Archiv für September, 2008

Verfasst von Martina am 30 Sep 2008

Ein schönes Kompliment

War ich mit meiner frisch gebackenen Mama-Freundin vor Kurzem im Baumarkt unterwegs um die letzten Dekoartikel für das Kinderzimmer zu besorgen und kutschierte grade das kleine Mäuschen, friedlich schlafend, in seinem Maxi-Cosi durch die Gegend damit Mama mal etwas Zeit hatte um die richtige Deko-Bordüre auszusuchen, da kam mir eine sympathisch aussehende Frau mittleren Alters entgegen.

Zuerst dachte ich mir gar nichts dabei. Und auch wie sie einen kurzen Blick auf unseren kleinen Liebling warf, machte ich mir noch keine Gedanken. Jeder wirft doch gerne mal einen Blick auf ein Baby mit grade mal ein paar Wochen. Und richtig dick eingewickelt und gut zugedeckt ist das kleine Wunder ja doch richtig nett anzusehen.

Wir wanderten also ohne ernsten Hintergedanken von der Tapetenabteilung bis zur Blumenabteilung und wieder zurück zur Teppichabteilung und immer wieder mal kam uns die nette Frau unter, deren Einkaufswagen sich genauso wie unserer immer weiter füllte.

Originell und ein richtig schönes Kompliment
Wir hatten grade noch einen netten Teppich ins Wagerl gepackt, da blieb die Frau direkt neben uns stehen und sagte: „Jetzt muss ich Sie doch noch fragen… Wo bekommt man denn so was Schönes?“ Meine Freundin meinte zuerst: „Gleich im nächsten Gang auf der linken Seite.“ Und meinte damit natürlich den neu errungenden Teppich, bis Sie dann ganz überrascht mitten im Wort abbrach und merkte, dass die nette Dame doch einfach nur ihr Baby gemeint hatte. Das war doch mal ein schönes Kompliment!

Verfasst von Andrea am 29 Sep 2008

Beckenendlage

Wenn man schwanger ist, zumindest war es so bei mir, fiebert man jeder Kontrolluntersuchung entgegen. Einerseits um sein Baby im Ultraschall zu sehen und andererseits um vom Arzt (hoffentlich) zu hören, dass alles in Ordnung sei. Schon bald hörte ich ihn sagen, dass mein Nachwuchs sich noch nicht gedreht hätte, aber es sei ja noch genug Zeit. Und irgendwann kam dann der Punkt wo er diesen Nachsatz nicht mehr sagte. Beim nächsten Mal kam dann die genauere Aufklärung:

Was bedeutet Beckenendlage?
Von Beckenendlage sprechen Gynäkologen und Hebammen, wenn das Kind in der 37. Schwangerschaftswoche noch immer mit dem Kopf nach oben im Uterus liegt. Normalerweise drehen sich Föten etwa vier Wochen vor der Niederkunft in die Geburtslage. Eine Drehung ist bis kurz vor der Geburt möglich, doch fünf Prozent bleiben ‘erhobenen Hauptes’.

Was begünstigt eine Steißgeburt?
Einige Risikofaktoren begünstigen Steißgeburten: Eine kurze Schwangerschaft, hohes Alter der Mutter, die Zahl ihrer Entbindungen oder organische Probleme. Eine große Rolle spielen auch die Gene: Kamen die Eltern selbst als Steißgeburten auf die Welt, verdoppelt sich das Risiko einer Beckenendlage auch für die Nachfahren. Wegen des höheren Risikos nehmen einige Geburtskliniken bei Steißlagen grundsätzlich einen Kaiserschnitt vor, so auch in meiner. Ich muss aber gestehen, dass ich eine Spontangeburt unter diesen Umständen keineswegs gewünscht hätte. Zu groß war mir das Risiko. Allerdings gibt es immer noch ein paar Tricks um das Kind dazu zu bewegen sich zu drehen. Ich habe sie erst mal fast alle versucht:

