Archiv für Juni, 2008

Verfasst von Thomas Pompernigg am 24 Jun 2008

Urlaub in der Schwangerschaft

Wer träumt nicht davon sich vor der Geburt noch ein paar Tage auf Wellnessurlaub zu fahren und sich dort noch einmal so richtig verwöhnen zu lassen und sich rundum zu erholen. Einem unbeschwerten Urlaub in der Schwangerschaft steht oft die Tatsache entgegen, dass man/frau sich auf kein Risiko – sprich eine lange Reise, neue Umgebung, eine ungewisse ärztliche Versorgung u.v.m. – einlassen will. Mit den New Life Hotels gibt es nun erstmals 29 Hotels der Vierstern-(Superior)-Kategorie in Österreich und Deutschland, die sich auf Urlaub in der Schwangerschaft spezialisiert haben. Die Wellness-, Fitness- und Seminar-Angebote der New Life Hotels sind dabei ganz speziell auf die Bedürfnisse von werdenden Müttern und deren Begleitpersonen ausgelegt. Ob wohltuende Massagen, verständnisvolle Gespräche mit Hebammen und Ärzten oder sich rundum verwöhnen lassen: Hier können Schwangere Urlaub in „anderen Umstände“ unbeschwert und sicher genießen. Die rundum entspannte Atmosphäre ermöglicht den Eltern, sich auf einander und das heranwachsende Baby zu konzentrieren.

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 24 Jun 2008

Gedächtnis-Faktor: Eisen

Das Spurenelement Eisen ist zentraler Bestandteil des Hämoglobins und für den Sauerstofftransport zu den Zellen verantwortlich. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit direkt beeinflusst. Dies scheint auch für die geistige Leistung zu gelten.

Schon ein leichter Eisenmangel beeinträchtigt das Gedächtnis. Das zeigt eine Studie von Forschern der Pennsylvania- State- University an Frauen zwischen 18 und 35 Jahren, bei denen zuwenig Eisen im Blut festgestellt worden war. Durch zusätzliche Gabe von Eisenpräparaten verbesserte sich sowohl die Gedächtnisleistung als auch die Lern- und Konzentrationsfähigkeit. Eisen ist oft ein kritischer Nährstoff bei Jugendlichen und bei jungen Frauen.

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 24 Jun 2008

Mädchen oder Junge?

Gute Zeiten, schlechte Zeiten? Sie machen den kleinen Unterschied!

Seit langem wissen Forscher, dass Mütter für die Geburt eines Jungen mehr Energie investieren müssen als für weiblichen Nachwuchs. Jetzt wurde untersucht, welchen Einfluss die Ernährung und die Lebenssituation der Mutter in der Zeit um die Empfängnis auf das Geschlecht des Kindes haben.

Eine Kalorien- und Nährstoffreiche Kost führt eher zur Geburt eines Jungen, bei einem eingeschränkten Speiseplan und in schlechten Zeiten kommen mehr Mädchen zur Welt. Dies fanden Biowissenschaftler der Universität Oxford, die die Daten von 740 Frauen auswerteten, die zum ersten Mal schwanger waren. „Die Ernährung scheint ein natürlicher Mechanismus zu sein, mit dem Frauen das Geschlecht ihrer Kinder kontrollieren können“, sagt Fiona Mathews, die Leiterin der Studie. Wie eine reichhaltige Nahrung die männlichen Embryonen begünstigt ist im Detail unklar. In vielen wohlhabenden Ländern kommen dennoch mehr Mädchen als Jungen zur Welt. Dieses Phänomen erklären die Forscher damit, dass sich viele junge Frauen kalorienbewusst und fettarm ernähren. In Stress- und Krisenzeiten werden ebenfalls mehr Mädchen geboren, was eine Analyse der Geburten von Bevölkerungsgruppen in gesellschaftlichen und ökonomischen Stresssituationen zeigte. 

Warum das so ist, kann die Biologie zu erklären. Männliche Tiere können einer Art zu mehr Nachwuchs verhelfen, der in guten Zeiten mehr Chancen hat zu überleben. In unsicheren Zeiten ist eine Tochter – zumindest evolutionstechnisch -  gesehen die bessere Wahl.

