Archiv für Dezember, 2008

Verfasst von Andrea am 13 Dez 2008

Zahnfleischbluten in der Schwangerschaft

Bis zu meiner Schwangerschaft hatte ich eigentlich äußerst selten Probleme mit meinem Zahnfleisch, umso erstaunter war ich, als plötzlich mein Zahnfleisch geschwollen und oft entzündet war. Die ganze Schwangerschaft hatte ich dieses Problem und besonders beim Zähneputzen blutete mein Zahnfleisch außerordentlich stark.

Zahnfleischbluten bei Schwangeren „populär“
Als dann auch noch ein Zahn zerbröselte machte ich mich auf den Weg zu meinem Zahnarzt um mich beraten zu lassen. Erstmal beruhigte er mich, es ist wirklich keine Seltenheit, dass schwangere Frauen diese Nebenerscheinungen hatten und er stellte mir auch gleich in Aussicht, dass nach der Geburt durch den Rückgang der Hormonbildung alles wieder in Ordnung sei. Das war übrigens auch so und zwar schlagartig. Vorerst musste ich aber erst mal damit zu recht kommen. Ich bekam eine gründliche, sanfte Mundreinigung in der Zahnarztpraxis und einige Tipps: Ich habe meine Zahnbürste gegen eine weiche Bürste getauscht und meinen etwas starken Putzstil etwas geändert. Dieses behutsame Putzen machte schon vieles besser. Ich spülte mit Salbei- und Kamillentee und ich weiß nicht welcher von den beiden es war, aber es war ganz deutlich, dass das was brachte.

Tipps gegen Probleme mit dem Zahnfleisch in der Schwangerschaft
Zucker sollte weglassen werden konnte ich in meinem Ratgeber Schwangerschaft nachlesen. Ich habe mich redlich bemüht aber trotzdem gelegentlich ein klein wenig „gesündigt“. Aber klar, gesunde, zahnschonende Ernährung ist natürlich auch hier wichtig. Frauen die in der Schwangerschaft immer noch rauchen, müssen damit rechnen, dass das Zahnfleischbluten noch schlimmer wird, aber ich denke mal, dass ist dann auch schon das kleinste Problem im Hinblick auf die Probleme die das Baby bekommt. Übrigens: Frauen die häufig Erbrechen müssen, sollten den Mund erst mal ausspülen und erst nach 20 Minuten Zähne putzen. Durch die Magensäure ist das Zahnfleisch besonders empfindlich. Besser etwas warten!

Es ist also ganz wichtig in der Schwangerschaft noch mehr Augenmerk auf die Mundhygiene zu legen und besuchen Sie Ihren Zahnarzt, er kann Ihre Beschwerden etwas lindern und eine gründliche Zahnreinigung hilft fürs Erste schon mal ganz gut.

Verfasst von Karin am 12 Dez 2008

Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)

Eine Fruchtwasseruntersuchung wird durchgeführt um genetisch bedingte Krankheiten wie das Down Syndrom, Edwards Syndrom oder Schädigungen der Nervenbahnen z.B. Spina Bifida festzustellen.

Das Fruchtwasser von Frauen über 35 Jahren wird speziell kontrolliert
Bei Frauen über 35 Jahren bietet der Frauenarzt immer einen Fruchtwasseruntersuchung an, denn diese Babys haben ein höheres Risiko an einem genetischen defekt zu leiden. Auch Frauen in deren Familie genetisch bedingt Krankheiten aufgetreten sind, oder die bereits ein krankes Kind zur Welt gebracht haben, werden meist solch einer Untersuchung unterzogen. Auf Wunsch kann jede Schwangere eine Fruchtwasseruntersuchung durchführen lassen. Auf jeden Fall sollten sie sich genau von ihren behandelten Arzt beraten lassen. Die Entscheidung ob Sie eine Amniozentese machen lassen oder nicht liegt einzig und alleine bei Ihnen.

Eine Fruchtwasseruntersuchung wird üblicherweise zwischen der 15.-19. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Hier ist das Baby noch von genug Fruchtwasser umgeben, so dass der Arzt leicht Flüssigkeit entnehmen kann ohne das Baby zu gefährden. Es kann aber auch noch ab der 30 Woche eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt werden. Wenn zum Beispiel eine Frühgeburt droht kann so die Lungenreife festgestellt werden, oder wenn es sich um eine Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind handelt.