Indische Brücke
Bei der so genannten ‘Indischen Brücke’ werden der Bauch und das Becken möglichst hoch gelagert. Die Arme und der Kopf sollen möglichst entspannt, die Unterschenkel angewinkelt nach unten hängen. Es entsteht ein ausgeprägtes Hohlkreuz. Dem Kind soll es schließlich so unbequem werden, dass es sich dreht. Die Schwangere selbst soll entscheiden, wie lange sie es in dieser unbequemen Position aushält. Es kann passieren, dass ihr schwindelig oder schwarz vor Augen wird. Diese Symptome können Anzeichen eines Vena-Cava-Syndroms sein. Es wird ausgelöst, wenn die Gebärmutter, die jetzt bis zu sechs Kilogramm schwer ist, auf die untere Hohlvene (Vena Cava) drückt. Der Rückfluss des Blutes zum Herzen wird erschwert. Die Schwangere muss sich umgehend in die Seitenlage begeben. Es war furcht erregend wie auf unserer Couch hing und verzweifelt um Hilfe rief weil ich nicht mehr vor und zurückkam. Ich fand es furcht erregend - mein Mann findet es heute noch urkomisch.

Moxabustion
Es handelt sich hierbei um eine Methode aus der traditionellen chinesischen Medizin. Sie wird zur Drehung des Kindes in die Kopflage zwischen der 32. und 37. Woche angewendet. Diese Therapie ist der Akupunktur sehr ähnlich, es werden aber keine Nadeln, sondern Beifußzigarren verwendet. Um eine Drehung des Kindes herbeizuführen, wird bei der Schwangeren mit einer glühenden Moxa-Zigarre aus sicherer Entfernung ein bestimmter Punkt am kleinen Zeh sehr stark erwärmt. Aus zweierlei Gründen hab ich das nur einmal versucht. Erstens der Gestank - ich hatte Angst, dass die Drogenpolizei auf mich aufmerksam werden würde und zweitens hab ich die Zigarre nicht in die Nähe meines Zehen gehalten, sondern direkt darauf, was furchtbar gebrannt hat.

Akupunktur
hab ich einmal machen lassen und die äußere Wende hab ich für mich abgelehnt, denn dieses Vorgehen zur Drehung des Kindes sollte nur von erfahrenen Geburtshelfern in einer Klinik unter Ultraschallbeobachtung und Narkosebereitschaft durchgeführt werden. Bei der äußeren Wende versucht der Geburtshelfer mit beiden Händen das Baby von außen zu drehen. Das Kind macht dabei in der Gebärmutter einen Rückwärtspurzelbaum. Die Erfolgsaussichten betragen ungefähr 50 Prozent, die Komplikationsrate wird mit unter einem Prozent angegeben. Bei dieser Form der Wende kann es zu einer vorzeitigen Plazentaablösung, oder zu Nabelschnurverwicklungen kommen. Die äußere Drehung sollte daher nur erfolgen, wenn medizinisches Personal für einen Kaiserschnitt bereitsteht.

Dann hab ich darüber nachgedacht und mich informiert, warum sich meine Kleine nicht drehen wollte, es gab verschiedene mögliche Gründe:

- Das Baby hat nicht genügend Platz sich zu drehen, weil das Becken zu eng und der Uterus zu straff ist.
- Ist zu wenig Fruchtwasser vorhanden, kann sich das Kind nicht drehen.
- Das Ungeborene hatte einfach keine Zeit mehr, sich in die übliche Geburtslage zu drehen.
- Nabelschnurkomplikationen führen dazu, dass das Kind lieber sitzen bleibt.

Ich habe es akzeptiert und mich mit dem Kaiserschnitt ‘angefreundet’. Viele Kliniken und Geburtshelfer bieten jedoch eine Spontangeburt bei Beckenendlage (BEL) an - das muss jede Frau für sich selbst entscheiden.

Verfasst von Philip am 28 Sep 2008

Windpocken oder auch Feuchtblattern (Schafblattern) beim Baby

Windpocken werden also durch ein Virus (Varizella-Zoster-Virus) verursacht und sind hochgradig ansteckend. Da Mama ja aus Deutschland ist, hab ich ihr auch erst mal erklären müssen, dass die Schafblattern in Österreich das gleiche sind. Ich hab sie mir aus dem Zwergenland mitgenommen. Das Virus verursacht übrigens als Erstinfektion die Windpocken und bei einer erneuten Infektion die Gürtelrose (Herpes zoster).

