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Monatsarchiv:November 2011

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Kinderzimmer für ein Baby passend einrichten“Kinderzimmer einrichten – leicht gemacht“ – viele Frauen, die mit ihrem ersten Kind schwanger sind und noch keine großen Erfahrungen im Bezug auf dieses Thema haben, freuen sich über hilfreiche Tipps und Informationen.

Kinderzimmer altersgemäß einrichten

Kinderzimmer sollen nicht nur hübsche Räume mit frischen Farben und einer großen Truhe voller Spielzeug sein, ihre Einrichtung muss – gerade in den ersten Jahren nach der Geburt – einen praktischen Zweck erfüllen. Das Leben mit Neugeborenen und Kleinkindern stellt an die Möblierung des Zimmers gänzlich andere Ansprüche als bei Schulkindern.

Die Wickelkommode wird in den nächsten zwei bis drei Jahren ein fester Bestandteil des Kinderzimmers sein. Hier werden Mutter und Kind sehr viel Zeit verbringen – beim Versorgen des Babys mit frischen Windeln, beim Abtrocknen nach einem entspannenden Bad und beim Umziehen. Die Kommode sollte daher an die Körpergröße der Mutter, der wahrscheinlich häufigsten Nutzerin, angepasst sein, um Rückenbeschwerden zu vermeiden. Wichtig ist, dass diese Kommode, sobald das Kind trocken ist, vom Wickelaufsatz befreit und weiterhin als Stauraum genutzt werden kann. Das Zauberwort bei der Einrichtung von Kinderzimmern heißt also „mitwachsende Möbel“.

So sollte zum Beispiel auch das Gitterbett von Anfang an sorgsam gewählt werden. Praktisch und funktional ist es nur dann, wenn sich der Lattenrost in der Höhe verstellen lässt, um aus der hoch gelegenen Schlafstatt für das Baby ein richtiges Kinderbett zu machen. Sobald der Freiheits- und Bewegungsdrang des Kindes anfängt zuzunehmen, sollten sich auch die einzelnen Gitterstäbe nach und nach entfernen lassen.

Mit Fantasie und Farben zur Wohlfühloase – ein paar Einrichtungsideen

Neben der Funktionalität, welche hauptsächlich für die Erwachsenen interessant ist, ist der Wohlfühlfaktor des Kinderzimmers von enormer Bedeutung. Das Kind wird einen Großteil seiner Zeit in diesem Raum verbringen – zum Schlafen, Wickeln und Spielen. Warme Farben stehen daher bei der Auswahl von Tapeten, Bettbezügen und Teppichen ganz oben auf der Liste, damit aus dem einfachen Kinderzimmer ein gemütlicher Rückzugsort wird.

Stehleuchten haben sich als äußerst praktisch erwiesen, um den Raum in warmes Licht zu tauchen, dabei aber das auf der Wickelkommode liegende und direkt an die Zimmerdecke schauende Baby nicht zu blenden. Darüber hinaus sind sie in vielen verschiedenen Designs erhältlich, so dass für jeden Einrichtungsstil die passende Lichtquelle gefunden werden kann.

Auch der Wandschmuck ist ein wichtiges Thema, wenn es um die Verschönerung des Kinderzimmers geht. Fantasievoll verzierte Wände verwandeln jeden Raum in ein Schmuckstück und lassen Kinderaugen strahlen. Folgende Elemente eignen sich hervorragend für eine liebevolle Wandgestaltung:

  • Moderne Wandtattoos
  • elbsterstellte Fotocollagen
  • Bedruckte Leinwände
  • Pinnwände, selber gestaltet
  • aufgemalte Wandbilder

Besonders schön wird die Einrichtung des Kinderzimmers, wenn sie einen einheitlichen Stil aufweist. Farben, Muster und Materialien sollten daher gut aufeinander abgestimmt werden.

