Verfasst von Redaktion am 22 Feb 2012 um 10:02 am
Was sollten Kinder trinken
Für Kinder ist mindestens genauso wichtig täglich eine ausreichende Menge Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Im Idealfall ist das ein Liter pro Tag. Dass ein Mensch regelmäßig trinken muss, ist hinlänglich bekannt, besteht er immerhin zu zwei Drittel aus Wasser. Das gilt insbesondere für Kinder. Bei ihnen ist der Wasseranteil sogar noch höher und weil sich die Kleinen zudem meist viel mehr bewegen, ist der Trinkbedarf bei Kindern höher als der von Erwachsenen. Bei Kindern ist auch besondere Vorsicht geboten wenn diese zu wenig trinken, denn die Gefahr der Austrocknung ist bei den Kleinen wesentlich höher als bei den Großen. Dennoch ist ein Liter für einen kleinen Spross eine beträchtliche Menge – und oft bedarf es einiger Tricks, um die kleinen Trinkmuffel mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Da das Durstempfinden bei Kindern noch wesentlich schwächer ausgeprägt ist als bei Erwachsenen ist es nicht selten, dass Kinder pro Tag ein bis zwei Gläser zu wenig trinken. Gewöhnen Sie deshalb am besten Ihr Kind von klein auf daran ausreichend zu trinken, denn eine verminderte Flüssigkeitszufuhr führt zu einer Verminderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, außerdem kann die Gefahr der Verstopfung oder eines Harnwegsinfektes dadurch vergrößert werden. Gewöhnen Sie Ihrem Kind an zu jeder Mahlzeit und auch zwischendurch etwas zu trinken, und erinnern Sie es daran, wenn es während des Spielens immer wieder darauf vergisst.
Wasser ist der Idealist unter den Kindergetränken
Wasser ist geradezu ideal geeignet um von Kindern getrunken zu werden. Zum einen ist es nicht gesüßt und verursacht daher auch keinen Karies auf den Zähnchen der Kleine, zum anderen ist Wasser frei von Kalorien und sorgt daher auch für keine überschüssigen Kilos. Ganz egal ob Sie das Wasser aus der Flasche bevorzugen oder sich doch lieber dem kühlen Nass aus der Leitung hingeben, welches im Übrigen in Ländern wie Österreich und Deutschland noch problemlos getrunken werden kann. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Wasser aus der Leitung hochwertig genug ist, dann erkundigen Sie sich am besten beim zuständigen Wasserwerk und achten Sie im Speziellen auf den Nitratwert. Denn der häufig angegebene Grenzwert von 50 kann für Säuglinge durchaus zum Problem werden. Nitrat wird in Nitrit umgewandelt und behindert den Sauerstofftransport im Blut. Bei sehr viel Nitrat kann es bei Babys zur Blausucht kommen. Verwenden Sie für Babys deshalb lieber Wasser aus Flaschen – in vielen Drogerie- und Supermärkten gibt es mittlerweile Mineralwasser in kleinen Flaschen, welches sich zur Zubereitung von Säuglingsnahrung bestens eignet.
Gute „trinkbare“ Alternativen
Wenn Ihr Kind zu jenen Konsorten gehört, welche es doch lieber etwas geschmacksintensiver mögen, so können Sie auf einen ungesüßten Bio-Tee mit Früchten oder Kräutern zurückgreifen, diese bestehen nämlich zu einem Großteil aus Wasser und haben doch einen deutlichen Mehrwert an Geschmack aufzuweisen. Worauf bei Kindergetränken auf jeden Fall verzichtet werden sollte, sind kalorienhaltige, gezuckerte und mit zahlreichen Zusatzstoffen versehende Limonaden und Säfte. Auch die Anreicherung mit Vitaminen ist unnötig und dient oft nur dazu, das Gewissen der Eltern zu beruhigen, weil das Kind damit ja wenigstens „was Gesundes“ trinkt.

