Startseite Archive 2009 September

Monatsarchiv:September 2009

0 948

Die Zeit des Wartens ist angebrochen und obwohl wir zugegebenermaßen selbst noch nicht wirklich betroffen sind, frage ich mich doch immer wieder, wie man wohl die Zeit rumbringt, bis der kleine Spross endlich das Licht der Welt erblickt.

Ich habe doch schon ein paar Schwangerschaften und Geburten aus der Ferne miterlebt und kann diese doch in ein paar sehr treffende Phasen einteilen.

Phasen der Schwangerschaft – aus Sicht einer Nicht-Schwangeren
Zuerst die “Frohe Botschaft” ein kleiner Zwerg kündigt sich an und wird nach raschen 9 Monaten das Licht der Welt erblicken. Alle freuen sich und sprechen Glückwünsche aus. Die Mutter freut sich auch, kann aber noch nicht wirklich eine Veränderung feststellen. Alles ist wie immer, nur dass der Arzt gesagt hat, dass da was wächst. Zugegeben, bei manchen Frauen verläuft diese Phase nicht ganz so entspannt und sie müssen sich neben ständigem Erbrechen, Schwindel und Co dran erinnern, dass es doch toll ist schwanger zu sein, aber grundsätzlich ist auch da für den Außenstehenden noch nichts zu bemerken.

Nach ein paar Wochen stellt zumindest die Mutter fest, dass die heißgeliebte Hose nicht mehr zuzukriegen ist und selbst drücken, schieben und “im Liegen zumachen” nicht mehr den gewünschten Erfolg bringen. Spätestens jetzt ist also klar: es ist doch wahr – Baby im Anmarsch.

Danach vergehen Wochen in denen der Bauch wächst und irgendwann spürt die Mutter das erste Mal das Baby. Der Vater ist dadurch etwas verhärmt, der kann gar nichts spüren und auch sämtliche Freundinnen, Bekannte und Verwandte können das selige Kind-hat-sich-bewegt-Lächeln nicht teilen, weil es da selbst beim noch so geduldigen Handauflegen nichts zu fühlen gibt. Erst Wochen später meldet sich das Kind auch für die Außenwelt zu Wort und das Lächeln breitet sich auf allen Bauchanfasser-Gesichtern aus.

Zwischendurch werden noch diverseste Fotos vom neuen Erdenbürger geschossen und alle freuen sich mit den werdenden Eltern. – auch wenn man auf den ersten Blick genau gar nichts auf den Schwarz-Weiß-Portraits erkennen kann. Es wird aber bereits fleißig eingekauft, das Zimmer hergerichtet und, vielleicht noch etwas übertrieben, schon das erste Rennauto oder die erste Puppenküche angeschafft.

Aber dann kommt plötzlich alles zum Stillstand. Alles ist fertig, das rege Treiben um die Vorbereitungen hat ein Ende und selbst die Schenkenden wissen nicht mehr, was jetzt zu tun sein sollte. Das Geschenk ist gekauft, noch nicht eingepackt, damit es nicht ganz verstaubt, aber die Glückwunschkarte geschrieben und natürlich der E-Mail-Account auf Fotoerhalt eingestellt.

Die Eltern haben das Zimmer eingerichtet, sämtliche Klamotten für den Neuankömmling gewaschen und feinsäuberlich im Kasten verstaut, die Fläschchen sterilisiert und schon zum 100. Mal an der Babypuppe aus Kindertagen das Wickeln und Bekleiden einer so winzigen Person geübt. Jetzt kann er also kommen, der kleine Sonnenschein und was passiert? Nichts… Er lässt einfach auf sich warten bis es auch ihm genehm ist, einen Blick auf seinen neuen Wohnort zu werfen.

Die Tage vergehen und erst in diesen letzten Wochen vor der Geburt merkt man, wie lange eigentlich 9 Monate des Wartens sind.