Wie funktioniert eine Amniozentese eigentlich genau?
Bei einer Amniozentese wird der Arzt mit dem Ultraschallgerät eine geeignete Stelle für die Entnahme der Flüssigkeit in der Fruchtblase suchen. Während des ganzen Eingriffes wird Ihr Baby mit dem Ultraschallgerät überwacht. Der Arzt wird mit einer dünnen Kanüle ca. 15-20 ml Fruchtwasser entnehmen. Dieser Eingriff ist nicht schmerzhafter als eine Blutabnahme. Deshalb benötigen die meisten Frauen keine lokale Betäubung. Auf Wunsch wird der Arzt Sie aber Betäuben. Das Fruchtwasser wird dann in ein Labor geschickt und dort auf eine erhöhte Konzentration bestimmter Eiweißstoffe (Alpha-Fetoprotein) untersucht. Dies kann auch Aufschluss auf mögliche Krankheiten geben. Danach werden Zellen aus der Flüssigkeit entnommen. Hierbei handelt es sich um abgestoßene Zellen der Haut, vom Magen-Darm-Trakt und der Nieren des Babys. Diese Zellen werden dann kultiviert und vermehrt so dass man dann diese auf eventuelle Gendefekte untersuchen kann. Es kann sogar das Geschlecht des Babys festgestellt werden.

Nach Entfernung der Kanüle können Bauchschmerzen auftreten. Deshalb werden Sie nach dem Eingriff noch für ca. eine halbe Stunde am Wehenschreiber angehängt um auszuschließen, dass sich Wehen entwickeln. Ihr Baby wird durch diese Behandlung erschreckt und ist gestresst. Deshalb ist es gut am nächsten Tag Bettruhe zu halten und sich nicht zu viel anstrengen. Um mögliche Komplikationen auszuschließen wird Sie am nächsten Tag noch eine Hebarme besuchen, die Sie noch einmal beobachten und untersuchen wird. Mögliche Komplikationen können Fruchtwasserabgang, Blutung in der Gebärmutter oder eine Infektion sein. Es besteht aber auch das Risiko einer Fehlgeburt. Die Rate liegt hier bei cirka 0,5 Prozent. Auf die Ergebnisse eines Fruchtwassertests muss man ca. drei Wochen warten, da die Kultivierung der Zellen so lange dauert. Am bestem Informieren Sie sich bei Ihren behandelnden Arzt über mögliche Behandlungen.

Verfasst von Andrea am 11 Dez 2008

Wieviel Schlaf brauchen Babys cirka?

Wenn ein Baby auf die Welt kommt, ist das herrlich einfach zu beantworten. Die Kleinen schlafen die meiste Zeit. Zumindest bei unserer Jana war es so, sie war nur wach zum Essen und während des Wickelns mit viel Glück, oft hat sie auch das verschlafen.

Wie viel Schlaf ist beim Baby normal?
Ganz normal - ja aber was ist normal? Wie viel Schlaf braucht ein Baby? Neugeborene schlafen etwa 16 bis 20 Sunden täglich. Sie erwachen meist alle zwei bis drei Stunden, können jedoch bis zu fünf Stunden durchschlafen, bevor der Hunger sie aufweckt. Manche schlafen noch länger durch! Und auch das ist “ganz normal” sofern sie genug essen und ansonsten munter und aktiv sind. Bei kleinen Kindern kann ein unregelmäßiger Schlafrhythmus nicht nur völlig normal sein - Kinder brauchen auch unterschiedlich viel Schlaf.

Schlafstörung beim Baby – ja oder nein
Natürlich ist es aufgrund dieser großen Bandbreite an Schlafmustern extrem schwer zu erkennen, wenn ein Baby an Schlafstörungen leidet. Und das kuriose daran ist, dass es meist die Eltern sind, die ihre Babys am Schlafen hindern indem sie es zu schnell hoch nehmen, wenn es verschiedene Laute von sich gibt. Aber wie auch beim Erwachsenen hat das Baby verschiedene Schlafphasen und in der so genannten REM-Phase des Schlafes meint man, dass das Baby wach wäre - es strampelt macht verschiedene Geräusche und weint auch auf. Es schläft aber und daher ist es wichtig, dass die Eltern sich vorher vergewissern ob es wirklich wach ist. Ansonsten wird es richtig wach.

Aber natürlich gibt es auch wirkliche Schlafstörungen und hier ist es Aufgabe der Eltern mit Herz und Hirn herauszufinden, warum das Baby nicht gut schläft und ihm immer wieder zu helfen seinen Tag/Nacht Rhythmus zu finden.

Unsere Kleine hatte den Tag/Nacht Rhythmus glücklicherweise von Anfang an intus, was aber nicht heißt, dass sie nachts nicht wach wird - sie ist mit ihren 10 Monaten noch sehr weit vom Durchschlafen weg, sie braucht ihr Flaschi, und dann schläft sie weiter. Der Schlaf tagsüber wird immer weniger - aber alles in allem schläft sie genug, gedeiht prächtig und sie weiß wann Tag und wann Nacht ist - es gibt bei Weitem schlimmere Geschichten die man von anderen Babymüttern hört. Hauptsache dem Baby geht es gut und es gedeiht bestens.

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