Ich stolpere in letzter Zeit immer wieder über den Begriff „Familienbett“. Betreiben es doch einige unserer Bekannten genauso wie oft beschrieben: Kindlein fein kommt mit ins Bettchen der Eltern mit rein.

Ich bin mir da nicht so sicher ob ich diese Art des Schlafens bevorzugen würde, bin ich doch eher ein Schläfer, der sehr viel Platz um sich herum braucht und kann beispielsweise auch nur sehr schlecht schlafen wenn mir meine bessere Hälfte zu sehr auf die Pelle rückt und ein Bett mit 160cm Breite ist für mich schier undenkbar. Aber als erwachsenen Mann kann ich meinem Herrn schon mal einen Rempler in die richtige Richtung geben und gut ist es.

Bei einem Baby bin ich mir da nicht so sicher, hätte ich doch vermutlich immer Angst, dass ich das kleine Schmuckstück zerdrücke. Die meisten Mamis haben dieser Sorge zwar bis jetzt vehement widersprochen, da man doch anscheinend Muttergefühle entwickelt und dann alles für den kleinen Liebling tut und ihn natürlich auch über Nacht sogar während des Schlafens beschützt und behütet.

Vorteile Familienbett
Auch gibt es natürlich immense Vorteile, wenn man es so sehen will. Man muss nicht mehr aufstehen wenn das kleine Knuddelmonster mal schreit und muss auch nicht aus den Federn wenn es mal Hunger hat. Aber was ist mit der Partnerschaft. Muss man wirklich alles abdrehen „nur“ weil ein neuer Erdenbürger heranwächst?

Bis jetzt kann ich dazu leider noch keine Stellung nehmen aber ich denke, dass bei mir soviel Mutterglück nicht eintreten wird und wir ein Familienbett haben, da ich doch ein sehr realistisch denkender Mensch bin.

Meine Meinung: eigenes Bett, eigenes Zimmer
Ich gehe ja momentan sogar in die Richtung, dass mein Baby von Anfang an mal in seinem Bettchen schlafen soll und vielleicht sogar in seinem eigenen Zimmer. Bei diesen Überlegungen werde ich zwar von Rabenmutter bis zum Baby-Nichtversteher alles genannt, aber bei mir war es damals auch so, dass ich von Anfang an mein eigenes Reich hatte und ich denke, dass es mir und der Beziehung meiner Eltern, die im Übrigen bereits über 35 Jahre verheiratet sind, nicht geschadet hat.

Aber wie jetzt immer: ich werde berichten sobald ich selbst mal in die Verlegenheit komme ein kleines Krümelchen großzuziehen.