Verfasst von Redaktion am 31 Aug 2011
Medikamente bei Übelkeit in der Schwangerschaft
Zum großen Leidwesen der Mehrzahl aller schwangeren Frauen gehört ja die Übelkeit im ersten Trimester der Schwangerschaft als Schwangerschaftsanzeichen dazu und wird daher auch als völlig normal und unbedenklich angesehen. Für viele Frauen ist diese Übelkeit, welche vermehrt morgens zwischen der 6. und 12. Schwangerschaftswoche auftritt, sich jedoch auch über den ganzen Tag hinziehen kann, eines der allerschlimmsten und belastendsten Schwanger-schaftsbeschwerden überhaupt. Der seit langer Zeit vermutete Auslöser dürfte das Schwangerschaftshormon HCG sein, welches nachweislich in dieser Zeit massig produziert wird. Normalerweise verschwindet diese Übelkeit aber ganz von alleine wieder und zwar genauso schnell wie sie auch gekommen ist - das ist bei der Mehrheit aller schwangeren Frauen so. Für viele sicherlich auch jener Moment, ab dem sie die Schwangerschaft beginnen zu genießen.
Gründe für besonders ausgeprägte Übelkeit
Für manche Frauen hört der „Horror“ der Schwangerschaftsübelkeit jedoch leider nicht auf und verschwindet, sondern zieht sich über die gesamte Schwangerschaft hin, besonders auffallend sind Mehrlingsschwangerschaften bei denen es zu einer noch stärker ausgeprägten Übelkeit kommen kann. Es wird vermutlich ein sehr schwacher Trost sein, wenn dies ein Zeichen dafür ist, das Körper auf die embryonale Weiterentwicklung Reaktionen zeigt, und die Schwangerschaft somit ihren normalen Lauf nimmt, denn jede schwangere Frau, die an dieser Übelkeit litt, weiß wie kräfteraubend dieser Zustand sein kann.
Einen überaus positiven Nebeneffekt hat die Schwangerschaftsübelkeit dennoch: Denn laut Statistik kam es bei Frauen, die an Übelkeit litten, zu weniger Fehlgeburten als bei solchen die nicht an der Schwangerschaftsübelkeit litten. Es ist jedoch ganz wichtig zu verstehen, dass es sich bei dieser Übelkeit keinesfalls um eine Krankheit handelt, die man sofort medikamentös behandeln muss, sondern um eine schwangerschaftsspezifische Veränderung, mit der Frau einfach lernen muss zurecht zu kommen. Medikamente bei Übelkeit in der Schwangerschaft sind also grundsätzlich nicht nötig, da man auch mit der Ernährung, mit den Größen der Mahlzeiten, den Getränken und der Lebensweise sehr viel in punkto Übelkeit ausrichten kann.
Extreme Schwangerschaftsübelkeit
Wie überall im Leben gibt es auch hier Ausnahmen: Es treten vereinzelt Fälle auf, in denen die Frauen an einer stärkeren Schwangerschaftsübelkeit (Emesis gravidarum) wie normal, oder sogar an einer extremen Schwangerschaftsübelkeit (Hyperemesis gravidarum) leiden. In solchen Fällen kommt es zu einer zu geringen Nahrungsaufnahme sowie zu einem vermehrten zu großen Wasserverlust im Körper, was zu Gewichtsabnahme und zu einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes einer Schwangeren führen kann. Hier wird man der Schwangeren in jedem Fall Medikamente verschreiben (welche dem Baby jedoch laut verschiedenen Testberichten nicht schaden) und in jedem Fall ärztlich beobachten.
In ganz extremen Fällen wird man sich möglicherweise sogar dazu entschließen die schwangere Frau ins Krankenhaus einliefern zu lassen, wo sie dementsprechend behandelt werden kann und rund um die Uhr unter ärztlicher Aufsicht ist. Alle Medikamente bei Übelkeit in der Schwangerschaft sind verschreibungspflichtig - bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, er kann Sie über mögliche Risiken, Nebenwirkungen sowie Vor- und Nachteile aufklären.


Bereits zu Beginn jeder Schwangerschaft freut sich Frau auf den Babybauch und wartet gespannt auf die ersten Veränderungen in der Bauchregion. Schließlich stellt gerade der Bauch einer werdenden Mutter die Wohnung des Neuankömmlings für ganze 40 Wochen dar und dient somit auch als Symbol einer Schwangerschaft durch das stetige Wachstum während der Schwangerschaft.
Für viele Paare mit Kinderwunsch ist es der schönste Moment herauszufinden. dass ein Baby unterwegs ist. Nun heißt es, alles für das Baby anzuschaffen, was es so in der ersten Zeit benötigt. Das zukünftige Kinderzimmer will vorgerichtet und hübsch dekoriert werden, Babysachen, Bettchen, Wickeltisch, Spielzeug, Badewanne und vieles mehr müssen angeschafft und bei alledem stets Rücksicht auf das Befinden der werdenden Mama genommen werden. Und auch an den Transport außerhalb der eigenen vier Wände muss gedacht werden: Für die ersten Spaziergänge benötigt man einen Kinderwagen, für Autofahrten eine Babyschale.