Verfasst von Elfriede Seiwald am 24 Jun 2008

Abenteuer erstes Essen

Während der ersten sechs Monate brauchen Sie sich über den Speiseplan Ihres Babys nicht groß den Kopf zu zerbrechen: Da liefert Muttermilch oder ersatzweise Säuglingsanfangsnahrung aus der Flasche alles, was Ihr Zwerglein zum Gedeihen braucht. Gläschen-Beikost wird zwar auch schon für die Kleinen nach dem 4. bzw. ab dem 5. Monat angeboten, trotzdem sollten Sie nichts überstürzen. Zu frühes Zufüttern belastet den Organismus und erhöht das Allergierisiko. Legen Sie daher auch Produktproben und Gutscheine, mit denen Babykost-Hersteller frisch gebackene Eltern umwerben, besser bis zum Ende des ersten Lebenshalbjahres beiseite und beginnen Sie erst dann, den Speiseplan langsam zu erweitern und nach und nach Milch- durch Breimahlzeiten zu ersetzen. Vor allem bei Allergiegefährdung (Eltern oder Geschwister sind Allergiker) sollten die Kleinen pro Woche nur ein neues Lebensmittel bekommen. Beginnen Sie daher mit Gemüse, am besten mit Karottenbrei. Wenn Ihr Kind darauf mit Verstopfung reagiert, tauschen Sie das Wurzelgemüse gegen Kürbis. Das hilft in den meisten Fällen.

Verträgt Ihr Baby das neue Gemüse, kommen in der zweiten Woche Kartoffeln dazu, in der dritten Woche kommt auch Fleisch in den Brei. Danach kann der Speisezettel alle drei bis vier Tage abermals um je ein neues Lebensmittel erweitert werden. Experimente mit Breien aus mehreren neuen Zutaten sind nicht ratsam, weil sich der Verursacher eventueller Beschwerden nicht gleich dingfest machen lässt. Und keine Angst, dass es für Ihr Kind langweilig wird. Für Babys ist das Essen vom Löffel an sich schon ein großes Erlebnis. Vom Geschmack her brauchen sie daher nicht viel Abwechslung.

Verfasst von Philip am 24 Jun 2008

Urlaub mit Baby

Zugegeben, für viele Erwachsene wohl so was wie eine Horrorvorstellung. Alleine den ganzen Babykram in den Kofferraum eines normalen Autos zu bringen ist oft mehr als mühsam. Aber für alle stressgeplagten Mamis und Papis, die gerne mal wieder ein paar Tage Urlaub genießen möchten, hab ich heute eine gute Nachricht in diesem Zusammenhang.

Ich war mit meinen Eltern erst jüngst für ein verlängertes Wochenende auf Urlaub. Urlaub mit BabyUnd entgegen der Volksmeinung war der grüne Koffer den ich auf dem Bild gerade im Begriff bin zu umarmen das einzige Utensil im Kofferraum von Mamas Auto. Wie das geht? Nein, meine Eltern sind nicht von der ganz genügsamen Sorte und haben für sich nur spartanisch Sachen eingepackt. Im Gegenteil. Die Antwort ist recht einfach und lautet: Babymio. Ein Hotel dessen Konzept wie der Name schon verrät voll und ganz auf die Zielgruppe werdender und junger Eltern ausgelegt ist. Großer Vorteil: Alles was Mama und Papa für mich brauchen ist da schon vor Ort. Von der Wickelauflage über Tragetuch und Kinderwagen, bis zu einem ganzen Baby-Buffet mit Brei und allerlei anderer Leckereien für mich und meinesgleichen.

Meine Eltern waren sehr von der so genannten Babybetreuung angetan. Ich weiß zwar nicht ganz genau was damit gemeint ist, aber irgendwie ist das ein besseres Verstecken spielen. Zuerst sind Mama und Papa da, dann sind sie weg und eine andere nette Tante spielt mit mir mit coolen Sachen, die es zuhause alle nicht gibt und dann irgendwann kommen Mama und Papa wieder und freuen sich unglaublich mich zu sehen. Tja, so lange es Ihnen Spaß macht und ich dafür bald wieder Urlaub im Hotel Babymio machen darf….

