Archiv für November, 2008

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 27 Nov 2008

Doppeltes Brustkrebsrisiko durch falsche Ernährung

Frauen, die eine unausgewogene Ernährungsweise mit einem erhöhten Verzehr von Butter, Margarine, verarbeitetem Fleisch und Fisch bevorzugen und wenig Brot und Fruchtsäfte zu sich nehmen, haben ein doppelt so hohes Brustkrebsrisiko als Frauen mit einer gesünderen Ernährung. Zu diesem Ergebnis kam ein Wissenschaftlerteam um Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), das Daten von mehr als 15.000 Frauen der EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition)-Potsdam-Studie ausgewertet hatte. Dabei gingen die Wissenschaftler der Frage nach, ob bestimmte Fettsäuren in Ernährung in direktem Zusammenhang mit dem Brustkrebsrisiko stehen.

Qualität und nicht Quantität entscheidet
Ergebnis: In der Gruppe von Frauen, die gleichzeitig viel verarbeitetes Fleisch, Fisch, Butter oder andere tierische Fette sowie Margarine verzehrten, dafür aber wenig Brot und Fruchtsäfte konsumierten, traten im Verlauf von sechs Jahren etwa doppelt so viele Brustkrebserkrankungen auf wie in der Vergleichsgruppe, die sich gegenteilig ernährte. Das Körpergewicht spielte keine Rolle.

Wieder ein Grund mehr für eine Extra- Portion Obst und Gemüse und weniger tierische Fette.

Verfasst von Karin am 26 Nov 2008

Drogen in der Schwangerschaft

Drogenkonsum ist eines der Dinge, von denen man unbedingt und generell die Finger lassen sollte. Darüber sind sich alle einig. Trotzdem geraten immer wieder viele Menschen in den Teufelskreis der Abhängigkeit und lenken ihr Leben damit in eine Richtung der Selbstzerstörung.

Wenn eine Schwangerschaft eintritt, so ist das bei drogenabhängigen Frauen nicht selten überraschend und ungewollt, denn wenn man drogenabhängig ist, setzt der Monatszyklus oft aus und es kann zu Einschränkungen der Empfängnisfähigkeit kommen, weshalb manche abhängige Frauen dann glauben nicht so leicht schwanger werden zu können und das Thema Verhütung weniger beachten. Oftmals erkennen diese Frauen die Schwangerschaft zusätzlich erst sehr spät.

Drogenkonsum in der Schwangerschaft tunlichst vermeiden
Nun hat sich ein kleines Wesen doch mühsam den Weg ins Leben erkämpft und nun ist es so, dass diese Frauen nicht mehr nur sich selbst zerstören sondern auch ihr Baby. Drogenkonsum während der Schwangerschaft kann definitiv die gesunde kindliche Entwicklung stören und im schlimmsten Fall sogar zu Fehl- oder Totgeburten führen. Es gibt nur wenige Studien zu diesem Thema und somit auch wenige Erkenntnisse welche genauen Auswirkungen der Konsum auf das Kind haben kann. Einer der Gründe dafür ist natürlich, dass abhängige Mütter ihren Konsum verschweigen. Daher sind die Ergebnisse solcher Erhebungen nicht 100%ig sicher, jedenfalls aber ein Indikator dafür, was schlimmstenfalls geschehen kann.

Drogen in der Schwangerschaft erhöhen Risiko einer Fehlgeburt
Viele dieser Untersuchungen zeigen, dass beispielsweise bei der Einnahme von Cannabis während der Schwangerschaft das Risiko für eine Frühgeburt und vorzeitig einsetzenden Wehen stark ansteigt und das Geburtsgewicht des Babys unter der Norm ist. Nachgewiesen ist auch, dass die Wirkstoffe in den Blutkreislauf des Fötus gelangen. Und das schon bei einer relativ leichten Droge. Nicht auszudenken wie sehr das Baby bei stärkeren Drogen leiden muss – es hat verheerende Folgen! Eine wesentlich höhere Missbildungsrate, Hirnfehlbildungen und starke Entzugserscheinungen des Neugeborenen. Wie Zittern, Schreien, erbrechen, etc.

Alle Drogen gehen in fast gleicher Konzentration, in der sie im mütterlichen Blut vorliegen, auch in die Muttermilch und damit auf das Kind über. Abgesehen davon, dass sich dadurch ein Suchtpotenzial beim Kind entwickelt, verzögern die enthaltenen Zellgifte die gesunde Entwicklung des Babys. Fazit: Bitte Finger weg von Drogen – dem Baby zuliebe und Ihrem Leben zuliebe. Machen Sie eine Therapie und fangen Sie ein neues Leben an. Alles Gute dabei!

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 25 Nov 2008

Schnellesser werden leichter dick

Menschen, die ihr Essen hinunterschlingen, sind verstärkt von Übergewicht bedroht. Das haben Wissenschaftler der Universität Osaka herausgefunden, als sie die Essgewohnheiten von fast 3.000 Menschen unter die Lupe nahmen.

Schnell essen macht übergewichtig
Die Forscher um Prof. Hiroyasu Iso untersuchten den Zusammenhang zwischen Essgeschwindigkeit, Sättigungsgefühl und Übergewicht. Fast die Hälfte der 3.000 freiwilligen Probanden gab an, eher schnell zu essen. Im Vergleich mit jenen, die sich bei den Mahlzeiten Zeit lassen, waren männliche Schnellesser um 84 Prozent eher übergewichtig. Bei den Frauen war die Wahrscheinlichkeit etwas mehr als doppelt so hoch. Kam zum schnellen Essen noch die Neigung hinzu, bis zur Sättigung zu essen, war die Quote sogar drei Mal so hoch wie bei den bedächtigen Essern.

Einem begleitenden Kommentar der australischen Wissenschaftlerinnen Elizabeth Denney-Wilson und Karen Campbell zufolge dürfte der Mechanismus, der uns heutzutage fett werden lässt, früher ein Evolutionsvorteil gewesen sein: War das Nahrungsangebot knapp, wurde einfach schnellstmöglich so viel Essen wie möglich hinuntergeschlungen (Quelle: Ärztliche Praxis online).

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