Archiv für Oktober, 2008

Verfasst von Martina am 25 Okt 2008

Mir scheint, ich brauche einen Babybauch

Ich bin kürzlich mit 2 meiner Freundinnen im Kaffeehaus gesessen und freute mich richtig mal wieder über die alten Zeiten plaudern zu können. Die Männer hatten wir ja in weiser Voraussicht zu Hause gelassen. Dass ich allerdings auch einfach daheim bleiben hätte können, war mir in den ersten Minuten unseres Zusammentreffens ja noch nicht klar. Aber ca. nach einer halben Stunde holte mich die Erkenntnis ein: entweder ich habe hier gar nichts zu suchen oder ich brauche einen Babybauch.

Gespräche während der Schwangerschaft sind nur für Insider.
Ich gebe zu, dass mich die Info über die letzte US ja noch ziemlich kalt lies, da ich über die Zusatzinformationen wie, man sah doch ganz genau wie er lag und dass er Daumen genuckelt hatte, ja doch darauf schließen konnte, dass US einfach die Abkürzung für die letzte Ultraschall-Untersuchung war.

Aber Abkürzungen wie SSW, HEB, GYN und ET brachten mich dann zugegebenermaßen ziemlich aus dem Konzept zudem diese Abkürzungen doch ziemlich rasch hintereinander verwendet und dann noch in einem Tempo ins Gespräch eingeworfen wurden, dass ich als nicht-schwangerer Zuhörer dem Gespräch gar nicht mehr folgen konnte.

Auf meine Frage ob wir noch deutsch in einer Erwachsenenrunde sprachen oder schon in den Kinder-Slang verfallen waren erntete ich nur böse Blicke. Ich war mir aber wirklich nicht sicher ob Mumu, Muki und Uhu Wörter sind, die ich mir ernsthaft aneignen sollte.

Aber die strafenden Blicke lösten sich in Null-Komma-Nichts in einen übermotivierten Schwall von Informationen auf als ich die Frage nach ihrer HEB und dem GVK in den Raum warf. So war es schlussendlich doch noch ein netter Abend, aber für meine Begriffe etwas zu baby-lastig.

Zum Schluss möchte ich an dieser Stelle noch kurz für alle nicht-schwangeren Leser auflösen über was hier gesprochen wurde:

SSW = Schwangerschaftswoche
HEB = Hebamme
GYN = Gynäkologe
ET = Entbindungstermin
MUMU = Muttermund
MUKI = alles war mit Mutter-Kind zu tun hat (Beispiel: Mutter-Kind-Pass)
UHU = unter 100 Tage bis zur Geburt
GVK = Geburtsvorbereitungskurs

Verfasst von Thomas Pompernigg am 24 Okt 2008

Schokolade für Schwangere

Hinlänglich bekannt ist die Tatsache, dass eine Schwangerschaft nicht nur positive Begleiterscheinungen hat. Viele kleinere und größere Probleme begleiten die werdende Mutter durch die 40 Wochen der Schwangerschaft. Mit Hilfe von Schul- und Alternativmedizin, und dank der mit einer Schwangerschaft einhergehenden Hormonumstellung bei der Frau lassen, sich viele dieser Beschwerden kurieren oder mildern.

Welche Lebensmittel soll ich in der Schwangerschaft meiden?
Die Schwangerschaft ist in vielerlei Hinsicht aber auch eine Zeit des Verzichts. Alkohol, Nikotin aber auch rohes Fleisch, roher Fisch, Tiramisu, Salami und Rohmilchkäse sollten in den vierzig Wochen vor der Geburt vermieden werden. Und wenn Sie auch die letzten 12 Monate vor der Schwangerschaft nie den Wunsch nach Salami hatten…. – jetzt wo Ihnen diese verboten ist verzehren Sie sich förmlich danach.

Ernährung in der Schwangerschaft
Viele werdende Mütter versuchen sich in der Schwangerschaft richtig zu ernähren. Und das ist auch gut so. Empfehlungen und einschlägige Literatur gibt es dazu zur Genüge. Wenn Sie aber trotzdem mal für eine Minute schwach werden (wollen) dann sollte Sie „mamo“ kennen. Hinter „mamo“ verbergen sich die Feinkostkennerin Maiwenn Paget („ma“) und die niederösterreichische Hebamme Monika Forstner („mo“). Beide bezeichnen sich selbst als ausgewiesene „Schokoholics“ und so scheint es auch nicht verwunderlich, dass die beiden seit wenigen Wochen eine eigene Schokoladenserie „made with love“ rund um das Thema Schwangerschaft auf den Markt gebracht haben.

