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Monatsarchiv:August 2009

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Nachdem Sie das Krankenhaus gemeinsam mit Ihrem Baby verlassen steht Ihnen eine anstrengende aber gleichzeitig aufregende Zeit bevor. Sie müssen Ihr Leben zu dritt neu organisieren. Ihre Bedürfnisse rücken in den Hintergrund, was jetzt zählt ist das Baby. Auch wenn Ihre Bedürfnisse nicht mehr ganz oben stehen, sollten Sie sich jeden Tag auch als Eltern etwas Gutes tun.

Tagesablauf mit Baby
Der Tagesablauf mit einem Baby stellt Ihr ganzes Leben auf den Kopf. Nun ist das Baby die Nummer 1. Es hat sich im Babybauch an einen drei- bis vierstündigen Schlaf-Wach-Rhythmus gewöhnt. Tag und Nacht gibt es aus Sicht des Babys noch nicht. Auf das muss es sich erst langsam einstellen. Es ist ratsam, zu Zeiten zu schlafen, wo auch das Baby schläft. Das funktioniert freilich nur, wenn es Ihr erstes Baby ist. Nichts desto trotz gibt es auch dafür eine Lösung. Greifen Sie auf Ihre Eltern oder Schwiegereltern oder andere Verwandte und Freunde zurück. Sie helfen gerne und so können Sie die ersten 12 fordernden Wochen mit dem Baby ohne große Hürden überstehen.

Tagesrhythmus mit dem Säugling: Gewöhnungsphase
Es ist bald Mittag. Sie sind immer noch im Schlafoutfit und wirklich erledigt haben Sie auch noch nichts. Schlechtes Gewissen macht sich breit? Vergessen Sie es! Das ist alles völlig normal in den ersten 12 Wochen mit Ihrem Kind. Das Stillen nimmt extrem viel Zeit in Anspruch und Sie spüren noch immer eine bleierne Müdigkeit, sind kraftlos und antriebslos. Das sind klassische Nachwirkungen von Schwangerschaft und Geburt.

Neo-Mamas können sich an diesem Punkt überhaupt nicht vorstellen, dass sich der Tagesablauf über kurz oder lang einstellt. Nehmen Sie sich an der Nase und versuchen Sie es trotz alldem. Beachten Sie aber folgendes: Im Vordergrund der Tagesstrukturierung steht der Zeitfaktor. Druck hat bei der Planung Ihres Tages nichts verloren. Die ersten Wochen gemeinsam mit dem Kind sind reserviert für das Kennen lernen und den Vertrauensaufbau. Vergessen Sie erst einmal das Putzen. Für das ist später auch noch ausreichend Zeit vorhanden.

Tagesablauf mit dem Baby: Denken Sie auch Ihr Wohlbefinden
Um den Körper nach der Geburt wieder in Form zu bringen wird Ihnen Ihre Geburtshelferin Rückbildungsübungen ans Herz legen. Verzichten Sie nicht darauf, genauso wenig wie auf die Körperpflege. Sie wollen doch Ihren straffen Körper zurückhaben, oder? Gehen lassen gilt jetzt nicht! Denken Sie auch daran, Ihren Partner zu verwöhnen. Machen Sie ihm ein kleines, persönliches Geschenk. Zum Wohlfühlen beschenken Sie sich selbst mit einem Strauß Blumen.

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Die Geburt ist abgehakt, alles ist bestens gelaufen, und Sie fühlen sich einfach betrübt? Sie sind endlich Mutter und trotzdem nicht freudestrahlend? Die Laune nach der Geburt entsteht aus einem Wechselbad an Empfindungen. Keine Panik: Sie werden in Ihre Rolle als Mutter stetig hineinwachsen.

Endlich ist das Baby da und dennoch keine Hochstimmung: Die Gefühlslage nach der Niederkunft
Die Wehen haben Sie hinter sich und das Baby ist endlich da. Zweifeln Sie nicht an sich, wenn Sie jetzt einfach nur heilfroh darüber sind, dass der Geburtschmerz vorbei ist. Einige Stunden oder vielleicht Tage haben Sie starke Schmerzen durchgestanden und eine Spitzenleistung erbracht. Die Besteigung eines 3000ers ist dieser Leistung gleichzusetzen. Lassen Sie los, lehnen Sie sich zurück und nehmen Sie Ihr Baby dann zu sich, wenn Sie bereit sind. Hebammen ist diese kurze Erschöpfungs- und Erleichterungsphase sehr wohl bekannt. Viele Frauen benötigen einfach einen Moment, bis Sie bereit sind, sich Ihrem neugeborenen Kind zuzuwenden.