Verfasst von Susann am 24 Jun 2008

Step by step …

UH, Babyyyy, gonna get to you giiiiirl…

Die ersten fünf Schritte alleine. Sieht aus wie Robocop. Aber die Eltern sind selbstverständlich total verzückt!

Weitere Neuigkeiten: Unser Kind isst nicht - es frisst. Am liebsten Sachen von fremden Mitmenschen, die ahnungslos beim Amt sitzen und ihr Frühstücksbrötchen genießen wollen. Geht nicht.Zur Not halt Sand. Trüffelschwein Nika hat ihre Sensoren auf höchste Sensibilität eingestellt, was ihr ermöglicht, den Geruch von Brötchen von der Kinderspielecke, in der ihre Erziehungsberechtigten sehr albern auf sehr kleinen Stühlen sitzen, bis in die hinterste Ecke der Wartehalle zu orten. Flugs macht sie sich auf den Weg, um eventuell eine brüderliche Teilung der morgendlichen Mahlzeit zu erzwingen. Bevor es zu peinlichen Szenen kommt, holt Vaddi sie ein.

Doch ein Trüffelschwein vergisst nicht und fängt bei nächster Gelegenheit wieder an, sich fremder Esswaren zu bemächtigen. Diesmal auf dem Spielplatz. Lecker Sesamkräcker von einem lieben, blonden, anderthalbjährigen Mädchen. Die Kleine hat von ihren Kräckern irgendwie nicht mehr so viel abbekommen. Zum Glück war die dazugehörige Muddi lässig: “Wenn sie sich das auch alles wegnehmen lässt, hat sie wohl selbst Schuld …” Peinlich. Habe sofortige Wiedergutmachungsversuche mit Zwieback (LAAAAANGWEILIG!!!) gestartet. Ebenfalls peinlich, da total erfolglos.

Verfasst von Thomas Pompernigg am 23 Jun 2008

Babymoon

Werdende Mütter brauchen Aufmerksamkeit, werdende Väter auch. Besonders schön ist es, sich vor der Ankunft des Babys noch einmal richtig Zeit füreinander zu nehmen – schließlich wird es von nun an einige Zeit dauern, bis ungestörte Zweisamkeit spontan möglich ist. Ein kuscheliges Wochenende im wunderschönen 4****s Hotel & Wellness-Refugium und „Das Kranzbach“ bei Garmisch-Partenkirchen bietet neben ganz viel frischer Luft und Erholung in unberührter Natur reichlich Gelegenheit dazu. Über Freuden und Zukunftspläne, aber auch über Ängste und Sorgen zu sprechen, über all die Gefühle, die beide Partner in der schönen und aufregenden Zeit der Schwangerschaft begleiten, stärkt die Verbundenheit und das Vertrauen zueinander.

Eine ganz besondere Behandlung genießen werdende Mamas darüber hinaus beim Verwöhnprogramm „Baby Moon“ von „Just Pure“, einer der beiden Naturkosmetiklinien im Kranzbach. Laut anthroposophischer Philosophie unterstützt die Kraft des Mondes die Wirkung der Anwendungen. Abnehmender Mond und Neumond wirken beim Body-Programm reinigend, klärend und entgiftend: Nach der totalen Entspannung im Aroma-Vollbad werden Rücken, Nacken und Schultern in der Seitenlage sanft massiert. Beinwickel und stimulierende Gewebemassage wirken gegen Wasseransammlungen und straffen das Gewebe. Bei der Gesichtsbehandlung verstärkt zunehmender und Vollmond die pflegende, nährende und regenerierende Wirkung kostbar frischer Aloe Vera-Gels und kalt gepresster Samenöle. Hauttrockenheit und Fältchen, die durch die große Östrogenmenge in der Schwangerschaft begünstigt werden, haben bei soviel Feuchtigkeit und Pflege keine Chance.