Schokolade für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
Die so entstandene, handgeschöpfte Schokoladenserie besticht durch eine sorgfältige Auswahl an Zutaten und Inhaltsstoffen. So fördern und unterstützen die enthaltenen Gewürze die jeweilige Phase der Schwangerschaft und können von Schwangeren und Stillenden konsumiert werden. Derzeit gibt es folgende drei Sorten:

- Glückshormone für die Schwangerschaft (Erdbeer Rose)
- Glückshormone für die Geburt (Orange Zimt)
- Glückshormone für das Wochenbett (Nougat Waffel)

Die Schokoladen enthalten auf der Innenseite kleine, passende Tipps und Zitate, um neben dem Gaumen auch die anderen Sinne zu erfreuen. So z.B. Tipps zum Thema Urlaub in der Schwangerschaft oder spezielle Rezepte.

Das ideale Geschenk für werdende Mütter
Die Schokoladen sind ideale Geschenke für werdende Mütter während der Schwangerschaft, als kleines Mitbringsel nach der Geburt und für alle Schwangeren die sich selbst mit einer „Genusszeit“ ein wenig verwöhnen wollen. Wenn auch Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind dann sollten Sie sich gleich einen ersten kleinen Vorrat an Schokolade bestellen. Die einzelne Tafel (65 g) kostet € 2,90 und schmeckt einfach nur gut…. – aber jetzt genug geredet. Bestellen, genießen, glücklich sein.

Verfasst von Karin am 23 Okt 2008

Vergesslichkeit in der Schwangerschaft und Stillzeit

Wer guter Hoffnung ist, neigt zu Vergesslichkeit. Fast alle Schwangeren beklagen sich darüber. Und das scheint keine Einbildung zu sein. Forscher haben Hinweise dafür gefunden, dass die Hirnmasse von Frauen im letzten Schwangerschaftsdrittel etwas „schrumpft“ – nach der Entbindung aber wieder zunimmt. Aus psychologischen Studien ist schon lange bekannt, dass Schwangere eine reduzierte Wahrnehmung haben und sowohl ihr Kurz- als auch Langzeitgedächtnis und ihre Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt sind.

Geschlecht des Kindes beeinflusst Vergesslichkeit in der Schwangerschaft
Eine Meta-Analyse besagt, der Gedächtnisabbau, den viele Frauen während und nach einer Schwangerschaft erleben, entspricht ungefähr dem Unterschied beim Erinnerungsvermögen, den wir zwischen einer 20- und einer 60-jährigen Frau feststellen können. Wie sehr die Hirnleistung leidet, hängt offenbar aber auch vom Geschlecht des Kindes ab! Der bislang unbekannte Stoff, der das Gedächtnis von Schwangeren so unterschiedlich beeinflusst, ist nach der Vermutung der Wissenschafter das so genannte „humane Chorion-Gonadotropin“ (hCG). Frauen, die mit einer Tochter schwanger sind, haben deutlich höhere hCG-Werte, als Frauen, die einen Sohn erwarten. Da dieser Stoff leicht ins Hirn eindringen kann und dort in Arealen wirkt, die für das Gedächtnis zuständig sind, könnten Veränderungen des hCG-Spiegels zu den unterschiedlichen Gedächtnisleistungen führen, vermuten die Forscher.

Was aber sind die Ursachen für das Phänomen der verstärkten Vergesslichkeit?
Es gibt verschiedene Ansätze zur Erklärung der plötzlich auftretenden Gedächtnislücken. Eine der Thesen besagt, dass Mütter, ihre ganze Aufmerksamkeit auf das Baby richten. Zudem müssen werdende Mütter sich erst an die völlig veränderte Situation gewöhnen, die ein Kind bedeutet. Dieser sogenannte „Brutpflege-Gedanke“ dominiert dann eindeutig. Auch die hormonelle Veränderung, die während der Schwangerschaft im Körper stattfindet, könnte ein Auslöser sein.

Schlafmangel während der Schwangerschaft als Auslöser?
Eine andere mögliche Erklärung wäre einfach Schlafmangel. Man hat im Schlaflabor nachgewiesen, dass die Gedächtnisleistung merklich nachlässt, wenn die Tiefschlafphasen regelmäßig von außen unterbrochen werden. Die Frage, wann Betroffene der Stilldemenz mit einer Besserung rechnen können, kann nicht eindeutig beantwortet werden. In den meisten Fällen jedoch legte sich die Vergesslichkeit, nachdem sich die Mütter an die neue Situation gewöhnt hatten, die Kinder dem Säuglingsalter entwuchsen und durchschliefen.

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