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Monatsarchiv:Juli 2008

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In der Schwangerschaft wird viel mehr Blut in den Gefäßen transportiert, und zusätzlich werden die Gefäßwände dehnbarer. Das ist der Grund warum die Beine im Laufe des Tages immer schwerer werden, die Waden kribbeln und die Füße so dick werden, daß man abends kaum noch in die Schuhe passt. Ich habe mir schon sehr bald gemütliche, flache Schuhe in einer größeren Schuhgröß gekauft. Schwere Beine sind aber ganz normal in der Schwangerschaft.

Aber es gibt auch einige Maßnahmen dagegen:

- Massagen mit einem kühlen Gel
- Kalte Wassergrüsse 
- Viel Bewegung
- Beine hochlagern so oft es geht

Stützstrümpfe – bewährtes Hausmittel gegen schwere Beine
Das beste Hausmittel sind immer noch die so genannten Stützstrümpfe, die heutzutage um einiges schöner aussehen als früher. Ich habe mich mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, jedoch als ich beim Yoga sah wie meine Mitstreiterinnen diese Strümpfe trugen und zufrieden waren, hab ich klein beigegeben. Eine gute Entscheidung – es wurde viel besser dadurch. Nach der Geburt war das Thema sofort vom Tisch und die hässlichen Strümpfe so was von unten in der untersten Schublade.

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Tja, ich heiße nun mal Philip. Ich hab mit den Namen zwar nicht selbst ausgesucht, aber ich find ihn eigentlich ganz nett. Irgendwie ist auch ganz gut, dass Mama und Papa für die Suche nach dem richtigen Vornamen zuständig waren. Jetzt bin ich zwar schon fast 1,5 Jahre alt, aber einen Babynamen richtig aussprechen ist nicht. Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte ich wohl wahlweise „Mama“ oder „Papa“ oder aber „Auto“ geheißen. Meine ersten drei Worte hätten also als Vorname wohl keinen Preis gewonnen. Auch weitere mühevoll antrainierte Worte, die ich jetzt schon beherrsche wie „heiß“ oder „Oma“ würden sich als Vorname wohl nicht allzu gut machen. Danke Mama! Dank Papa! Ich freu mich, dass ich ein Philip bin.

Lukas seit 11 Jahren der beliebteste Vorname bei Buben
Übrigens in Österreich bin ich damit nicht allein. Den aktuellsten Berichten der Statistik Austria zu Folge nimmt der Name „Philip“ immerhin den guten 14. Rang in der Hitparade der heimischen Vornamen ein. Platz 1 gehört, und dies mit 11 Jahren schon sehr, sehr lange, Lukas. Ich kenn zwar keinen Lukas, aber irgendwo in Österreich gibt es jedes Jahr rund 1.131 neue Kinder namens Lukas. Der Hammer, oder! Mein Vorname bringt es dabei gerade mal auf 591 „Neu-Philips“ per anno. Wenn Sie also gerade an Familienplanung denken und ein Sohn angekündigt ist ruhig mal Philip nennen. Wir Philips haben noch Nachholbedarf.  

Spitzenreiter bei Mädchennamen: Lena!
S
age und schreibe 2,9% aller Mädchen die im Jahr 2006 auf die Welt gekommen sind, haben von ihren Eltern den Namen Lena verpasst bekommen. In Summe 960 neue Lenas für Österreich. Das ist nicht schlecht. Und das glaub ich auch. Ich selbst kenne schon zwei solcher Lenas. Übrigens: Lena war vor 2006 noch nie ganz vorne in der Statistik der beliebtesten Vornamen. Mein Lieblingsvorname für Mädchen, Anna, folgt übrigens erst auf Rang vier und muss sich somit hinter Leonie (wer bitte nennt sein Kind Leonie?) und Sarah einreihen.

Ich, der Zappel-Philip
Aber keine Angst für den Fall, dass Sie nicht gerade Lena oder Lukas heißen. Der Vorname lässt wohl keine Rückschlüsse auf das weitere Leben zu. Arnold – wie ja bekannter weise der Gouverneur von Kalifornien im Vornamen heißt – ist nicht einmal in den Top 60 der beliebtesten Männervornamen und trotzdem ist er bekannt und ich nicht. Na ja. Sei´s drum! Einen Vorteil hat Philip auf jeden Fall: Immer wenn ich mal recht lästig und ein klein wenig hyperaktiv bin sagen allen: „Klar, ein Zappel-Philip“. Einen „Zappel-Arnold“ kenn ich nicht.        

