Archiv für August, 2008

Verfasst von Andrea am 21 Aug 2008

Schwangerschaftstests

Ab dem Moment an dem ich die Pille absetzte fing ich bereits an, in diversen Drogeriemärkten nach Schwangerschaftstest zu linsen und als sich dann sofort Anzeichen einer Schwangerschaft bemerkbar machten, wurde es zu einem richtigen Thema.

Was bringen die so genannten Frühtests?
Da der Test mittels des in den Urinstrahl gehaltenen Teststäbchens frühestens 2 Wochen nach Befruchtung der Eizelle ein zuverlässiges Ergebnis anzeigt war nun Geduld gefragt und wer mich kennt weiß jetzt schon, dass das nicht funktioniert hat. Es musste ein Frühtest her und der sagte klipp und klar nicht schwanger. Allerdings sagte das dann auch der Schwangerschaftstest am Tag meiner fälligen Regel und trotzdem war meine süße Tochter bereits gezeugt.

Wenn das Ergebnis negativ ist, aber trotzdem eine Schwangerschaft vorliegt, kann die Ursache dafür sein, dass der Test zu früh durchgeführt wurde, zu einem Zeitpunkt, wo noch keine ausreichend hohen HCG-Spiegel im Urin gegeben waren. Und so war das auch bei mir, denn sogar mein Arzt konnte vorerst keine Schwangerschaft feststellen. Grundsätzlich sind Schwangerschaftstests aber ziemlich aussagekräftig, man muss nur darauf achten, dass man sie nicht zu früh macht und meiner Meinung nach kann man die Frühtests getrost vergessen. Übrigens der Morgenurin ist am besten, da ist die HCG Konzentration am höchsten.

Verfasst von Martina am 20 Aug 2008

Kinderwunsch: Blonde Löckchen und blaue Augen…

Frage ich mich doch immer wieder wie unser hoffnungsvoller Nachwuchs später mal aussehen wird. Bin ich doch an sich blond und habe blaue Augen (vom Papa geerbt) und kombiniere das in nicht mehr allzu ferner Zukunft mit meiner besseren Hälfte mit braunen Haaren und grau-grünen Augen bin ich mir nicht sicher wer sich da dann in Bezug auf das Aussehen unseres kleinen Wunders durchsetzen wird.

Gentechnik - Vererbung von Merkmalen
Ich habe mal gelesen, dass man mit dominanten und rezessiven Genen ausgestattet ist und je nachdem welche Gene man in sich trägt entsprechende Merkmale vererbt. Allerdings hab ich mir auch sagen lassen, dass blonde Leute aussterben weil Blond in den Genen nur ganz selten dominant ist. Das wiederum kann ich nicht verstehen, denn dann müsste ich heute rote Haare und braune Augen haben – nach der Mama und mein Bruder genauso. - Also da ist wohl in der Gentechnik meiner Familie was schief gegangen.

Aber wie auch immer wir unsere Gene vererben. Ich erwische mich immer wieder dabei, dass es mir die Babys mit blonden Löckchen und blauen Augen einfach angetan haben. Gut, es gibt auch süße Wonneproppen mit braunen Löckchen und Kulleraugen, aber ich denke man merkt ein ganz wichtiges Merkmal ziemlich stark heraus: einmal Löckchen und alles ist in Butter… mal sehen ob sich das so verwirklichen lässt. Ich lasse meine bessere Hälfte ja immer wieder einen Blick auf die Babys werfen, die ich besonders süß finde. Man braucht ja schließlich eine Vorlage…

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 19 Aug 2008

Vom Sinn und Zweck des Schluckaufs

Warum gibt es eigentlich den Schluckauf? Er ist zwar harmlos, aber lästig und einen Zweck hat er offenbar überhaupt nicht. Französische Forscher glauben, dass der Schluckauf ein Überbleibsel aus der Zeit ist, als die in grauer Vorzeit die ersten Tiere vom Wasser an Land gingen. Bei Kaulquappen und anderen Amphibien gibt es einen ähnlichen Mechanismus. Dabei wird Wasser durch die Kiemen in den Mund gepresst, wobei gleichzeitig die Luftröhre verschlossen werden muss, damit kein Wasser in die Lungen dringt.