0 1128

Als erste Symptome einer Schwangerschaft gelten allgemein häufige Müdigkeit, vermehrter Ausfluß oder das Gefühl der Übelkeit. Diese Symptome einer Schwangerschaft treten zum Teil recht früh auf, bei einigen teilweise bereits kurze Zeit nach der Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Also noch vor dem Ausbleiben der zu erwartenden Regelblutung.

Warum Müdigkeit in der Schwangerschaft?
Eine mögliche Ursache der Müdigkeit kann der erhöhte Energiebedarf der Mutter sein. Der Körper der Mutter wird durch Hormone verändert. Gleichzeitig sorgt der Körper für die Schonung der Kraftreserven der Mutter. Der Ausfluß in der frühen Schwangerschaft begründet sich in der verstärkten Durchblutung des Vaginalbereichs. Dieser Bereich ist dadurch in der Phase der Frühschwangerschaft besonders entspannt.

Die Stärke der Übelkeit kann von Frau zu Frau variieren. Einige Frauen verspüren überhaupt keine Beschwerden. Andere Frauen leiden die gesamte Schwangerschaft hindurch. Im Durchschnitt tritt die Übelkeit mit wandelnder Intensität zwischen der 6 bis 15 Schwangerschaftswoche auf. Damit ist die Übelkeit häufig ein erster Vorbote für eine Schwangerschaft. Nach dem vierten oder fünften Schwangerschaftsmonat endet für die meisten Frauen die Zeit der Übelkeit.

Gängige Symptome einer Schwangerschaft nebst Übelkeit
Weitere Symptome einer Schwangerschaft sind aber auch wiederholt auftretende Attacken von Schwindelgefühlen oder die hormonbedingte Beeinflussung der verschiedenen Sinneswahrnehmungen. Oft werden bestimmte, eigentlich vertraute Gerüche, als sehr störend empfunden. Auch können Speisen nur noch mild gewürzt zu sich genommen werden. Ein besonders auffälliges und typisches Symptom einer Schwangerschaft sind die sogenannten Heißhungerattacken. Auch ein ziehen im Brustbereich wird von einigen Frauen verspürt.

In der Regel reagiert jeder Körper verschieden auf die hormongesteuerten Veränderungen während der Schwangerschaft. Daher treten die möglichen und beschriebenen Symptome einer Schwangerschaft nicht bei jeder Frau auf. Einige Frauen konnten sogar Unterschiede zwischen ihren Schwangerschaften feststellen. Definitive Sicherheit kann ein Schwangerschaftstest bringen. Ein Schwangerschaftstest aus der Apotheke oder aus einer Drogerie kann nach dem Ausbleiben der Regel angewandt werden. Ein Bluttest durch den Frauenarzt kann bereits vor Ausbleiben der Menstruation den möglichen Verdacht auf eine Schwangerschaft bestätigen.

0 1018

Vor Kurzem waren wir zu Besuch bei einer unserer unzähligen Jungfamilien und lauschten gespannt der Ausführung über die perfekte Spieluhr für den kleinen Erdenbürger. Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass eine Spieluhr mit solchen Raffinessen ausgestattet ist, aber schnell war klar, dass es vor dem Kauf doch einiges zu bedenken gibt.

Wie wählt man eine Spieluhr aus?
Zuerst wähle man aus einem, ohne zu übertreiben, “umfassenden” Sortiment von unterschiedlichen Spieluhren, die Spieluhr mit dem niedlichsten Gesichtsausdruck – hier kann die Wahl auf Esel, Ente, Maus und Co oder sogar dem Sandmännchen persönlich fallen – nur um dann nach kurzer Betätigung der “Reißleine” zu beschließen, dass der Esel gar nicht so süß war wie ursprünglich angenommen. Kann man doch das “Guten-Abend-Gute-Nacht”-Liedchen in C-Dur und einer Lautstärke von 85DB schon nach den ersten 2 Takten nicht mehr ertragen.

Schnell ist also klar, dass doch die Musik vordergründig sein muss um auch als Elternteil nicht die Fassung zu verlieren wenn zum 748. Mal “Schlaf-Kindlein-Schlaf” angespielt wird und beim Kindlein von Schlaf noch weit und breit nichts zu sehen ist.

