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Monatsarchiv:Februar 2017

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Warum gibt es eigentlich den Schluckauf? Er ist zwar harmlos, aber lästig und einen Zweck hat er offenbar überhaupt nicht. Französische Forscher glauben, dass der Schluckauf ein Überbleibsel aus der Zeit ist, als die in grauer Vorzeit die ersten Tiere vom Wasser an Land gingen. Bei Kaulquappen und anderen Amphibien gibt es einen ähnlichen Mechanismus. Dabei wird Wasser durch die Kiemen in den Mund gepresst, wobei gleichzeitig die Luftröhre verschlossen werden muss, damit kein Wasser in die Lungen dringt.

Schluckauf bei Ungeborenen ab der 9. SSW nachweisbar
Beim Ungeborenen könnte dieser Reflex allerdings eine wichtige Aufgabe erfüllen. Schluckauf ist bereits ab der neunten Schwangerschaftswoche per Ultraschall nachweisbar. Dadurch wird vermutlich die Atemmuskulatur der Embryos gestärkt, damit sie nach der Geburt problemlos atmen können.

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Empfehlungen für den Urlaub mit KindernDie Empfehlungen für einen Urlaub mit Kindern lauten, nur zu, solange alles altersgerecht durchgeführt wird. Auch Babys können mit in den Urlaub fahren, sie sind diejenigen, die sich überall dort wohlfühlen, wo Mama und Papa sind. Spannend ist es für die Eltern, den ersten Urlaub mit dem Baby zu erleben. Für die Großeltern scheint dies meistens wie ein Abenteuer, sie kennen das aus eigener Erfahrung wahrscheinlich gar nicht. Sie sind mit den Kindern erst dann in Urlaub gefahren, als man sie alt genug wähnte, mit guten Tischmanieren in einem Restaurant oder Speiseraum des Hotels zu sitzen. Zur damaligen Zeit waren Ferienwohnungen oder Ferienhäuser noch nicht so bekannt wie heute und Urlaub fand in Pensionen oder Hotels statt.

Reisen mit Kind und Kegel

Moderne Eltern von heute sehen dieses Thema ganz locker. Vor allem, weil es auch immer mehr kindgerechte Einrichtungen in Hotels oder Ferienwohnungen gibt, die den Aufenthalt dort viel angenehmer für alle machen. In den meisten Ferienwohnungen kann – wenigstens auf Anfrage – ein Kinderbett, ein Laufgitter und eine kleine Ausstattung mit Flaschenwärmer und Wickelmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden. Oft genug ist es jedoch bereits vor Ort vorhanden, die meisten Vermieter sind sehr kinderfreundlich eingestellt. Auch so manches Hotel ist speziell auf den Aufenthalt von Kindern vorbereitet, hier sind dann die Zimmer der Gäste entsprechend ausgestattet. Den Eltern bleibt dann nur noch:

  • Babykleidung und Babyausstattung mit Pflegeartikeln
  • Babynahrung falls notwendig
  • Fläschchen oder die Lieblingstasse je nach Alter

Es ist wichtig, beim Urlaub mit Baby auch an spezielle Ernährungsgewohnheiten von Kindern zu denken. In manchen Hotels wird ein spezielles Kinderbuffet angeboten, das ganz auf die Gewohnheiten von Kindern eingestellt ist. Wenn der Nachwuchs spezielle Nahrungsmittel benötigt, müssen sie von zu Hause mitgenommen werden, es sei denn, die Hotelküche ist ausgewiesen in spezieller Ernährung.

Empfehlungen für einen Urlaub mit Kindern

Kinder können häufig krank werden und durch eine Klimaumstellung etwas empfindlicher reagieren. Vor allem heiße Temperaturen machen die Umstellung schwierig. Bei älteren Kindern sollte man darauf achten, dass sie in der sommerlichen Hitze nicht ungeschützt draußen spielen. Auch ausreichende Bekleidung sollte mitgenommen werden, dann kann ein T-Shirt auch beim planschen im Pool getragen werden, um die empfindliche Haut vor einem Sonnenbrand zu schützen.

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Das ist die „aktuelle“ Frage bei uns im Haus. Wir sind an sich darüber ein gekommen, dass wir gerne ein Kind möchten (ich glaube, das war auch von Anfang an mehr oder weniger klar) aber im Moment geht es eher um die Frage, wann?

Wir stehen beide voll im Berufsleben und ehrlicherweise können wir uns im Moment nicht wirklich vorstellen den lieben Alltag aufgrund von Nachwuchs einfach mal so umzukrempeln, aber wenn man dann realistisch alle Faktoren zusammenzählt, die dem Status „Baby haben“ vorausgehen, dann dauert es ja doch ein ganzes Weilchen bis es dann mal soweit ist, dass Babyfläschchen, Windeln und Co den Alltag bestimmen und wie wenn das nicht genug wäre, habe ich immer gesagt, dass ich nach dem Studium nach ca. 5 Jahren ein Baby will und diese verhängnisvolle Zahl rückt näher und näher… der Stressfaktor dazu nicht ganz abzustreiten.

Unser Fazit: Kinderplanung ist kein kurzfristiges Ziel in der Lebensplanung.
Wenn man also mal ganz unbelastet einige Faktoren zusammenzählt, dann wird es doch ca. 1,5 Jahre dauern, bis dann der neue Erdenbürger tatsächlich unseren Alltag durcheinander bringt und wir auf schlaflose Nächte und augenberingte Tage umsteigen.

Wir kalkulieren das Ganze so: Pille absetzen (ok, das geht im Ernstfall recht schnell), Trockentraining 4 bis 8 Monate (und da sind wir nach dem Faktor „Pille absetzen“ wohl doch recht optimistisch), für Wachsen und Gedeihen rechnen wir die üblicherweise kalkulierten 9 Monate (und glauben, dass es bei uns nicht wesentlich kürzer oder länger dauern wird) – tja und dann sind wir genau bei den oben angeführten ca. 1,5 Jahren.