Schluckauf bei Ungeborenen ab der 9. SSW nachweisbar
Beim Ungeborenen könnte dieser Reflex allerdings eine wichtige Aufgabe erfüllen. Schluckauf ist bereits ab der neunten Schwangerschaftswoche per Ultraschall nachweisbar. Dadurch wird vermutlich die Atemmuskulatur der Embryos gestärkt, damit sie nach der Geburt problemlos atmen können.

Verfasst von Martina am 18 Aug 2008

Bier - Gesund für Kinder?

Aus aktuellem Anlass möchte ich mich kurz über besonders eines der Hausmittel aus der „Urzeit“ auslassen. Saßen wir letztens in einem Restaurant und begutachteten die Großfamilie am Nachbartisch. Waren dort doch Mama, Papa, Oma, Opa, Tante und Onkel (oder ähnliches) mit einem Jugendlichen (ca. 15 Jahre) und einem kleinen Stoppel mit  4 bis 5 Jahre am Schlemmen und übertönten unseren eigenen Lärmpegel doch so stark, dass wir nicht umhin kamen die diversen Situationen am Nebentisch zu verfolgen.

Schnell war klar wer dort am Tisch das Sagen hat, war es doch Klein-Oliver der ständig mit neuen Wünschen die ganze Familie unterhielt. Einmal war es basteln mit Oma, ein anders Mal war es ein Späßchen mit dem Onkel, zwischendurch wurde mit Fragen nach dem Essen genervt und mindestens 2x von Opas Bier getrunken… Jawohl. Und da war ich mir nicht mehr ganz sicher ob das so gesund ist wie die Mama am Nebentisch behauptete als die „Tante“ kurz mal nachfragte ob er denn das schon einfach so, ohne großartig zu fragen, durfte.

Mamas Ausführungen gingen dann vom Stillen der Neugierde der Kinder auf etwas Verbotenes bishin zur Stärkung der Knochen, was von Oma rasch unterstützt wurde und die „Tante“ endgültig in die tiefen der Sitzbepolsterung zurückdrängte.

Hatte aber der Kleine sicher nach den gut 1,5 Stunden Aufenthalt ein viertel Bier intus und an Aufhören war wohl noch lange nicht zu denken. Den Rest, den Opa nicht mehr wollte vertilgte der Kleine auch noch bevor die ganze Familie das Restaurant verließ.

Da war ich mir dann nicht mehr so sicher ob das jetzt sehr gesund war, musste doch der Kleine ganz schön auf Wolken unterwegs sein und es sah nicht so aus wie wenn das die absolute Ausnahme gewesen wäre. Also Gesund hin oder her: Alkohol ist meiner Meinung nach wohl nichts für Kinder.

Verfasst von Elke am 17 Aug 2008

Akupunktur in der Schwangerschaft

Welche werdende Mutter wünscht sich nicht eine entspannte, schnelle und schöne Geburt? Ich war auch eine von diesen Frauen, die sich darüber Gedanken gemacht hat. Daher habe ich in der entsprechenden Literatur geschmökert, Informationsbroschüren gelesen und im Internet recherchiert, natürlich auch Freundinnen und Bekannte gefragt.

Geburt beschleunigen? Schmerzen reduzieren?
Welche Art der Unterstützung kann wirklich helfen, die Geburt vielleicht schneller oder weniger schmerzhaft zu machen? Immer wieder bin ich auf das große - für mich neue - Thema Akupunktur in der Schwangerschaft gestoßen, das einen immer größeren Stellenwert im Zusammenhang mit sanfter und natürlicher Geburt einnimmt und das die westliche Schulmedizin wesentlich ergänzt. Die Anwendung der Akupunktur, lese ich, ist eine ganzheitliche Therapieform zur Geburtsvorbereitung und –erleichterung und ist in China schon seit langer Zeit bekannt. Auch in Europa vertrauen immer mehr schwangere Frauen dieser traditionsreichen Technik. Durch das Einstechen der ganz feinen Nadeln an speziellen Punkten des Körpers wird ein Reiz gesetzt, der Störungen im Körperinneren beseitigen soll.

