Archiv für Juli, 2008

Verfasst von Andrea am 31 Jul 2008

Schwere Beine in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft wird viel mehr Blut in den Gefäßen transportiert, und zusätzlich werden die Gefäßwände dehnbarer. Das ist der Grund warum die Beine im Laufe des Tages immer schwerer werden, die Waden kribbeln und die Füße so dick werden, daß man abends kaum noch in die Schuhe passt. Ich habe mir schon sehr bald gemütliche, flache Schuhe in einer größeren Schuhgröß gekauft. Schwere Beine sind aber ganz normal in der Schwangerschaft.

Aber es gibt auch einige Maßnahmen dagegen:

- Massagen mit einem kühlen Gel
- Kalte Wassergrüsse 
- Viel Bewegung
- Beine hochlagern so oft es geht

Stützstrümpfe - bewährtes Hausmittel gegen schwere Beine
Das beste Hausmittel sind immer noch die so genannten Stützstrümpfe, die heutzutage um einiges schöner aussehen als früher. Ich habe mich mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, jedoch als ich beim Yoga sah wie meine Mitstreiterinnen diese Strümpfe trugen und zufrieden waren, hab ich klein beigegeben. Eine gute Entscheidung - es wurde viel besser dadurch. Nach der Geburt war das Thema sofort vom Tisch und die hässlichen Strümpfe so was von unten in der untersten Schublade.

Verfasst von Philip am 30 Jul 2008

Beliebte Vornamen für Kinder

Tja, ich heiße nun mal Philip. Ich hab mit den Namen zwar nicht selbst ausgesucht, aber ich find ihn eigentlich ganz nett. Irgendwie ist auch ganz gut, dass Mama und Papa für die Suche nach dem richtigen Vornamen zuständig waren. Jetzt bin ich zwar schon fast 1,5 Jahre alt, aber einen Babynamen richtig aussprechen ist nicht. Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte ich wohl wahlweise „Mama“ oder „Papa“ oder aber „Auto“ geheißen. Meine ersten drei Worte hätten also als Vorname wohl keinen Preis gewonnen. Auch weitere mühevoll antrainierte Worte, die ich jetzt schon beherrsche wie „heiß“ oder „Oma“ würden sich als Vorname wohl nicht allzu gut machen. Danke Mama! Dank Papa! Ich freu mich, dass ich ein Philip bin.

Lukas seit 11 Jahren der beliebteste Vorname bei Buben
Übrigens in Österreich bin ich damit nicht allein. Den aktuellsten Berichten der Statistik Austria zu Folge nimmt der Name „Philip“ immerhin den guten 14. Rang in der Hitparade der heimischen Vornamen ein. Platz 1 gehört, und dies mit 11 Jahren schon sehr, sehr lange, Lukas. Ich kenn zwar keinen Lukas, aber irgendwo in Österreich gibt es jedes Jahr rund 1.131 neue Kinder namens Lukas. Der Hammer, oder! Mein Vorname bringt es dabei gerade mal auf 591 „Neu-Philips“ per anno. Wenn Sie also gerade an Familienplanung denken und ein Sohn angekündigt ist ruhig mal Philip nennen. Wir Philips haben noch Nachholbedarf.  

Spitzenreiter bei Mädchennamen: Lena!
S
age und schreibe 2,9% aller Mädchen die im Jahr 2006 auf die Welt gekommen sind, haben von ihren Eltern den Namen Lena verpasst bekommen. In Summe 960 neue Lenas für Österreich. Das ist nicht schlecht. Und das glaub ich auch. Ich selbst kenne schon zwei solcher Lenas. Übrigens: Lena war vor 2006 noch nie ganz vorne in der Statistik der beliebtesten Vornamen. Mein Lieblingsvorname für Mädchen, Anna, folgt übrigens erst auf Rang vier und muss sich somit hinter Leonie (wer bitte nennt sein Kind Leonie?) und Sarah einreihen.