Babyblues: Tränen nach der Geburt
Wie in einer sehr frühen Phase der Schwangerschaft, spielen auch jetzt Ihre Hormone Katz und Maus. Bei 50-70 Prozent aller Gebärenden meldet sich einige Tage nach der Geburt der „Babyblues“ an. Diese Gefühlslage wirkt sich wie folgt aus: Sie sind grundlos weinerlich, erschöpft, todmüde und freuen sich nicht wirklich über Ihr Kind. Der Babyblues, ausgelöst durch die Hormonumstellung, verschwindet meist nach ein paar Tagen von selbst.

Endlich ist es da und ich kann mich nicht erfreuen: Wochenbett und erste Zeit mit Kind
Hält der traurige, niedergeschlagene Gemütszustand über Wochen an, könnten Sie an einer Wochenbett-Depression, in der Fachssprache als Postpartale Depression bezeichnet, leiden. Haben Sie absolut keine Bedenken und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Dieser wird Sie professionell beraten. 10-15 Prozent aller Mütter leiden an einer Wochenbett-Depression.

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Für gewöhnlich schläft ein Säugling im 2. Lebensmonat 13-20 Stunden pro Tag. Man sagt, das Baby schläft 3 bis 4 Stunden und ist dann wieder 3 bis 4 Stunden wach. Selten aber doch gibt es Babys, die im 2. Lebensmonat in der Nacht schon längere Schlafphasen haben. Dies ist aber nicht die Regel.

Fördern Sie den Schlaf Ihres Säuglings im 2. Lebensmonat
Im zweiten und dritten Lebensmonat spielt sich der Tag-Nacht-Rhythmus auf den Schlaf des Babys ein. Dennoch wird das Baby immer noch nachts schreien. Das wird sich nicht vermeiden lassen weil Ihr Kind Hunger hat und sich daher lautstark meldet. Versuchen Sie dennoch, Unterschiede zwischen Tag und Nacht zu vermitteln. Das ist eigentlich ganz einfach. Ihre Stimme bringen Sie zu nächtlicher Stunde zum Flüstern und bei der Wahl des Lichtes entscheiden Sie sich für ein schwaches, gedämmtes Lämpchen. So merkt Ihr Baby bald, dass es einen Unterschied gibt zwischen Tag und Nacht.

Wie viel schläft ein Baby im 2. Monat täglich – und wann muss ich mir Gedanken machen?
Baby ist nicht Baby. Prinzipiell schlafen Babys im zweiten Lebensmonat selten mehr als vier bis fünf Stunden durch. Schläft Ihr Baby erst einmal, können Sie es nicht verwöhnen aber auch nicht erziehen. Nehmen Sie daher unseren Ratschlag an: Schreit Ihr Baby nachts zum 3. Mal dann nehmen Sie es in den Arm, spenden Sie ihm Geborgenheit und beschenken Sie es mit Ihrer körperlichen Nähe. Lassen Sie es nicht unnötig schreien. Haben Sie das Gefühl, Ihr Baby hat zu wenig Schlafphasen und weint häufiger? Gehen Sie zum Kinderarzt und lassen Sie Ihr Kind durchchecken, ob möglicherweise etwas nicht in Ordnung ist.

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Sobald Ihr Baby auf der Welt ist, werden Sie mit Fragen regelrecht überhäuft. Beispielsweise stellt sich die Frage: Schläft mein Kind zu viel oder zu wenig? Wie viele Stunden pro Tag verschläft ein Baby im 1. Monat eigentlich?

Der Schlaf Ihres Babys im 1. Monat
Es ist kaum zu glauben aber ein Baby schläft im 1. Monat zwischen 13 und 20 Stunden pro Tag. Das Sie das nicht wirklich so empfinden liegt daran, dass der Schlaf-Wach-Rhythmus Ihres Babys sich von Ihrem grundlegend unterscheidet. Im drei bis vier Stundenrhythmus wacht Ihr Kind auf, hat Hunger und verlangt nach Berührung und Nähe zur Mama. Die Wachphase währt meist nur kurz. Das Neugeborene hat noch keine Empfindung für Tag und Nacht – dieses zeigt sich erst mit der Zeit.

