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Monatsarchiv:August 2011

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Medikamente bei Übelkeit in der SchwangerschaftZum großen Leidwesen der Mehrzahl aller schwangeren Frauen gehört ja die Übelkeit im ersten Trimester der Schwangerschaft als Schwangerschaftsanzeichen dazu und wird daher auch als völlig normal und unbedenklich angesehen. Für viele Frauen ist diese Übelkeit, welche vermehrt morgens zwischen der 6. und 12. Schwangerschaftswoche auftritt, sich jedoch auch über den ganzen Tag hinziehen kann, eines der allerschlimmsten und belastendsten Schwanger-schaftsbeschwerden überhaupt. Der seit langer Zeit vermutete Auslöser dürfte das Schwangerschaftshormon HCG sein, welches nachweislich in dieser Zeit massig produziert wird. Normalerweise verschwindet diese Übelkeit aber ganz von alleine wieder und zwar genauso schnell wie sie auch gekommen ist – das ist bei der Mehrheit aller schwangeren Frauen so. Für viele sicherlich auch jener Moment, ab dem sie die Schwangerschaft beginnen zu genießen.

Gründe für besonders ausgeprägte Übelkeit

Für manche Frauen hört der „Horror“ der Schwangerschaftsübelkeit jedoch leider nicht auf und verschwindet, sondern zieht sich über die gesamte Schwangerschaft hin, besonders auffallend sind Mehrlingsschwangerschaften bei denen es zu einer noch stärker ausgeprägten Übelkeit kommen kann. Es wird vermutlich ein sehr schwacher Trost sein, wenn dies ein Zeichen dafür ist, das Körper auf die embryonale Weiterentwicklung Reaktionen zeigt, und die Schwangerschaft somit ihren normalen Lauf nimmt, denn jede schwangere Frau, die an dieser Übelkeit litt, weiß wie kräfteraubend dieser Zustand sein kann.

Einen überaus positiven Nebeneffekt hat die Schwangerschaftsübelkeit dennoch: Denn laut Statistik kam es bei Frauen, die an Übelkeit litten, zu weniger Fehlgeburten als bei solchen die nicht an der Schwangerschaftsübelkeit litten. Es ist jedoch ganz wichtig zu verstehen, dass es sich bei dieser Übelkeit keinesfalls um eine Krankheit handelt, die man sofort medikamentös behandeln muss, sondern um eine schwangerschaftsspezifische Veränderung, mit der Frau einfach lernen muss zurecht zu kommen. Medikamente bei Übelkeit in der Schwangerschaft sind also grundsätzlich nicht nötig, da man auch mit der Ernährung, mit den Größen der Mahlzeiten, den Getränken und der Lebensweise sehr viel in punkto Übelkeit ausrichten kann.

Extreme Schwangerschaftsübelkeit

Wie überall im Leben gibt es auch hier Ausnahmen: Es treten vereinzelt Fälle auf, in denen die Frauen an einer stärkeren Schwangerschaftsübelkeit (Emesis gravidarum) wie normal, oder sogar an einer extremen Schwangerschaftsübelkeit (Hyperemesis gravidarum) leiden. In solchen Fällen kommt es zu einer zu geringen Nahrungsaufnahme sowie zu einem vermehrten zu großen Wasserverlust im Körper, was zu Gewichtsabnahme und zu einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes einer Schwangeren führen kann. Hier wird man der Schwangeren in jedem Fall Medikamente verschreiben (welche dem Baby jedoch laut verschiedenen Testberichten nicht schaden) und in jedem Fall ärztlich beobachten.

In ganz extremen Fällen wird man sich möglicherweise sogar dazu entschließen die schwangere Frau ins Krankenhaus einliefern zu lassen, wo sie dementsprechend behandelt werden kann und rund um die Uhr unter ärztlicher Aufsicht ist. Alle Medikamente bei Übelkeit in der Schwangerschaft sind verschreibungspflichtig – bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, er kann Sie über mögliche Risiken, Nebenwirkungen sowie Vor- und Nachteile aufklären.

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Bauch in der SchwangerschaftBereits zu Beginn jeder Schwangerschaft freut sich Frau auf den Babybauch und wartet gespannt auf die ersten Veränderungen in der Bauchregion. Schließlich stellt gerade der Bauch einer werdenden Mutter die Wohnung des Neuankömmlings für ganze 40 Wochen dar und dient somit auch als Symbol einer Schwangerschaft durch das stetige Wachstum während der Schwangerschaft.