Ich, der Zappel-Philip
Aber keine Angst für den Fall, dass Sie nicht gerade Lena oder Lukas heißen. Der Vorname lässt wohl keine Rückschlüsse auf das weitere Leben zu. Arnold – wie ja bekannter weise der Gouverneur von Kalifornien im Vornamen heißt – ist nicht einmal in den Top 60 der beliebtesten Männervornamen und trotzdem ist er bekannt und ich nicht. Na ja. Sei´s drum! Einen Vorteil hat Philip auf jeden Fall: Immer wenn ich mal recht lästig und ein klein wenig hyperaktiv bin sagen allen: „Klar, ein Zappel-Philip“. Einen „Zappel-Arnold“ kenn ich nicht.        

Verfasst von Martina am 29 Jul 2008

Welcher Kinderwagen ist der Beste?

Ja, ich habe bereits einen Kinderwagen-Favorit…
Ich bin ja ständig am Schauen, wenn uns Mamas und Papas mit Ihren tollen Gefährten entgegen kommen und ich muss sagen, dass ich ja keine Ahnung habe, was ich später mal brauchen werde in Bezug auf einen Kinderwagen aber ein paar Punkte sind selbst mir, als noch nicht Mama, durchaus bekannt.

Beispielsweise kann ich es gar nicht verstehen, wenn der Kinderwagen so nieder gebaut ist dass Mami immer erst halb in das Liegewagen-Gestell (wie auch immer das heißen mag) köpfeln muss um den Kleinen aus seiner misslichen Nicht-Seher-Position zu befreien. Das mag ja noch ok sein, wenn der Kleine wirklich noch klein ist, aber da diese kleinen Racker ja bekanntlich ständig wachsen wird das wohl mit der Zeit etwas mühsam werden.

Genauso kann ich es mir nicht gemütlich vorstellen wenn die Räder des Kinderwagens so klein und unflexibel sind, dass das Baby in gemütlicher Liegeposition bereits im zarten Alter von ein paar Wochen eine umfassende Rückenmassage erhält. Diese Wackelei kann wohl nicht gut sein.

Ein letztes Kriterium hab ich in meinen jüngsten Kinderwagen-Beobachtungen ausgemacht und zwar die Wendigkeit eines Kinderwagens. Ist es doch wohl alles andere als einfach wenn Mama mit dem Kinderwagen einen Wendekreis hat wie ein Kleinlaster und zu allem Überfluss um auf der Stelle zu wenden sich erstmal mit ihrem ganzen Gewicht (samt übrig gebliebenem Babyspeck) auf den Schiebegriff (wie auch immer dieser wieder heißen mag) lehnen muss um die gesamte Federung auszutricksen und erstmal die Vorderräder anzuheben.

Da ich ja prinzipiell praktisch veranlagt bin und mir auch nicht unbedingt mein ohnehin schon lädiertes Kreuz ausrenken möchte, gibt es für mich (nach einer zugegeben recht kurzen Recherchearbeit) ja wirklich nur einen ultimativen Kinderwagen am Markt. Den Quinny Speedi… - Ja den möchten wir mal, beschließe ich jetzt einfach mal so ohne ihn jemals in Echtzeit getestet zu haben.

Aber so ein tolles Design, solche Wendigkeit und Flexibilität ist ja wohl nicht leicht zu haben. Und grün soll er sein! Da gibt’s wohl nur noch mit meiner grün-schrecklich-findenden besseren Hälfte was zu klären…

Verfasst von Martina am 29 Jul 2008

Geburtsort wählen…

Letztens haben wir mit einem bekannten Paar drüber diskutiert welchen Geburtsort wir wohl für unseren Nachwuchs wählen würden und sind dabei zu dem Schluss gekommen, dass es gar nicht so einfach ist, so eine Entscheidung zu treffen.

Beispielsweise wohnen unsere Bekannten gerade noch in Wien, er ist aber eigentlich in Niederösterreich zu Hause und sie in Salzburg. Und da sie auch immer wieder in diesen Bundesländern pendeln ist die Wahl des Geburtsortes aufgrund der massenhaft vorhandenen Möglichkeiten äußerst schwierig und obendrein kann man sich ja nicht bis zum Ende der Schwangerschaft einfach mal nicht von der Stelle bewegen und man weiß ja bekanntlich nicht vorher wann es losgehen wird.