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Ja, ich habe bereits einen Kinderwagen-Favorit…
Ich bin ja ständig am Schauen, wenn uns Mamas und Papas mit Ihren tollen Gefährten entgegen kommen und ich muss sagen, dass ich ja keine Ahnung habe, was ich später mal brauchen werde in Bezug auf einen Kinderwagen aber ein paar Punkte sind selbst mir, als noch nicht Mama, durchaus bekannt.

Beispielsweise kann ich es gar nicht verstehen, wenn der Kinderwagen so nieder gebaut ist dass Mami immer erst halb in das Liegewagen-Gestell (wie auch immer das heißen mag) köpfeln muss um den Kleinen aus seiner misslichen Nicht-Seher-Position zu befreien. Das mag ja noch ok sein, wenn der Kleine wirklich noch klein ist, aber da diese kleinen Racker ja bekanntlich ständig wachsen wird das wohl mit der Zeit etwas mühsam werden.

Genauso kann ich es mir nicht gemütlich vorstellen wenn die Räder des Kinderwagens so klein und unflexibel sind, dass das Baby in gemütlicher Liegeposition bereits im zarten Alter von ein paar Wochen eine umfassende Rückenmassage erhält. Diese Wackelei kann wohl nicht gut sein.

Ein letztes Kriterium hab ich in meinen jüngsten Kinderwagen-Beobachtungen ausgemacht und zwar die Wendigkeit eines Kinderwagens. Ist es doch wohl alles andere als einfach wenn Mama mit dem Kinderwagen einen Wendekreis hat wie ein Kleinlaster und zu allem Überfluss um auf der Stelle zu wenden sich erstmal mit ihrem ganzen Gewicht (samt übrig gebliebenem Babyspeck) auf den Schiebegriff (wie auch immer dieser wieder heißen mag) lehnen muss um die gesamte Federung auszutricksen und erstmal die Vorderräder anzuheben.

Da ich ja prinzipiell praktisch veranlagt bin und mir auch nicht unbedingt mein ohnehin schon lädiertes Kreuz ausrenken möchte, gibt es für mich (nach einer zugegeben recht kurzen Recherchearbeit) ja wirklich nur einen ultimativen Kinderwagen am Markt. Den Quinny Speedi… – Ja den möchten wir mal, beschließe ich jetzt einfach mal so ohne ihn jemals in Echtzeit getestet zu haben.

Aber so ein tolles Design, solche Wendigkeit und Flexibilität ist ja wohl nicht leicht zu haben. Und grün soll er sein! Da gibt’s wohl nur noch mit meiner grün-schrecklich-findenden besseren Hälfte was zu klären…

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Letztens haben wir mit einem bekannten Paar drüber diskutiert welchen Geburtsort wir wohl für unseren Nachwuchs wählen würden und sind dabei zu dem Schluss gekommen, dass es gar nicht so einfach ist, so eine Entscheidung zu treffen.

Beispielsweise wohnen unsere Bekannten gerade noch in Wien, er ist aber eigentlich in Niederösterreich zu Hause und sie in Salzburg. Und da sie auch immer wieder in diesen Bundesländern pendeln ist die Wahl des Geburtsortes aufgrund der massenhaft vorhandenen Möglichkeiten äußerst schwierig und obendrein kann man sich ja nicht bis zum Ende der Schwangerschaft einfach mal nicht von der Stelle bewegen und man weiß ja bekanntlich nicht vorher wann es losgehen wird.

Wir haben dann ein wenig so dahin gesponnen und sind zu dem Schluss gekommen, dass natürlich das Krankenhaus in dem Entbunden wird einfach die Entscheidung bringt. Komischerweise hört man aber grade immer von den Krankenhäusern in der unmittelbaren Umgebung, dass die gar nicht gut sind für Geburten und grade wenn man selbst in dieser Lage ist hört man immer nur die schlechten Geburtsberichte. Von den anderen 90%, wo alles glatt gegangen ist, hört man ja nichts.

