Das ist die „aktuelle“ Frage bei uns im Haus. Wir sind an sich darüber ein gekommen, dass wir gerne ein Kind möchten (ich glaube, das war auch von Anfang an mehr oder weniger klar) aber im Moment geht es eher um die Frage, wann?

Wir stehen beide voll im Berufsleben und ehrlicherweise können wir uns im Moment nicht wirklich vorstellen den lieben Alltag aufgrund von Nachwuchs einfach mal so umzukrempeln, aber wenn man dann realistisch alle Faktoren zusammenzählt, die dem Status „Baby haben“ vorausgehen, dann dauert es ja doch ein ganzes Weilchen bis es dann mal soweit ist, dass Babyfläschchen, Windeln und Co den Alltag bestimmen und wie wenn das nicht genug wäre, habe ich immer gesagt, dass ich nach dem Studium nach ca. 5 Jahren ein Baby will und diese verhängnisvolle Zahl rückt näher und näher… der Stressfaktor dazu nicht ganz abzustreiten.

Unser Fazit: Kinderplanung ist kein kurzfristiges Ziel in der Lebensplanung.
Wenn man also mal ganz unbelastet einige Faktoren zusammenzählt, dann wird es doch ca. 1,5 Jahre dauern, bis dann der neue Erdenbürger tatsächlich unseren Alltag durcheinander bringt und wir auf schlaflose Nächte und augenberingte Tage umsteigen.

Wir kalkulieren das Ganze so: Pille absetzen (ok, das geht im Ernstfall recht schnell), Trockentraining 4 bis 8 Monate (und da sind wir nach dem Faktor „Pille absetzen“ wohl doch recht optimistisch), für Wachsen und Gedeihen rechnen wir die üblicherweise kalkulierten 9 Monate (und glauben, dass es bei uns nicht wesentlich kürzer oder länger dauern wird) – tja und dann sind wir genau bei den oben angeführten ca. 1,5 Jahren.

Und wer weiß was in 1,5 Jahren ist? Wir sind kurzzeitig mal dagesessen und haben in stiller Übereinkunft gerätselt wann wir denn wissen sollen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist, das Projekt zu starten? Wir haben ehrlicherweise gar keine Ahnung und um das Ganze noch zu Verkomplizieren habe ich noch die Überlegung in den Raum gestellt, dass Heiraten vor dem Kinderkriegen auch noch eine logische Folgerung wäre… oh Mann!

Der 5-Jahres-Faktor ist dann aufgrund des bleichen Gesichts meiner bessern Hälfte ziemlich schnell doch ein ganze Stück nach hinten gerückt und aus seiner plötzlichen geistigen Abwesenheit schließe ich, dass er wohl gleich anfing im stillen an den berühmten Satz zu üben, denn allein die Hochzeitsvorbereitung von etlichen unserer Bekannten hat im Schnitt 6 Monate gebraucht… wie soll man denn bei so einem Mega-Projekt einen Starttermin festlegen?