Der künftige Vater dreht in der Zwischenzeit sicher gern ein paar Runden im großen Außenpool oder entspannt sich in einer der sechs Saunen und Dampfbäder. Und bei gemeinsamen Spaziergängen an der herrlichen Bergluft oder beim abendlichen Dinner vor romantischer Alpenkulisse lässt sich dann in aller Eintracht klären, ob der Nachwuchs Jan oder Sebastian, Anna oder Alexandra heißen soll … - genießen Sie ein ganz besonderes Wochenende für werdende Eltern und Urlaub in der Schwangerschaft in Bayern.

Verfasst von Karin am 20 Jun 2008

„Bei Vollmond mehr Geburten, stimmt´s?“

Immer wieder wird mir diese Frage gestellt. Da Anfang des Monats Juni Vollmond war und der Geburtenansturm ausgeblieben ist, nehme ich das zum Anlass etwas über diesen Mythos zu schreiben, bzw. zu zitieren. Obwohl bekannt ist, dass der Mond offensichtlich auf Natur und Tierreich wirkt, konnte durch zahlreiche Studien nicht bestätigt werden, dass dies auch auf die Geburtenhäufigkeit bei Vollmond zutrifft. Hier dazu ein informativer Artikel, ungekürzt, von Mag. Petra Igsseder-Hesz aus der Zeitschrift MEDIZIN populär – 3/2004:

Die Kraft des Vollmondes
Faszinierend war die helle Vollmondscheibe am Himmel immer schon für die Menschen. Seit dem 18.Jahrhundert wird die Wirkung auf uns Erdlinge in regelmäßigen Abständen untersucht. Bis jetzt haben diese Studien allerdings keinen Einfluss auf unseren Organismus ergeben. Eine Untersuchung von 2,76 Millionen Geburten im Zeitraum von 1970 bis 1999 (371 Mondzyklen) in Österreich, erbrachte aber auch keine Beziehung zwischen Mondphase und Geburtenhäufigkeit.

Die Wirkung des Lichts
Das bestätigt Annemarie Kerschbaumer, Hebamme aus Wien:“Ich habe selber zwei Jahre lang die Geburtenhäufigkeit in Verbindung mit den Mondphasen beobachtet und aufgezeichnet und bin zu dem Schluss gekommen, dass es zum Vollmond oder in den Tagen davor oder danach keine Geburten-Häufungen gibt. Zu Neumond übrigens auch nicht.“ Trotzdem glauben viele Ärzte und Krankenschwestern fest daran, dass sie bei Vollmond mehr zu tun haben (auch dieser Glaube ist wissenschaftlich untersucht worden). Ähnlich schwören Sanitäter und Telefonseelsorge, dass bei Vollmond mehr Unfälle passieren und mehr Menschen Selbstmordabsichten äußern. Dieses Phänomen heißt selektive Wahrnehmung: Man merkt sich nur das, was die eigene Theorie bestätigt.

Annemarie Kerschbaumer: “In der Zeit vor der Industrialisierung und Elektrifizierung unseres Landes hat das Mondlicht offensichtlich schon Auswirkungen auf den weiblichen Zyklus und Geburten gehabt. Da gibt es Aufzeichnungen, dass Frauen häufig ihren Eisprung zu Vollmond und ihre Regel zu Neumond hatten. Nicht umsonst wurden in vielen Kulturen Fruchtbarkeitsfeste zu Vollmond abgehalten.“

Eine Annahme, die durchaus ihre Berechtigung hat, denn Licht hat immer eine große Wirkung auf Menschen. Bereits eine Lichtstärke von 180 lux hat einen deutlichen Einfluss auf das menschliche Hormonsystem. Aber auch geringe Mengen wie etwa Vollmondlicht mit 0,2 lux haben noch Effekte: spezielle Lichtsensoren in der Netzhaut melden diese ungewohnte Lichtintensität an die „innere Uhr“, und diese sorgt dafür, dass das Schlafhormon Melatonin nicht weiter ausgeschüttet wird. Dadurch fühlen sich viele Menschen wacher und können nicht einschlafen. Bringen zugezogenen Vorhänge immer noch keine Nachtruhe, so ist der Betroffene nicht etwa mondsüchtig, sondern leidet unter einer „selbsterfüllenden Prophezeiung“, sagen Psychologen: Wer darauf wartet, dass er in der Nacht keine Ruhe findet, der schläft auch schlecht.

