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Monatsarchiv:April 2009

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Wussten Sie schon, dass April und Juli die geburtenreichsten Monate des Jahres sind? Sie sind also mit Ihren Fragen und Problemen gerade nicht allein. Weleda bietet auch auf unserem Partnerblog www.schwanger-blog.de gerade Eltern und werdenden Müttern Unterstützung durch eine erfahrene Hebamme an, die dort seit einer Woche unsere Redaktion unterstützt. Und noch etwas hat sich der Marktführer in Sachen Naturkosmetik einfallen lassen:

Gemeinsam mit Weleda bieten wir Ihnen diesen Monat die einmalige Gelegenheit, folgende Produkte kostenlos zu testen und Ihre Meinung direkt dem Hersteller mitzuteilen (wenn Sie möchten, auch anonym):

- Calendula Babycreme
- Calendula Babyshampoo

Wie funktioniert`s?
Sie schreiben bis zum 08.05.2009 eine Mail an: office@schwanger-blog.de mit dem Stichwort „Weleda“ und unter allen Einsendern verlosen wir die beiden Produkte zum Test. Mit den Produkten erhalten Sie per Post drei Fragen, die Sie beantworten, sowie die Gelegenheit Weleda Ihre ganz persönliche und ehrliche Meinung ausführlich im Brief via frankiertem Rückumschlag mitzuteilen – für Sie ist alles kostenlos und anonym.

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Teilnahmeschluss: 08. Mai 2009!

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Hebamme Christina Hinderlich (Weleda)Als Gebärpositionen versteht man unterschiedliche Haltungen, die unter der Geburt und in der Endphase der Geburt eingenommen werden können, um das Kind zu gebären. Während der Geburt ist es dabei wichtig, eine Position einzunehmen, die den Wehenschmerz nicht verstärkt. Dies kann zum Beispiel auch eine liegende Position sein. Wichtig ist auch, dass die Position etwa alle drei bis vier Wehen verändert wird, so dass der Körper und auch das Becken immer wieder in Bewegung sind.

Denn dadurch kann das Kind in seinen Bewegungen, die es durch das Becken leiten, unterstützt werden. Es müssen keine großen Bewegungen sein. Manchmal reicht es, im Stehen einen Fuß auf einen Hocker zu stellen und drei Wehen später den andern Fuß hochzustellen. Bewährt hat sich übrigens auch der „Vier-Füßler-Stand (Knie-Ellenbogen-Lage), bei dem das Becken um einige Zentimeter weiter wird und so mehr Platz für das Kind im Becken entsteht.



Ihre Hebamme wird Ihnen helfen, eine für Sie optimale Gebärposition zu finden oder Sie auch manchmal dazu auffordern, eine bestimmte Position einzunehmen, um Ihnen zu einem Geburtsfortschritt zu erreichen. Die Gebärpositionen müssen nicht geübt werden. Schauen Sie einfach in welcher Haltung es ihnen – abgesehen von den Schmerzen – gut geht.

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Hebamme Christina Hinderlich (Weleda)Der Schleimpfropf befindet sich im Gebärmutterhals (Zervix) und verschließt die Gebärmutter die gesamte Schwangerschaft über zum Schutz vor Keimen. Aufgrund von hormonellen Einflüssen und/ oder Senkwehen wird der Gebärmutterhals zum Ende der Schwangerschaft hin weicher, so dass sich der Schleimpfropf ablösen kann. Dabei kann er sich – meist bei einem Toilettengang – als gesamter „Pfropf“ lösen und besitzt dann in der Regel auch leichte Blutbeimengungen. Er kann sich aber auch über einige Tage hinweg ebenfalls mit etwas Blut als zäher Schleim lösen – in diesem Fall spricht man auch von Zervixschleim. Die Geburt geht jedoch nicht direkt nach dem Lösen des Schleimpfropfs los. In der Regel kann es noch bis zu drei Wochen dauern, bis das Kind dann zur Welt kommt.

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Hebamme Christina Hinderlich (Weleda)Ein Kind kommt auch nach 40 Schwangerschaftswochen im Grunde genommen noch „unreif“ zur Welt. Viele Organe müssen sich im Laufe der Zeit erst noch ausbilden – die Haut des Kindes gehört dazu. Anatomisch gesehen ist die Haut des Neugeborenen vollständig ausgereift, physiologisch betrachtet bedarf es jedoch über ein Jahr, bis sie den Körper wie bei einem Erwachsenen einhüllen und schützen kann.

