Archiv für Januar, 2009

Verfasst von Karin am 23 Jan 2009

Die Muttermundschwäche (Zervixinsuffizienz)

Bei einer Muttermundschwäche (Zervixinsuffizienz) handelt es sich um eine Schwäche und vorzeitig Öffnung des Gebärmutterhalses (Zervix).

Der Gebärmutterhals ist die Verbindung zwischen Gebärmutter und Muttermund und sollte 2 bis 3 cm in die Scheide hineinragen. Ist die Zervix kürzer spricht man von einer Muttermundschwäche. Ab der 15. SSW kann eine Muttermundschwäche zu einer Früh- oder Fehlgeburt führen. Gegebenenfalls kann dann eine Cerclage gelegt werden und Bettruhe verordnet werden.

Mögliche Ursachen für Muttermundschwäche (Zervixinsuffizienz)
Ursachen für eine Zervixinsuffizienz können Entzündungen am Muttermund sein, oder auch eine Schädigung des Gewebes am Muttermund. Wenn eine Muttermundschwäche rechtzeitig erkannt wurde kann man operativ eingreifen. Bei einer sogenannten Cerclage wird Ihr Gebärmutterhals unter Narkose zugenäht. Ein Band aus Kunststoff wird um den Gebärmutterhals mit wenigen Stichen gelegt und zugezogen. Circa 1 bis 2 Wochen vor dem Entbindungstermin wird das Bändchen wieder entfernt.

Eine weitere Möglichkeit ist ein Cerclage-Pessar. Ein Silikon-Ring, der ohne Narkose über den Muttermund geschoben wird und diesen zusammenhält. Dieser Eingriff kann ambulant erfolgen. In beiden Fällen (Cerclage und Cerclage-Pessar) wird von Geschlechtsverkehr im weiteren Lauf der Schwangerschaft abgeraten. In den meisten Fällen ist nach solchen Eingriffen die Chance groß, die Schwangerschaft so lange aufrecht zu erhalten bis das Kind lebensfähig ist.

Verfasst von Andrea am 22 Jan 2009

Krampfadern in der Schwangerschaft

Nicht nur ästhetische, sondern auch gesundheitliche Probleme können die unbeliebten Krampfadern mit sich bringen. Leider sind besonders in der Schwangerschaft (ca. 50%) viele Frauen mit schwachem Bindegewebe davon betroffen.

Krampfadern treten häufig an den Beinen auf, können aber auch im Schambereich, Vulva oder Rektalbereich (Hämorrhoiden) auftreten. Die hormonelle Umstellung, das erhöhte Gewicht und der Druck in der Bauchhöhle unterstützen die Bildung der Krampfadern…was kann man dagegen tun?

- Viel Bewegung: viele Gehen, im Sitzen die Beine oft hochlagern oder bewegen
- Viel trinken - am besten Wasser oder ungesüßten Tee
- Wechselbäder - kühlen Sie Ihre Beine
- Gesunde Ernährung - kein Nikotin, Vermeidung von Übergewicht
- Keine einengenden Kleidungsstücke oder Schuhe mit hohen Absätzen
- Kein langes Stehen oder Sitzen (besser Liegen)

Stützstrümpfe (Kompressionstrümpfe) helfen bei Krampfadern
Besonders gefährdete Personen bekommen schon recht früh Stützstrümpfe vom Arzt verschrieben. Nicht sehr erotisch und auch nicht sehr angenehm - besonders im Sommer. Doch sie erfüllen ihren Zweck. Die Stützstrümpfe sollten Sie morgens bevor Sie aufstehen anlegen. Am besten noch im Liegen damit sich nicht zu viel überschüssiges Blut in Ihren Beinen sammelt.

Drei bis vier Monate nach der Geburt verschwinden die Krampfadern meist wieder von selbst. Wenn sie recht dicke Venen haben und diese Ihnen unangenehm werden, können Sie diese auch operativ entfernen lassen. Allerdings sollten Sie sich aber erst für solch einen Eingriff entscheiden, wenn Sie eine erneute Schwangerschaft ausschließen. Denn leider werden die Krampfadern mit jeder Schwangerschaft schlimmer.

Verfasst von Andrea am 22 Jan 2009

Ernährung in der Schwangerschaft

Erfahren Sie mehr über richtige und empfohlene Ernährung in der Schwangerschaft. Eltern.de Hebamme Charlotte Schmitz informiert darüber warum Vitamine und Mineralstoffe für Schwangere wichtig sind und was einer gesunden Entwicklung Ihres ungeborenen Babys zuträglich ist.

Rund 40 weitere interessante Artikel rund um das Thema „Ernährung in der Schwangerschaft“ finden Sie auf www.schwangerschaft.at, Österreichs brandneuem großem Portal zu Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt & Baby. Erfahren Sie dort was Schwangere Essen und Trinken sollten und was nicht…

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