Wie viel Schlaf ist üblich für ein Baby im 1. Monat?
Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Baby zu viel oder zu wenig schläft? Nehmen Sie unseren Ratschlag an und legen Sie sich ein Still- und Schlaftagebuch zu, wo Sie den Schlaf-Wach-Rhythmus Ihres Babys präzise dokumentieren. Ihre Aufzeichnungen sind aufschlussreich und Sie werden innerhalb kürzester Zeit herausfinden, wie viele Stunden Ihr Baby schläft. Haben Sie immer noch ein ungutes Gefühl oder bewegt sich die Gesamtschlafzeit deutlich vom Erfahrungswert ab? Ihr Kinderarzt bietet professionell Hilfe und wird mögliche Ursachen umgehend abklären.

Gehen Sie sicher, dass das Umfeld für einen gesunden Babyschlaf im 1. Monat gegeben ist
Der Schlafplatz des Kindes ist enorm wichtig. Prüfen Sie, wo Ihr Kleines am Besten schläft: im Ehebett, im Kinderwagen oder im eigenen Babybett. Babys Wohlbefinden können Sie zusätzlich mit einer Seitenlagerungsrolle (von der Kinderkrankenschwester oder der Hebamme zeigen lassen!) unterstützen. Was das Raumklima betrifft ist folgendes anzuraten: Achten Sie auf eine mäßige, nicht zu hohe Raumtemperatur und ausreichend frische Luft. Bevorzugen Sie Baumwolle für die Bettwäsche denn sie unterstützt die Atmungsfähigkeit der Haut Ihres Neugeborenen. Sie werden sehen, dem gesunden Schlaf im 1. Monat steht nichts mehr im Wege!

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Im Informationsvideo „Schwangerschaft Tipps 3“ geht es um Sport für Schwangere. Hebamme Gerlinde Remsing gibt Schwangeren wertvolle Tipps.

Um Körper und Seele in Einklang zu bringen, ist Sport in der Schwangerschaft sehr zu empfehlen. Schwangerschaft trifft Sport: Das bedeutet insbesondere, dass von großen Anstrengungen und Leistungssport abzuraten ist. Außerdem ist bis zur 12. SSW äußerste Vorsicht anzuraten. Hier ist besonders auf Sportarten mit Verletzungs- und Sturzrisiko hinzuweisen, welche – so die Expertin – unbedingt vermieden werden sollten.

Sport für Schwangere – was ist besonders geeignet?
Gehen Sie als Schwangere lieber Schwimmen, machen Sie Yoga oder Pilates oder bevorzugen Sie leichtes Joggen, Golfen, Reiten oder Nordic Walking. Es ist erwiesen, dass Frauen die auch in der Schwangerschaft Sport betreiben weniger Schwangerschaftsbeschwerden haben. Bei Unsicherheiten rät Remsing, Arzt oder Hebamme um Rat zu fragen. Grundvoraussetzung für das Betreiben von Sport in der Schwangerschaft ist eine problemlose Schwangerschaft und ein intakter Kreislauf.

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Im Videobeitrag „Schwangerschaft Tipps 2“ widmet sich Hebamme Gerlinde Remsing dem Thema Wellness und schwanger.

Eingangs nimmt Sie Stellung dazu, warum nicht nur Ärzte, sondern auch Hebammen Wellness in der Schwangerschaft wärmstens empfehlen, aber auch worauf man als Schwangere besonders Rücksicht nehmen sollte. Die Hebamme spricht ferner an, dass keineswegs die ganze Palette an Wellnessanwendungen, Massagen, Wickel und Packungen in der Zeit der Schwangerschaft zu empfehlen sind.

Wellness und schwanger passen gut zusammen
Ein ganz wichtiger Aspekt von Wellness in der Schwangerschaft ist, den Körper bestmöglich zu entspannen. Im Mittelpunkt dabei steht die Erholung, gefolgt von der Entlastung der Gelenke und der Entspannung der Muskulatur. Außerdem wird in diesem informativen Video darauf hingewiesen, dass Sport – wie zum Beispiel Schwimmen – eine ideale Sportart für werdende Mütter ist.

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Die zehn Tipps für das den zweiten Abschnitt (2. Trimester) Ihrer Schwangerschaft werden Sie durch die beste Zeit Ihrer Schwangerschaft führen. Beschwerden, die Sie durch das erste Trimester begleitet haben sind passé: Übelkeit, permanente Müdigkeit und Abgespanntheit werden weniger oder hören ganz auf. Die Schwangerschaft ist gefestigt. Das zweite Trimester nennt man die Phase zwischen der 13. Schwangerschaftswoche und der 28. Schwangerschaftswoche.

