Verfasst von Elfriede Seiwald am 30 Jun 2008 um 07:43 am
Was tun bei Blähungen?
Anfänglich ist es vielleicht nicht einfach die Ursache für das Weinen Ihres Kindes zu finden. Folgende Symptome zeigen sich bei Blähungen:
- Das Baby weint untröstlich mit hoher Stimme.
- Der Bauch ist hart und aufgebläht.
- Es zieht seine Knie an und gehen dann Winde ab tritt meist deutliche Erleichterung ein.
Ursachen und Maßnahmen:
- Es ist möglich, dass das Baby beim Stillen zu viel Luft geschluckt hat. Beobachten Sie Ihre Stillhaltung und korrigieren Sie diese gegebenenfalls.
- Vermeiden Sie den Schnuller und lassen Sie das Baby gut aufstoßen.
- Wechseln Sie beim Stillen die Seite nicht zu früh damit es nicht nur die verdauungsfördernde Vormilch sondern auch die nahrhafte Hintermilch bekommt.
- Trinken Sie selbst eine Teemischung aus Fenchel, Anis und Kümmel.
- Ein warmes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche können die Schmerzen lindern.
- Auch eine leichte Massage mit z.B. Fenchelöl im Uhrzeigersinn rund um den Nabel kann helfen.
- Manchmal bringt nacktes Strampeln Erleichterung.
- Überprüfen Sie Ihren Speiseplan auf Kuhmilchprodukte und lassen Sie diese für 10 Tage weg. Eine Besserung sollte nach 3-5 Tagen eintreten.
- Vermeiden Sie Lebensmittel die Sie selber blähen. Auch Eisentabletten können dies bewirken.
- Falls Sie in der Schwangerschaft Magnesium genommen haben nehmen Sie es auch während der Stillzeit.
- Tragen Sie Ihr Kind in der sogenannten Kolikhaltung und massieren Sie dabei sanft seinen Bauch.
Manchmal dient Babygeschrei aber auch dem Spannungsabbau und damit dem seelischen Ausgleich des Kindes. Literaturempfehlung: „Wegbegleiter für Eltern nach dem Wochenbett“ von Sandra Mohilla.