In der Gebärmutter befindet sich das Kind in einer sterilen und temperaturkonstanten Umgebung und seine Haut ist durch die Käseschmiere geschützt. Nach der Geburt – dem Übergang in eine kühle, keimreiche und trockene Umgebung – werden erhebliche Anforderungen an die noch unreife Haut des Neugeborenen gestellt: Sie ist an der Wärmeregulation beteiligt, gleichzeitig muss ein Wasserverlust, aber auch das Eindringen von Keimen abgewendet werden. Für diese Arbeit braucht der Körper des Neugeborenen sehr viel Energie. Die Aufgabe der Eltern ist es daher, die kleinen Energiereserven des Kindes zu schonen, indem ihm eine Hülle aus Kleidung und Körperpflege geboten wird:

Je unbelasteter die Kleidung ist – desto weniger muss sich der Körper ggf. mit eventuell enthaltenen Schadstoffen auseinander setzen. Stark belastete Kleidungsstücke können die Haut und somit auch die Funktionen verletzen, Naturfasernverhindern zudem eine Unterkühlung des Kindes.

Die richtige Körperpflege kann ebenfalls einen großen Teil zu einer entspannten Entwicklung der Haut und zur Schonung der Energiereserven beitragen. Sie sollte daher ausschließlich natürliche und unbelastete Rohstoffe und keine synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe sowie Rohstoffe auf Mineralölbasis enthalten. Heilpflanzenauszüge aus Ringelblumen können zudem die Regenerationskräfte der Haut anregen und die Zellerneuerung unterstützen (z.B. Calendula Pflegelinie „Baby & Kind“). Inhaltsstoffe wie Mandel- und Sesamöl schützen durch ihren hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren vor einem Wasserverlust der Haut. Eine Babymassage mit dem richtigen Pflegeöl kann zusätzlich die Entwicklung der Haut nicht nur optimal unterstützen, sondern fördert auch eine innige Bindung zwischen Eltern und Kind.

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Eine Einnistungsblutung ist im medizinischen Sprachgebrauch nicht bekannt. Dennoch kann es in der Zeit der Einnistung (Nidation) in einigen Fällen zu einer ganz leichten Blutung kommen. Für diese Blutung kann es folgenden möglichen Grund geben:

Hebamme Christina Hinderlich (Weleda)Die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) bereitet sich durch das anfängliche Anhaften und anschließende Einnisten der Eizelle darauf vor, diese aufzunehmen und zu versorgen. Dies ist ein sehr komplizierter biochemischer Prozess. Durch die Produktion von Schwangerschaftshormonen, die mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginnt, kommt es zu einem stärkeren Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und somit auch zu einem Anstieg der Durchblutung. Denn die Schleimhaut ist das Bindeglied zwischen dem mütterlichen Kreislauf und dem sich schnell entwickelnden Mutterkuchen, der die kommenden 38 bis 40 Wochen dem Kind als Versorgungsorgan dient.

Das Anhaften des befruchteten Eis findet etwa fünf bis sechs Tage nach der Befruchtung statt und etwa zwei Tage später, also zwischen dem siebten und achten Tag nach der Befruchtung, nistet es sich in der Schleimhaut ein. Es handelt sich jedoch nur um eine sehr kleine Zelle, die sich in die Schleimhaut einnistet. Die eigentliche Eizelle ist nur so groß wie die Spitze einer Nadel. Es hat zwar zu diesem Zeitpunkt eine Zellteilung sowie eine Differenzierung der Zellen stattgefunden, doch es handelt sich in diesem Stadium um etwa 64 bis 128 Zellen, die zusammen nicht größer sind als ein Stecknadelkopf. Während dieses Einnistungsvorganges werden Schichten der Gebärmutterschleimhaut aufgelöst, damit ein Eindringen möglich ist. Dabei kann es zu ganz leichten Schmierblutungen kommen, die in der Regel kein frisches, also hellrotes Blut mit sich bringen.

Die Einnistung ist sehr komplex und gelingt nur, wenn alle begleitenden Faktoren optimal ausgebildet sind. Wenn nur ein kleiner Teil in diesem Geschehen nicht stimmt, kommt es nicht zu einer Schwangerschaft. Das sicherste Zeichen für eine Schwangerschaft ist daher nach wie vor das Ausbleiben der Regel.