Hilft Akupunktur in der Schwangerschaft bei allen Frauen?
Also habe ich beschlossen, dem wohlmeinenden Rat verschiedener Gleichgesinnter und meiner Hebamme folgend einen Therapeuten und Arzt aufzusuchen, der sich mit der Methode der Akupunktur befasst. Ich habe bemerkt, dass die Preise für diese Behandlung durch Fachpersonal sehr stark variieren. Eine Ärztin klärte mich schon am Telefon darüber auf, dass die Behandlung mit Akupunktur nicht bei jeder Schwangeren gleich gut wirkt. Vielleicht würde ich sogar zu jenen 20% Frauen gehören, die auf die Behandlung gar nicht ansprechen. Ich ließ mich jedoch nicht entmutigen und beschloss, mich dem Können der Ärzte in meiner Entbindungsklinik anzuvertrauen.

Gegen was hilft Akupunktur in der Schwangerschaft
Ab der 36. Schwangerschaftswoche nahm ich einmal wöchentlich eine Therapie von 30 Minuten in Anspruch und erhielt weitere, individuelle Informationen und Unterstützung des Arztes. Die Akupunktur in der Schwangerschaft kann allgemeine Beschwerden in der Früh- und Spätschwangerschaft wie Erbrechen, Kreuzschmerzen und Ödeme lindern und unter Umständen ein Kind aus der Beckenendlage in die Schädellage drehen. Bestimmte Punkte, so genannte „Geburtspunkte“ lösen eine Beschleunigung der Reifung am Gebärmutterhals aus und stimulieren eine effizientere Wehentätigkeit in der Eröffnungsphase.

Die positive Wirkung feiner Einstiche
Nachträglich gesehen kann ich nun folgendes berichten: Meine anfangs quälenden Rückenschmerzen verringerten sich allmählich und verschwanden schließlich völlig. Ich freute mich schon jede Woche wieder auf den nächsten Termin der neuerlichen Akupunktur. Der behandelnde Akupunktur-Spezialist verstand sein Fach besonders gut und informierte mich über weiteres Wissenswertes im Zusammenhang mit der Geburt. In meinem Fall führte die Stimulation des „Geburtspunkts“ nicht dazu, dass mein Sohn zum errechneten Zeitpunkt geboren wurde. Vielmehr erhöhte er die Spannung noch für eine weitere Woche. Die Geburt dauerte zehn Stunden - vielleicht weniger lang als ohne Akupunktur?

Verfasst von Karin am 17 Aug 2008

Geruchsempfindlichkeit in der Schwangerschaft

Für Übelkeit, Heißhunger und Geruchsempfindlichkeit in der Frühschwangerschaft ist im Wesentlichen das Schwangerschaftshormon Beta-HCG verantwortlich. Dieses von den äußeren Zellschichten der befruchteten Eizelle gebildete Hormon trägt in der Schwangerschaft zur veränderten Wahrnehmung von Düften und Gerüchten bei. Durch die geränderte Zusammensetzung des Speichels schmecken viele Speisen zusätzlich nicht mehr so wie früher. Immer wieder berichten Schwangere davon, dass manche Speisen während der Schwangerschaft auf einmal nach Tinte oder Metall schmecken.

Geruchsempfindlichkeit bei Schwangeren stark ausgeprägt
Dieses Phänomen wurde von der Natur deshalb eingerichtet, dass eine werdende Mutter verdorbene oder schlecht geeignete Speisen leichter erkennen kann. Manche Frauen empfinden in dieser Phase dabei sogar Ekel gegenüber Speisen die sie früher gerne gegessen haben. Das ist völlig normal. Es kann im Gegenzug aber auch passieren, dass frau auf einmal Speisen bevorzugt die früher vielleicht nicht am Speiseplan gestanden wären. Vielen Schwangeren wird dabei schon nur beim bloßen Gedanken an manche Speisen schlecht.

