Schwanger zu sein hat auch ein bisschen etwas von einem Glücksrad, man weiß vorher nicht was die Hormone mit einem machen. Ich war auch sehr gespannt und natürlich hatte ich schon unter dem einen oder anderen Wehwehchen zu leiden, glücklicherweise blieb mir eines aber erspart. Der unangenehme Juckreiz, der durch den veränderten Hormonhaushalt und die Dehnung der Haut entsteht. Im Yogakurs sah ich es ganz deutlich, wie meine Mitstreiterinnen sich immer wieder am Bauch an Hand- und Fußsohlen kratzten und man sah es ihnen sehr deutlich an wie unangenehm das war und wie sehr sie darunter litten.

Was kann man gegen Juckreiz bei Schwangeren tun?
Vorbeugend machte ich mich gleich schlau, wie man dem lästigen Jucken entgehen könnte oder wenn das nicht gelänge, wie man es lindern könnte. Auf jeden Fall ist es von großem Wert, weiche und luftige Baumwollkleidung zu tragen und dabei auf Weichspüler zu verzichten. Wie immer auch hier: Fettarme Kost vermeiden und dafür lauwarmen Scharfgarben- oder Pfefferminztee trinken. Alles meiden was die Haut noch mehr austrocknet, wie z.B.: Seife, trockene Luft und Hitze und langes Baden. Verwöhnen Sie die Haut mit kühlenden Topfenumschlägen, mit Mandelöl, Jojobaöl oder Weizenkeimöl. Reiben Sie die Haut mit in Apfelessig getränkten Waschlappen ab, oder waschen Sie die betroffenen Stellen mit Schmierseifenwasser. Ringelblumensalbe ist noch ein altes Hausmittel oder Umschläge mit Schwarztee. Oft hilft es auch dem Badewasser ein wenig Kleie beizugeben

Kein Kratzen trotz Juckreiz während der Schwangerschaft
Ganz schlecht: Kratzen. Über einen längeren Zeitraum hinweg durchgeführt, hat dies negative Auswirkungen auf die Haut: Hautstruktur und Nervenfunktion ändern sich in diesem Areal und erzeugen wiederum Juckreiz – ein Teufelskreis entsteht. In seltenen Fällen kann heftiger Juckreiz im letzten Drittel auf ein schweres Leberproblem hinweisen. Man nennt das Schwangerschafts-Cholestase.

In diesem Fall ist der Juckreiz über den ganzen Körper verteilt, meistens betrifft er auch Hände und Füße. Er kann von Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, weißlichem Stuhlgang und Gelbsucht begleitet werden. Mit einem Bluttest können dann die Leberwerte festgestellt werden. Falls die Leber betroffen ist, braucht man unter Umständen Medikamente, um die Funktion des Organs zu unterstützen.

Wie gesagt ich beneide keine Frau die unter Juckreiz leidet, allerdings gibt es doch einige Möglichkeiten zur Linderung - was am besten hilft, wird wahrscheinlich von Frau zu Frau verschieden sein.