Verfasst von Philip am 02 Sep 2008 um 08:57 am
Die Babyexpo in Wien und mein Bobbycar
Also, die Babyexpo 2008 in Wien und mein knallrotes Bobbycar - das sind zwei untrennbare Werte für mich. Nur kurz vorweg, meine Mama ist so eine, die selbst neben der Wickelauflage eines ihrer schlauen Bücher liegen hat, um sofort nachzulesen, was jetzt schon wieder los ist. Eine Vollblut-Mutter durch und durch. Es wurde nur immer ein bisschen kalt an meinem Popo, bis sie mal wieder fertig war nachzulesen, ob nun etwas eingecremt werden musste oder nicht. Die 7 Bücher aus der Schwangerschaft hat sie inzwischen für 5 Euro am Flohmarkt verkauft. Na, ich hätte das Geld sicher besser investiert. Einer ihrer inzwischen 5 dicken Wälzer mit großen Weisheiten zum Kind, von „300 Fragen zum Baby“, bis hin zum “Baby-Lexikon“, hat sie also zu der Feststellung gebracht, dass ein Kind bestimmte Dinge nicht braucht. So beschloss sie, ein Bobbycar gehört in diese Kategorie. Ich sag Euch, sicher braucht ein Kind so was.
Unzählige Aussteller sorgen auf der Babyexpo für gute Stimmung
Nun, wir waren also auf der Babyexpo in Wien, eine der größten Babymessen in Österreich. Über 120 Aussteller haben geboten, was wollende, werdende oder aktive Eltern sowie alle daran Interessierten an Information benötigen. Auf der Bühne gab es ein buntes Rahmenprogramm, besonders interessant war der Väter-Wickel-Wettbewerb. Arme Babys, eines der Kinder hat sogar einen Fuß einbüßen müssen. Mama hat gesagt, ich solle mir keine Sorgen machen, es sind nur Puppen – Was sind denn Puppen? Aber viel wichtiger für mich waren natürlich meine neuen Schätze, ein Wasserball von Leiner, eine Figur von Fisher Price, ein neuer Schnuller von MAM, usw. Für Papa haben wir ein tolles Foto von mir machen lassen und natürlich mein neues Bobbycar.
Bobbycar – mein liebstes Spielzeug
Meine Strategie musste natürlich besonders ausgeklügelt sein, da ja meine Mama ja keines wollte. Also habe ich mich zuerst mal mit der Verkäuferin am Spielzeugstand angefreundet. Das ist eh ganz einfach, die muss man ja bloß anblinzeln. Als nächstes bin ich dann so circa 100-mal probe gefahren. Na Mama war vielleicht froh, dass ich eine sinnvolle Beschäftigung hatte, aber das gehörte ja zu meinem Plan. Als ich dann schon immer zielstrebig auf „mein“ Bobbycar zugelaufen bin und mit fordernder Bewegung, die meine Mama ja eh kennt, klar gemacht habe, dass ich wieder fahren möchte, wurde sie schon langsam weich. Natürlich war sie stolz, dass ich ja so intelligent bin und mir immer wieder das gleiche Spielzeug aussuche – klar bin ich schlau. Am Ende hat die Spielzeug-Verkäuferin einen Rabatt gegeben, es war Kindertag und ich habe mein Bobbycar bekommen. So geht’s, Kollegen, gute Fahrt.


Degenhardt am 15 Sep 2008 um 15:44 #
Hallo,
ja das ist schon ein schlaues Kerlchen. Ich habe eine Tochter, die ist nicht so heiß auf dieses Bobby Car.
Es kommt aber auch daher, weil wir fast nur Rasenflächen haben. Rasen und Bobby-car das paßt nicht zusammen.