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Hebamme Christina Hinderlich (Weleda)Den richtigen Zeitpunkt zum Abstillen bestimmen Sie selbst oder auch ihr Kind. Meist beginnen Babys auch nach etwa sechs Monaten Interesse an anderer Nahrung zu zeigen und zum Beispiel beim Abendessen nach dem Brot zu greifen. Ab dieser Zeit können Sie eine Stillmahlzeit durch eine Brei- oder Gemüsemahlzeit ersetzen – wenn die Mahlzeit reichhaltig ist, benötigt das Kind anschließend auch die Brust nicht mehr. Einige Wochen später können Sie dann eine weitere Mahlzeit ersetzen und gehen so langsam die nächsten Monate über vor, bis Sie das Gefühl haben, dass die Stillzeit nun beendet ist. So bekommen Sie in der Regel auch keine Probleme mit der Milchmenge. Bei einem vorzeitigen Abstillen kann es ansonsten manchmal auch zu einem Milchüberschuss kommen.

Möchten Sie innerhalb kurzer Zeit Abstillen, ist es sinnvoll vorher noch einmal mit der Hebamme zu sprechen, da es leicht zu Milchstauungen oder sogar einer Brustdrüsenentzündung kommen kann. Übrigens haben Sie bis zum Ende der Stillzeit Anspruch auf die Unterstützung einer Hebamme, die von allen gesetzlichen Krankenkassen und manchmal auch von den privaten Kassen übernommen wird.

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Ihr Baby misst in der SSW 20 ungefähr 14 bis 16 cm vom Scheitel bis zum Steiß und wiegt ca. 115 Gramm. Es hat nun auch die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Es ist immer noch winzig, wächst aber rasch. Diese Phase ist entscheidend für die Entwicklung seiner Sinne – Geschmack, Geruch, Gehör, Sehvermögen und Tastempfinden. Ihr Baby kann nun endlich hören und Ihre Stimme auch wirklich erkennen. Aus den Nervenzellen, die für die einzelnen Sinne zuständig sind, entstehen die entsprechenden Zentren im Gehirn. Die Vermehrung der Nervenzellen verlangsamt sich, doch nun entstehen die komplexen Verbindungen, die für die Entwicklung des Gedächtnisses und der Denkfunktionen benötigt werden.

Wenn Ihr Baby ein Mädchen ist, hat es jetzt bereits fünf bis sieben Millionen Eier in seinen Eierstöcken. Zum Zeitpunkt der Geburt wird sich diese Zahl bereits auf zwei Millionen reduziert haben. Kaum zu glauben also, wie früh die Grundlage für die Fortpflanzung also erschaffen wird. Ihr Kleines kann auch seine Gliedmaßen strecken – das ist sehr gut auf jedem Ultraschallbild zu erkennen. Die Nerven- und Muskelsysteme sind nun weit genug um ein Strecken zu ermöglichen.

Ungefähr um diese Zeit findet Ihre nächste Vorsorgeuntersuchung statt. Zwischen der 20. und der 24. Schwangerschaftswoche wird Ihnen ein Glukosetest zur Feststellung von Schwangerschaftsdiabetes angeboten. Nun sind auch jene, die noch nie zuvor schwanger waren an der Reihe: Etwa ab der 20. Schwangerschaftswoche (20. SSW) werden Sie die Bewegungen Ihres Babys in Ihrem Bauch spüren können und richtig wahrnehmen. Auch ein Ultraschall-Screening ist für diese Zeit vorgesehen – hier wird der Körperbau und das Wachstum überprüft und Sie können dem Gepoltere in Ihrem Bauch auf den Grund gehen: Vielleicht haben Sie Glück und Ihr Kleines lässt sich zu ein paar Kunststücken überreden.

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Ihr Baby hat mit seinen 17 Wochen nun fast die Hälfte geschafft und misst zwischen 13 und 15 cm vom Scheitel bis zum Steiß und wiegt ca. stolze 200 Gramm. Die Drüsen und die Haut Ihres Babys sondern eine dicke, weiße, schmierige Substanz ab, die so genannte Vernix caseosa oder Käseschmiere, wie wir sie kennen. Diese wasserdichte Schutzbarriere verhindert, dass die Haut mit Fruchtwasser aufweicht.

Die Nerven im Körper Ihres Babys werden mit einer fettigen Substanz umschlossen, dem Myelin, welches die Nerven isoliert und für einen reibungslosen und schnellen Austausch von Informationen sorgt, die für koordinierte und zielgerichtete Bewegung notwendig sind. Die unkoordinierten Bewegungen Neugeborener – ganz besonders derer von Frühchen – werden großteils dadurch verursacht, dass noch verhältnismäßig wenig Myelin vorhanden ist. Der Magen Ihres Babys hat mit der Produktion von Magensäften begonnen, die ihm helfen, Fruchtwasser zu absorbieren und es an seine Nieren weiterzuleiten, wo es gefiltert und wieder in die Fruchtblase ausgeschieden wird.