Wir haben dann ein wenig so dahin gesponnen und sind zu dem Schluss gekommen, dass natürlich das Krankenhaus in dem Entbunden wird einfach die Entscheidung bringt. Komischerweise hört man aber grade immer von den Krankenhäusern in der unmittelbaren Umgebung, dass die gar nicht gut sind für Geburten und grade wenn man selbst in dieser Lage ist hört man immer nur die schlechten Geburtsberichte. Von den anderen 90%, wo alles glatt gegangen ist, hört man ja nichts.

Wir haben also die Kriterien zusammengetragen, die für die Entscheidung des Geburtsortes wichtig sind:

  • Qualität des Krankenhauses
  • Säuglingsstation im Krankenhaus, falls es Probleme gibt
  • Anfahrtsweg zum Krankenhaus
  • Ob eine bekannte Hebamme in dem Krankenhaus arbeitet bzw. ob schon Geburtsvorbereitungen dort angeboten werden, damit man sich an die Umgebung gewöhnt
  • Empfehlungen von Bekannten

Diese Überlegungen können vielleicht hilfreich sein, aber ob die schon eine Entscheidung bringen? Ich werde berichten wenn ich tatsächlich mal wählen muss…

Verfasst von Andrea am 29 Jul 2008

Zahnpflege in der Schwangerschaft

Früher sagte man, jedes Kind koste die Mutter einen Zahn und obwohl ich an diese Aussage nicht glaube, ist es bei mir eingetroffen. Schon in der Frühschwangerschaft zerbröselte mit ein Zahn förmlich beim Biss in ein Butterbrot.  Ein guter Grund für mich, meinen Zähnen noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Nach jeder Mahlzeit putzte ich die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta und einer mittelharten Zahnbürste und natürlich mit Zahnseide. Einmal in der Woche bürstete ich ein Fluoridgelee zur Zahnschmelzhärtung ein und zum Schutz vor Säureangriffen und Entkalkungen. Studien zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen Parodontalerkrankungen, also Erkrankungen des Zahnhalteapparates, und einer Frühgeburt oder einer Geburt von Reifgeborenen mit Untergewicht besteht. Die Verbesserung der Mundhygiene der schwangeren Frau ist demnach auch für das Kind wünschenswert.

Ich hatte den Rest meiner Schwangerschaft keinerlei Probleme mehr mit meinen Zähnen - durch die stärkere Durchblutung war Zahnfleischbluten zwar weiterhin ein großes Thema aber mit Salbei- und Kamillentee war es erträglich und nach der Geburt auch sofort wieder weg.

Optimal wäre es natürlich, vor der Schwangerschaft den Zustand des Zahnfleisches prüfen zu lassen, mögliche Schwachstellen zu behandeln und damit Zahnfleischbluten vorbeugen, sowie etwaige vorhandene Schäden an den Zähnen zu beheben und Tipps für die Vorsorge während der kommenden Monate einzuholen. Im vierten Monat wäre ein wichtiger Zeitpunkt für eine zweite Untersuchung: Vorhandene, leichte Entzündungen machen sich nicht immer gleich mit Schmerzen bemerkbar und können dennoch bestehen.

5 Monate nach meiner Schwangerschaft sind wieder Zähne ein leidiges Thema, diesmal allerdings schon die von meiner kleinen Tochter…..

Verfasst von Karin am 29 Jul 2008

Erhöhter Harndrang in der Schwangerschaft

Fast alle schwangeren Frauen werden vom erhöhten Harndrang geplagt. Dies ist vor allem auf eine Hormonwirkung zurückzuführen. Denn in der Schwangerschaft wird vermehrt Progesteron produziert, welches eine entspannende Wirkung auf die Blasenmuskulatur ausübt. Die gesteigerte Durchblutung regt die Nierentätigkeit an wodurch dann mehr Urin produziert wird. Außerdem drückt die sich im Becken vergrößernde Gebärmutter zusätzlich auf die Harnblase.

Erhöhter Harndrang – lästig aber normal
Viele Schwangere werden von der Tatsache überrascht, dass beim Lachen, Niesen oder Husten ungewollt etwas Urin abgeht. Doch ähnlich wie häufiger Harndrang ist dies lediglich ein Schwangerschaftssymptom und somit harmlos. Sollte es aber zu einer echten Blasenentzündung kommen, müssen betroffene Frauen natürlich sofort den Arzt aufsuchen!

