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Monatsarchiv:Dezember 2008

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Probleme mit Ihren Kontaktlinsen während der Schwangerschaft sind recht häufig. Grund dafür ist wieder mal der vollkommen veränderte Hormonhaushalt einer Frau während der Schwangerschaft.

Krümmung und Stärke der Hornhaut kann ich während der Schwangerschaft ändern
Die Stoffwechselvorgänge im Körper verändern sich und dadurch kann es auch zu Veränderungen bei den Augen kommen. Im Laufe der Schwangerschaft kann sich die Krümmung und Stärke der Hornhaut leicht verändern. Vermehrte Wassereinlagerungen im Körper tragen dazu bei.

Dies führt zu einer erhöhten Blendeempfindlichkeit, insbesondere wenn man über längere Zeit die Kontaktlinsen getragen hat. Und auch der Tragekomfort der Linsen ist in dieser Zeit vermindert. Auch die Zusammensetzung und Menge der Tränenflüssigkeit ändert sich während der Schwangerschaft. Besonders gegen Ende der Schwangerschaft kann dies zu trockenen Augen, Rötungen auf der Bindehaut und Ablagerungen auf den Kontaktlinsen führen.

Tragezeit Ihrer Kontaktlinsen in der Schwangerschaft möglicherweise verkürzen
Wenn Sie also während der Schwangerschaft oben erwähnte Empfindungen feststellen, verkürzen Sie die Tragezeit der Linsen auf täglich maximal 4-5 Stunden und tauschen diese gegen eine Brille ein. Bei andauernden Problemen holen Sie sich Hilfe bei Ihrem Augenarzt oder Optiker. Nur in sehr seltenen Fällen wird man Ihnen auf das vollständige Verzichten von Sehhilfen raten.

Wenn der große Moment der Geburt gekommen ist, müssen Sie aber aufgrund der Erhöhung des Augeninnendrucks, auf jeden Fall auf Ihre Linsen verzichten. Doch zu guter letzt beruhigend zu erwähnen: Die Sehbeeinträchtigungen reduzieren sich nach der Geburt erheblich und spätestens zum Ende der Stillzeit verschwinden sie vollständig.

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Eine Schwangerschaft verändert den Körper einer Frau komplett. Besonders die Brüste erleben in dieser Zeit eine starke Veränderung, welche auch nach der Geburt noch nicht vorbei ist. Wenn Sie sich dazu entscheiden, ihr Kind zu stillen, werden Sie sich bestimmt Gedanken über den Kauf eines Still-Bhs machen.

Da sich die Brust nach der Geburt und dem Milcheinschuss noch weiter vergrößert, kaufen Sie am besten erst im letzten Schwangerschaftsmonat oder gar erst wenn das Kind zur Welt gekommen ist ihre Still-BHs. Neben der richtigen Größe, gemessen am Brustumfang, sind noch einige wichtige Dinge beim Kauf des BHs zu beachten.

Was gilt es beim Kauf Von Still-BHs zu beachten?
Achten Sie darauf, dass der BH nicht drückt und ihren Brüsten einen guten Halt bietet. Ein guter, fester Sitz ist besonders wichtig für ihre Brustwarzen, die in der Stillphase sowieso schon stark strapaziert sind. Die Körbchen sollten mühelos mit einer Hand geöffnet werden können, denn später wird ihnen ihr hungriges Baby kaum Zeit für mühevolles BH öffnen übrig lassen. Ihre Brust sollte nicht eingeengt oder gequetscht werden um einen Milchstau zu verhindern. Außerdem sollte das Baby genügend Fläche zum saugen an der Brust erreichen können. Der Still-BH sollte weich und flexibel sein, denn es empfiehlt sich auch, ihn auch in der Nacht zu tragen, da auch in dieser Zeit Milch aus ihrer Brust tropft. Außerdem fühlen sich die meisten Mütter wohler, wenn auch in der Nacht ihre Brust gestützt wird.