Ihr gesteigerter Stoffwechsel und die stärkere Durchblutung haben einen positiven Effekt auf Ihre Nägel. Spätestens in der SSW 19 sollten Sie auch damit anfangen an komfortable Umstandsmode zu denken – ohne geht es jetzt nämlich nicht mehr. Gönnen Sie sich ein neues Paar Schuhe, in denen Sie gut und bequem Laufen können und bevorzugen Sie Hosen die am Bauch nicht allzu sehr einschneiden. Der hohe Östrogenspiegel führt bei manchen Frauen zur Bildung von Chloasma, dunklen Hautflecken im Gesicht.

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Ihr Baby ist nun 16 Wochen alt und misst 12,5 bis 14 cm vom Scheitel bis zum Steiß und wiegt in der 18. Schwangerschaftswoche etwa um die 150 Gramm. Langsam wird aus dem kleinen Wunder, welches in Ihrem Bauch heranwächst und heranreift, damit es bereit ist für das große Abenteuer „Leben“ ein richtiges Menschlein. Jetzt ist Ihr Baby nicht mehr aufzuhalten, denn nun beginnt seine aktivste Phase. Es dreht und wendet sich, boxt und tritt und absolviert ein ganz ordentliches Fitnessprogramm für seine Reflexe. Ihr Baby hat in diesem Stadium der Schwangerschaft noch genügend Platz um sich frei bewegen zu können. Je größer es aber wird, desto eingeschränkter wird seine Bewegungsfreiheit.

In seiner Lunge bilden sich winzige Luftbläschen, die Alveoli. Auf einem Ultraschallbild kann man nun auch eine Mehrgliedrigkeit erkennen, ebenso wie die einzigartigen Wirbel und Schleifen, aus denen die Fingerabdrücke Ihres Kleinen bestehen zu erscheinen beginnen. In seinem Darm sammelt sich Mekonium, der erste Stuhl Ihres Babys. Wenn Ihr Baby ein Junge ist, bildet sich nun seine Prostata.

Bei Ihnen als Mami in spe sollte sich in der SSW 18 der Energiepegel wieder normalisiert haben, dass Sie eine gesteigerte Libido haben. Das zusätzliche Östrogen in Ihrem Körper kurbelt die Durchblutung der Beckengegend an, wodurch Sie häufiger und schneller sexuell erregbar sind als sonst. Sanfter Geschlechtsverkehr ist während der Schwangerschaft vollkommen unbedenklich, sollten Sie sich dennoch Sorgen machen, sprechen Sie ohne Scheu mit Ihrem Arzt darüber.

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Ihr Baby ist nun 15 Wochen alt und misst ungefähr 11 bis 12 cm vom Scheitel bis zum Steiß und hat nun die 100 Gramm-Marke gekratzt. Der Kopf Ihres Babys ist in der 17. Schwangerschaftswoche (17.SSW) zwar immer noch groß, aber er passt in seinen Proportionen langsam zum Rest seines Körpers. Die Augen sind noch geschlossen, aber viel größer, und seine Wimpern und Augenbrauen sind länger geworden.

Dies ist eine Phase des rasanten Wachsens, da nun Fett unter der Haut des Babys abgelagert wird, um es warm zu halten und mit Energie zu versorgen. Haupthaar sowie Augenbrauen und Wimpern verdichten sich, und es besitzt Miniaturfinger- und -zehennägel. Sein kleines Herz pumpt ganze 24 Liter Blut am Tag. Außerdem kann Ihr Kleines nun auch Geräusche außerhalb des Körpers hören und bei einigen zuckt es sogar zusammen. Sie sollten spätestens jetzt beginnen Ihrem Kleinen viel zu erzählen, sprechen Sie mit Ihm, denn so gewöhnt es sich an Ihre Stimme und fühlt sich sicher. Während es das Atmen übt, hebt und senkt sich seine Brust. Seine Lunge beginnt Fruchtwasser ein zu atmen.

Wenn Sie bereits einmal schwanger waren, spüren Sie nun in Schwangerschaftswoche 17 vielleicht schon die ersten Bewegungen und Tritte Ihres Babys. Der Drang, häufig das Örtchen auf zu suchen sollte inzwischen auch schon nachgelassen haben. Sie befinden sich immer noch in einer sicheren und schönen Schwangerzeit, wenn Sie noch einmal verreisen, und Ihre Zweisamkeit das letzte Mal genießen möchten, dann machen Sie es jetzt, denn die Wochen, Sie werden sehen, vergehen wie im Flug.