Verfasst von Redaktion am 16 Mrz 2010
Mittagsschlaf: Ist er wirklich so wichtig für Kinder?
Der Mittagsschlaf ist in der Erziehung meistens eines der „Streitthemen“ zwischen Eltern und Kleinkindern. Oft wollen die Kleinen nicht schlafen, obwohl sie müde sind und ein wenig Ruhe brauchen.
Und Ruhe, das ist schließlich auch ein Aspekt am Mittagsschlaf der Kinder, den die Eltern schätzen. Denn gerade im Alter zwischen erstem Wort und aktivem Erkunden der Welkt ist der Schlaf am Mittag wichtig, aber meistens nicht gewollt.
Dennoch, Eltern sollten sich bei diesem Thema durchsetzen und den Mittagsschlaf konsequent einfordern. Andernfalls kann der Schlafhaushalt der Kleinsten massiv durcheinandergeworfen werden. Denn die Leistungen, die Kleinkinder jeden Tag beim Lernen, Erfahren und Erleben vollbringen, machen müde. Wird der Mittagsschlaf nicht gehalten, werden sie spätestens am Nachmittag sehr müde, der Erschöpfungszustand fordert seinen Tribut und die Kleinen schlafen selig. Das mag ja gut sein, aber wer danach einmal das Drama beim abendlichen Zubett-gehen mitgemacht hat, wird sich schnell selbst zu mehr Konsequenz erziehen.
Wer sein Kind zu den richtigen Zeiten seinen Mittagsschlaf machen lässt, kommt um dieses Schlaf-Chaos drumherum. Bei Kinder und Erziehung ist die Faustregel, dass kleine Kinder zwei kleinere Nickerchen täglich machen sollten. Das erste kann vor dem Mittagessen erfolgen, dies jedoch nur, wenn Ihr Kind morgens schon sehr früh wach ist. Das zweite sollte dann am frühen Nachmittag stattfinden. So ist der abendliche Schlafrhythmus nicht gestört und die Aufnahmefähigkeit des Kindes bleibt über den gesamten Tag erhalten. Und das ist wichtig, denn im ganzen Leben lernt man nie wieder so viel, wie im Kindesalter.