Also, ich war gerade mit Mama einige Tage bei Oma im Urlaub, als es los ging. Mama dachte zuerst, es sei ein Mückenstich, aber stündlich wurden es mehr Punkte, oh oh…

Die Windpocken führen zu einem juckenden Hautausschlag mit Bläschen. Allem vorweg, ich hab die Windpocken gut überstanden. Da die Schafblattern sehr ansteckend sind, erkranken die meisten Menschen bereits in der Kindheit daran, die meisten von Mamas Freunden hatten sie aber noch nicht. Tja, tschüß ihr Urlaubspläne. Denn:

Wie werden Windpocken übertragen?
Kinder werden mit dem Virus durch Niesen, Husten oder Sprechen infiziert. Die Ansteckung erfolgt von Person zu Person, teils durch Berührung von geplatzten Bläschen, teils durch Tröpfchen in der Luft. Die hohe Gefahr der Ansteckung, durchaus auch ohne unmittelbaren körperlichen Kontakt, führte zu dem Namen Windpocken (kommt durch Übertragung durch den Wind). Da die Inkubationszeit 14 – 21 Tage ist, konnte ich die Windpocken gut mit zu Oma nehmen.

Was sind also die Anzeichen für Windpocken?
Der Ausschlag beginnt mit juckenden roten Flecken meistens am Rumpf und im Gesicht, ganz schön lästig. Eigentlich wusste ich gar nicht so genau wie mir geschieht. Sogar unter dem Fuß und am Popo hatte ich welche. Aber ich hatte eigentlich Glück, denn ich hatte kein Fieber. Die Windpocken verlaufen in Schüben, so dass täglich neue rote Flecken hinzukamen. Mama hat also eine so genannte Schütteltinktur in der Apotheke gekauft und die hat mich erst verunstaltet. Aber es hat einige Stunden gegen den Juckreiz geholfen. Nie durfte ich kratzen. Zum Glück gab es bei mir keine Komplikationen, wie in sehr seltenen Fällen Hirnhautentzündung (Meningitis) oder eine Gehirnentzündung (Enzephalitis), Lungenentzündung oder andere Krankheiten. Ich habe nun also die restlichen 10 Tages unseres Urlaubs zu Hause verbracht. Mama hat sich immer wieder davon geschlichen. Gemein, aber dafür waren ja Oma und Opa rund um die Uhr für mich da.

Vorsicht ist übrigens in der Schwangerschaft geboten, Windpocken können zu Missbildungen des ungeborenen Kindes führen.

Verfasst von Andrea am 26 Sep 2008

Verreisen mit Baby

Über 7 Monate ist unser kleiner Sonnenschein inzwischen schon und obwohl das Reisen früher immer unser größtes Hobby war, haben wir unsere erste Reise als Familie hinausgezögert. Irgendwann war es aber dann doch soweit: „Wir müssen dringend mal raus“ darüber waren wir uns einig. Außerdem musste mal getestet werden wie urlaubfreundlich unsere kleine Prinzessin eigentlich ist. Bei der Wahl des Hotels bauten wir ein kleines Sicherheitsnetz ein, denn es gehörte einer Freundin die eine Tochter mit 9 Monaten hat – sehr praktisch wenn mal was vergessen wird….

Mama, Papa und jede Menge Babyausstattung
Aber zuerst musste mal gepackt werden – eine riesengroße Herausforderung! Auf der einen Seite sollte ich nichts vergessen und auf der anderen Seite alles schnell greifbar haben, was für die Autofahrt notwendig sein könnte. Mangels Erfahrung und Vorstellungskraft wanderte dann bald unsere ganze Babyausstattung in den Koffer. Immerhin fuhren wir ja in die Berge in ein Wellnesshotel, da braucht man schon so einiges. Der Stressfaktor beim Packen war so groß, dass ich gleichzeitig schon versicherte nie wieder irgendwo hinzufahren und mein Mann bestätigte das mit grimmiger Miene als er versuchte alles ins Auto zu verstauen. Dementsprechend wortkarg begann unsere Reise, allerdings wuchs dann doch so etwas wie Vorfreude, je weiter wir von zu Hause weg waren. Baby Jana schlief selig – eine angenehme Reise.

Mit Baby im Hotel
Im Hotel wuchsen schon wieder meine Bedenken. Auf den ersten Blick hatten wir erfasst, dass die Klientel dort „70+“ war und wir wussten ja nicht wie groß das Verständnis für Babys in dieser Altersklasse sein würde. Das Gitterbett entsprach nicht meinen Vorstellungen (im Nachhinein muss ich aber zugeben, dass es völlig in Ordnung war) und das größte Problem war – das durfte ich aber meinem Mann nicht sagen – dass ich schon jetzt Angst hatte, das Babyfon zu aktivieren (das erste Mal) und im Speisesaal und an der Bar zu sitzen.