Wir erhielten also den Tipp zuerst mal selbst das Lied an die 20 Mal zu hören um entscheiden zu können ob die Musik als “nervend” oder doch als “beruhigend” einzustufen ist und erst nachdem beide Elternteile einig sind, dass das die perfekte Einschlafmusik für Mama, Papa und Kind ist, zu entscheiden ob es der “Lalelu”-Mond oder doch der “Lalelu”-Bär werden soll, der künftig vom Gitterbetthimmel lächeln wird. Denn anscheinend ist es fast egal ob der Augenaufschlag vom Mond oder vom Bär der Süßere ist, wenn nur die Musik passt. Und nebenbei erwähnt, soll der kleine Erdenbürger ja gar nicht beurteilen können ob ihm die neue “Sonnen”-Spieluhr gefällt oder nicht wenn er unmittelbar nach den ersten Takten seine Äuglein schließt. (theoretisch zumindest…)

Wir beschlossen nach dem kurzen Vortrag dass wir doch noch ein bisschen Zeit haben um auf das nächste Gute-Nacht-Lied-Singende High-Tech-Gerät zu warten. Notfalls wird bei uns zu Hause noch nach altbewährter Selbstsinger-Methode in den Schlaf geschaukelt… mal sehen…

0 1030

Die ersten Symptome einer Schwangerschaft werden von den einzelnen Frauen sehr subjektiv wahrgenommen. Nicht bei jeder werdenden Mutter treten die gleichen ersten Symptome einer Schwangerschaft auf. Gemeinsam haben alle, daß die Veränderungen im Körper durch das nun produzierte Hormon Progesteron hervorgerufen werden. Mitunter sind die ersten Symptome einer möglichen Schwangerschaft noch vor dem aussetzten der kommenden Menstruation zu bemerken.

Müdigkeit häufig ein erstes Symptom einer möglichen Schwangerschaft
Gerade am Anfang einer Schwangerschaft ist Müdigkeit ein Phänomen mit dem zu rechnen ist. Diese Müdigkeit veranlaßt die werdende Mutter und ihren Körper dazu sich zu schonen. Die dadurch gewonnene Energie wird in das Wachstum und die Entwicklung des Kindes investiert. Jedoch befällt nicht jede Frau das Bedürfnis ständig zu schlafen. Einige Frauen können ihr Leben mit voller Leistung fortsetzen. Beides bewegt sich im Rahmen der Normalität. Ebenfalls erste Symptome einer Schwangerschaft können ein Dehnungsgefühl in der Brust und ein stärkerer Ausfluß sein. Das erhöhte Volumen an Ausfluß begründet sich durch die intensivere Durchblutung des gesamten Vaginalbereichs, er ist aus diesem Grund auch entspannter.

Bereits wenn sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter eingenistet hat, können einige Frauen die ersten Symptome einer Schwangerschaft spüren da bereits das Hormon Progesteron freigesetzt wird. Bleibt dann die erwartete Menstruation aus ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft sehr hoch. Eine erste Bestätigung kann durch einen Schwangerschaftstest erfolgen.

Erste merkbare Symptome bei Schwangeren häufig in der SSW 6 oder 7
Anderseits kann es vorkommen, dass zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft noch keine spürbaren Veränderungen festgestellt werden. Das erste Symptom einer Schwangerschaft tritt bei vielen Frauen in etwa in der sechsten oder siebten Schwangerschaftswoche in Form von wiederkehrender Übelkeit auf. Diese begleitet die werdende Mutter nicht selten bis zum vierten Schwangerschaftsmonat.

Beobachten Sie ihrem Körper. Stellen Sie die beschriebenen Symptome einer Schwangerschaft fest, können Sie Sicherheit durch einen Schwangerschaftstest aus der Drogerie beziehungsweise der Apotheke gewinnen. Eine eindeutige Diagnose erhalten Sie auch durch einen Test bei Ihrer Frauenärztin oder bei Ihrem Frauenarzt.