Besserer Geruchssinn in der Schwangerschaft?
Werdende Mütter sind oft so stark geruchsempfindlich, dass sie zum Beispiel auf Zigarettenrauch oder Parfüms nahezu allergisch reagieren. Die meisten Schwangeren glauben in der Schwangerschaft, dass sie besser riechen können. Eine Studie der HNO-Uniklinik Dresden zeigt jedoch, dass bei Schwangeren keine messbare Veränderung beim Riechempfinden festgestellt werden konnte. Gerüche werden vom Gehirn während einer Schwangerschaft einfach nur anders als normal verarbeitet. Das einzige was festgestellt wurde ist, dass Frauen während einer Schwangerschaft gegenüber Bitterstoffen nicht so empfindlich sind wie sonst üblich
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Hand in Hand mit dem veränderten Geruchssinn vieler Schwangere geht oft auch Heißhunger auf Süßes. Oder auf Saures. Manche schwangere Frauen werden auch regelmäßig nachts munter, weil sie Hunger haben. Auch all diese Dinge sind völlig normal. Nach den ersten Monaten verschwinden Übelkeit und Erbrechen meist wieder von ganz alleine. Wenn ihnen zum Beispiel beim Anbraten von Fleisch schlecht wird, können sie an Duftölen wie Zitrone oder Pfefferminz riechen. Das hilft um den „schlechten Geruch“ aus der Nase zu vertreiben.

Was tun gegen Übelkeit in der Schwangerschaft?
Falls sie zu Übelkeit neigen können sie in der Schwangerschaft auch zu homöopathische Mittel greifen. Diese haben sich bei vielen werdenden Eltern gut bewährt. Manchen Frauen hilft hierbei Sepia D6 bei einer Dosierung von fünf Globuli, drei Mal täglich. Ideal ist eine Beratung bei einer dafür ausgebildeten Hebamme und/oder erfahrenen HomöopathIn, die das genau passende Mittel finden wird. Bei morgendlicher Übelkeit sollten sie sich viel Zeit lassen und erstmal im Bett ein Stück Brot oder eine Banane essen, denn das hilft in den meisten Fällen sehr gut. Auch wenn ihnen bei Tätigkeiten im Haushalt oder im Beruf schlecht wird, setzen sie sich einfach und entspannen sie sich. Und lassen Sie sich bei manchen Arbeiten während der Schwangerschaft auch unter die Arme greifen lassen.

Verfasst von Karin am 17 Aug 2008

Röteln in der Schwangerschaft

Röteln (Rubeolen) ist eine höchst ansteckende und weit verbreitete Virusinfektion und wird durch den so genannten Rubivirus hervorgerufen. Dieser Virus besitzt RNA Erbmaterial und gehört der Familie der Togaviren an. Der einzige bekannte Wirt für den Rötelnvirus ist der Mensch. Außerhalb des Körpers ist dieser Virus nur kurze Zeit überlebensfähig. Er wird über Tröpfcheninfektion, beispielsweise durch Küssen, Husten oder Niesen übertragen.

Die meisten Menschen infizieren sich mit dieser Krankheit schon als Kind. Röteln ist in unseren Breiten eine der häufigsten Kinderkrankheiten. Trotzdem besitzen circa 15 % der Frauen im gebärfähigen Alter keine Abwehrkräfte gegen Röteln. Die Krankheit verläuft beim gesunden Menschen normalerweise harmlos. Oft sogar unbemerkt. Kleinfleckiger Ausschlag, leichtes Fieber und Lymphknotenschwellungen im Hals- und Kopfbereich sind sichere Anzeichen einer Rötelninfektion.