Wir haben also die Kriterien zusammengetragen, die für die Entscheidung des Geburtsortes wichtig sind:

  • Qualität des Krankenhauses
  • Säuglingsstation im Krankenhaus, falls es Probleme gibt
  • Anfahrtsweg zum Krankenhaus
  • Ob eine bekannte Hebamme in dem Krankenhaus arbeitet bzw. ob schon Geburtsvorbereitungen dort angeboten werden, damit man sich an die Umgebung gewöhnt
  • Empfehlungen von Bekannten

Diese Überlegungen können vielleicht hilfreich sein, aber ob die schon eine Entscheidung bringen? Ich werde berichten wenn ich tatsächlich mal wählen muss…

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Früher sagte man, jedes Kind koste die Mutter einen Zahn und obwohl ich an diese Aussage nicht glaube, ist es bei mir eingetroffen. Schon in der Frühschwangerschaft zerbröselte mit ein Zahn förmlich beim Biss in ein Butterbrot.  Ein guter Grund für mich, meinen Zähnen noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Nach jeder Mahlzeit putzte ich die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta und einer mittelharten Zahnbürste und natürlich mit Zahnseide. Einmal in der Woche bürstete ich ein Fluoridgelee zur Zahnschmelzhärtung ein und zum Schutz vor Säureangriffen und Entkalkungen. Studien zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen Parodontalerkrankungen, also Erkrankungen des Zahnhalteapparates, und einer Frühgeburt oder einer Geburt von Reifgeborenen mit Untergewicht besteht. Die Verbesserung der Mundhygiene der schwangeren Frau ist demnach auch für das Kind wünschenswert.

Ich hatte den Rest meiner Schwangerschaft keinerlei Probleme mehr mit meinen Zähnen – durch die stärkere Durchblutung war Zahnfleischbluten zwar weiterhin ein großes Thema aber mit Salbei- und Kamillentee war es erträglich und nach der Geburt auch sofort wieder weg.

Optimal wäre es natürlich, vor der Schwangerschaft den Zustand des Zahnfleisches prüfen zu lassen, mögliche Schwachstellen zu behandeln und damit Zahnfleischbluten vorbeugen, sowie etwaige vorhandene Schäden an den Zähnen zu beheben und Tipps für die Vorsorge während der kommenden Monate einzuholen. Im vierten Monat wäre ein wichtiger Zeitpunkt für eine zweite Untersuchung: Vorhandene, leichte Entzündungen machen sich nicht immer gleich mit Schmerzen bemerkbar und können dennoch bestehen.

5 Monate nach meiner Schwangerschaft sind wieder Zähne ein leidiges Thema, diesmal allerdings schon die von meiner kleinen Tochter…..

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Von Erika C. Pichler, Hebamme, Lehrerin für Pflegeberufe und Entbindungspflege, Diplomiete Trauerbegleiterin A.M.B. (Dr. Canakacis), Diplomierte Fußreflexzonentherapeutin, Herstellerin der Noreia-Blüten-Essenzen 

Die ausgleichende Wirkung der Noreia-Blüten-Essenzen wird in vielen Bereichen eingesetzt:  
- Familie
- Kranken- und Altenpflege
- Hospizbegleitung
- Begleitung Trauernder

In allen Krisen des Menschenlebens:   
- Schwangerschaft
- Geburt
- Kleinkinderzeit
- Kindergarten – Anfang
- Schulbeginn
- Prüfungen
- Wohnungswechsel
- Scheidung
- Berufswechsel, usw.

aber auch:
- Wellness-Bereich und Kosmetik
- Bei Tieren 

In den besonders sensiblen Lebensphasen wie Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit machen Hebammen mit den Noreia-Mutter-Kind-Produkten sehr gute Erfahrungen und empfinden die Anwendung als sehr hilfreich. Folgende Pflegeprodukte für Mutter und Baby von ambient mit Noreia-Blüten-Essenzen wurden getestet: 

- Entspannungsöl für die Schwangerschaft
- Geburtsöl
- Wochenbett Massageöl
- Schutz-Balsam für Mutter und Baby
- Baby Massageöl
- Baby Pflegeseife
- Baby Pflegecreme
- Noreia-Entspannungs-Zäpfchen
- Noreia-Hämörrhoiden-Zäpfchen
- Noreia-Zäpfchen „Schwierigkeiten auf der Reise zum Kind“
- Noreia-Zäpfchen für Schreibabies 

Zusätzliche Informationen, Anwendungsmöglichkeiten, Zusammensetzungen und Erfahrungsberichte finden Sie unter www.noreia-essenz.com. 