Der Still-BH im Wandel der Zeit
Viele Frauen mit neugeborenen Stillkindern leiden in den ersten Wochen an Brustwarzenentzündungen. Dazu gibt es in Apotheken sehr hilfreiche, kühlende Pads, welche mit einer heilenden Lotion getränkt sind und während der Nacht mit Hilfe des Still-BHs auf den Brustwarzen ihre Wirkung zeigen. Zwar sind die praktischen Still-BHs nicht mit den verführerischsten Dessous-BHs zu vergleichen, aber die Zeiten der „Großmutter-BHs“ sind auch vorbei. Es gibt bereits viele modische und gleichzeitig bequeme Modelle. Lassen Sie sie sich am besten in eine Dessous- oder Umstandsmodengeschäft beraten.

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Haarausfall während oder auch nach der Schwangerschaft ist völlig normal und hormonell bedingt. Generell ist Haarausfall nach der Geburt aber üblicher als während der Schwangerschaft.

Grund für dieses „Übel“ ist das Hormon Östrogen. Während der Schwangerschaft steigt der Östrogenspiegel an und die Lebensdauer der Haare verlängert sich. Fällt nach der Geburt der Spiegel wieder auf seinen „Normalstand“ zurück, fallen die Haare vermehrt aus. Meist regelt sich der Haarausfall von alleine wieder und es gibt keine weiteren Probleme.

Um diese „haarigen Zeiten“ für ihre Haare zu erleichtern beachten Sie folgendes:

- Waschen Sie ihre Haare mit einem milden Shampoo
- Vermeiden sie starkes, zerrendes Bürsten
- Vermeiden sie Chemikalien von Haarfärbemitteln oder Dauerwellen

Auch bestimmte Mangelerscheinungen des Körpers, z.B. nach Eisen, können den Haarverlust verstärken. Wenn Sie sich unsicher sind, kontaktieren Sie am besten Ihre Hebamme oder Ihren Arzt zu diesem Thema.

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Eigentlich gibt es ja unheimlich viele Arten zu verhüten, in der Praxis beschränkt es sich aber meist auf einige wenige, wie die Pille, die Spirale, die Hormonspritze, das Kondom usw.

Nach einer Geburt sollte man die Verhütung gut überdenken, bzw. mit seinem Frauenarzt besprechen, denn die Pille zum Beispiel ist für stillende Frauen nicht geeignet. Dass das Stillen vor Schwangerschaft schützt ist eine falsche und daher auch gefährliche Annahme, denn obwohl das Stillen einen hohen Empfängnisschutz bietet, führt schon eine kleine Unregelmäßigkeit dazu, dass man sich darauf nicht mehr verlassen kann.

Wie nach der Geburt verhüten?
Was eignet sich also am besten? Das Kondom eindeutig, auch Diaphragma und Verhütungskappen haben keine negativen Wirkungen auf die Milchproduktion und den Säugling. Durch die körperlichen Veränderungen müssen Diaphragma und Portiokappen allerdings nach der Geburt neu angepasst werden und das geht erst zwei Monate nach der Geburt. Die Pille ist wie gesagt nicht geeignet, jedoch wäre die Minipille eine Möglichkeit: Sie enthält nur das Hormon Gestagen und wirkt sich nicht auf die Milchproduktion, die Dauer des Stillens und die Zusammensetzung der Muttermilch aus. Sechs bis acht Wochen nach der Geburt sollte man aber mit der Einnahme warten. Die Minipille muss täglich zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden damit sie sicher wirkt.

Bestens geeignet sind sowohl Kupfer- als auch Hormonspiralen da sie auch nur Gestagen enthalten. Das Hormon ist in der Muttermilch nachweisbar, schadet dem Kind aber nicht.

Welche Methoden der Verhütung nach einer Geburt nicht zu empfehlen sind
Depotspritze, Hormonstäbchen und Verhütungspflaster sind ebenso wie die Pille nicht geeignet. Am Unkompliziertesten und sichersten wie gesagt ist das Kondom aber es gibt anfangs noch eine viel wirksamere Verhütung, nämlich die geringe Lust am Sex, die Frauen eine Weile nach der Geburt verspüren. Sie brauchen eine Regenerationsphase. Hormonelle Umstellungen müssen ebenso bewältigt werden wie die körperlichen Rückbildungsprozesse. Aber das pendelt sich wieder ein, irgendwann wird auch wieder abgestillt und alles ist wie früh.

