Lustig wenn zwei Schwangere miteinander telefonieren, es gibt nur ein Gesprächsthema: Die Schwangerschaft, wie man sie gestaltet und welche Tipps man jeweils der anderen geben kann. So auch ich und eine Bekannte die mir gerade erklärte was ich gegen mein Sodbrennen unternehmen könnte und plötzlich hörte ich es. Dieses genüssliche Einziehen von Luft kannte ich noch aus meinen Zeiten als Raucherin. „Sag mal rauchst du“? fragte ich sie und sie erklärte mir ohne Umschweife, dass sie zwar rauche, aber ohnehin viel weniger als vorhin. Man könne seinem Kind ja wohl kaum den Entzug zumuten, was sollen denn die paar Zigaretten schon schaden?

Rauchen in der Schwangerschaft ist schädlich
Sehr viel wie man inzwischen weiß: Jede Zigarette sorgt für eine verringerte Durchblutung der Plazenta, der Fötus bekommt zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe. Die bisher bekannten Folgen sind unter anderem ein zu niedriges Geburtsgewicht, die erhöhte Gefahr durch den plötzlichen Kindstod (7 x so hohes Risiko von SIDS), sowie Hyperaktivität und Lernschwierigkeiten im Schulalter.
 
Rauchen ist Gift für das Baby
Krebserregende Stoffe werden in hoher Konzentration an das Ungeborene weitergegeben. Die Giftstoffe aus der Zigarette gelangen ungefiltert über die Plazenta in den Blutkreislauf des Ungeborenen. Die Ungeborenen nehmen Nikotin über die Nabelschnur auf, verarbeiten es über die Leber und scheiden es durch die Nieren wieder aus. Das Baby wird also bereits im Mutterleib extrem an Leber, Niere und den ableitenden Harnwegen geschädigt.
 
Ich hätte es nie fertig gebracht meinem Baby das anzutun und obwohl meine Bekannte sehr zerknirscht war über meine Vorhaltungen - sie hat bestimmt weiter geraucht - glücklicherweise hat sie auch ein gesundes Baby bekommen. Aber was wenn es geschädigt gewesen wäre? Wie kann man damit zurecht kommen?