Fatale Auswirkungen von Röteln in der Schwangerschaft
Fatale Auswirkungen hat eine Rötelninfektion während der Schwangerschaft speziell in den ersten drei Monaten. Bis zu 60% beträgt das Risiko einer Schädigung des Embryos bei der Erstinfektion der Mutter in diesem Zeitraum. Herzfehler, schwere Schädigungen an Augen, Ohren oder Gehirn sind dabei charakteristisch. In schweren Fällen kann es sogar zu Fehl- oder Totgeburten durch Röteln in der Schwangerschaft kommen. Bei schwerer vorgeburtlicher Schädigung wird der Arzt unter Umständen zu einem Schwangerschaftsabbruch raten.

Röteln spielen auch bei Kinderwunsch eine wichtige Rolle
Bei Kinderwunsch wird daher empfohlen, jedenfalls vor der Schwangerschaft einen Röteln-Antikörpertest machen zu lassen, wenn nicht sicher bekannt ist, ob die Frau in der Vergangenheit an Röteln erkrankt war. Bei diesem Bluttest wird der so genannte Titerwert bestimmt. Bei fehlenden Titer oder einem Titerwert unter 1:16 muss eine Impfung gegen Röteln mit Lebendimpfstoff durchgeführt werden. Dabei wird der Impfstoff in den Oberarm gespritzt. Durch diese Injektion kann es manchmal zu geringen Nebenwirkungen, wie z.B. Ausschlag, leichtem Fieber, Kopf- oder Gelenksschmerzen kommen, welche jedoch schon nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Es ist wichtig, nach der Impfung während drei Monaten für eine geeignete Empfängnisverhütung zu sorgen. Nach dieser Zeit von drei Monaten ist eine neuerliche Blutabnahme zur Kontrolle des Impferfolges notwendig. Im Fall einer versehentlichen Röteln-Impfung bei noch nicht bekannter (Früh-)Schwangerschaft oder kurz davor wurden keine Organ-Auswirkungen beim Kind beobachtet.

Rötelnimpfung hilft
Obwohl Röteln hoch ansteckend sind, hinterlassen sie nach einer überstandenen Infektion meist eine lebenslange Immunität. Leider sind aber immer noch viele Menschen ohne Impfschutz. Gebärfähige Frauen müssen einen solchen dringend aufweisen, um das Ungeborene zu schützen. Deshalb wird bei der ersten Schwangerschaftsvorsorge-Untersuchung der Rötelntiter verbindlich getestet. Zum Wohle ihres Babys.

Verfasst von Andrea am 17 Aug 2008

Pezziball in der Schwangerschaft

Während der Pezziball in der Schwangerschaft ein hervorragendes Hilfsmittel für Gymnastik ist - eine Wohltat für die Wirbelsäule - kommt er bei der Geburt zu höheren Ehren. Er unterstützt die hilfreiche Wirkung der Schwerkraft bei einer Geburt während der Eröffnungsphase und unterstützt die Öffnung des Muttermunds.

Wehen und Pezziball
Beim Geburtsvorgang an sich sitzt die Entbindende mit gespreizten Beinen auf dem Ball und kann, ähnlich wie beim Gebärhocker, von ihrem Partner umarmt und unterstützt werden. Nach der Eröffnungsphase wird es natürlich zu wackelig und die werdende Mutter wechselt dann zum Beispiel auf das Kreißbett.

Einfach aber effektiv - ein Pezziball ist eigentlich eine tolle Sache! Und: Ein wenig später freuen sich auch die Kinder darüber.

Verfasst von Andrea am 16 Aug 2008

Beikost

Mit dem Stillen hat es bei uns ja leider nicht lange geklappt, aber die Zeit der Anfang mit Säuglingsnahrung war auch sehr unkompliziert und die Zubereitung war einfach. Nun ist unsere Tochter ein halbes Jahr alt und braucht eindeutig mehr. Also hat bei uns ein neues Zeitalter begonnen.