0 988

In den vergangenen Jahren ist unter den 30-jährigen nahezu ein Babyboom ausgebrochen. Immerhin wird rund ein Viertel aller Kinder von 30-jährigen Müttern zur Welt gebracht. Was sagt die Statistik noch zum Thema Mutter mit 30? Nahezu alle Frauen dieser Altersgruppe lebt in einer fixen Partnerschaft, sind entweder verheiratet oder im Begriff bald zu heiraten. Ferner stehen 30-jährige Erstgebärende zumeist fest im Leben, gehen einem guten Job nach und stehen finanziell auf eigenen Beinen. Das Partyleben haben sie ad acta gelegt und bevorzugen eher ein nettes Eigenheim wo sie sich endlich niederlassen wollen. Dies ist auch der Punkt, wo der Kinderwunsch aufkeimt.

Wie reagiert die Gesellschaft auf eine Mutter mit 30?
Die Zeiten haben sich geändert: während es noch vor etwa 50 Jahren üblich war Mitte 20 Jährige das erste Kind zu bekommen, so ist heute eine Frau meistens schon 30, wenn Sie an die Familienplanung denkt. Der Wandel in Richtung Mutter mit 30 ist darauf zurückzuführen, dass sich das allgemeine Gesellschaftsbild grundlegend verändert hat. War man früher mit Mitte 20 noch nicht verheiratet und hatte keine Kinder, wurde man beinahe als „übrig geblieben“ in eine Schublade gesteckt. Es gehörte schlicht zum Gesellschaftsbild dazu, früh zu heiraten, Kinder zu bekommen und sich um den Haushalt und die Kinder zu erziehen, während der Mann für den Broterwerb zuständig war. Heute hat die Lebens- und Familiengestaltung ganz andere Formen angenommen. Frauen haben gleiche Wahlmöglichkeiten als Männer, was Beruf und Karriere betrifft. Immer mehr Frauen ergreifen zuerst einen Beruf, treiben Ihre Karriere voran und sammeln ausreichend Berufserfahrung bevor Sie überhaupt in Erwägung ziehen, ein Baby zu bekommen. Der Unterschied zu damals ist auch, dass es vor einigen Jahrzehnten bei weitem noch nicht so viele Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung gab.

Mutter mit 30 biologisch problematisch?
Biologisch gesehen ist eine Mutterschaft in den 20ern optimal, das hat sich auch über all die Jahre hinweg nicht verändert. Tatsache ist, dass die Fruchtbarkeit einer jeden Frau mit dem Älterwerden allmählich abnimmt und damit auch die Chance auf das Wunschbaby sinkt. Abgesehen vom biologischen Aspekt ergeben sich aber einige Vorteile, die durchaus nicht außer Acht zu lassen sind: Eine Mutter mit 30 hat sicherlich eine deutlich höhere Lebenserfahrung, die ihr möglicherweise während der Schwangerschaft und bei der späteren Kindererziehung hilfreich ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass über 90 Prozent aller Kinder in diesem Alter absolute Wunschkinder sind. Ungewollte Schwangerschaften fallen also in dieser Altergruppe nahezu weg

Fazit: Mutter werden mit 30 bedeutet mehr Vor- als Nachteile. Wenn Sie also auch zu jenen Müttern gehören, die mit 30 erstgebärend waren, dann zählen Sie zu den absoluten „Trendsettern“.

0 952

Kennt man doch in Oberösterreich die Tradition einen Storch aus Holz in den Garten zu stellen, diesen mit einem Tuch, einer Babypuppe und einem Baby-Namensschildchen zu dekorieren und ihn bewaffnet mit Wäscheleine und Babykleidung pünktlich zur Geburt des neuen Erdenbürgers in Eingangstüren-Nähe zu positionieren.

Als geborene Steirerin fand ich diese Art der “Geburtsanzeige” wirklich nett und konnte mich gar nicht satt sehen, an den Störchen, die meinen täglichen Weg zur Arbeit schmückten zumal es das in den oberen Gefilden der Steiermark eher nicht gibt.