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Babys haben eine beneidenswert schöne, weiche Haut. Verantwortlich dafür scheint die Käseschmiere zu sein, die die Haut der Neugeborenen entweder ganz oder teilweise bei der Geburt bedeckt. Es handelt sich dabei um ein weißes Talgdrüsensekret. Im Mutterleib dient sie als Schutzschicht, schützt vor der Austrocknung im Fruchtwasser und fungiert bei der Geburt als Gleitmittel. Nach der Geburt schützt die Schicht der Käseschmiere den winzigen Körper des neugeborenen Babys vor dem Auskühlen und fungiert außerdem als Schutz vor bakteriellen Hautinfektionen. Früher wurde diese Schichte sofort abgewaschen, heute ist man dazu übergegangen, sie intakt zu lassen. Es gibt definitiv keine bessere Salbe für die kleinen Winzlinge – die Haut wird nach Einziehen dieser ganz besonderen Salbe rosig und in der Folge enthält die Haut der Babys deutlich mehr Wasser, ist weniger schuppig und zeigt eine bessere Einstellung ihres pH-Wertes. Außerdem fördert die Käseschmiere die Wundheilung, reinigt und wirkt gegen Infektionen.

Bei Babys die „übertragen“ werden, merkt man, dass sie fast keine Käseschmiere mehr am Körper haben, sie wurde sozusagen aufgebraucht und das Baby ist ausgereift genug um selbst dafür zu sorgen, dass es zu schnell auskühlt. Sie wird sozusagen nicht mehr gebraucht.

Käseschmiere bald synthetisch produzierbar?
Mit großem Eifer wird geforscht, um Vernix bald synthetisch herstellen zu können, das wäre ein großer Durchbruch für die Kosmetikindustrie. Überraschenderweise enthält die Vernix mit 80 Prozent einen sehr hohen Wasseranteil, hinzukommen Fett und Proteine. Auch der Anteil an entzündungshemmendem Vitamin E ist Studien zufolge sehr hoch. Beispielsweise Menschen mit sehr empfindlicher Haut oder Neurodermitis könnten den Ärzten zufolge von der Schmiere profitieren. Weitere Untersuchungen legen nahe, dass die Vernix auch eine antimikrobielle Wirkung hat, weil sie bestimmte Proteine Bakterien, Viren und Pilze unschädlich macht.

Käserschmiere für Frühgeborene?
Noch wichtiger als für die Kosmetikindustrie wäre die Nutzung für ganz kleine Frühgeborene. Eine synthetisch erzeugte Käseschmiere könnte bei der oft noch nicht abgeschlossenen Hautentwicklung helfen. Man nimmt an, dass die Käseschmiere viel besser wäre als die bisher verwendete Vaseline.

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Nach Abklingen des Wochenflusses ist es mehr als ratsam schwangerschaftsverhütende Massnahmen zu ergreifen. Durch den hohen Prolaktinspiegel wird zwar der Eisprung unterdrückt, man darf sich aber keinesfalls darauf verlassen, denn diese Wirkung lässt bereits nach, wenn man beispielsweise eine Nacht lang nicht stillt.

Pille während der Stillzeit kann Muttermilch negativ beeinflussen
Die Pille – vor allem die Kombinationspille – ist während der Stillzeit nicht zu empfehlen. Der hohe Anteil an Östrogen bewirkt einen Rückgang der Milchbildung und somit nimmt das Baby langsamer an Gewicht zu. Zwar wird vom Frauenarzt meist eine Pille verschrieben, die statt Östrogen nur Progesteron enthält, doch auch diese Pille verändert die Zusammensetzung der Muttermilch. Es ist noch nicht ausreichend erforscht welche Auswirkungen Progesteron und Östrogen auf die Muttermilch hat – auf jeden Fall wäre es sehr zu empfehlen, zumindest die ersten acht Wochen pillenfrei zu bleiben denn eine Vermännlichung weiblicher Babys und vergrößerte Brustdrüsen bei männlichen Babys scheinen die Folge zu sein.