Tipp 1 für das zweite Trimester: Entspannen Sie sich
Ihr Wohlbefinden steht im Vordergrund. Das Verrücktspielen der Hormone ist Schnee von gestern und Sie haben die ersten 12 Schwangerschaftswochen schon hinter sich. Wohlbefinden und eine große Portion Gelassenheit sollten statt Nervosität und Unsicherheit an der Tagesordnung stehen.

Tipp 2 für das zweite Trimester: Anmeldung zum Geburtsvorbereitungskurs
Die Anmeldung zu einem Geburtsvorbereitungskurs sollte bereits in der 15. Schwangerschaftswoche über die Bühne gebracht werden. Vergessen Sie nicht, auch Ihren Partner teilhaben zu lassen. Die Anmeldung sollte zu einem relativen frühen Zeitpunkt bereits stattfinden, da Sie noch aus verschiedenen Angeboten auswählen können.

Tipp 3 für das zweite Trimester: Amniozentese
Erblich vorbelastete Frauen und jene, älter als 35 Jahre sind zwischen der 14. und 17. Schwangerschaftswoche angehalten, durch die so genannte Amniozentese genetisch bedingte Krankheiten oder Schädigungen beim Fötus frühzeitig zu erkennen. Ganz wichtig ist aber, sich im Vorfeld dieser Untersuchung Gedanken über ein möglicherweise unerfreuliches Ergebnis und dem Umgang damit zu machen.

Tipp 4 für das zweite Trimester: die zweite Ultraschalluntersuchung
Eine zweite Ultraschall-Untersuchung ist laut Mutter-Kind-Passe zwischen 19. und 22. Schwangerschaftswoche vorgesehen. Gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Partner und erleben Sie Ihr Kind zum ersten Mal „live“!

Tipp 5 für das zweite Trimester: Termin bei der Hebamme
In der 26. bis 28. Schwangerschaftswoche sollten Sie sich mit der von Ihnen ausgewählten Hebamme treffen. Die Expertin steht Ihnen als kompetenter Ansprechpartner in vielen Fragen rund um die Schwangerschaft, die Geburt und die erste Zeit nach der Geburt zur Verfügung.

Tipp 6 für das zweite Trimester: Zweisamkeit genießen
Noch ist Ihr Babybauch nicht zu groß für gemeinsame romantische Stunden. Genießen Sie das Leben zu zweit, das Sie mit Ihrem Partner verbringen können. Bald nämlich wird sich Ihr Leben inklusive Zeiteinteilung komplett verändern!

Tipp 7 für das zweite Trimester: Urlaub machen
Schwimmen, Langlaufen oder Nordic Walken sind ideale Sportarten für werdende Mütter. Sollten Sie vor der Geburt noch einen Entspannungsurlaub planen, dann ist das zweite Trimester Ihrer Schwangerschaft die perfekte Zeit dafür. „New Life Hotels haben ihr Angebot speziell auf “Babymooner” ausgerichtet. Informieren Sie sich einfach unverbindlich! Die Hotels gibt es in Österreich und Deutschland.

Tipp 8 für das zweite Trimester: Erledigungen einplanen
Sie fühlen sich jetzt rundum wohl. Genießen Sie die unbeschwerten Wochen vor der Geburt in vollen Zügen. Egal ob ein Besuch beim Friseur oder der Kosmetikerin oder ein stimmungsvolles Fest mit Freunden. Carpe diem!

Tipp 9 für das zweite Trimester: Hübsche Schwangerschaftsmode kaufen
Werdende Mütter sind längst Zielgruppe der Modedesigner. Denn: Dass Mode für Schwangere nicht wirklich sexy ist, ist Schnee von gestern. Freche, elegante oder sportliche Schwangerschaftsmode macht jede werdende Mama zum Supermodel. Gute Tipps zur Schwangerschaftskleidung findet man mittlerweile sehr häufig im Web.

Tipp 10 für das zweite Trimester: Beschäftigen Sie sich mit dem Nachwuchs
Singen Sie Ihrem Baby vor. Ja, richtig! Die Fähigkeiten Ihres Kindes nehmen in diesem Abschnitt der Schwangerschaft immer stärker zu und das Baby wird sich nach der Geburt an Ihre Stimme erinnern! Darüber hinaus wächst Ihr Ungeborenes im zweiten Trimester verhältnismäßig rasch und legt ständig an Gewicht zu.

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Was im letzten Drittel Ihrer Schwangerschaft besonders wichtig ist, zeigen wir Ihnen in einer Sammlung von 10 Tipps über das dritte Trimester (3. Trimester).

