Verfasst von Andrea am 29 Jul 2008 um 09:48 am
Zahnpflege in der Schwangerschaft
Früher sagte man, jedes Kind koste die Mutter einen Zahn und obwohl ich an diese Aussage nicht glaube, ist es bei mir eingetroffen. Schon in der Frühschwangerschaft zerbröselte mit ein Zahn förmlich beim Biss in ein Butterbrot. Ein guter Grund für mich, meinen Zähnen noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Nach jeder Mahlzeit putzte ich die Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta und einer mittelharten Zahnbürste und natürlich mit Zahnseide. Einmal in der Woche bürstete ich ein Fluoridgelee zur Zahnschmelzhärtung ein und zum Schutz vor Säureangriffen und Entkalkungen. Studien zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen Parodontalerkrankungen, also Erkrankungen des Zahnhalteapparates, und einer Frühgeburt oder einer Geburt von Reifgeborenen mit Untergewicht besteht. Die Verbesserung der Mundhygiene der schwangeren Frau ist demnach auch für das Kind wünschenswert.
Ich hatte den Rest meiner Schwangerschaft keinerlei Probleme mehr mit meinen Zähnen - durch die stärkere Durchblutung war Zahnfleischbluten zwar weiterhin ein großes Thema aber mit Salbei- und Kamillentee war es erträglich und nach der Geburt auch sofort wieder weg.
Optimal wäre es natürlich, vor der Schwangerschaft den Zustand des Zahnfleisches prüfen zu lassen, mögliche Schwachstellen zu behandeln und damit Zahnfleischbluten vorbeugen, sowie etwaige vorhandene Schäden an den Zähnen zu beheben und Tipps für die Vorsorge während der kommenden Monate einzuholen. Im vierten Monat wäre ein wichtiger Zeitpunkt für eine zweite Untersuchung: Vorhandene, leichte Entzündungen machen sich nicht immer gleich mit Schmerzen bemerkbar und können dennoch bestehen.
5 Monate nach meiner Schwangerschaft sind wieder Zähne ein leidiges Thema, diesmal allerdings schon die von meiner kleinen Tochter…..