Seit Sommer 2004 sind 15 Noreia-Blüten-Essenzen beim Bundesministerium für Gesundheit und Frauen als komplementärmedizinische Mittel registriert. Noreia-Blüten-Essenzen heilen keine Krankheiten, doch sie sind eine gute Möglichkeit, alle ärztlich-medizinischen Maßnahmen zu unterstützen. Die Herstellerin übernimmt in keinem Fall die Verantwortung. (www.noreia-essenz.com)

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Unter Sodbrennen oft auch als saures Aufstoßen bezeichnet versteht man den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Man verspürt dabei einen brennenden Schmerz hinter dem Brustbein, welcher vor allem nach Mahlzeiten und im Liegen auftritt. Sodbrennen ist eine der häufigsten Begleiterscheinungen in der Schwangerschaft. Cirka 75% aller werdenden Mütter schlagen sich damit herum. Auslöser für das lästige Schwangerschafts-Sodbrennen ist vor allem der zunehmende Druck auf den Magen in Kombination mit einer veränderten Hormonsituation, die den Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen schwächt. Dadurch kann saurer Mageninhalt nach oben gelangen.

Der Säuregrad der Speiseröhre entscheidet
Schwangere die das Problem des Sodbrennens kennen sollten auf kleine Mahlzeiten umsteigen und auf Säure anregendes wie Kaffee oder Kohlensäure verzichten. Süße Speisen, sowie Alkohol können die Funktion des Schließmuskels schwächen. Günstig sind in vielen Fällen Haferflocken, Weißbrot, Haselnüsse und Mandeln. Trotzdem lässt sich Sodbrennen oft nicht verhindern. Je nach Schweregrad und Häufigkeit wird man Hausmittel und allgemeine Maßnahmen einsetzen. Hat man keinen Erfolg damit, müssen Betroffene zum Arzt. Der Säuregrad lässt sich im untersten Teil der Speiseröhre über einen Zeitraum von 24 Stunden mit einem transportablen Gerät feststellen. Auf diese Art und Weise lässt sich die Anzahl und Dauer des sauren Aufstoßens messen. Letztendlich kann  der Druck im Schließmuskel der Speiseröhre mit Hilfe des so genannten Speiseröhren-Manometers gemessen werden. Es gibt auch verschiedene Medikamente, die den Druck am Schließmuskel der unteren Speiseröhre senken.

Natriumalginat – neues Wundermittel gegen Sodbrennen
Neuerdings wird auch Natriumalginat eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine Substanz, welche aus Tiefseealgen gewonnen wird. Bei Kontakt mit Magensäure bildet Natriumalginat in kurzer Zeit ein Alginat-Polster, das oben auf dem Mageninhalt schwimmt. Wenn der Mageninhalt hoch gedrückt wird, liegt dieses Polster vor dem  Speiseröhrenzugang und verhindert den Rückfluss! Da Natriumalginat unverdaut ausgeschieden wird und völlig unbedenklich ist für Mutter und Kind, kann diese Therapie nur empfohlen werden. Mit dieser Methode wird Sodbrennen schnell und zuverlässig gestoppt.

Bewusste Ernährung kann Sodbrennen lindern
Leichte Beschwerden sind oft durch einfache Maßnahmen zu beseitigen: So sollten große, scharfe, gut gewürzte und fette Mahlzeiten vermieden werden. Besonders das Nachtmahl sollte möglichst bescheiden ausfallen und nicht zu spät eingenommen werden. Manchen Frauen hilft auch ein Glas kalte Milch, schluckweise getrunken. Um die Verdauung anzuregen, sollte frau ein bis zwei Gläser Wasser vor den Mahlzeiten zu sich nehmen. Auch eine aufrechte Schlafposition kann die Beschwerden von Sodbrennen lindern, deshalb benutzen viele Frauen ein zusätzliches Kissen, oder stellen das Kopfteil des Bettes hoch.

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Das Stillen war etwas, worauf ich mich in meiner Schwangerschaft unheimlich freute. Ich war auch hundertprozentig davon überzeugt, dass das ohne Probleme bei mir klappen würde und so deckte ich mich kurz vor der Geburt meiner Tochter mit Stillzubehör ein. Stilleinlagen, Salbe, unheimlich teure Still BH´s usw. Dann kam der große Moment, ca. eine halbe Stunde nach Jana´s Geburt per Kaiserschnitt wurde sie das erste Mal von der Hebamme angelegt. Sie machte das auch sehr gut und die Hebamme war sehr zufrieden mit unserer Kleinen.