Wie können werdende Mütter erhöhtem Harndrang vorbeugen?
Viel trinken hilft, allfällige Bakterien auszuspülen! Eine Mindestmenge an Flüssigkeit von rund 1,5 bis 2 Liter pro Tag wäre optimal. Ebenfalls angesagt ist Warmhalten. Denn Kälte schwächt die Abwehrkräfte und begünstigt somit eine mögliche Blasenentzündung! Eine vitaminreiche Kost ist nicht nur für die Entwicklung ihres Babys gut, sondern stärkt ganz allgemein die Abwehrkräfte von Schwangeren. Auf jeden Fall ist auch viel Bewegung in frischer Luft anzuraten! Beherzigt frau diese vorbeugenden Maßnahmen, können Harnwegsinfektionen zumeist vermieden werden!

Abschließend sei noch erwähnt, dass der lästige Harndrang sich normalisiert, sobald das Baby auf der Welt ist. In den ersten Tagen nach der Geburt muss aber meist noch oft und in großen Mengen uriniert werden. Der Körper befreit sich damit nämlich vom zusätzlichen Wasser, das er während der Schwangerschaft eingelagert hat. Aber schon wenige Tage später kehrt in punkto Toilettengang der ersehnte Normalzustand wieder ein. Durch gezieltes Beckenbodentraining nach der Geburt unterstützt frau zusätzlich die Muskulatur und die Rückbildungsvorgänge und so auch die Blasenfunktion. Beckenbodenübungen sind grundsätzlich jeder Frau zu empfehlen, ganz egal ob sie geboren hat oder nicht.

Verfasst von Karin am 29 Jul 2008

Wo werden Noreia-Blüten-Essenzen eingesetzt?

Von Erika C. Pichler, Hebamme, Lehrerin für Pflegeberufe und Entbindungspflege, Diplomiete Trauerbegleiterin A.M.B. (Dr. Canakacis), Diplomierte Fußreflexzonentherapeutin, Herstellerin der Noreia-Blüten-Essenzen 

Die ausgleichende Wirkung der Noreia-Blüten-Essenzen wird in vielen Bereichen eingesetzt:  
- Familie
- Kranken- und Altenpflege
- Hospizbegleitung
- Begleitung Trauernder

In allen Krisen des Menschenlebens:   
- Schwangerschaft
- Geburt
- Kleinkinderzeit
- Kindergarten – Anfang
- Schulbeginn
- Prüfungen
- Wohnungswechsel
- Scheidung
- Berufswechsel, usw.

aber auch:
- Wellness-Bereich und Kosmetik
- Bei Tieren 

In den besonders sensiblen Lebensphasen wie Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit machen Hebammen mit den Noreia-Mutter-Kind-Produkten sehr gute Erfahrungen und empfinden die Anwendung als sehr hilfreich. Folgende Pflegeprodukte für Mutter und Baby von ambient mit Noreia-Blüten-Essenzen wurden getestet: 

- Entspannungsöl für die Schwangerschaft
- Geburtsöl
- Wochenbett Massageöl
- Schutz-Balsam für Mutter und Baby
- Baby Massageöl
- Baby Pflegeseife
- Baby Pflegecreme
- Noreia-Entspannungs-Zäpfchen
- Noreia-Hämörrhoiden-Zäpfchen
- Noreia-Zäpfchen „Schwierigkeiten auf der Reise zum Kind“
- Noreia-Zäpfchen für Schreibabies 

Zusätzliche Informationen, Anwendungsmöglichkeiten, Zusammensetzungen und Erfahrungsberichte finden Sie unter www.noreia-essenz.com. 