Andere Farbwahrnehmung
Mondlicht hat noch eine andere Auswirkung, über die die Wissenschaft rätselt: die Farbempfindlichkeit des menschlichen Auges schwankt im Mondrhythmus. Um den Vollmond herum sehen wir rot besser als blau. Warum dies so ist und welchen Nutzen uns das bringen könnte, ist aber bislang noch unklar. Übrigens der Mond bewegt sich langsam, aber stetig von der Erde weg. In etwa fünfzehn Milliarden Jahren wird es den vertrauten Anblick für unsere bedauernswerten Nachfahren – falls welche existieren – nicht mehr geben.

Verfasst von Elfriede Seiwald am 20 Jun 2008

Allergien im Säuglingsalter

Unter Allergie versteht man eine andersartige, falscheReaktion des Organismus auf fremde Stoffe. Dies betrifft unsere Ernährung aber auch andere Fremdeiweiße wie z.B. Bakterien und Viren. Im Normalfall baut unser Körper die zu sich genommene Nahrung bis in die kleinsten Teile ab und baut sie  dann individuell für sich auf. Gelingt im dies nicht reagiert er allergisch. Bei Bakterien oder Viren muss sich der Organismus wehren. Die Fremdstoffe werden entfernt und es folgt eine Allgemeinreaktion (Fieber und Schwäche). Antikörper werden aufgebaut. Gelingt im das nicht reagiert er mit Allergien.

Kann ich Allergien vermeiden oder abschwächen?

Stillen
Muttermilch ist für Säuglinge am leichtesten aufzuschlüsseln aber auch in ihr finden wir fremd Eiweiße wie z.B. Kuhmilcheiweiß welches die Mutter zu sich nimmt. Bei Allergien in der Familie ( Mutter, Vater und Geschwister ) sollen diese Nahrungsmittel von der Mutter gemieden werden. Eine Frau die stillt soll sich besonders gesund ernähren, vorzugsweise mit regionalen und saisonalen Produkten. Lebensmittel mit künstlichen Farbstoffen oder Geschmack Verstärker sollen vermieden werden. Greifen Sie ruhig auch mal zu einem Stück Schokolade aber achten Sie darauf, dass Sie ein hochwertiges Produkt mit einem hohen Kakaoanteil, und ohne chemische Zusatzstoffe wählen. Muttermilch ist kein Schutz gegen Allergien aber -  es gibt kein besseres Produkt zur Vermeidung.

Wenn das Stillen nicht funktioniert wählen Sie ein Pre Produkt und verwenden Sie dieses das ganze erste Jahr. Die Pre Milch ist der Muttermilch so gut es geht angepasst und kann vom Körper gut aufgeschlüsselt werden. Mit  2er und 3er Milch überfordern Sie den kindlichen Organismus. Auch wenn nicht direkt Probleme auftreten, beeinflussen Sie den Körper nachhaltig negativ. Natürlich hat ein gestilltes  Kind (oder mit Pre Nahrung) öfter Hunger, aber das ist in der Natur so vorgesehen und Sie investieren in die Zukunft Ihres Kindes. Bei hoher Allergiegefährdung soll ein HA Produkt verwendet werden.

Infektionen
Kinder in westlichen Industrieländern kommen sehr wenig mit Infektionen in Berührung. Auch wenn diese Infekte uns ängstigen so soll uns klar sein das unser Immunsystem gestärkt wird und der Körper lernt mit Fremdeiweiß richtig umzugehen. Nehmen Sie sich Zeit für Krankheit und Schwäche und Sie werden gestärkt hervorgehen. Eine Studie zeigt deutlich das Kinder in der früheren DDR deutlich weniger Allergien hatten. Durch ihren frühen Aufenthalt in der Kindergrippe durchlebten sie viele Infekte. 10 Jahre nach der Wende sind die Zahlen gleich wie im Westen.

