Archiv für Juni, 2008

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 26 Jun 2008

Wer Kinder hat, lebt länger

Kinder zu haben ist manchmal ziemlich anstrengend. Doch trotz der Mühe, der Sorgen und des Stresses, denen Eltern oft ausgesetzt sind, wirken Kinder offenbar lebensverlängernd. So weiß man von Müttern schon seit längerer Zeit, dass sie seltener an einigen Krebsarten erkranken als kinderlose Frauen.

Aber auch Männer leben länger, wenn sie Kinder haben. Väter haben ein um 35 % niedrigeres Sterberisiko als kinderlose Männer. Eine Mutter von 2 Kindern profitiert von einem um 50% niedrigeren Risiko. Dies ergab die ausführliche Analyse und Auswertung der Lebensläufe von 1,5 Millionen Norwegern, die kürzlich veröffentlicht wurde. Die Ursachen für die statistisch eindeutigen Ergebnisse sind jedoch noch unklar. Entweder gehen Menschen mit Kindern weniger Risiken ein als Menschen ohne Kinder. Oder aber Menschen, die von vorne herein weniger gesund sind, bekommen seltener Kinder.

Welcher Zusammenhang das Ergebnis wie stark beeinflusst, lässt sich mit den statistischen Daten allein aber nicht klären. Andere Faktoren, die das Sterberisiko beeinflussen sind beispielsweise auch die akademische Bildung. Und wer Single ist oder geschieden, ist ebenfalls stärker gefährdet als Personen mit einem Partner.

Verfasst von Karin am 26 Jun 2008

Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum)

Was kann man gegen Schwangerschaftsstreifen tun? Wie kann ich Schwangerschaftsstreifen vorbeugen? Wie verhindere ich Schwangerschaftsstreifen? Dies und ähnliche Fragen gehören zu den „Klassikern“ in jedem Geburtsvorbereitungskurs. Schwangerschaftsstreifen sind für viele Frauen eines der ganz großen Schreckgespenster im Rahmen der Schwangerschaft. Grund genug die Striae gravidarum ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.

Schwangerschaftsstreifen entstehen, wenn sich die Haut während der Schwangerschaft schnell ausdehnen muss und dabei überdehnt wird. Bei dieser Dehnung des Unterhautgewebes entstehen Risse, durch die Blutgefäße als breite, blaurote Streifen durchschimmern. Bei den meisten Schwangeren treten diese an den Hüften, am Bauch, am Gesäß, den Oberschenkeln sowie der Brust auf. Bei den meisten? Ja, bei den meisten! Denn bei den Schwangerschaftsstreifen kommt der persönlichen Veranlagung eine gewichtige Rolle zu. Wenn es in Ihrer Familie also nie Probleme mit selbigen gegeben hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit dass es bei Ihnen zu Dehnungsrissen kommt, auch sehr gering. Sind Sie durch Mutter oder Großmutter allerdings erblich mit einer Bindegewebeschwäche vorbelastet, dann steigt die Möglichkeit einer Striae gravidarum-Neigung entsprechend. Deshalb sollte man im Vorfeld einer Geburt großteils doch mit Schwangerschaftsstreifen rechnen. Auch eine starke Gewichtszunahme begünstigt deren Auftreten. Was in Ihren Augen zunächst ganz fürchterlich erscheint, wird sechs Monate später schon sehr viel besser aussehen!

Aber werdende Mütter können der Bildung von Schwangerschaftsstreifen bis zu einem gewissen Grad auch vorbeugen. Während der Schwangerschaft produziert der weibliche Körper in der Nebennierenrinde vermehrt das Hormon Kortison. Diese Tatsache verringert die Elastizität der Haut bei Schwangeren. Wenn Sie regelmäßig ab dem vierten Monat mit hochwertigen Cremes, Ölen oder Lotionen Ihre Haut pflegen, wird diese geschmeidiger bleiben. Spezielle Schwangerschaftsstreifenöle machen solche Massagen sehr angenehm, welche sicherlich gerne Ihr Partner macht. Auch wenn die Streifen nicht ganz vermeidbar sind, so kann man mit gesunder Ernährung, Gewichtskontrolle und Wirkstoffpflege durchaus vorbeugen. Sehr empfehlenswert wäre eine ausgewogene Ernährung. Diese sollte bei werdenden Müttern besonders reich an Proteinen und Vitamin C sein. Beides unterstützt nämlich die Kollagenbildung und somit die Elastizität Ihres Bindegewebes. Eine gute Durchblutung der Haut fördert ebenfalls deren Elastizität während der Schwangerschaft. Daher sind Schwimmen aber auch Gymnastik und Trockenbürstenmassagen bei werdenden Mamas auch sehr beliebt.

Nach der Schwangerschaft verblassen die Schwangerschaftsstreifen ällmählich und bilden sich, wenn auch oft nicht vollständig, zurück. Die anfängliche rote Färbung geht zurück und es bleiben kleine, feine Linien, die fast wieder Ihre Hautfarbe annehmen, über.

Also, Kopf hoch! Wie heißt es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Mit Ihren Schwangerschaftsstreifen sind Sie eben nicht allein. Und was heute für Sie persönlich ganz schlimm aussieht und schier unakzeptabel scheint, ist in rund sechs Monaten schon kaum mehr zu erkennen. Zu einem beliebten Wegbegleiter in der Schwangerschaft werden die Striae gravidarum wohl auch nicht werden, aber wenn man rechtzeitig ein Auge darauf hat, dann braucht man auch keine Angst davor zu haben.

Und noch ein Tipp: Legen Sie in der Schwangerschaft besonders viel Wert auf körperliches und seelisches Wohlbefinden, auch in Hinblick auf die Gesundheit Ihres Kindes. Gönnen Sie sich daher vielleicht noch eine schöne Massage, einen erholsamen Urlaub in der Schwangerschaft oder einfach viel Zeit mit Ihrem Partner. Lassen Sie sich verwöhnen!

Verfasst von Philip am 25 Jun 2008

Urlaub auf Balkonien

„Ein Urlaub ist das, was man nehmen sollte, nachdem man es genommen hat“, sagt ein altes Sprichwort. Da ich ja noch nicht zur Schule gehe, kenn ich ja auch so was wie Ferien noch nicht. Oder besser gesagt: Ich hab eigentlich immer Urlaub. Was tut man also wenn man 365 Tage im Jahr Urlaub hat? 

Urlaub mit Baby in der SteiermarkDie Antwort ist recht einfach: Essen, Trinken, Schlafen und Spielen. Vor allem Spielen. Und da die Temperaturen täglich freundlicher werden, hab ich einen neuen Lieblingsspielplatz auserkoren. Unseren Balkon. Klingt vielleicht ein wenig langweiliger als Urlaub am Mittelmeer – ist es aber nicht. Auf meinem Balkon hab ich nebst einem eigenen Pool, den die Erwachsenen Plantschbecken nennen, eine große Sandkiste und jede Menge Spielzeug.

Hey, und dass mir da ja kein Vogel an meinen Pool geht! Um dies auch wirklich sicher zu stellen, bin ich tagtäglich mehrfach auf Streife. Anbei ein Beweisfoto wie ich mit strengem Blick den Balkon rauf und runter düse. Noch ein paar Wochen Streifendienst am Balkon schieben sagen meine Eltern und dann geht es richtig auf Urlaub. Und zwar in ein Kinderhotel in der Steiermark. Ich werd Euch dann sicher auch aus meinem Urlaub im Kinderhotel Appelhof berichten.

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