Seit Sommer 2004 sind 15 Noreia-Blüten-Essenzen beim Bundesministerium für Gesundheit und Frauen als komplementärmedizinische Mittel registriert. Noreia-Blüten-Essenzen heilen keine Krankheiten, doch sie sind eine gute Möglichkeit, alle ärztlich-medizinischen Maßnahmen zu unterstützen. Die Herstellerin übernimmt in keinem Fall die Verantwortung. (www.noreia-essenz.com)

Verfasst von Karin am 28 Jul 2008

Sodbrennen in der Schwangerschaft (Reflux)

Unter Sodbrennen oft auch als saures Aufstoßen bezeichnet versteht man den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Man verspürt dabei einen brennenden Schmerz hinter dem Brustbein, welcher vor allem nach Mahlzeiten und im Liegen auftritt. Sodbrennen ist eine der häufigsten Begleiterscheinungen in der Schwangerschaft. Cirka 75% aller werdenden Mütter schlagen sich damit herum. Auslöser für das lästige Schwangerschafts-Sodbrennen ist vor allem der zunehmende Druck auf den Magen in Kombination mit einer veränderten Hormonsituation, die den Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen schwächt. Dadurch kann saurer Mageninhalt nach oben gelangen.

Der Säuregrad der Speiseröhre entscheidet
Schwangere die das Problem des Sodbrennens kennen sollten auf kleine Mahlzeiten umsteigen und auf Säure anregendes wie Kaffee oder Kohlensäure verzichten. Süße Speisen, sowie Alkohol können die Funktion des Schließmuskels schwächen. Günstig sind in vielen Fällen Haferflocken, Weißbrot, Haselnüsse und Mandeln. Trotzdem lässt sich Sodbrennen oft nicht verhindern. Je nach Schweregrad und Häufigkeit wird man Hausmittel und allgemeine Maßnahmen einsetzen. Hat man keinen Erfolg damit, müssen Betroffene zum Arzt. Der Säuregrad lässt sich im untersten Teil der Speiseröhre über einen Zeitraum von 24 Stunden mit einem transportablen Gerät feststellen. Auf diese Art und Weise lässt sich die Anzahl und Dauer des sauren Aufstoßens messen. Letztendlich kann  der Druck im Schließmuskel der Speiseröhre mit Hilfe des so genannten Speiseröhren-Manometers gemessen werden. Es gibt auch verschiedene Medikamente, die den Druck am Schließmuskel der unteren Speiseröhre senken.

Natriumalginat - neues Wundermittel gegen Sodbrennen
Neuerdings wird auch Natriumalginat eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine Substanz, welche aus Tiefseealgen gewonnen wird. Bei Kontakt mit Magensäure bildet Natriumalginat in kurzer Zeit ein Alginat-Polster, das oben auf dem Mageninhalt schwimmt. Wenn der Mageninhalt hoch gedrückt wird, liegt dieses Polster vor dem  Speiseröhrenzugang und verhindert den Rückfluss! Da Natriumalginat unverdaut ausgeschieden wird und völlig unbedenklich ist für Mutter und Kind, kann diese Therapie nur empfohlen werden. Mit dieser Methode wird Sodbrennen schnell und zuverlässig gestoppt.

Bewusste Ernährung kann Sodbrennen lindern
Leichte Beschwerden sind oft durch einfache Maßnahmen zu beseitigen: So sollten große, scharfe, gut gewürzte und fette Mahlzeiten vermieden werden. Besonders das Nachtmahl sollte möglichst bescheiden ausfallen und nicht zu spät eingenommen werden. Manchen Frauen hilft auch ein Glas kalte Milch, schluckweise getrunken. Um die Verdauung anzuregen, sollte frau ein bis zwei Gläser Wasser vor den Mahlzeiten zu sich nehmen. Auch eine aufrechte Schlafposition kann die Beschwerden von Sodbrennen lindern, deshalb benutzen viele Frauen ein zusätzliches Kissen, oder stellen das Kopfteil des Bettes hoch.

Verfasst von Martina am 28 Jul 2008

Zu kindliche Vornamen - gibt es das?

Erst vor Kurzem gab es bei uns die Diskussion ob es denn zu kindliche Vornamen für eine Person überhaupt gibt und speziell bei Mädchen-Vornamen waren wir uns sehr schnell einig. Es gibt sie eindeutig.

Ist eine Leonie mit bloden Zöpfchen und blauen Kulleraugen sicherlich herzig, verliert der Name bei der ausgewachsenen Blondine mit dem koketten Hüftschwung eindeutig an Wirkung. Genauso fanden wir, dass diese Wirkung bei Emily, Marie und Lilly eindeutig auch eintritt. Wirklich unpassend wird es dann wohl wenn Lilly mit 18 ihren Hang zum Grufti-Dasein entdeckt und nur noch in schwarzen Klamotten und gepierct durch die Straßen zieht oder die liebe Marie mit 80 Kilo und Punkklamotten die Stadt unsicher macht.

