Archiv für März, 2009

Verfasst von Elfriede Seiwald am 25 Mrz 2009

Ein Heiratsantrag ganz romantisch in den Kitzbüheler Alpen

HeiratsantragÜber 800 km aus Berlin angereist, ist Herr Michalk Claudius, um seiner geliebten Anette einen Heiratsantrag zu machen. Genutzt hat er dafür den Urlaub im Hotel Babymio in den Kitzbüheler Alpen. Das Babymio, spezialisiert auf Urlaub in der Schwangerschaft und Reisen mit Baby, in Kirchdorf, Tirol, bot den perfekten Rahmen. Mit dabei war auch die kleine Valentina Zoe, am 01. August 2008 geboren, die sich bei ihrem ersten Urlaub im Hotel pudelwohl gefühlt hat.

Bei einer extra organisierten, romantischen Kutschfahrt mit Sekt und Blumen, hat er den Heiratsantrag gestellt und - sie hat JA gesagt! Beim abendlichen romantischen Dinner im Kerzenschein wurden die ersten Pläne für die Hochzeit geschmiedet.

Verfasst von Andrea am 09 Mrz 2009

Bauchtanzen während der Schwangerschaft

Kreisende, ineinander übergehende Bewegungen im Einklang mit der Musik entspannen und zur Ruhe kommen. Klingt nahezu perfekt für den beanspruchten Körper einer schwangeren Frau. Doch zum Thema Bauchtanzen während der Schwangerschaft gibt es konträre Ansichten. Ich werde versuchen diese kurz gegenüberzustellen:

Gründe die für Bauchtanzen in der Schwangerschaft sprechen:

- Das Erlangen eines besseren Körpergefühls
- Alle Muskeln, die speziell für die Geburt gebraucht werden, sind involviert.
- Rückenmuskulatur und Atemmuskulatur werden gestärkt. Genauso wie Beckenboden und Bauch.
- Der Körper wird durch die „runde“ Sache des Bauchtanzes in der Schwangerschaft weicher und beweglicher
- Bauchtanzen während der Schwangerschaft fördert ein gestärktes Selbstbewusstsein und hilft dabei, die körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft zu akzeptieren.
- Unterstützung zu einer intensiven Bindung zwischen der Mutter und dem Ungeborenen.

Gründe die gegen Bauchtanzen während der Schwangerschaft sprechen:

- Es gibt einige Bewegungen speziell beim Bauchtanz, die Schwangere besser vermeiden sollten. Die sogenannten „Shimmies“ (kleine, zitternde Bauchbewegungen) oder kräftig, stampfende Fußbewegungen sollte man vermeiden.
- Viele Frauen fallen durch zu wenig Hüftkontrolle ins Hohlkreuz oder überbelasten die Lendenwirbelsäule.
- Der viel gerühmte Bauchkreis kann schnell in Kreuzschmerzen oder sogar Wehenanregungen ausarten.

Bilden Sie sich am besten Ihre eigene Meinung zu dem Thema und hören Sie auf Ihren Körper. Sollten Sie Interesse am Bauchtanzen als Schwangere haben, dann kontaktieren Sie eine Tanzschule oder fragen eine Hebamme in Ihrer Nähe. Diese informieren Sie dann gerne über Angebote in Ihrer Umgebung.

Verfasst von Martina am 09 Mrz 2009

Schwangerschaft ist keine Krankheit

„Schwangerschaft ist keine Krankheit“ meinte mein Gynäkologe letztes Mal als ich ihn fragte, was denn für die Familienplanungsphase, wenn es denn mal soweit wäre, zu berücksichtigen sei. Ich solle mich ganz normal verhalten, normal essen und mich auch normal bewegen.

Das klang für mich sehr einleuchtend, also einfach so wie immer und irgendwann nach ca. 40 Wochen hat man es dann ausgestanden… Wenn man von nichts eine Ahnung hat ist man ja doch sehr leicht in blau kugelbeäugt!

Ich kam also voller Enthusiasmus nach Hause und berichtete von der „normalen“ Schwangerschaft, die wir natürlich haben würden. Wehwehchen sollte es keine geben: Schwangerschaft ist schließlich keine Krankheit. Einfach mal machen und gut ist’s…

Berichte, über eine Schwangerschaft, die mich doch etwas verunsicherten:
Meine bessere Hälfte meinte dann: „Toll, aber…“ und dann startete die Leidensgeschichte einer guten Bekannten, die ja immer so fit war und sich die Kinder (schlussendlich wurden es auch noch Zwillinge) richtig gewünscht hatte und außergewöhnlich optimistisch in die Schwangerschaft startete.

In den ersten Wochen startete die Übelkeit. Sie konnte nichts mehr bei sich behalten und nahm gleich noch ein paar Kilo ab. Die tägliche Kloschüsselumarmung stellte sich leider auch nicht nach dem gerade noch tolerierungswürdigen Rahmen wieder ein, sondern endete im Krankenstand, denn ganz normal war es dann doch nicht soviel abzunehmen.

Schließlich hatte sie sich ganz gut erholt und auch die tolle Neuigkeit über die traute Zweisamkeit in ihrem mittlerweile schon runden Bäuchlein verkraftet, folgten die „normalen“ Wehwehchen wie Sodbrennen, Wadenkrämpfe und Juckreiz. Der Arzt meinte: alles ok, die Kinder entwickeln sich prächtig. Sie hatten damit ja keine Probleme…

Gegen Ende der Schwangerschaft kamen dann noch Atemprobleme hinzu und diese kleine Kleinigkeit, dass der runde Medizinball, der inzwischen mehr aus ausgewachsen war, sämtliche Bewegungsabläufe stark beeinträchtigte und sogar beim Schlafen hinderlich war.

Zum guten Ende wurden die Kinder spontan geboren und alle waren Wohlauf. Sie nach ein paar Stündchen in den Wehen zwar etwas fertig und froh, dass es nun vorbei war hörte von Ihrem Gynäkologen nur den Satz: Wirklich eine schöne, komplikationslose Schwangerschaft und eine rasche Geburt.

Dann bin ich mal gespannt…

Next »