Archiv für November, 2008

Verfasst von Karin am 30 Nov 2008

Die Spontangeburt

Fast jede schwangere Frau strebt sie an, bzw. wünscht sich eine Spontangeburt. Gemeint ist eine Geburt die wie im Lehrbuch, ohne wehenfördernde Mittel, ohne schmerzmindernde Medikamente (z. PDA) ohne geburtshilfliche Instrumente (z.B. Zange oder Saugglocke) und natürlich ohne Kaiserschnitt über die Bühne geht.

4 Stadien unterteilen die Geburt eines Babys:

1. Eröffnungsphase
Es geht los, die Eröffnungswehen haben die Aufgabe den Muttermund auf 10 Zentimeter zu öffnen was bei Erstgebärenden bis zu 12 Stunden dauern kann. Mit jeder Wehe verengt sich die Gebärmutter und das Baby wird in Richtung „Ausgang“ geschoben. Also jede Wehe öffnet den Muttermund ein wenig und bringt Sie Ihrem Baby näher. Eine regelmäßige Bauchatmung erleichtert diese Phase der Geburt für Mutter und Baby.

2. Übergangsphase
Sie ist die anstrengendste aller 4 Phasen und dauert etwa zwischen 30 und 90 Minuten, manchmal kann sie sich aber auch über Stunden hinziehen. Der Wehenschmerz ist nun umheimlich stark und viele Frauen haben das Gefühl, dass sie nun am Ende ihrer Kräfte sind.

3. Die Endphase
Der Muttermund ist nun vollständig eröffnet und das Kind liegt tief im Becken und wird nun Richtung Ausgang geschoben. Durchschnittlich sind jetzt nur mehr 10 Wehen nötig, doch abnhängig von Grösse und Lage des Kopfes und der Grösse des mütterlichen Beckens kann es sich auch länger hinziehen. Es sind jetzt kraftraubende Presswehen, da aber die Frauen jetzt aktiv mithelfen können und das Baby hinauspressen werden Sie meist als weniger schmerzhaft empfunden als die Eröffnungswehen,.

4. Nachgeburtsphase
Ungefähr eine Stunde nach der Geburt löst sich die Plazenta und wird von der Gebärmutter durch heftige Kontraktionen ausgestossen. Dann haben Sie es geschafft. Die Geburt ist beendet.

Auch wenn viele Babys auf natürlichem Wege zur Welt kommen, so wird sehr oft auf schmerzstillende Mittel zurückgegriffen um der Mutter die Geburt zu erleichtern.

Verfasst von Andrea am 29 Nov 2008

Hausarbeit in der Schwangerschaft

„Das bisschen Haushalt“… - das Thema kennt jeder. Auch in der Schwangerschaft sind diese täglichen Handgriffe zu erledigen. Prinzipiell spricht nichts dagegen, auch in anderen Umständen anfallende Haushaltsarbeiten zu erledigen. Vorausgesetzt Sie hören immer auf Ihren Körper und gönnen sich auch regelmäßige Pausen.

Haushalt und Schwangerschaft
So manche Hausarbeiten wirken auch richtige Wunder. Einmal quer durch die Wohnung mit dem Staubsauger und Ihr Kreislauf kommt wieder so richtig in Schwung. Auch Wäsche aufhängen mit „richtigem“ Bücken (gebeugte Knie und gerader Rücken) gibt wunderbaren Entspannungseffekte für Ihre Gelenke. Dennoch empfiehlt es sich, so viel wie möglich im sitzen zu erledigen um den Kreislauf (Schwindelgefühle bei zu langem stehen) und Gefäßwände (gerade in den Beinen wegen möglicher Wassereinlagerungen) nicht zu sehr zu strapazieren.

Welche Arbeiten in der Schwangerschaft eher meiden?
Bei bestimmten Arbeiten sollte man auch besonders Vorsicht walten lassen: Durch die neuen Proportionen verändert sich in der Schwangerschaft auch Ihr Körpergefühl und es kann leichter zu Haushaltsunfällen kommen. Ihr Balancegefühl verändert sich und daher vermeiden Sie es, auf Stühle oder Leitern zu steigen. Riskieren Sie somit nicht die Gesundheit von Ihnen und ihrem Kind, und überlassen Sie mit ruhigem Gewissen so manche Aufgaben Ihrem Partner.

Verfasst von Karin am 28 Nov 2008

Wann wieder schwanger nach einer Fehlgeburt?

Eine Fehlgeburt trifft Paare und vor allem die Frauen völlig überraschend und mit voller Wucht. Dabei ist es gar nicht so selten, dass das passiert. Die Ursachen sind weitgehend ungeklärt, im Einzelfall auch selten zu ermitteln. Aber auf jeden Fall muss auch hier Trauerarbeit geleistet werden und bei der Frage wann man wieder schwanger werden sollte, sollte man sich zuerst fragen, wann man seelisch wieder dafür bereit ist und sich über eine neuerliche Schwangerschaft auch wirklich freuen kann. Beim medizinischen Standpunkt gehen die Meinungen stark auseinander.

Viele raten als Faustregel: Werden Sie so lange nicht schwanger, wie Sie schwanger waren. Dann hat sich die Gebärmutter und insbesondere die Schleimhaut der Gebärmutter erholt und ist bereit für eine neue Schwangerschaft. Andere raten mind. 6 Monate mit einer erneuten Schwangerschaft zu warten und wieder andere sind der Auffassung, dass eine Frau auch in der Lage ist, ein Kind auszutragen, wenn sie wieder schwanger wird.

Wenn sie wieder schwanger sind, so versuchen Sie sich nicht allzu große Sorgen zu machen, meistens verläuft eine Schwangerschaft nach einer Fehlgeburt völlig normal. Versuchen Sie, sich klar zu machen, dass diese Schwangerschaft und auch diese Erfahrung eine andere ist. Es ist wichtig, daran zu denken, was alles hätte sein können, jedoch ebenso wichtig ist es, an das kommende Baby zu denken. Sie werden sehen, spätestens wenn die Schwangerschaftswoche des vergangenen Verlustes verstrichen ist, beginnen Sie glückliche Gefühle zu entwickeln

Vertrauen Sie nach einer Fehlgeburt auf kompetente Hilfe
Um sich zusätzlich zu beruhigen, bitten Sie Ihren Arzt darum, öfter nach dem Herzschlag zu sehen oder lassen Sie sich von Anfang an von einer Hebamme begleiten. Sie wird Ihnen auch zeigen, wie Sie der Natur vertrauen können. Mit Akupunktur, Bachblüten und Tees können Sie Ihre Angst lindern und Ihr Vertrauen stärken. Blicken Sie positiv in die Zukunft – Sie haben allen Grund dazu!

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