Möglichkeiten der Verhütung in der Stillzeit
Wenn sich die Gebärmutter völlig zurückgebildet hat und die Schleimhaut der Gebärmutter sich wieder regeneriert hat, wäre das Einsetzen einer Spirale eine Möglichkeit. Sie ist aber nicht ohne Nebenwirkungen, Schmerzen, Schmierblutungen, Gewichtszunahme, Lustlosigkeit und Zysten können die Folge sein. Basaltemperaturmessung ist sicher nicht sicher. Und auch das Einsetzen eines Diaphragmas könnte problematisch sein, nach einer vaginalen Entbindung muss man sich meist ein neues Diaphragma anpassen lassen. Es kann nach einer Geburt bis zu sechs Monaten dauern, bis es wieder angewandt werden kann. Am einfachsten ist es auf das Kondom zurück zu greifen. Es hat keinerlei negative Auswirkungen auf den Körper und auch nicht auf das Kind. Es kann bei Bedarf eingesetzt werden und ist obendrein noch sehr zuverlässig.

Es gibt ja den etwas fragwürdigen Ausspruch, dass ein warmer Ofen schnell wieder eingeheizt sei – wenn auch die Formulierung zu wünschen übrig lässt – die Aussage ist nicht falsch. Schon vor der ersten Menstruation nach der Geburt findet ein Eisprung statt! Denken Sie also daran, dass das Stillen kein Verhütungsmittel sondern die Muttermilch ein Nahrungsmittel für das Baby ist.

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Bis zu meiner Schwangerschaft hatte ich eigentlich äußerst selten Probleme mit meinem Zahnfleisch, umso erstaunter war ich, als plötzlich mein Zahnfleisch geschwollen und oft entzündet war. Die ganze Schwangerschaft hatte ich dieses Problem und besonders beim Zähneputzen blutete mein Zahnfleisch außerordentlich stark.

Zahnfleischbluten bei Schwangeren „populär“
Als dann auch noch ein Zahn zerbröselte machte ich mich auf den Weg zu meinem Zahnarzt um mich beraten zu lassen. Erstmal beruhigte er mich, es ist wirklich keine Seltenheit, dass schwangere Frauen diese Nebenerscheinungen hatten und er stellte mir auch gleich in Aussicht, dass nach der Geburt durch den Rückgang der Hormonbildung alles wieder in Ordnung sei. Das war übrigens auch so und zwar schlagartig. Vorerst musste ich aber erst mal damit zu recht kommen. Ich bekam eine gründliche, sanfte Mundreinigung in der Zahnarztpraxis und einige Tipps: Ich habe meine Zahnbürste gegen eine weiche Bürste getauscht und meinen etwas starken Putzstil etwas geändert. Dieses behutsame Putzen machte schon vieles besser. Ich spülte mit Salbei- und Kamillentee und ich weiß nicht welcher von den beiden es war, aber es war ganz deutlich, dass das was brachte.

Tipps gegen Probleme mit dem Zahnfleisch in der Schwangerschaft
Zucker sollte weglassen werden konnte ich in meinem Ratgeber Schwangerschaft nachlesen. Ich habe mich redlich bemüht aber trotzdem gelegentlich ein klein wenig „gesündigt“. Aber klar, gesunde, zahnschonende Ernährung ist natürlich auch hier wichtig. Frauen die in der Schwangerschaft immer noch rauchen, müssen damit rechnen, dass das Zahnfleischbluten noch schlimmer wird, aber ich denke mal, dass ist dann auch schon das kleinste Problem im Hinblick auf die Probleme die das Baby bekommt. Übrigens: Frauen die häufig Erbrechen müssen, sollten den Mund erst mal ausspülen und erst nach 20 Minuten Zähne putzen. Durch die Magensäure ist das Zahnfleisch besonders empfindlich. Besser etwas warten!

Es ist also ganz wichtig in der Schwangerschaft noch mehr Augenmerk auf die Mundhygiene zu legen und besuchen Sie Ihren Zahnarzt, er kann Ihre Beschwerden etwas lindern und eine gründliche Zahnreinigung hilft fürs Erste schon mal ganz gut.

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Eine Fruchtwasseruntersuchung wird durchgeführt um genetisch bedingte Krankheiten wie das Down Syndrom, Edwards Syndrom oder Schädigungen der Nervenbahnen z.B. Spina Bifida festzustellen.