Was junge Eltern mit Ihrem Baby im Urlaub so alles erleben
Warum sind wir nur weggefahren?! Ich wollte wieder nach Hause und erst bei genauem Hinschauen habe ich bemerkt, wie gut sich Jana und Papa bereits amüsierten. Egal wo wir im Hotel auftauchten, unsere Babyfräulein war überall der umschwärmte Mittelpunkt und genoss das dementsprechend sehr. Ihr erstes Mal in einem Hallenbad war ein voller Erfolg, sie lachte und brabbelte den ganzen Tag und abends schlief sie ohne zu Mucksen im fremden Gitterbett ein. Ich schaute zwar jede halbe Stunde ins Zimmer, aber es wäre nicht nötig gewesen – sie schlief tief und fest. Endlich ließ ich mich auch auf unsere Ferien ein und fing es an zu genießen. Ein tolles Abendessen in schönem Ambiente, angeregte Unterhaltungen an der Bar – wir hatten schon sehr lange darauf verzichtet und es tat uns richtig gut. Lange Spaziergänge mit dem Kinderwagen – unsere Tochter schlief gut und bei uns machte sich riesengroße Erholung breit.

Nächster Urlaub mit Baby schon gebucht
Beim Einpacken bemerkten wir, dass wir nur einen Bruchteil gebraucht hatten, also war die ganze Schlepperei völlig umsonst gewesen. Also abgesehen von den erholsamen Ferientagen war dieser Urlaub vor allem eines: Generalprobe für weitere Reisen mit Baby. Es hat wirklich gut funktioniert und damit es noch besser funktioniert haben wir im Oktober im New Life Hotel Appelhof in der Steiermark gebucht. Für Babys und Kinder wird dort jede Menge geboten und somit können wir den Stressfaktor „einpacken“ auch ausschalten. Fazit: Reisen mit Baby macht Spaß sofern man es sich selbst nicht zu stressig macht….

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 25 Sep 2008

Fruchtbarkeit beim Mann leidet durch Übergewicht

Übergewicht kann die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Dies geht aus einer Untersuchung der Universität von Aberdeen (Schottland) hervor, die im Juli 2008 auf der europäischen Konferenz der Fortpflanzungsmediziner in Barcelona vorgestellt wurde.

Dicke Männer im Hintertreffen
Fettleibige Männer sollten deshalb ans Abnehmen denken, wenn sie Kinder zeugen wollten, sagte der Mediziner Ghiyath Shayeb. Die Studie habe ergeben, dass korpulente Männer weniger Samenflüssigkeit und einen größeren Anteil anormaler Spermien aufweisen. An der Untersuchung hatten sich mehr als 5.000 Männer beteiligt, die in vier Gewichtsgruppen von untergewichtig bis stark übergewichtig eingeteilt worden waren. Dabei wurden auch Faktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum und das Alter berücksichtigt.

Fettleibigkeit senkt die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau
Die Analyse ergab, dass bei den Männern mit Optimalgewicht ein besonders hoher Anteil an normalem Sperma sowie die größte Anzahl Samenzellen festzustellen war. Auch bei Frauen senke Fettleibigkeit die Fruchtbarkeit, wie aus älteren Studien hervorgehe, sagte Shayeb. Eine andere in Barcelona vorgestellte Studie ergab, dass Diabetes die männliche Fruchtbarkeit weitaus stärker als bislang angenommen beeinträchtigt. Die Krankheit könne das Erbmaterial der Spermien schädigen, stellte ein Forscherteam um den Mediziner Con Mallidis von der Universität Queens in Belfast (Nordirland) fest. (Quelle: dpa)

Informationen zum Thema Mikronährstoffe und männliche Fertilität: www.androfertil.at

Verfasst von Karin am 24 Sep 2008

Augenfarbe bei Babys

Die meisten weißen Babys werden mit blauen Augen geboren und haben nach der Geburt fast noch keine Pigmente im Auge, deshalb kann ihre Regenbogenhaut kaum Lichtstrahlen aufnehmen. Diese Strahlen werden zurückgeworfen und dadurch schimmern die Augen blau. Erst nach sechs bis zwölf Monaten kann man erkennen, was das Baby wirklich für eine Augenfarbe hat.

