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Monatsarchiv:Juli 2017

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Es ist wieder mal an der Zeit, liebe Freunde, dass ich mit einem großen Vorurteil aufräumen muss. Denn heute widme ich mich mal der Frage, warum so viele Eltern bei diversen Gelegenheiten nicht müde werden immer und immer wieder darauf hinzuweisen, dass Einkaufen mit kleinen Kindern ein Horror ist.

Einkaufen mit BabyMan versetze sich in unsere Rolle. Regal an Regal reihen sich die tollsten Produkte. Neu, bunt, teil sogar duftend und das einzige was unsereins tun darf ist diese aus der Ferne, aus dem Kinder- oder Einkaufswagen, anzuschauen. Wenig spektakulär. Mit fünf Fingern an jeder Hand ausgestattet versucht man dann halt das seine um eines dieser Dinge in die Hände zu kriegen. Auch das ist den Erwachsenen nur in den seltensten Fällen recht. Kein Wunder also, dass ich und andere Babys unserem Unmut freien Lauf lassen und einfach mal ein wenig rumbrüllen. Dann kommt meist Bewegung in das ganze Vorhaben Einkaufen. Mama wird leicht hektisch und zischt von einem Regal zum nächsten. Das macht Spaß!

Irgendwann landen wir dann immer an der Kasse. Die mag ich besonders gern. Denn dort gelingt es mir immer wieder mal was zu ergrabschen. Erst unlängst hab ich eine Packung Kaugummis erwischt und gleich angebissen. Mami hat sie mir dann gekauft aber irgendwie waren sie dann weg als wir wieder zuhause waren. Ach ja: Und was Mamas Blut auch ordentlich in Wallung bringt ist mit dem Kinderwagen einfach mal selbst auf gut Glück ein wenig das Einkaufszentrum erkunden, während Mama bei H&M shoppt. Keine fünf Meter hab ich im Europark geschafft schon war sie wieder da und ich wurde wieder in meinem Kinderwagen festgeschnallt.

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Kinderzimmer-EinrichtungKinderzimmer einrichten ist wohl das Schönste!

Haben wir uns doch dazu entschlossen einfach mal umzuziehen und beim Einrichten noch keine Rücksicht auf etwaigen Nachwuchs zu nehmen gibt es doch immer wieder Prospekte, die ins Haus flattern, die dann doch den Wunsch nach „Nachwuchs“ eindeutig fördern.

Wir gehen ja bewusst in fast jedem Möbelhaus auch in die Babyabteilung und probieren dieses oder jenes einfach mal aus. So testen wir sämtliche Kinderwagen auf deren Wendigkeit, die Baby-Badewannen auf Standfestigkeit und die Kindersitze fürs Auto auf Komfort. Gerne lassen wir uns auch von den überaus motivierten Verkäuferinnen Ratschläge geben, den neuesten Katalog einpacken und auch schon mal die eine oder andere Info zur Kinderzimmer-Einrichtung geben.  

Aber bis jetzt war an sich noch nicht das Baby-Utensil dabei, das uns beide direkt ins Schwärmen geraten hätte lassen und so haben sich diese Besuche immer auf den Spaßfaktor beschränkt.

Letztens war es dann aber so weit. Wir hatten einen ultimativen Babykatalog mitbekommen und zu Hause blätterte ich mich dann genüsslich vom Baby-Strampler über Kinderwagen bis zur Kinderzimmereinrichtung durch und da stand es: das absolute „Traumzimmer“ für unseren kleinen Schatz. Es war einfach traumhaft schön und bot alles, was das Babyherz begehrt (denke ich einfach mal). Noch dazu würde es doch perfekt in unser jetziges Arbeitszimmer passen.

Meine bessere Hälfte teilte diese erste Euphorie zwar, aber hatte dann doch wieder die vernünftigeren Argumente gegen den jetzigen Kinderzimmer-Einkauf. Sollte man doch vielleicht zuerst das Baby dafür fertig haben. Aber wer weiß, vielleicht passiert es doch schneller als gedacht…

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Eine Schwangerschaft erweist sich als freudiges Ereignis. Gleichzeitig kommt bei den werdenden Müttern Sorge auf. Sie fragen sich, welche Schwangerschaftsbeschwerden auftreten und wie die Geburt abläuft. Antworten zu diesen Fragen finden sie im Pampers Club. Erfahrene Experten beraten die zukünftigen Eltern. Ebenso besteht für sie die Möglichkeit, den Geburtstermin zu errechnen. Alternativ wählen sie einen Namen für den Nachwuchs aus.