Und wer weiß was in 1,5 Jahren ist? Wir sind kurzzeitig mal dagesessen und haben in stiller Übereinkunft gerätselt wann wir denn wissen sollen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist, das Projekt zu starten? Wir haben ehrlicherweise gar keine Ahnung und um das Ganze noch zu Verkomplizieren habe ich noch die Überlegung in den Raum gestellt, dass Heiraten vor dem Kinderkriegen auch noch eine logische Folgerung wäre… oh Mann!

Der 5-Jahres-Faktor ist dann aufgrund des bleichen Gesichts meiner bessern Hälfte ziemlich schnell doch ein ganze Stück nach hinten gerückt und aus seiner plötzlichen geistigen Abwesenheit schließe ich, dass er wohl gleich anfing im stillen an den berühmten Satz zu üben, denn allein die Hochzeitsvorbereitung von etlichen unserer Bekannten hat im Schnitt 6 Monate gebraucht… wie soll man denn bei so einem Mega-Projekt einen Starttermin festlegen?

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Mein Sohn lächelt gerade. Lieb ist er, wenn er so große Augen macht, interessiert um sich blickt und versucht, mich vom Schreiben abzuhalten. Natürlich ist schon längst Schlafenszeit, und es ist viel witziger, auf Papa´s Knien zu hocken und aufgeregt meine Finger zu beobachten, die über die Tastatur sausen, als endlich das Bettchen zu hüten.

Clemens ist nun fünf Monate alt und kerngesund. Das ist nicht nur Gottes Wille und großes Glück, sondern hat auch mit Disziplin der Eltern zu tun. Meiner Meinung nach ist es eben auch wichtig, spätestens zu Beginn der Schwangerschaft auf gesunde Ernährung zu achten, Bewegung in frischer Luft zu machen und vor allem auf Drogen jeglicher Art zu verzichten. Und damit meine ich selbstverständlich auch das Rauchen in der Schwangerschaft.

Schnell in Erinnerung gerufen: Nikotin ist das Hauptalkaloid (giftige Stickstoffverbindung) der Tabakpflanze. Durch das Abbrennen der Zigarette und das Inhalieren des Rauches gelangt Nikotin in die Lunge und von dort in das Blut. Da das Alkaloid die Blut-Hirn-Schranke, die für viele andere Giftstoffe eine Barriere darstellt, überwinden kann, gelangen dessen Moleküle kurze Zeit danach in das Gehirn. Dort heften sie sich an die Nervenzellen und beeinflussen deren Aktivität. Nikotin ist eine suchterzeugende Droge und beeinflusst, ähnlich wie Kokain, das Belohnungssystem im Gehirn. Gewohnheitsraucher werden körperlich, sowie psychisch abhängig und wirkt anregend auf das zentrale Nervensystem. Ein leichter Blutdruckanstieg, eine gesteigerte Herzfrequenz und ein beschleunigter Stoffwechsel sind die Folgen.

Ich kann all die Menschen nicht verstehen, die zu dieser Sucht Zuflucht suchen, sich an den Glimmstengel klammern, aus welchen Beweggründen auch immer. Doch, wenn ein Paar plant, einen schutzbedürftigen Winzling in die Welt zu setzen, den man über alles lieben wird, für den man da sein will (und selbstverständlich auch muss) ist ihm meistens klar, dass dieses Baby vollkommen auf seine Eltern angewiesen ist. Somit werde ich nie verstehen, wie Mütter so schwach, rücksichtslos oder egoistisch sein können, nicht einmal dann, wenn sie ein Kind erwarten, von der Zigarette zu lassen.

Die schrecklichen gesundheitlichen Schäden von Neugeborenen durch Rauchen in der Schwangerschaft innen wie Unterentwicklung des Kindes im Mutterleib, schlechtere Gehirnentwicklung, Allergien und Asthma, Hyperaktivität, erhöhtes Lymphom- und Leukämierisiko, Plazenta-Lösungen, Fehlgeburten u.v.m. sind doch genug Anlass, dies zu unterlassen und intensiv zu überdenken! Besonders Säuglinge sollten vom schädlichen Rauch möglichst ferngehalten werden. Zahlreiche Studien belegen ein erhöhtes Risiko für passiv rauchende Säuglinge und Kleinkinder, an Bronchitis, Mittelohrentzündung und Atemwegsinfektionen zu erkranken. Bei Raucherinnen gelangen durch das Stillen zusätzlich Giftstoffe in das Kind. Der plötzliche Kindstod ist einer der besonders schlimmen Folgen.

Schon die Erfüllung des Wunsches nach einem Baby kann bei starken Raucherinnen durch die schlechtere Durchblutung der Eierstöcke sowie der veränderten Konsistenz der Schleimhaut des Gebärmutterhalses sehr schwierig werden. Die Verschlechterung der Spermienqualität bei männlichen Rauchern ist ebenso festzustellen. Für mich ist zusätzlich noch der penetrante Gestank des Rauches, den das Baby ertragen muss unfassbar. Die armen „Raucher-Babys“ duften selten nach zarter Babyhaut und frischer Wäsche…

Vielleicht ist es vielen Müttern und Vätern einfach nicht bewusst, wie viele Gefahren und Probleme auf unser Neugeborenes ohnehin auch ohne Rauchen in der Schwangerschaft noch warten. Daher sollte es für jede Frau selbstverständlich sein, ihrem Kind die bestmöglichen Vorraussetzungen für einen perfekten Start ins Leben mitzugeben.