Wer oder was ist für unsere Augenfarbe eigentlich verantwortlich?
Die Augenfarbe wird durch Melanin gebildet. Dieses sitzt in der Regenbogenhaut rund um die Pupille. Je nach Augenfarbe wird mehr oder weniger Melanin produziert, für blaue Augen braucht man am wenigsten für braun am meisten. Aber auch die Dichte des Irisgewebes spielt eine Rolle für die Augenfarbe. Je dichter das Gewebe ist, umso dunkler wird die Augenfarbe. Melanin, also die Farbpigmente, im Auge sind sehr wichtig, denn sie wirken auch als natürlicher Sonnenschutz. Deshalb sind Neugeborene sehr lichtempfindlich und sollten nie in die pralle Sonne schauen. Für das Sehen selbst ist der Farbstoff allerdings nicht notwendig. Wenn ihr Baby plötzlich braune Flecken im Auge bekommt, wird es sich bald braun färben.

Welche Augenfarbe bekommt unser Baby?
Dunkelhäutige Babys haben meist von Geburt an braune oder schwarze Augen. Hier wird schon während der Schwangerschaft Melanin gebildet, welches nach der Geburt meist noch ein wenig mehr wird. Ob ein Mensch helle oder dunkle Haut hat oder welche Augenfarbe er bekommen wird, ist genetisch festgelegt und wird auch vererbt. Bei der Vererbung können allerdings Generationen übersprungen werden. Es kann z.B. möglich sein, dass ein Baby blaue Augen hat obwohl beide Eltern braune Augen haben. Es kann sogar durchaus vorkommen, dass sich unterschiedlich viele Pigmente in den Augen einlagern. Dann können sogar zwei unterschiedliche Augenfarben, meist grün und blau, auftreten. Hier spricht man dann aus wissenschaftlicher Sicht von einer Iris–Heterochromie. Wenn sich in der Regenbogenhaut keine Pigmente einlagern spricht man von Albinismus. Hier scheinen die Blutgefässe hinter dem Auge durch, die Iris wirkt deshalb rot.

Babys können aber der Geburt bereits sehen
Da Babys in den ersten Wochen meist starr in die Ferne blicken haben Forscher lange geglaubt, dass Babys nicht richtig sehen können. Forscher haben aber herausgefunden, dass Babys von Geburt an gute Augen haben. Sie sind schon in der Lage Farben zu unterscheiden oder einen Gegenstand zu verfolgen. Weit entfernte Punkte sind noch etwas verschwommen da der Säugling diese Punkte noch nicht fixieren kann. Am besten sehen sie in einer Entfernung von 20 Zentimetern. Wenn man ein Baby beobachtet fällt auf, dass wenn es das Gesicht der Mutter aufmerksam betrachtet, die Augen groß und glänzend werden. Ist es jedoch müde, schaut es weg und die Augen verlieren ihren Glanz. Durch den Druck der bei der Geburt herrscht haben die meisten Neugeborenen geschwollene Augen und manchmal auch rote Flecken auf den Liedern. Den meisten Babys wird gleich nach der Geburt deshalb eine Lösung ins Auge getropft um eventuelle Bakterien abzutöten. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, diese Symptome verschwinden nach ein paar Tagen ganz von allein.

Verfasst von Karin am 23 Sep 2008

Yoga in der Schwangerschaft

Die Zeit der Schwangerschaft bewirkt bei der Frau erhebliche emotionale und körperliche Veränderungen. Durch Yoga kann das eigene Wohlbefinden und somit auch das Wohlbefinden des Kindes gesteigert werden.

Hinter Yoga steckt eine uralte Wissenschaft, die zur Selbstverwirklichung führen soll. Yoga bedeutet Vereinigung und Verschmelzen der individuellen Seele mit dem Höheren. Gezielte Übungen wirken auf der Ebene des Körpers und bereiten ihn auf die Geburt vor. Die Förderung der Beweglichkeit des Beckens sowie dessen Wahrnehmung sind dabei wesentliche Faktoren. Aber auch Flexibilität und Kraft für Haltungsmuskulatur und Wirbelsäule, dehnen und öffnen der Atemräume und das bewusste Spüren des natürlichen Atems kann durch gezieltes Yoga in der Schwangerschaft erreicht werden. Darüber hinaus wird das Immunsystem gestärkt, das Nervensystem harmonisiert und das Lymphsystem, der Stoffwechsel sowie die Organ- und Drüsentätigkeit angeregt und harmonisiert.