Das Fruchtwasser von Frauen über 35 Jahren wird speziell kontrolliert
Bei Frauen über 35 Jahren bietet der Frauenarzt immer einen Fruchtwasseruntersuchung an, denn diese Babys haben ein höheres Risiko an einem genetischen defekt zu leiden. Auch Frauen in deren Familie genetisch bedingt Krankheiten aufgetreten sind, oder die bereits ein krankes Kind zur Welt gebracht haben, werden meist solch einer Untersuchung unterzogen. Auf Wunsch kann jede Schwangere eine Fruchtwasseruntersuchung durchführen lassen. Auf jeden Fall sollten sie sich genau von ihren behandelten Arzt beraten lassen. Die Entscheidung ob Sie eine Amniozentese machen lassen oder nicht liegt einzig und alleine bei Ihnen.

Eine Fruchtwasseruntersuchung wird üblicherweise zwischen der 15.-19. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Hier ist das Baby noch von genug Fruchtwasser umgeben, so dass der Arzt leicht Flüssigkeit entnehmen kann ohne das Baby zu gefährden. Es kann aber auch noch ab der 30 Woche eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt werden. Wenn zum Beispiel eine Frühgeburt droht kann so die Lungenreife festgestellt werden, oder wenn es sich um eine Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind handelt.

Wie funktioniert eine Amniozentese eigentlich genau?
Bei einer Amniozentese wird der Arzt mit dem Ultraschallgerät eine geeignete Stelle für die Entnahme der Flüssigkeit in der Fruchtblase suchen. Während des ganzen Eingriffes wird Ihr Baby mit dem Ultraschallgerät überwacht. Der Arzt wird mit einer dünnen Kanüle ca. 15-20 ml Fruchtwasser entnehmen. Dieser Eingriff ist nicht schmerzhafter als eine Blutabnahme. Deshalb benötigen die meisten Frauen keine lokale Betäubung. Auf Wunsch wird der Arzt Sie aber Betäuben. Das Fruchtwasser wird dann in ein Labor geschickt und dort auf eine erhöhte Konzentration bestimmter Eiweißstoffe (Alpha-Fetoprotein) untersucht. Dies kann auch Aufschluss auf mögliche Krankheiten geben. Danach werden Zellen aus der Flüssigkeit entnommen. Hierbei handelt es sich um abgestoßene Zellen der Haut, vom Magen-Darm-Trakt und der Nieren des Babys. Diese Zellen werden dann kultiviert und vermehrt so dass man dann diese auf eventuelle Gendefekte untersuchen kann. Es kann sogar das Geschlecht des Babys festgestellt werden.

Nach Entfernung der Kanüle können Bauchschmerzen auftreten. Deshalb werden Sie nach dem Eingriff noch für ca. eine halbe Stunde am Wehenschreiber angehängt um auszuschließen, dass sich Wehen entwickeln. Ihr Baby wird durch diese Behandlung erschreckt und ist gestresst. Deshalb ist es gut am nächsten Tag Bettruhe zu halten und sich nicht zu viel anstrengen. Um mögliche Komplikationen auszuschließen wird Sie am nächsten Tag noch eine Hebarme besuchen, die Sie noch einmal beobachten und untersuchen wird. Mögliche Komplikationen können Fruchtwasserabgang, Blutung in der Gebärmutter oder eine Infektion sein. Es besteht aber auch das Risiko einer Fehlgeburt. Die Rate liegt hier bei cirka 0,5 Prozent. Auf die Ergebnisse eines Fruchtwassertests muss man ca. drei Wochen warten, da die Kultivierung der Zellen so lange dauert. Am bestem Informieren Sie sich bei Ihren behandelnden Arzt über mögliche Behandlungen.

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Wenn ein Baby auf die Welt kommt, ist das herrlich einfach zu beantworten. Die Kleinen schlafen die meiste Zeit. Zumindest bei unserer Jana war es so, sie war nur wach zum Essen und während des Wickelns mit viel Glück, oft hat sie auch das verschlafen.