Schmutz
Auch der Kontakt zu Schmutz stärkt das Immunsystem und schützt so vor Allergien. Natürlich darf die Gesundheit damit nicht überfordert werden. Steriles Aufwachsen hat sich aber als deutlich negativ herausgestellt. Versuchen Sie eine gesunde Mitte zu finden, unsere Kinder sind dem normalen Hauskeim gewachsen. 

Beikost
Auch wenn Ihr Kind schon neugierig auf den Teller starrt, beginnen Sie nicht zu früh mit der Beikost. Viele Firmen werben mit nach dem 4. Monat natürlich steht dahinter ein Geschäftsinteresse und warum schreiben Sie nicht ab dem 5. Monat? Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt erst ab dem 6. Lebensmonat zu beginnen und dann sehr langsam Schritt für Schritt Lebensmittel einzuführen. Einen sehr guten Leitfaden finden Sie im Beikostplan  „Essen und Trinken im Säuglingsalter“ von der Ernährungswissenschaftlerin Mag. Ingeborg Hanreich. Gewisse Lebensmittel sollte man das gesamte erste Jahr vermeiden. Dazu gehören Kuhmilch, Eier, Soja und  Nüsse. Glutenhaltige Getreide sollen nach neuesten Erkenntnissen zwischen dem 8 und 10 Lebensmonat erstmals gegeben werden.

Natürlich beeinflussen viele Dinge unsere Allergiebereitschaft und es gibt auch eine erbliche Komponente. Auch wenn Allergien oft nicht zu verhindern sind, können sie wesentlich dazu beitragen, sie abzuschwächen und dem Kind den best möglichen Start geben. Alles was zu einer Stärkung des Kindes führt wirkt sich positiv gegen Allergien aus.

Verfasst von Susann am 20 Jun 2008

Wer ist dieser Fremdel???

Ich geh nicht mit jedem mit!Monatelang habe ich gegrübelt, warum bei Nika nicht das einsetzt, was die einschlägige Literatur als Fremdelphase bezeichnet. Seit einigen Tagen hat dieser komische Herr Fremdel auch bei uns Einzug gehalten. Wir gehen zur Tagesmutter - Herr Fremdel kommt mit. Und zeigt mir, was er so drauf hat. Nika ist mitten im Spiel mit einem anderen Kind, da tippt Herr Fremdel ihr auf die Schulter: “Du hast schon seit zehn Minuten gar nicht nach deiner Mutter geguckt. Was, wenn die plötzlich weg ist?” Sofort fängt Frollein entsetzt an zu heulen und stürmt auf die Zeitung lesende, sich quasi unsichtbar machende Erziehungsberechtigte zu, wo sie nicht aufhört zu greinen, bis sie Beachtung und Trost findet. Muddi geht kurz aufs Klo - und der Deckel ist noch nicht mal hochgeklappt, schon hört sie hysterischen Protest aus dem Spielzimmer. Maries Versuche, Nika zum Mitspielen mit den anderen Kindern zu animieren, sind nur mäßig erfolgreich. Frollein böckelt. Marie sagt, das ginge vorbei - jedes Kind brauche unterschiedlich lange, um sich zu lösen. Und dann erzählt sie von Jan und Ben und allen anderen, bei denen das ruckizucki ging. Und ich erlebe ein Déjà-vu: Beim Thema Schlafen ging es offenbar bei (fast) ALLEN anderen Kindern, die ich kenne, auch immer alles ruckizucki. Fakt ist: In diesem Fall muss sich Frollein ein bisschen mehr sputen, für zehn Monate Eingewöhnung habe ich keine Zeit.

P. S. Habe übrigens festgestellt, dass unser Kind mondsüchtig ist. Jeden Monat wieder haben wir eine Nacht, in der sie einen Aufstand macht, als solle sie dem Scharfrichter vorgeführt werden. Ich hatte diesmal innerlich schon gejubelt, dass Dr. G, der Mittwochnacht “Kinderdienst” hatte, den Terror abbekommt - aber nix da: Mittwoch wurde friedlich geschlafen - und gestern von elf bis drei der Punk gemacht. Wer war nicht in Köln? Rischtisch, der Doc …

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