Viele Schwangere schwören auf Yoga
Yoga-Übungen werden häufig auch zur Vorbeugung klassischer Schwangerschaftsbeschwerden, wie Atembeschwerden, Darmträgheit, Hämorrhoiden oder Krampfadern eingesetzt. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Yoga Schwangeren hilft zu sich und zur Ruhe zu kommen. Das Vertrauen in die eigene Kraft wird gefördert. Damit gehen häufig tiefe Entspannung und Regeneration einher, was werdende Müttern die Gegenwart bewusster erlebt lässt. Das sensibilisierte Wahrnehmen des eigenen Körpers, der Gefühle und der Atmung hilft, die schwangerschaftsbedingten Veränderungen bewusst zu erleben und sich auf die Geburt positiv vorzubereiten. Die Monate vor der Geburt sind also ideal um mit Yoga zu beginnen. Schwangere Frauen sollten ab der 12. SSW, ein bis zweimal je Woche ihre empfohlenen Übungen absolvieren. Yoga-Stunden in der Gruppe, im Urlaub im Hotel für Schwangere und unter Anleitung sind dabei nicht nur sehr entspannend und empfehlenswert, sondern bieten auch Raum für Gedankenaustausch mit anderen Gleichgesinnten. CDs für zu Hause bieten sich als eine ideale Ergänzung an. Um die volle Wirkung zu erreichen, sollte man sich 3-4-mal wöchentlich ganz gezielt Zeit für Yoga nehmen.

Yoga ist auch in der Stillzeit empfehlenswert
Regelmäßige Yoga-Einheiten dienen auch zur Unterstützung der natürlichen, freien Atmung. Diese wiederum ist ausschlaggebend für das Wohlbefinden während der Geburt. Dort spielt es erwiesenermaßen eine große Rolle, ob die Frau Kontakt zu ihrer Atmung hat oder nicht. Auch Asanas oder Körperübungen zur Unterstützung einer aufrechten, soliden Haltung sind für die Schwangerschaft und Stillzeit empfehlenswert. So können Übungen, bei denen es um das Öffnen und Loslassen des Beckens geht eine sanfte Geburt unterstützen, da die Frau während des großen Ereignisses nicht mehr bewusst nachdenken muss, welche Körperhaltung sie einnimmt. Ein ganz wichtiger Aspekt ist aber auch die Achtsamkeit, die jede Bewegung begleitet, um Körper und Geist zu synchronisieren, denn darin liegt das Potential für Heilung und Regeneration.

Frauen, die sich auch nach der Schwangerschaft fit halten wollen, sollten besonders auf Wirbelsäule (Rückenprobleme), Beinmuskulatur (Krampfadern) und Beckenboden (Dammschnitt) achten. Spezielle Körperübungen sind ideal, um diese Bereiche auf sanfte Weise zu kräftigen und zu dehnen. - In diesem Sinne: Namasté, („Ich verbeuge mich vor Dir“; Grußformel in Indien)

Verfasst von Martina am 22 Sep 2008

Wie macht man seine Wohnung kindersicher?

Wir sind ja erst vor Kurzem umgezogen und haben jetzt die ersten Besucher empfangen, die natürlich sofort aufgrund von persönlichen Erfahrungen bemängelt haben, dass unsere Wohnung nicht kindersicher ist.

Der absolute Spitzenreiter war sicher unser Couchtisch mit aufgelegter Glasplatte, die ehrlicherweise leicht kippen kann wenn man sich mit vollem Gewicht draufstützt, aber wer macht das auch schon? Tja, wir haben die Rechnung ohne Moritz gemacht und erst erleichert wieder gelacht als wundersamer Weise nichts zu Bruch gegangen ist und Moritz auch nur leicht verschreckt mit diversen Flüssigkeitsflecken geschmückt meinte: “Tisch aua”…

Platz 2 belegte dann dicht gefolgt unser Riesenbonsai mit zugegeben knapp einem Meter Höhe auf einem Rollwägelchen, dass sich spitzenmäßig leicht durch die Gegend schieben lässt. Ist ja auch sehr praktisch wenn man staubsaugen will… Die Karachofahrt gegen unsere Balkontür konnte meine bessere Hälfte grade noch mit einem gekonnten Fast-Spagat verhindern.

Als genauso unsicher wurde dann unser Balkon bezeichnet, der im Moment aus architektonisch bestimmten Designgründen nur mit 5 Eisenseilen begrenzt ist, die für Moritz natürlich kein Hindernis waren… Gott sei Dank war Papa in der Nähe.

Die ausgeräumten Küchenkästen ließen uns da vergleichsweise schon unberührt.