Tipp1 für das dritte Trimester: Erwartung statt Angst
Es kann durchaus sein, dass Sie vor der bevorstehenden Geburt Angst empfinden. Suchen Sie sich einen kompetenten und einfühlsamen Gesprächspartner der Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Aus Erfahrung können Ihnen die Hebamme, Ihr Frauenarzt oder Ihr Partner helfen, Ihre Ängste zu überwinden sodass Sie der Geburt mit Gelassenheit und Freude entgegensehen.

Tipp 2 für das dritte Trimester: letzte Ultraschalluntersuchung
Die letzte Ultraschalluntersuchung vor Ihrer Niederkunft ist zwischen der 29. und 32. Schwangerschaftswoche laut Mutter-Kind-Pass eingeplant. Diese Ultraschallbilder liefern aufschlussreiche Informationen für die bevorstehende Niederkunft, lassen Sie diese daher keinesfalls ausfallen.

Tipp 3 für das 3. Trimester: die Kliniktasche packen
Packen Sie bereits jetzt Ihre Krankenhaustasche und überlegen Sie dabei genau, was Sie für sich und Ihr Baby unmittelbar nach der Geburt brauchen werden. Eine Checkliste kann Ihnen dabei helfen. Stellen Sie die gepackten Sachen fürs Krankenhaus gleich griffbereit, denn wenn die ersten Wehen kommen, sollte alles möglichst flott gehen.

Tipp 4 für das 3. Trimester: Verwandte und Freunde organisieren
Sollten bereits Geschwisterkinder da sein, werden Sie jemanden aus Ihrem Freundeskreis oder aus der Verwandtschaft brauchen, der sich während Ihrer Abwesenheit um die Kleinen kümmert. Klären Sie dies vorab und legen sich bei der Gelegenheit auch gleich alle wichtigen Telefonnummern bereit.

Tipp 5 für das dritte Trimester: Blasensprung und einsetzende Wehen
Das Fruchtwasser kann beim Blasensprung tröpfchenweise oder schwallförmig abgehen. Rechnen Sie jedenfalls damit, dass die Wehen in den nächsten Stunden nach dem Blasensprung einsetzen. Wenden Sie sich umgehend an Ihre Hebamme, wenn die Geburt mit regelmäßigen Wehen, die stärker und länger werden, einsetzt.

Tipp 6 für das dritte Trimester: Kochen für die Zeit nach der Geburt
Eine anstrengende und aufregende Zeit steht Ihnen in der ersten Zeit nach der Geburt Ihres kleinen Erdenbürgers bevor. Vorkochen ist daher von Vorteil. Das bedeutet für Sie, dass Sie portionsweise eingefrorene Speisen, die Sie bereits vor der Geburt vorbereitet haben, einfach und unkompliziert hernehmen können. Einfach ein frischer Salat dazu serviert und Sie haben Sie auch in anstrengenden Perioden ein wertvolles Mittagessen.

Tipp 7 für das dritte Trimester: Sprechen mit dem Ungeborenen
Unglaublich aber wahr: Ihr Baby kann bereits vor der Geburt die Außenwelt in Form von Stimmen und Geräuschen wahrnehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind und singen Sie ihm etwas vor. Das Baby wird nach der Geburt auf Ihre Stimme erkennen und darauf positiv reagieren.

Tipp 8 für das dritte Trimester: Geburtsvorbereitung
Geburtsvorbereitungskurse sind nicht nur dazu da, Ihnen die Ängste vor der Geburt zu nehmen, sondern geben Ihnen auch Sicherheit, mit dieser einzigartigen Situation umzugehen. Besuchen Sie diesen Kurs in jedem Fall mit Ihrem Partner. Das gibt Ihnen zusätzlich Sicherheit.

Tipp 9 für das dritte Trimester: Informationen über Arten der Geburt einholen
Das dritte Trimester bedeutet, dass die Zeit läuft, und Sie nicht mehr allzu lange Zeit haben bis zur Geburt. Denken Sie darüber nach, wie Sie Ihr Kind entbinden möchten: Heutzutage haben Sie vielfältige Möglichkeiten: Wassergeburt, Entbindung auf dem Hocker, im Liegen oder Periduralanästhesie. Alle Infos rund um den Geburtsvorgang sollten jetzt für Sie interessant sein.

Tipp 10 für das dritte Trimester: Gönnen Sie sich Ruhe
Ein gutes Buch lesen, die Natur im Form von Spaziergängen genießen oder Freunde treffen: Die Zeit bis zur Geburt sollte zum relaxen und sich wohlfühlen genützt werden, denn es ist für längere Zeit die letzte, an der Ihre eigenen Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen werden.