasst von Thomas Pompernigg am 10 Mrz 2008

Wünsche werden Wirklichkeit

Der Weg vom Kinderwunsch zum Wunschkind ist nicht immer einfach. Denn mögliche Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch gibt es bei Mann und Frau gleichermaßen viele. Wer sich lieber nicht darauf verlassen möchte, dass der Storch die Babys bringt, aber auch nicht den Weg in eine Kinderwunschklinik sucht, der sollte seinen nächsten Urlaub vielleicht in der Oststeiermark verbringen.

Genauer gesagt im Ort Pöllauberg. Die kleine steirische Gemeinde mit knapp 2.500 Einwohnern gilt unter Insidern nämlich als „Wunscherfüllungsplatz“. Einen wissenschaftlichen oder medizinischen Beweis dafür gibt es freilich nicht. Und trotzdem oder gerade deshalb - jährlich führt viele der Weg in den kleinen Marienwallfahrtsort in der Nähe von Hartberg. Ein Blick ins Gästebuch des örtlichen Kuschelhotel lässt erahnen warum. Beim Durchblättern finden sich immer und immer wieder Eintragungen wie die folgende:

Vergangenen Mai durften wir einige erholsame Tage in ihrem Romantik und Kuscheln im Hotel Retter.jpgHotel verbringen. Sie haben uns damals eingeladen mit Ihnen in der Früh Nordic Walking zu gehen. Unser Weg führte uns zur Kirche am Pöllauberg. Dort erzählten Sie uns eine nette Geschichte, wie Ihnen die Madonna geholfen hat, dass Sie und Ihr Mann sich kennen gelernt haben. Sie haben uns ermutigt uns ebenfalls etwas zu wünschen. Wie Sie anhand der Geburtsanzeige sehen können, ist auch unser lang gehegter Wunsch 9 Monate später in Erfüllung gegangen.“

Mutter Natur und Pöllauberg scheinen auf jeden Fall gut miteinander zu kooperieren. Und da Erfolg meist Recht gibt, werden auch weiterhin viele Pärchen mit Kinderwunsch einige romantische Urlaubstage hier verbringen. Vielleicht ja auch Sie…

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