Wettkampf der Klapperstörche
Bis jetzt unterschieden sich die Störche, die meinen Weg säumten, in der Größe, in der Kopfbedeckung und zeitweise auch in der Position. Manche flogen ins Haus, manche stellten sich in den Garten, aber prinzipiell war jeder Storch gleich anzusehen.

Vor ein paar Wochen sah ich einen Storch, der die 2-Meter-Grenze deutlich überschritt und dachte mir noch, dass da wohl ein sehr ambitionierter Storchaufsteller am Werk war. Aber nur ein paar Tage später übertrumpfte der unmittelbare Nachbar den Riesenstorch mit einem Riesenstorch und einer elendslangen Wäscheleine.

Die absolute Nummer eins im Klapperstorch-Wettstreit wurde aber wohl Nachbar Nummer 3 noch ein paar Tage später. Seinen Garten schmückte eine ganze Armee an Störchen, die Wäscheleine wurde nicht nur vom Storchenschnabel zum nächsten Baum aufgehängt sonder bildete ein wahres Labyrinth beginnend im linken Teil des Gartens, verlaufend über die Einfahrt und endend an der Haustüre des neuen Erdenbürgers. Gleichzeitig wurde ein Riesen-Schild in den Garten gestellt auf dem in überdimensionalen Lettern der Name des neuen Bewohners gedruckt war.

Dieser Anblick wurde von mir natürlich gleich in bunten Farben und euphorischen Ausführungen an meine bessere Hälfte weiter gegeben. Wer will schon nicht einen Riesenstorch im Garten stehen haben, wenn es mal so weit ist?

0 1767

Der berühmte Wehencocktail – eine Mixtur aus Obstsäften, Alkohol, Rizinusöl und weiteren variablen Zutaten – ist Frauen, die der Geburt entgegenfiebern ein Begriff. Wie wirkt ein Wehencocktail und welche Alternativen raten Expertinnen, um die Geburt „natürlich“ einzuleiten?

Wehencocktail: „Geheimarznei“ für den großen Tag
Die Spannung steigt: Der errechnete Geburtstermin ist längst vorbei und Ihr Frauenarzt spricht schon von der Einleitung der Geburt. So sehr Sie sich über die Geburt Ihres Kindes freuen und Sie froh sind, Ihren Babybauch los zu werden: der Wehencocktail sollte keinesfalls ohne fachkundigen Rat und Begleitung einer Hebamme angewendet werden. Der – wie bereits oben erwähnt – aus Obstsäften, Rizinusöl und anderen Gewürzen und Kräutern bestehende Wehencocktail soll Wehen mit Hilfe kräftiger Darmaktivität (ausgelöst wird Durchfall) verursachen. Da die Gedärme eng um die Gebärmutter herum liegen, aktiviert ein Wehencocktail eine ordentliche Darmaktivität und zugleich auch die Muskeln der Gebärmutter. So entstehen die gewünschten Wehen. Achtung: Nach Konsumation des Wehencocktails können Wehen umgehend und stark einsetzen. Daher ist es so wichtig, dass die Hebamme vorab informiert ist.

Gegenvorschläge zu Wehencocktail, Rizinusöl und Co
Frauen, die dem Wehencocktail skeptisch gegenüber stehen, können natürliche Alternativen probieren, um die Geburt einzuleiten: Oxytocin und Prostaglandin sind Hormone, die beim Sex Wehen auslösen können. Treppensteigen, mit dem Auto über eine holprige Straße fahren und flott spazieren gehen sind weitere altbewährte Aktionen, die die Wehentätigkeit anregen können.

Alles unternommen und immer noch keine Veränderung? Kein Grund zur Panik: Bleiben Sie gelassen! Der errechnete Geburtstermin ist nur ein Richtwert und das Baby wird mit Sicherheit kommen, wenn die Zeit reif ist. Arzt und Hebamme stehen Ihnen in den letzten Tagen der Schwangerschaft jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und werden Zeitpunkt und Art der Geburt den Umständen gemäß bestimmen.