Wie viel Schlaf ist beim Baby normal?
Ganz normal – ja aber was ist normal? Wie viel Schlaf braucht ein Baby? Neugeborene schlafen etwa 16 bis 20 Sunden täglich. Sie erwachen meist alle zwei bis drei Stunden, können jedoch bis zu fünf Stunden durchschlafen, bevor der Hunger sie aufweckt. Manche schlafen noch länger durch! Und auch das ist “ganz normal” sofern sie genug essen und ansonsten munter und aktiv sind. Bei kleinen Kindern kann ein unregelmäßiger Schlafrhythmus nicht nur völlig normal sein – Kinder brauchen auch unterschiedlich viel Schlaf.

Schlafstörung beim Baby – ja oder nein
Natürlich ist es aufgrund dieser großen Bandbreite an Schlafmustern extrem schwer zu erkennen, wenn ein Baby an Schlafstörungen leidet. Und das kuriose daran ist, dass es meist die Eltern sind, die ihre Babys am Schlafen hindern indem sie es zu schnell hoch nehmen, wenn es verschiedene Laute von sich gibt. Aber wie auch beim Erwachsenen hat das Baby verschiedene Schlafphasen und in der so genannten REM-Phase des Schlafes meint man, dass das Baby wach wäre – es strampelt macht verschiedene Geräusche und weint auch auf. Es schläft aber und daher ist es wichtig, dass die Eltern sich vorher vergewissern ob es wirklich wach ist. Ansonsten wird es richtig wach.

Aber natürlich gibt es auch wirkliche Schlafstörungen und hier ist es Aufgabe der Eltern mit Herz und Hirn herauszufinden, warum das Baby nicht gut schläft und ihm immer wieder zu helfen seinen Tag/Nacht Rhythmus zu finden.

Unsere Kleine hatte den Tag/Nacht Rhythmus glücklicherweise von Anfang an intus, was aber nicht heißt, dass sie nachts nicht wach wird – sie ist mit ihren 10 Monaten noch sehr weit vom Durchschlafen weg, sie braucht ihr Flaschi, und dann schläft sie weiter. Der Schlaf tagsüber wird immer weniger – aber alles in allem schläft sie genug, gedeiht prächtig und sie weiß wann Tag und wann Nacht ist – es gibt bei Weitem schlimmere Geschichten die man von anderen Babymüttern hört. Hauptsache dem Baby geht es gut und es gedeiht bestens.

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Beim ersten Kind saugt man jede noch so kleine Information gierig auf, da man noch keine Erfahrung hat, möchte man dieses “Manko” mit Wissen ausgleichen. Dabei kommt es auch zu der Frage, wie oft man ein Baby wickeln muss.

Natürlich ist das eine Frage die man nicht für alle Babys flächendeckend beantworten kann und ganz schnell bekommt man auch selbst das Gefühl dafür. Aber es gibt auch eine Faustregel: Man sollte nach jeder Mahlzeit (oder vorher, je nach Geschmack) wickeln, das wird bei einem Neugeborenen etwa alle 4 Stunden sein. Natürlich nach jedem Stuhlgang und bei voller oder schwerer Windel.

Nachts wickeln? Geteilte Meinungen!
Nachts scheiden sich die Geister, die einen sagen “ja während der ersten Lebenswochen schon” und die anderen sagen “nein, das Baby wird sonst zu munter”. Ich habe die erste Zeit nachts gewickelt um dann festzustellen, dass die Kleine danach putzmunter war und dass die Windel ungeheuer saugfähig ist. Seither wird Jana in der Nacht nicht gewickelt, Stuhlgang hatte sie noch nie nachts und in der Früh trennen wir uns dann mit großem Hallo von der schweren, dicken Windel. Übrigens für Buben ist die Hitze die Stuhlgang erzeugt besonders schädlich. Darauf muss man auch nachts schauen.

Natürlich muss man aber auch darauf achten, welche Haut das Baby hat. Neigt es zu rotem, wundem Po? Dann muss natürlich häufiger gewickelt werden und es sollte auch viel Luft an die Haut kommen.

Wie gesagt schon bald hat das jede frisch gebackene Mami intus, wie oft die Windel gewechselt werden muss, ganz sicher ist es nicht nötig mitzuzählen und sich damit unter Druck zu setzen. Solange das Baby sich wohl fühlt und keinen nassen oder wunden Po hat ist alles bestens!