Des Weiteren fungiert der Pampers Club als Treueprogramm. Durch den Kauf von Pampers-Artikeln verdienen sich die Clubmitglieder Pampers-Herzen. Diese lösen sie ein, um Prämien oder Coupons zu erhalten. Zu den möglichen Preisen zählen beispielsweise Kinderspielzeug, Elternmagazine und Fotokalender. Zusätzlich ermöglichen die Herzen, eine Spende an gemeinnützige Organisationen zu tätigen. Um dem Pampers Club beizutreten, laden die zukünftigen Eltern die kostenfreie App herunter und registrieren sich mit ihren persönlichen Daten.

Seit 1960 begeistert P&G deutsche Kunden

Die Marke Pampers steht für Pflege- und Babyprodukte, zu denen Windeln und Feuchttücher gehören. Sie stammt vom amerikanischen Unternehmen P&G, dessen Gründung im Jahr 1837 stattfand. In der heutigen Zeit beschäftigt es Mitarbeiter in 70 Ländern. Seit 1960 verkauft es seine vielseitigen Produkte – darunter Marken wie Gillette und Braun – auch in Deutschland. Dabei steht P&G für den Schutz der Umwelt und Nachhaltigkeit. Das entsprechende Programm beinhaltet den schonenden Umgang mit Ressourcen. Ebenso kümmert sich die Firma darum, Abfall als verwertbaren Rohstoff zu betrachten.

Pampers unterstützt soziale Projekte

Neben dem Wohlbefinden der Säuglinge liegt der Firma P&G die Unterstützung verschiedener Projekte am Herzen. Beispielsweise arbeitete Pampers 2006 erfolgreich mit UNICEF zusammen, um Tetanus bei Neugeborenen zu besiegen. Am 26. März 2015 erhielt das Unternehmen den “Catalyst Award”.

In Zusammenarbeit mit Pampers

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Frauen in der Schwangerschaft oder im Wochenbett erkranken häufig an Harnwegsinfektionen. Durch die hormonelle Veränderung und die Erweiterung der Harnwege können Bakterien leichter in die Harnröhre eindringen. Aber auch die anatomische Gegebenheit bei Frauen ist dafür verantwortlich, dass sie leichter an solchen Erkrankungen leiden. Es ist deshalb wichtig, darauf zu achten sich immer in Richtung des Afters zu reinigen, nie in die Gegenrichtung. Bei einer falschen oder übertriebenen Intimhygiene wird das saure Milieu der Scheide gestört, aber eben dieses saure Milieu sorgt dafür, dass kaum Bakterien in die Harnwege gelangen können.

Harnwegsinfektion oder Nierenbeckenentzündung?
Auch das tägliche Wasserlassen kann vor einer Erkrankung schützen, hier werden die Bakterien die es dennoch schaffen in die Harnwege zu gelangen heraus gespült. Bei einer Harnwegsinfektion entzündet sich das auskleidende Gewebe der ableitenden Harnwege. Zu dem ableitenden Harnweg gehören Nierenbecken, Harnblase und Hahnröhre. Die Erkrankung wird differenziert zwischen einer unteren und oberen Harnwegsinfektion, bei der unteren Harnwegsinfektion kann es sich um eine Hahnröhren- oder Blasenentzündung handeln. Bei der oberen Harnwegsinfektion spricht man von einer Nierenbeckenentzündung. Auslöser für solche Erkrankungen sind meist Bakterien, es können aber auch in seltenen fällen Vieren oder Pilze dafür verantwortlich sein.

Unangenehme Begleiterscheinungen einer Harnwegsinfektion
Ein Harnwegsinfekt tritt meist mit unangenehmen Beschwerden auf wie häufiges Wasserlassen wo nur kleine Mengen an Urin kommen. Darüber hinaus kann das Wasserlassen ein Brennen verursachen oder leicht schmerzen. Mitunter kann sogar ein übel riechender eitriger Ausfluss oder Blut im Urin die Folge sein. Fieber tritt nur in den seltensten Fällen auf, hierbei sollten sie aber rasch ihren Arzt aufsuchen. Wenn bei einer Schwangeren eine starke Harnwegsinfektion auftritt, wird diese meist stationär im Krankenhaus aufgenommen, hier wird sie mit Antibiotika und Infusionen behandelt. Die Infektion klingt in den meisten Fällen rasch ab.