Die Beikost
Es gibt sicher keine Internetplattform, die ich nicht durchforstet habe und von Babykochbüchern bis hin zum richtigen Equipment hab ich mir alles zugelegt. Bei diesem großen Babythema gehen die Meinungen unheimlich auseinander, daher ist es notwendig sich gut zu informieren und dann für sich und sein Baby die richtigen Schlüsse zu ziehen. Gläschen vs. selbst kochen; Möhren vs. Pastinake; ab dem 4.Monat vs. ab dem 6. Monat, und, und… - man möchte es auch nicht für möglich halten mit welcher Überzeugung viele Mütter einem ihre Meinung unbedingt aufzwingen wollen. Trotzdem, auch hier gilt: Jede Mutter weiß am besten was für ihr Kind gut und richtig ist, auch wenn die Omas da meist anderer Meinung sind.

Welchen Brei füttere ich als erstes?
Obwohl man mich belehrt hat, dass man heutzutage nicht mehr mit Möhren beginnt, war ich doch der Meinung, dass eine frische Möhre doch mehr Vitamine hat als eine runzelige Pastinake, die es nicht das ganze Jahr gibt. Außerdem schmecken Möhrchen ein bisschen süßlich. Volltreffer! Es war schon fast erschreckend wie aufgeregt unsere Tochter bei ihren ersten Löffeln war und wie eifrig sie ihren Mund aufriss. Nach 6 Löffeln war aber Schluss und ich gab ihr die Flasche - man konnte ihr anmerken wie unzufrieden sie über den Verlauf dieser Mahlzeit war. Ich steigerte die Menge zügig und sie schmatzte und freute sich unaufhörlich.

Beikost in Gläschen-Form
Inzwischen hab ich auch versucht wie sie auf den Geschmack von Pastinake, Broccoli und Kürbis und Apfelmus reagiert und sie freut sich, wann immer sie ihren Löffel in meiner Hand sieht. Die Breie selbst zu kochen ist viel Arbeit wie ich finde, aber ich werde es trotzdem tun. Nicht ausschließlich aber hauptsächlich. Der Grund dafür ist einfach. Die Gläschen schmecken wirklich nicht sehr gut, wobei ich aber nicht der Meinung bin, dass sie nicht gesund wären. Aber auch hier gehen die Meinungen sehr stark auseinander. Übrigens ein heißer Tipp, den ich leider nicht vorher bekommen habe: Löffeln will gelernt sein und Mama tut gut daran sowohl sich, als auch ihr Baby und alles drum herum gut abzudecken. Bei unserem ersten Versuch haben wir beide ganz wüst ausgeschaut, vom Essplatz ganz zu schweigen. Inzwischen läuft das schon sehr organisiert ab.

Auf jeden Fall kann ich eines mit Sicherheit sagen, seit wir den Löffel in unser Programm aufgenommen hat, wird bei uns noch mehr gelacht als vorher - Beikost macht Spaß!

Verfasst von Andrea am 15 Aug 2008

Still-BHs

Wie ich schon mal erzählt habe, habe ich mich kurz vor der Geburt meiner Tochter mit einer Vielzahl an tollen Still BH´s eingedeckt, im sicheren Glauben, dass ich sie natürlich auch benötigen würde.

Auf was sollte man bei Still-BHs achten?
Ich habe nicht gespart und mir eine Vielzahl an Gedanken zu diesem Thema gemacht:
Breite Träger sollten Sie haben, die Unterbrustweite etwas grösser und beim Körbchen um 2 Grössen mehr. Keine Reifen - soll nicht gut sein für die Milchproduktion. Ich habe auf ein weiches, angenehmes Material geachtet und dass auch ohne Reifen so etwas wie eine Form vorhanden war. Die Clips sollten stabil sein und ein kleines Schleifchen oder derartiges zum Erinnern welche Seite gerade dran war. Und schön sollten sie nicht zuletzt auch sein.

Es war nicht einfach, alle meine Wünsche erfüllt zu bekommen - letztendlich hat es aber dann geklappt - schade nur, dass ich sie fast gar nicht gebraucht habe. Man könnte sagen - vergebliche Liebesmüh….

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