Auch diese Überlegung gehört zur Wahl eines Vornamens.
Ich finde, auch diese Überlegung sollte in die Wahl eines Vornamens einfließen. Das gilt wohl aber nicht nur für Vornamen für kleine Mädchen sondern auch für Jungs, wie sich nach kurzer Überlegung doch ergab. Ist der Benjamin mit seinen dunklen Locken und seinem stacksigen Gang ja wirklich süß, wirkt der Benjamin mit 190 cm Größe nach seinem Krafttraining doch nicht mehr ganz so niedlich und aus Benjamin oder Benji würde sicherlich über kurz oder lang doch ein Ben.

Bin ich gespannt auf unsere Namenswahl! - Alles gar nicht so einfach…

Verfasst von Andrea am 28 Jul 2008

Kann jede Frau stillen?

Das Stillen war etwas, worauf ich mich in meiner Schwangerschaft unheimlich freute. Ich war auch hundertprozentig davon überzeugt, dass das ohne Probleme bei mir klappen würde und so deckte ich mich kurz vor der Geburt meiner Tochter mit Stillzubehör ein. Stilleinlagen, Salbe, unheimlich teure Still BH´s usw. Dann kam der große Moment, ca. eine halbe Stunde nach Jana´s Geburt per Kaiserschnitt wurde sie das erste Mal von der Hebamme angelegt. Sie machte das auch sehr gut und die Hebamme war sehr zufrieden mit unserer Kleinen.

Stillberatung durch erfahrene Hebammen 
Ich brauchte sehr viel Hilfe von den Hebammen - den es stellte sich heraus, dass die Kleine ihren anfänglichen Fleiß nicht beibehalten wollte. Sie musste so kräftig saugen und das war ihr einfach zu anstrengend. Man erklärte mir, dass bei großen Brüsten die Milchseen so verzweigt wären und dass das Baby es wirklich schwer hatte. Wenn sie merkte, dass da gar nichts weiterging, schlief sie einfach wieder ein ohne zu trinken. Das funktionierte auf Dauer natürlich nicht und ganz schnell war die Kleine unterzuckert und musste zugefüttert werden. Dass das mit dem Fläschchen viel leichter ging, ist meinem kleinen Faulpelz natürlich nicht entgangen und mir war dann natürlich wichtiger, dass sie überhaupt etwas trank. Trotzdem versuchten die Hebammen unaufhörlich ihr Glück, ich bewundere heute noch die Geduld die sie alle aufgebracht haben.

Die Milchpumpe 
Es lief dann aber doch auf die Milchpumpe hinaus. Erst anlegen versuchen, dann pumpen und dann füttern. Aufgrund ihrer Unterzuckerung das ganze alle 2 Stunden rund um die Uhr. Man kann sich denken wie anstrengend das war und wie enttäuscht ich war, dass meine Stillträume zerplatzten… - Bald durfte ich mein Baby dann endlich schlafen lassen bis sie von selbst nach Milch verlangte, ein paar Schlucke von der Brust und den Rest pumpte ich wie eine Verrückte - das Ergebnis war eher mager - ich musste immer zufüttern.

Abstillen 
Ich hielt diesen Modus ca. 8 Wochen durch, die Muttermilch wurde immer weniger und als ich schließlich 3 Mal Pumpen musste um eine Mahlzeit für meine Kleine zusammen zu haben, ließ ich es sein. Ich musste nicht mal abstillen - ich hörte auf und das war es. Als ich die Pumpe wieder zurück gab hatte ich einerseits ein schlechtes Gewissen meiner Kleinen gegenüber, wollte ich doch, dass sie möglichst lange die hochwertige Muttermilch bekam, andererseits ließ bei mir so eine riesengroße Anspannung nach und eine unbändige Freude am “Mama sein” machte sich breit. Ich denke, das war für uns alle noch viel wertvoller als die Muttermilch.
 
Jana liebt ihr PRE Flascherl nach wie vor, ist gesund und munter und meine Brust beäugt sie noch heute mit gerunzelter Stirn….

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