Die asymptomatische Harnwegsinfektion
Bei Schwangeren kann eine Sonderform der Erkrankung auftreten. Hierbei hat die Patientin keinerlei Beschwerden oder Krankheitsgefühle. Hier spricht man von einer asymptomatischen Harnwegsinfektion. Wird solch eine Erkrankung nicht früh genug erkannt, kann es zu einer Nierenbeckenentzündung kommen. Auch eine Früh- oder Fehlgeburt kann leider die Folge sein. Da aber bei jedem Arztbesuch der Urin untersucht wird, erkennen Ärzte die Erkrankung meist sehr früh. Komplikationen sind deshalb eher selten. Sollte doch eine Infektion festgestellt werden, wird diese über zehn Tage mit einem Antibiotika behandelt. Es ist jedoch sehr wichtig, dass das Antibiotikum bis zum Schluss fertig eingenommen wird, da es sonst zu einer erneuten Erkrankung kommen kann und dann Antibiotika nicht mehr richtig ansprechen.

Homöopathie und Tees helfen bei leichter Harnwegsinfektion
Mit Absprache des behandelnden Arztes können sie auch Homöopathie anwenden. Hier gibt es verschiedene Mittel die sie verwenden können wie z.B. Sarsaparilla D2 bis D3, Culcamara D2 bis D4 oder Petroselinum D2 bis D4. Leichte Harnwegsinfektionen kann man in der Schwangerschaft auch mit Heilpflanzen wie Bärentraube, Kapuzinerkresse und Meerrettich behandeln. Auch Tees die eine harntreibende Wirkung haben kann man sehr gut für eine Durchspültherapie nutzen, z.B. Ackerschachtelhalm, Petersilie oder Heuhecheltee. Man kann sich auch in der Apotheke einen Blasen- oder Nierentee mischen lassen. Vorbeugend sollte man immer viel trinken und die Blase bei jedem WC-Besuch vollständig entleeren. Empfohlen wird auch gleich nach dem Sex die Toilette aufzusuchen. Auch auf eine warme Unterleibsbekleidung sollte man achten.

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Viele Frauen scheinen mir in der Schwangerschaft nicht genügend darüber aufgeklärt, wie wichtig eine Beckenboden-schonende Gebärstellung bei einer vaginalen Geburt wäre. So sind es nicht nur meine Beobachtungen über viele Jahre, sondern vor allem auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass die Rückenlage mit weit angezogenen Beinen, für die Beckenbodenmuskulatur eine echte Herausforderung darstellt.

Der Beckenboden wird bei jeder vaginalen Geburt auf sein Äußerstes gedehnt. Kommt diese extreme, abgespreizte Stellung der Hüftgelenke noch dazu, so wird das Steißbein in seiner Position „festgehalten“ und kann beim Durchtritt des Kopfes durch die Beckenbodenmuskulatur nicht genügend nachgeben und damit die Muskulatur schützen. Der Beckenboden reißt folglich an der „Sollbruchstelle“ und das ist der Damm. Um große Risse zu vermeiden, wird häufig, manchmal zu Recht, manchmal sehr voreilig, ein Dammschnitt seitlich gesetzt. Damit verhindert man den Durchriss des Dammes bis zum Afterschließmuskel. 

Gebärstellungen und was Sie sonst noch über die Geburt wissen sollten
Bei Beckenboden-schonenden Gebärstellungen sollte man wissen, dass nicht alleine das Sitzen am Hocker oder das Gebären in der Badewanne die Geburtsverletzung größtenteils verhindern kann, sondern diese nur in Kombination mit einer idealen Hüfteinstellung, dem Vermeiden von Pressmanövern und einigen anderen Kriterien, wie die Möglichkeit des Anhängens am Geburtsseil, an der Sprossenwand oder am Partner beispielsweise, Sinn machen. 

Die Geburtsvorbereitungseinheiten bei Hebammen und/oder spezialisierten Physiotherapeutinnen sollte demzufolge immer ein intensives Üben der Atemtechniken und der Gebärstellungen beinhalten. Sitzen am Gebärhocker oder Positionen wie die Bankstellung müssen unbedingt vor der Geburt ausprobiert werden, damit jede Frau dann in der Extremsituation damit gut zu recht kommt. 

Beckenboden-schonend zu gebären heißt schließlich auch, alle Mütter gut in spätere Lebensabschnitte zu bringen, weil eine verletzungsfreie, lediglich gedehnte, Muskulatur sich besser wieder regenerieren kann, als eine massiv verletzte.