Nach einem 2-stündigen, zugegeben nicht ganz entspannten, Kaffee-Kränzchen-Besuch war aber klar, dass wir bestimmt einiges zu sichern haben wenn wir mal Kinder haben.

Kindersichere Wohnung aber wie?
Wir haben beispielsweise unsere Putzmittel ganz untem im Kasten verstaut. - Gut, die wandern mal nach oben. Aber wie soll ich meinen Staubsauger sichern, den ich einfach in einen Kasten reingestellt habe und der gegenenfalls aus 50cm Höhe genau auf den Knirps fällt?

Für Küchenkästen hab ich die Sicherung auch schon gefunden, da gibt es ja richtig gute Hilfen, aber Backrohr und Geschirrspüler kann man nicht sichern, oder?

Beim Balkon wird ab nächstem Frühjahr natürlich eine Plane die Begrenzung unterstützen, da mache ich mir weniger Sorgen, aber bei meinen rollenden Pflanzen ist das Gegenteil der Fall. Ich möchte nicht immer alles mühsam heben und verschieben wenn ich mal Staubsaugen will. Dafür hab ich noch keine Lösung gefunden.

Aber Gott sei Dank ist es noch etwas hin, bis wir wirklich sichern müssen, aber ein guter Ratgeber wäre da schon sinnvoll, denke ich.

Ich werde mal danach suchen…

Verfasst von Karin am 21 Sep 2008

Wassergeburt

Wo fühle ich mich wohl und geborgen? Was macht die Geburt leichter für mich? Die Antworten auf diese Fragen spielen bei der Entscheidung, wo das Kind zur Welt kommen soll, für schwangere Frauen heute eine entscheidende Rolle. Viele Kliniken haben investiert und das Angebot für werdende Eltern erweitert. Auf Grund steigender Nachfrage bieten heutzutage immer mehr Krankenhäuser die Unterwassergeburt an. Vor einigen Jahren wurde dieser Trend von der Medizin noch als gefährliche Mode-Torheit und sträflicher Leichtsinn verurteilt. Inzwischen haben die Mediziner ihre Ansichten gegenüber der Wassergeburt aber gründlich revidiert. Mittlerweile kann man auf langjährige positive Erfahrungen in der Durchführung von Unterwassergeburten zurückblicken.

Was ist eine Wassergeburt?
Bei einer Wassergeburt begibt sich die Gebärende in eine spezielle Geburtswanne, welche breit und tief genug sein muss, um möglichst viel Bewegungsfreiheit zu bieten. Matten und Haltegriffe sorgen für Sicherheit, um nicht abzurutschen. Eingebaute Heizungsregler erlauben rasche Temperaturänderungen. So wird kurz vor der Geburt die Wassertemperatur meist etwas zurückgenommen (nicht unter 32, aber nie über 37 Grad!). Vom warmen Wasser umhüllt und getragen, können sich viele werdende Mütter bei dieser Form der Entbindung deutlich besser entspannen. Im angenehmen Schwebezustand in der Wanne wird der gefürchtete Teufelskreis „Angst-Spannung-Schmerz“ durchbrochen. Die Abstände zwischen den Wehen werden länger und somit auch die Ruhepausen. In den Wehenpausen kann sich die Frau vom Wasser tragen lassen und neue Energie schöpfen. Das Gewebe wird im Wasser besonders weich, die Elastizität gefördert und der Damm geschont. Somit verringert sich die Geburtsdauer und es kommt weniger oft zu Dammschnitt oder Dammriss! Auch die Schmerzmittelgabe entfällt, oder verringert sich!

Wassergeburt – eine sanfte Alternative?
So manche Mutter wünscht sich eine „sanfte Geburt“, weil es für das Kind viel stressfreier ist,
direkt ins Wasser geboren zu werden. Das Baby wird vom Fruchtwasser ins Wasser geboren, von der Wärme in die Wärme, von der Schwerelosigkeit in die Schwerelosigkeit, dadurch wird der Geburtsschock für das Kind gemildert. Die Erfahrung zeigt, dass Babys eine Geburt im Wasser als besonders sanften Übergang erleben, da im Wasser die Geräusche gedämpft sind und die Schwerkraft noch nicht am zarten Körper zerrt. Das über Stunden eingepresste Köpfchen und die Gliedmaßen können sich im warmen Wasser schonender „entfalten“. Übrigens haben Babys einen „Tauch-Reflex“, das heißt, sie versuchen nicht, unter Wasser Luft zu holen. Die Versorgung des Neugeborenen zeigt bei der Wassergeburt dann keine Unterschiede zu den anderen Entbindungsformen.