Was sich alles so nett und einfach anhört ist für den weiblichen Körper in dieser Zeit eine Dauerbelastung. Die Haut muss sich um ein vielfaches dehnen und schließlich muss der große Bauch auch vom Körper erst getragen werden. Bei manchen Frauen fängt das Wachstum des Bauches bereits im dritten Monat an, bei anderen wiederum ist im fünften Monat nur kaum etwas erkennbar. Doch wenn das Bäuchlein einmal anfängt zu wachsen ist jede werdende Mutter stolz und will ihn demnach natürlich auch herzeigen.

Jeder Bauch ist anders

Generell sind die Bäuche von schwangeren Frauen sehr unterschiedlich: Bei einigen formt er sich zu einer richtigen Kugel, bei anderen wiederum bleibt er die ganzen 40 Wochen eher klein und manchmal auch weniger rundlich. Besonders ist letzteres bei durchtrainierten Frauen zu beobachten, da die Bauchmuskulatur einfach in Takt, und das Bindegewebe so stärker ist und eine zu starke Wölbung des Bauches verhindert wird. Weitere Punkte, die hier noch mit einberechnet werden müssen, sind nicht zuletzt die Größe des Kindes und vor allem auch die Fruchtwassermenge.

Den Bauch gut pflegen

Des Weiteren wurde in unzähligen Studien festgestellt, dass Frauen, die schon öfter schwanger waren ein generell schwächeres Bindegewebe haben und auch leichter dazu neigen eine „Kugel“ mit sich herumzutragen. Solchen Frauen sieht man auch eine Schwangerschaft wesentlich früher an und der Bauch sitzt von Anfang an nicht so hoch, als bei Erstgebärenden. Behandeln Sie Ihren Bauch aber deswegen keinesfalls stiefmütterlich: Denken Sie immer daran, dass in Ihrem Bauch ein neues Lebewesen heranwächst, welches aus Liebe entstanden ist – und wenn Ihr Bauch in der Schwangerschaft genügend Pflege abbekommt, werden Sie nach der Schwangerschaft einen genauso schönen Bauch wie vorher haben.

Geben Sie hier besonders auf lästige Schwangerschaftsstreifen acht und versuchen Sie diese von vorneherein zu verhindern, indem Sie Ihren Bauch täglich (auch mehrmals) mit speziellen Cremes einschmieren – so bleibt die Haut elastisch und reißt nicht.

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Erstes BabyFür viele Paare mit Kinderwunsch ist es der schönste Moment herauszufinden. dass ein Baby unterwegs ist. Nun heißt es, alles für das Baby anzuschaffen, was es so in der ersten Zeit benötigt. Das zukünftige Kinderzimmer will vorgerichtet und hübsch dekoriert werden, Babysachen, Bettchen, Wickeltisch, Spielzeug, Badewanne und vieles mehr müssen angeschafft und bei alledem stets Rücksicht auf das Befinden der werdenden Mama genommen werden. Und auch an den Transport außerhalb der eigenen vier Wände muss gedacht werden: Für die ersten Spaziergänge benötigt man einen Kinderwagen, für Autofahrten eine Babyschale.

Früher hielt sich der Aberglaube, dass der Kinderwagen nicht vor dem Baby ins Haus kommen sollte, um kein Unglück zu bringen. Dies hat sich glücklicherweise gewandelt – es ist im Gegenteil praktisch und bei den meisten gang und gäbe, sich im Vorfeld bereits zuzulegen, wozu man keine Zeit mehr hat, ist das Baby erst einmal da. Und notfalls kann man den Kinderwagen ja getrost bei den zukünftigen Großeltern unterstellen.

Zuerst müssen die werdenden Eltern sich aber für den richtigen Kinderwagen entscheiden, und das ist gar nicht so einfach. Die Auswahl an verschiedenen Modellen ist wirklich riesig, gibt es doch komplette Sets mit Babyschale zum Herausnehmen, Sportkinderwagen mit breiten Reifen und flexibler Lenkstange oder Zubehör wie Fußsack und Wickeltasche – und vieles Tausendes mehr. Nicht nur die Form, auch die Qualität und sogar die Farbe kann man wählen, sobald feststeht, ob es Junge oder Mädchen wird. Selbstverständlich gibt es die Wagen auch für werdende Zwillingseltern. Besonders bequem kann man im Internet den richtigen Kinderwagen auswählen, denn hier erhält man alle nötigen Informationen und Bilder auf einen Blick. Für all diejenigen, die auf zukünftigen Spazierfahrten auch mal Treppen oder zu bewältigen haben oder auch so manche Straße bergan fahren müssen, ist die Gewichtsangabe des zukünftigen Kinderwagens bestimmt ein bedeutender Aspekt. Nun muss nur noch überlegt werden, wann der erste Ausflug mit dem Neugeborenen stattfinden soll.