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Fieber beim SäuglingDie normale menschliche Körpertemperatur beträgt im Durchschnitt 36,6 Grad, wobei hier zu berücksichtigen gilt, dass je nach Körperregion auch unterschiedliche Temperaturen notwendig sind. 36,6 Grad ist ein Idealwert unter idealen Voraussetzungen. Auch von der Tageszeit ist es abhängig welche Körpertemperatur man hat, so hat man, laut diversen Studien um etwa 18 Uhr abends die höchste Temperatur und etwa gegen 4 Uhr morgens die niedrigste. Auch äußere Faktoren wie beispielsweise warme Kleidung oder starkes Herumtoben neben klarerweise Einfluss auf die Körpertemperatur eines Menschen. Fieber an sich ist keine Krankheit, sondern lediglich ein Symptom, ein Krankheitszeichen, das ernst genommen und abgeklärt werden muss, speziell beim Säugling und dann, wenn es länger als 24 Stunden anhält, denn oft lässt sich beim Säugling auch nicht sofort erkennen, aus welchem Grund das kleine Würmchen oft einen Tag oder eine Nacht lang Fieber hat, und dieses dann, so schnell wieder verschwindet wie es gekommen ist.

Ist eine Krankheit im Anmarsch?

Speziell bei Säuglingen kann Fieber oft das einzigste Anzeichen einer Krankheit sein und hier reicht die Palette von einer einfachen Verkühlung bis hin zu einer lebensbedrohenden Hirnhautentzündung – also nicht zögern und schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen, vor allem dann wenn das Fieber stetig steigt und sich im hohen Bereich um und über 40 Grad befindet. Fieber ist eine Reaktion des Körpers, die vom Hypothalamus gesteuert wird und im Zweifelsfall auch höher gestellt wird, wenn die Temperatur von 36,6 Grad als zu kalt empfunden wird um alle wichtigen vegetativen Aufgaben wie Hunger, Durst, Schlafbedürfnis und Konzentrationsfähigkeit abdecken zu können. Die höhere Temperatur hat dann den Vorteil, dass alle Abläufe im Körper schnell stattfinden können und somit auch jene Vorgänge, die mit der Abwehr gegen Erreger zu tun haben.

Was tun, wenn mein Baby Fieber hat

Fieber beim Säugling ist nicht ungefährlich, da Fieber ermüden lässt und schlapp macht. Erreicht das Fieber eine gewisse Höhe kann es beim Säugling auch gut sein, dass Sie als Elternteil den Eindruck bekommen, dass Ihr Kleines apathisch wirkt und sein Bewusstsein getrübt ist. Bleiben Sie ruhig und geben Sie Ihrem Kleinen Sicherheit, denn Ihre eigene Unruhe überträgt sich auch auf Ihren Säugling, was den Zustand nicht unbedingt verbessern würde. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Kinder Fieber wesentlich leichter und besser vertragen als Erwachsene und auch nicht immer ein Grund darin besteht, das Fieber sofort senken zu müssen, zumal auch eine Fiebertherapie die Diagnose verfälschen kann. Dennoch gibt es auch Argumente, die deutlich für eine Fiebersenkung sprechen, vor allem bei Säuglingen, da die Gefahr von Fieberkrämpfen doch recht hoch ist. Des Weiteren kann Fieber beim Säugling auch zu körperlichen Beeinträchtigungen wie beispielsweise Elektrolytverschiebung führen.

Was gegen Fieber beim Baby hilft

Die Therapie muss hier nicht zwingend medikamentös stattfinden, gerade bei Säuglingen wirken oft einfache, wärmeentziehende Wickel um die Waden am besten. Sie sollten jedoch die Wickel richtig anwenden, damit der Wickel auch seine Wirkung am besten entfalten kann. Wichtig ist hier, dass sich der Körper des Säuglings in einem ruhenden Zustand befinden, und die Füße dabei immer warm sein sollten. Wenden Sie Wickel niemals bei kalten Füßen an, denn dann schaden sie mehr als sie nützen.