Archiv für Juli, 2008

Verfasst von Andrea am 31 Jul 2008

Schwere Beine in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft wird viel mehr Blut in den Gefäßen transportiert, und zusätzlich werden die Gefäßwände dehnbarer. Das ist der Grund warum die Beine im Laufe des Tages immer schwerer werden, die Waden kribbeln und die Füße so dick werden, daß man abends kaum noch in die Schuhe passt. Ich habe mir schon sehr bald gemütliche, flache Schuhe in einer größeren Schuhgröß gekauft. Schwere Beine sind aber ganz normal in der Schwangerschaft.

Aber es gibt auch einige Maßnahmen dagegen:

- Massagen mit einem kühlen Gel
- Kalte Wassergrüsse 
- Viel Bewegung
- Beine hochlagern so oft es geht

Stützstrümpfe - bewährtes Hausmittel gegen schwere Beine
Das beste Hausmittel sind immer noch die so genannten Stützstrümpfe, die heutzutage um einiges schöner aussehen als früher. Ich habe mich mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, jedoch als ich beim Yoga sah wie meine Mitstreiterinnen diese Strümpfe trugen und zufrieden waren, hab ich klein beigegeben. Eine gute Entscheidung - es wurde viel besser dadurch. Nach der Geburt war das Thema sofort vom Tisch und die hässlichen Strümpfe so was von unten in der untersten Schublade.

Verfasst von Philip am 30 Jul 2008

Beliebte Vornamen für Kinder

Tja, ich heiße nun mal Philip. Ich hab mit den Namen zwar nicht selbst ausgesucht, aber ich find ihn eigentlich ganz nett. Irgendwie ist auch ganz gut, dass Mama und Papa für die Suche nach dem richtigen Vornamen zuständig waren. Jetzt bin ich zwar schon fast 1,5 Jahre alt, aber einen Babynamen richtig aussprechen ist nicht. Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte ich wohl wahlweise „Mama“ oder „Papa“ oder aber „Auto“ geheißen. Meine ersten drei Worte hätten also als Vorname wohl keinen Preis gewonnen. Auch weitere mühevoll antrainierte Worte, die ich jetzt schon beherrsche wie „heiß“ oder „Oma“ würden sich als Vorname wohl nicht allzu gut machen. Danke Mama! Dank Papa! Ich freu mich, dass ich ein Philip bin.

Lukas seit 11 Jahren der beliebteste Vorname bei Buben
Übrigens in Österreich bin ich damit nicht allein. Den aktuellsten Berichten der Statistik Austria zu Folge nimmt der Name „Philip“ immerhin den guten 14. Rang in der Hitparade der heimischen Vornamen ein. Platz 1 gehört, und dies mit 11 Jahren schon sehr, sehr lange, Lukas. Ich kenn zwar keinen Lukas, aber irgendwo in Österreich gibt es jedes Jahr rund 1.131 neue Kinder namens Lukas. Der Hammer, oder! Mein Vorname bringt es dabei gerade mal auf 591 „Neu-Philips“ per anno. Wenn Sie also gerade an Familienplanung denken und ein Sohn angekündigt ist ruhig mal Philip nennen. Wir Philips haben noch Nachholbedarf.  

Spitzenreiter bei Mädchennamen: Lena!
S
age und schreibe 2,9% aller Mädchen die im Jahr 2006 auf die Welt gekommen sind, haben von ihren Eltern den Namen Lena verpasst bekommen. In Summe 960 neue Lenas für Österreich. Das ist nicht schlecht. Und das glaub ich auch. Ich selbst kenne schon zwei solcher Lenas. Übrigens: Lena war vor 2006 noch nie ganz vorne in der Statistik der beliebtesten Vornamen. Mein Lieblingsvorname für Mädchen, Anna, folgt übrigens erst auf Rang vier und muss sich somit hinter Leonie (wer bitte nennt sein Kind Leonie?) und Sarah einreihen.

Ich, der Zappel-Philip
Aber keine Angst für den Fall, dass Sie nicht gerade Lena oder Lukas heißen. Der Vorname lässt wohl keine Rückschlüsse auf das weitere Leben zu. Arnold – wie ja bekannter weise der Gouverneur von Kalifornien im Vornamen heißt – ist nicht einmal in den Top 60 der beliebtesten Männervornamen und trotzdem ist er bekannt und ich nicht. Na ja. Sei´s drum! Einen Vorteil hat Philip auf jeden Fall: Immer wenn ich mal recht lästig und ein klein wenig hyperaktiv bin sagen allen: „Klar, ein Zappel-Philip“. Einen „Zappel-Arnold“ kenn ich nicht.        

Verfasst von Martina am 29 Jul 2008

Welcher Kinderwagen ist der Beste?

Ja, ich habe bereits einen Kinderwagen-Favorit…
Ich bin ja ständig am Schauen, wenn uns Mamas und Papas mit Ihren tollen Gefährten entgegen kommen und ich muss sagen, dass ich ja keine Ahnung habe, was ich später mal brauchen werde in Bezug auf einen Kinderwagen aber ein paar Punkte sind selbst mir, als noch nicht Mama, durchaus bekannt.

Beispielsweise kann ich es gar nicht verstehen, wenn der Kinderwagen so nieder gebaut ist dass Mami immer erst halb in das Liegewagen-Gestell (wie auch immer das heißen mag) köpfeln muss um den Kleinen aus seiner misslichen Nicht-Seher-Position zu befreien. Das mag ja noch ok sein, wenn der Kleine wirklich noch klein ist, aber da diese kleinen Racker ja bekanntlich ständig wachsen wird das wohl mit der Zeit etwas mühsam werden.

Genauso kann ich es mir nicht gemütlich vorstellen wenn die Räder des Kinderwagens so klein und unflexibel sind, dass das Baby in gemütlicher Liegeposition bereits im zarten Alter von ein paar Wochen eine umfassende Rückenmassage erhält. Diese Wackelei kann wohl nicht gut sein.

Ein letztes Kriterium hab ich in meinen jüngsten Kinderwagen-Beobachtungen ausgemacht und zwar die Wendigkeit eines Kinderwagens. Ist es doch wohl alles andere als einfach wenn Mama mit dem Kinderwagen einen Wendekreis hat wie ein Kleinlaster und zu allem Überfluss um auf der Stelle zu wenden sich erstmal mit ihrem ganzen Gewicht (samt übrig gebliebenem Babyspeck) auf den Schiebegriff (wie auch immer dieser wieder heißen mag) lehnen muss um die gesamte Federung auszutricksen und erstmal die Vorderräder anzuheben.

Da ich ja prinzipiell praktisch veranlagt bin und mir auch nicht unbedingt mein ohnehin schon lädiertes Kreuz ausrenken möchte, gibt es für mich (nach einer zugegeben recht kurzen Recherchearbeit) ja wirklich nur einen ultimativen Kinderwagen am Markt. Den Quinny Speedi… - Ja den möchten wir mal, beschließe ich jetzt einfach mal so ohne ihn jemals in Echtzeit getestet zu haben.

Aber so ein tolles Design, solche Wendigkeit und Flexibilität ist ja wohl nicht leicht zu haben. Und grün soll er sein! Da gibt’s wohl nur noch mit meiner grün-schrecklich-findenden besseren Hälfte was zu klären…

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