Stillberatung durch erfahrene Hebammen 
Ich brauchte sehr viel Hilfe von den Hebammen – den es stellte sich heraus, dass die Kleine ihren anfänglichen Fleiß nicht beibehalten wollte. Sie musste so kräftig saugen und das war ihr einfach zu anstrengend. Man erklärte mir, dass bei großen Brüsten die Milchseen so verzweigt wären und dass das Baby es wirklich schwer hatte. Wenn sie merkte, dass da gar nichts weiterging, schlief sie einfach wieder ein ohne zu trinken. Das funktionierte auf Dauer natürlich nicht und ganz schnell war die Kleine unterzuckert und musste zugefüttert werden. Dass das mit dem Fläschchen viel leichter ging, ist meinem kleinen Faulpelz natürlich nicht entgangen und mir war dann natürlich wichtiger, dass sie überhaupt etwas trank. Trotzdem versuchten die Hebammen unaufhörlich ihr Glück, ich bewundere heute noch die Geduld die sie alle aufgebracht haben.

Die Milchpumpe 
Es lief dann aber doch auf die Milchpumpe hinaus. Erst anlegen versuchen, dann pumpen und dann füttern. Aufgrund ihrer Unterzuckerung das ganze alle 2 Stunden rund um die Uhr. Man kann sich denken wie anstrengend das war und wie enttäuscht ich war, dass meine Stillträume zerplatzten… – Bald durfte ich mein Baby dann endlich schlafen lassen bis sie von selbst nach Milch verlangte, ein paar Schlucke von der Brust und den Rest pumpte ich wie eine Verrückte – das Ergebnis war eher mager – ich musste immer zufüttern.

Abstillen 
Ich hielt diesen Modus ca. 8 Wochen durch, die Muttermilch wurde immer weniger und als ich schließlich 3 Mal Pumpen musste um eine Mahlzeit für meine Kleine zusammen zu haben, ließ ich es sein. Ich musste nicht mal abstillen – ich hörte auf und das war es. Als ich die Pumpe wieder zurück gab hatte ich einerseits ein schlechtes Gewissen meiner Kleinen gegenüber, wollte ich doch, dass sie möglichst lange die hochwertige Muttermilch bekam, andererseits ließ bei mir so eine riesengroße Anspannung nach und eine unbändige Freude am “Mama sein” machte sich breit. Ich denke, das war für uns alle noch viel wertvoller als die Muttermilch.
 
Jana liebt ihr PRE Flascherl nach wie vor, ist gesund und munter und meine Brust beäugt sie noch heute mit gerunzelter Stirn….

0 818

Auch im Leben von Babys und Kindern gibt es gute und schlechte Tage. Die schlechten Tage sind einschlägiger Gesprächsstoff wenn leidgeprüfte Mütter sich zu Kaffee und Kuchen treffen. Über die guten verliert kaum wer ein Wort. Aber es gibt sie: Die richtig guten Tage! Das sind, aus der Sicht meiner Mama, dann meist die Tage wo ich am Vorabend schnell und ohne murren einschlafe, die ganze Nacht durchschlafe, brav esse und den ganzen Tag nur sonniges Gemüt unter Beweis stelle. So geschehen gestern. Daher heute: Terror! 

Schon früh bin ich drauf gekommen, dass man Eltern und im speziellen Mamas ganz leicht zur Verzweiflung bringen kann, wenn man einfach nichts isst. Gesagt – getan. Angefangen hab ich damit am frühen Morgen. Erstes Highlight: Brei verweigert. Natürlich nicht einfach nur verweigert, sondern das volle Programm: Schreien, Brei ausspucken, Mamas Pullover anpatzen, Löffel auf den Fußboden werfen – ein Mordsspaß! In erster Linie für mich.  

Keine Stunde später: Zweiter Anlauf von Mama. Dieses Mal soll ich einen Apfel verdrücken. Ich aber hab ihn nur zerdrückt, ein wenig am Fußboden der Küche verteilt und bin mit meinen Spielsocken fest drauf gestiegen. Ja, ja – an apple a day… 

Da ich ja nun schon den ganzen Vormittag nichts gegessen hatte, war meine Mami tunlichst bemüht, mir was ganz tolles als Mittagstisch zu servieren. Sie hat dann auch 20 Minuten am Herd herum hantiert, mir dutzende Male Dinge wie „heiß“ oder „nein“ zugerufen, bis das Essen fertig war. Kurzum: Mir hat es nicht geschmeckt. Fazit: Mama kurz vor der Krise. Damit der Tag auch für meine Mami ein versöhnliches Ende findet, hab ich dann am Nachmittag ein ganzes Gläschen von meinem Lieblingsbrei vertilgt, zwei Reiscracker verspeist und in rauen Mengen dazu getrunken.  