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Umstandsmode für die HochzeitElegante Umstandsmode für die Hochzeit steht bei werdenden Müttern, die in den kommenden Monaten und vor der Geburt die Eheschließung mit ihrem Liebsten feiern, hoch im Kurs. Eine ganze Liste gilt es noch abzuarbeiten bis zum großen Tag. Das passende Brautkleid, das die mittlerweile unübersehbaren Rundungen des Babybauches unterstreicht oder kaschiert, muss noch gefunden werden. Worauf achten Schwangere nun bei der Auswahl von trendiger Umstandsmode für die Hochzeit?

Der schönste Tag im Leben einer Frau

Schwanger heiraten muss nicht immer ein notwendiges Übel sein. Vorbei sind die Zeiten, in denen vor der Geburt geheiratet werden musste. Die „Hochzeit zu dritt“ ist aber ein deutliches Zeichen nach außen, dass sich das Paar ein Leben lang binden und für den Nachwuchs gemeinsam da sein möchte. An diesem besonderen Tag soll die Frau für alle sichtbar pure Freude ausstrahlen. Ob nun der Babybauch mit figurbetonter Umstandsmode für die Hochzeit in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt wird oder mit Hilfe von fließenden Schnittformen kaschiert wird, bleibt den persönlichen Vorlieben der einzelnen Braut überlassen.

Umstandsmode für die Hochzeit

Hilfreiche Tipps unterstützen die werdende Mutter beim Kauf von Schwangerschaftsmode für die Hochzeitszeremonie. Denn die Kleidung soll einerseits elegant, andererseits bequem und komfortabel zu tragen sein. Deshalb berücksichtigen Schwangere folgenden Leitfaden beim Kauf von Umstandsmode für die Hochzeit:

  • Welcher Stil passt zu mir? Von romantisch über edel bis hin zu glamourös reicht die Angebotspalette für werdende Mütter!
  • Bodenlange Kleider verdecken eventuelle „dicke Beine“ aufgrund von Wassereinlagerungen.
  • Ebenso verdecken mittig angesetzte Gehschlitze die Sicht auf die Waden, die bei fortgeschrittener Schwangerschaft oft dicker erscheinen.
  • Raffinierte Schnitte betonen oder kaschieren den Babybauch – je nach Wunsch!
  • Kleid oder Kostüm? Auch ein Zweiteiler, bestehend aus Rock und Bluse, eignet sich hervorragend für die standesamtliche Eheschließung.
  • Bequeme Schuhe mit wenig Absatz sind das A und O bei der Umstandsmode für die Hochzeit. So lässt es sich bestens 24 Stunden auf den Beinen aushalten.
  • Der Kauf des Brautkleides für eine Schwangere darf nicht zu früh erfolgen. Denn der Babybauch kann innerhalb kürzester Zeit deutlich an Umfang zulegen.
  • Der Stoff sollte aus natürlichen Materialien bestehen und leicht zu tragen sein. So wird übermäßiges Schwitzen verhindert und das Ungeborene hat genügend Platz.

Das „Untendrunter“ für die Hochzeitsnacht ist mindestens so wichtig wie das Brautkleid selbst. In der Schwangerschaft wählt man sowohl ansprechende als auch stützende Dessous, die Lust auf mehr machen.

In guten wie in schlechten Zeiten!

Der Hochzeitstermin muss an die Schwangerschaft angepasst werden. Idealerweise entscheidet man sich für ein Datum in dem zweiten Schwangerschaftsdrittel. Die Braut leidet noch nicht unter einer eingeschränkter Bewegungsfreiheit und auch die Übelkeit der ersten Monate ist verflogen. Jetzt verfügt sie noch über genügend Energie für das rauschende Fest. Mit der richtigen Umstandsmode für die Hochzeit steht sie am schönsten Tag ihres Lebens im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.