Wann sollte man von einer Wassergeburt absehen?
Viele Frauen wünschen sich eine Wassergeburt – nicht immer ist sie zu befürworten. Frauen, bei denen ein Risiko in der Schwangerschaft bekannt ist oder bei welchen mit einer komplizierten Entbindung gerechnet werden muss sollten von einer Unterwassergeburt absehen. Zu den Nachteilen dieser Entbindungsform gehört eine erhöhte Infektionsrate für Mütter, Kinder und Personal. Außerdem lässt sich der Blutverlust während der Geburt nicht immer Abschätzen. So bleibt es in jedem Fall die Verantwortung werdender Eltern, das Für und Wider genau abzuwägen!

Verfasst von Karin am 19 Sep 2008

Autofahren in der Schwangerschaft

Grundsätzlich ist nichts gegen Autofahren in der Schwangerschaft einzuwenden, es ist jedoch wichtig einige Regeln zu beachten. Wenn sie in den ersten drei Monaten an Müdigkeit oder Übelkeit leiden, dann ist es oft besser auf das Auto zu verzichten. Diese Symptome treten oft rasch auf, aufgrund dessen ist man abgelenkt und unkonzentriert und dies kann eine Gefahr für sich und andere sein. Wenn der Geburtstermin immer näher rückt ist es besser, das Auto stehen zu lassen da jederzeit die Wehen beginnen könnten. Falls sie aber nicht auf das Auto verzichten können oder wollen, ist es immer besser einen Beifahrer dabei zu haben. Sich gleich fahren zu lassen ist einfacher und bequemer, da Dinge wie Einparken oder rückwärts Fahren mit dem Babybauch oft anstrengend sein können. Der ÖAMTC gibt Ratschläge wie man sich beim Autofahren in der Schwangerschaft verhalten sollte. Hier einige wichtige Punkte:

- Anschnallen in der Schwangerschaft ist Pflicht.

Der Beckengurt wird unter den Bauch über den Hüftknochen gelegt und straff gezogen. Der Gurt darf auf keinen Fall über den Bauch gespannt werden, dies kann zu inneren Verletzungen führen. Der Schultergurt darf nicht quer über den Bauch führen, er sollte zwischen Brust und Bauch gelegt werden. Falls sie der Gurt dennoch stört, gibt es einen speziellen Gurtadapter, dieser fixiert das Drei-Punkt-System, dass dieser während der Fahrt nicht mehr verrutschen kann.

- Die Sitzlehne sollte nicht zu weit nach hinten geneigt sein.
- Die Kopfstütze sollte möglichst weit herausgezogen sein.
- Schnallen sie sich nie nur mit dem Beckengurt an.

Sie brauchen keine Angst vor dem Airbag zu haben, wenn sie einen Unfall haben bläht sich dieser nur um Brust- und Kopfbereich auf. Der Airbag schützt sie und ihr Kind bei einem Unfall. Der Airbag sorgt dafür dass der Gurt beim Aufprall nicht so fest angezogen wird, so wird der Druck auf den Bauch vermindert.

Wie Sie auch in der Schwangerschaft sicher mit dem Auto reisen
Ein Sicherheitsabstand von 25 Zentimetern ist zum Lenkrad einzuhalten, dann sind sie und ihr Kind optimal geschützt. Falls es zu einem Unfall kommen sollte, sei es nur ein kleiner Auffahrunfall, müssen sie sich unbedingt umgehend zu einem Arzt oder ins Krankenhaus begeben um sich gründlich untersuchen zu lassen. Durch den Aufprall kann es zu einer Verletzung oder Ablösung des Mutterkuchens kommen. Nur eine gründliche Untersuchung kann gewährleistet das mit dem Baby alles in Ordnung ist. Wenn sie noch eine Urlaubsreise mit dem Auto geplant haben können sie diese problemlos unternehmen, sofern die Schwangerschaft problemlos verlaufen ist. Während der Autofahrt besonders in den Sommermonaten ist darauf zu achten, dass man viel Flüssigkeit zu sich führt. Durch das abgeknickte Sitzen besteht die Gefahr einer Thrombose. Deshalb sollte man einige Pausen miteinplanen in denen man sich die Beine ein wenig vertreten kann. Ratsam ist, während der Reise Gummistrümpfe zu tragen.

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