Archiv für Dezember, 2008

Verfasst von Andrea am 31 Dez 2008

Kontaktlinsen während der Schwangerschaft

Probleme mit Ihren Kontaktlinsen während der Schwangerschaft sind recht häufig. Grund dafür ist wieder mal der vollkommen veränderte Hormonhaushalt einer Frau während der Schwangerschaft.

Krümmung und Stärke der Hornhaut kann ich während der Schwangerschaft ändern
Die Stoffwechselvorgänge im Körper verändern sich und dadurch kann es auch zu Veränderungen bei den Augen kommen. Im Laufe der Schwangerschaft kann sich die Krümmung und Stärke der Hornhaut leicht verändern. Vermehrte Wassereinlagerungen im Körper tragen dazu bei.

Dies führt zu einer erhöhten Blendeempfindlichkeit, insbesondere wenn man über längere Zeit die Kontaktlinsen getragen hat. Und auch der Tragekomfort der Linsen ist in dieser Zeit vermindert. Auch die Zusammensetzung und Menge der Tränenflüssigkeit ändert sich während der Schwangerschaft. Besonders gegen Ende der Schwangerschaft kann dies zu trockenen Augen, Rötungen auf der Bindehaut und Ablagerungen auf den Kontaktlinsen führen.

Tragezeit Ihrer Kontaktlinsen in der Schwangerschaft möglicherweise verkürzen
Wenn Sie also während der Schwangerschaft oben erwähnte Empfindungen feststellen, verkürzen Sie die Tragezeit der Linsen auf täglich maximal 4-5 Stunden und tauschen diese gegen eine Brille ein. Bei andauernden Problemen holen Sie sich Hilfe bei Ihrem Augenarzt oder Optiker. Nur in sehr seltenen Fällen wird man Ihnen auf das vollständige Verzichten von Sehhilfen raten.

Wenn der große Moment der Geburt gekommen ist, müssen Sie aber aufgrund der Erhöhung des Augeninnendrucks, auf jeden Fall auf Ihre Linsen verzichten. Doch zu guter letzt beruhigend zu erwähnen: Die Sehbeeinträchtigungen reduzieren sich nach der Geburt erheblich und spätestens zum Ende der Stillzeit verschwinden sie vollständig.

Verfasst von Karin am 21 Dez 2008

Still-BH

Eine Schwangerschaft verändert den Körper einer Frau komplett. Besonders die Brüste erleben in dieser Zeit eine starke Veränderung, welche auch nach der Geburt noch nicht vorbei ist. Wenn Sie sich dazu entscheiden, ihr Kind zu stillen, werden Sie sich bestimmt Gedanken über den Kauf eines Still-Bhs machen.

Da sich die Brust nach der Geburt und dem Milcheinschuss noch weiter vergrößert, kaufen Sie am besten erst im letzten Schwangerschaftsmonat oder gar erst wenn das Kind zur Welt gekommen ist ihre Still-BHs. Neben der richtigen Größe, gemessen am Brustumfang, sind noch einige wichtige Dinge beim Kauf des BHs zu beachten.

Was gilt es beim Kauf Von Still-BHs zu beachten?
Achten Sie darauf, dass der BH nicht drückt und ihren Brüsten einen guten Halt bietet. Ein guter, fester Sitz ist besonders wichtig für ihre Brustwarzen, die in der Stillphase sowieso schon stark strapaziert sind. Die Körbchen sollten mühelos mit einer Hand geöffnet werden können, denn später wird ihnen ihr hungriges Baby kaum Zeit für mühevolles BH öffnen übrig lassen. Ihre Brust sollte nicht eingeengt oder gequetscht werden um einen Milchstau zu verhindern. Außerdem sollte das Baby genügend Fläche zum saugen an der Brust erreichen können. Der Still-BH sollte weich und flexibel sein, denn es empfiehlt sich auch, ihn auch in der Nacht zu tragen, da auch in dieser Zeit Milch aus ihrer Brust tropft. Außerdem fühlen sich die meisten Mütter wohler, wenn auch in der Nacht ihre Brust gestützt wird.

Der Still-BH im Wandel der Zeit
Viele Frauen mit neugeborenen Stillkindern leiden in den ersten Wochen an Brustwarzenentzündungen. Dazu gibt es in Apotheken sehr hilfreiche, kühlende Pads, welche mit einer heilenden Lotion getränkt sind und während der Nacht mit Hilfe des Still-BHs auf den Brustwarzen ihre Wirkung zeigen. Zwar sind die praktischen Still-BHs nicht mit den verführerischsten Dessous-BHs zu vergleichen, aber die Zeiten der „Großmutter-BHs“ sind auch vorbei. Es gibt bereits viele modische und gleichzeitig bequeme Modelle. Lassen Sie sie sich am besten in eine Dessous- oder Umstandsmodengeschäft beraten.

Verfasst von Karin am 19 Dez 2008

Haarausfall während oder nach der Schwangerschaft

Haarausfall während oder auch nach der Schwangerschaft ist völlig normal und hormonell bedingt. Generell ist Haarausfall nach der Geburt aber üblicher als während der Schwangerschaft.

Grund für dieses „Übel“ ist das Hormon Östrogen. Während der Schwangerschaft steigt der Östrogenspiegel an und die Lebensdauer der Haare verlängert sich. Fällt nach der Geburt der Spiegel wieder auf seinen „Normalstand“ zurück, fallen die Haare vermehrt aus. Meist regelt sich der Haarausfall von alleine wieder und es gibt keine weiteren Probleme.

Um diese „haarigen Zeiten“ für ihre Haare zu erleichtern beachten Sie folgendes:

- Waschen Sie ihre Haare mit einem milden Shampoo
- Vermeiden sie starkes, zerrendes Bürsten
- Vermeiden sie Chemikalien von Haarfärbemitteln oder Dauerwellen

Auch bestimmte Mangelerscheinungen des Körpers, z.B. nach Eisen, können den Haarverlust verstärken. Wenn Sie sich unsicher sind, kontaktieren Sie am besten Ihre Hebamme oder Ihren Arzt zu diesem Thema.

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