Aber ein Phänomen fällt, mir was das Essen betrifft, zusehends auf. Bei mir, aber auch bei Altersgenossen. Kochen für Kinder scheint für Mamas und Eltern eine never ending story zu sein. Scheinbar ist es Eltern nicht genug, wenn man seine fünf bis sechs Lieblingsgerichte als Baby hat. Nein, es muss ständig herum experimentiert werden. Und es darf offensichtlich kein Gericht zwei Mal hinter einander geben. Das erzürnt einen als Baby natürlich schon ganz ungeheuerlich. Dank fehlendem sprachlichen Talent führt dies dann unwiderruflich zu oben beschriebenen Attacken, wie Essen ausspucken, Löffel wegwerfen und Co.  

Also Mamis dieser Welt: Kochen für Babys ist einfach. Gebt uns doch die Dinge die wir gerne essen und wir sind Freunde. Ich darf daher an alle, so genannten, Erziehungsberechtigte appellieren: Weg mit den Babykochbüchern – hin zu mehr Mitsprache bei der Babykost durch die Betroffenen selbst. Den Kleinkindern! Andernfalls müssen wir wieder mühsam Eltern erziehen und dass ist auch für uns Babys nicht lustig. Versprochen!  

Übrigens: Morgen hätte ich gerne Pommes Frites. Mahlzeit!

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Es ist völlig unterschiedlich, wann eine Frau die ersten Bewegungen ihres Babys spürt. Ich habe schon von Frauen gehört, die bereits in der 14. SSW Kindsbewegungen wahrnahmen, bei anderen Frauen dauert es länger. Auch wie die Kindsbewegungen gespürt werden ist von Frau zu Frau verschieden. Zweitgebärende können die Bewegungen ihres Kindes meistens schon früher wahrnehmen, da sie schon wissen, wie sie sich anfühlen.
 
Ich war mir in der 19. SSW sicher zum ersten Mal mein Baby wirklich gespürt zu haben. Ich war gerade bei meiner internen Untersuchung und plötzlich spürte ich den Schmetterling in meinem Bauch flattern, genauso fühlte es sich an. Ein wunderschönes Erlebnis. Natürlich wurden die Bewegungen immer mehr, allerdings dank einer Vorderwandplazenta und einem faulen Baby hielten sie sich bis zum Ende in Grenzen. Nicht einmal, dass ich einen unangenehmen Tritt bekommen hätte wie so oft von schwangeren Frauen beschrieben.
Während sich der Bauch meiner Freundin ständig auswölbte und ihr kleiner Sohn unaufhörlich Klopfzeichen von sich gab, konnte man auf meinem Bauch bis zur Geburt nicht die klitzekleinste Bewegung sehen. Sehr frustrierend für den Papa, der von seinen Freunden immer hörte wie toll es sich anfühlte das Baby von außen zu spüren. 2 Tage vor der Geburt sahen wir wenigstens ein leichtes Zucken, als Madame von heftigem Schluckauf geplagt wurde. Mehr gab es nicht. 

Nachts war totale Ruhe, und dieses Verständnis für die Nachtstunden hat sich glücklicherweise bis heute gehalten. Es ist also wirklich sehr unterschiedlich, jede Frau empfindet es anders und jedes Baby ist anders. Kein Grund zur Sorge wenn es mal ein bisschen ruhiger ist, das Baby hat ja auch Wachstumsschübe. Viele Ärzte raten schwangeren Frauen, ab Mitte des dritten Trimesters sich jeden Tag zur gleichen Zeit hinzulegen, am besten wenn das Kind am aktivsten ist. Innerhalb einer Stunde sollte man 10 Bewegungen spüren, falls nicht etwas essen und noch mal versuchen und wenn man eine Stunde nichts spürt den Arzt anrufen. Das ist meiner Meinung nach Unfug und Panikmache, egal mit wem ich gesprochen habe, das funktioniert so nicht. Natürlich muss man bei fortgeschrittener Schwangerschaft auf die Regelmäßigkeit der Bewegungen achten, aber man sollte sich nicht verrückt machen (lassen). Ich habe ab dem 7. Schwangerschaftsmonat darauf geachtet dass ich nicht über 8 bis 10 Stunden trotz entsprechender Aufmerksamkeit keine Kindsbewegungen gespürt habe. Das war glücklicherweise nie der Fall.

Achtung: Die Kindsbewegungen werden in den letzten Wochen vor der Geburt auch im Normalfall schwächer, weil das Kind in der Gebärmutter kaum noch Platz hat.

Das eigene Bauchgefühl ist in der Schwangerschaft immer das Beste und in diesem Fall ist das sogar wortwörtlich richtig.