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Monatsarchiv:August 2017

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In Innsbruck fand bereits zweimal die Baby + Kind Messe statt, die dritte Ausgabe ist für 2009  vorgesehen. Ausführliche Informationen für Eltern “vom Kinderwunsch bis zur Einschulung” wurden geboten. Ein Pflichtbesuch für werdende und junge Eltern. Neben zahlreichen Vorträgen zu Fragen der Beziehung zwischen Vater, Mutter und Kind, genauso wie zu Gesundheit, Ernährung und Erziehung, waren wichtige Informationen von Behörden zu finden. Außerdem präsentierten sich auf der Baby + Kind Messe Innsbruck Krankenhäuser aus der Umgebung und informierten speziell rund um die Geburt und Wochenstationen.

Besonders für den Nestbau in der Schwangerschaft bietet eine solche Baby + Kind Messe tolle Möglichkeiten zum Einkaufen von Messe-Schnäppchen. Das Angebot begann bei Umstandsmode und ging über Kinder-Ausstattung (Bekleidung, Schuhe, Möbel, Spielwaren, Bücher, Kinderwagen, Autositze, Fahrräder, Pflegeprodukte) hin zu Versicherungen, Wellness für Schwangere und Familienautos.

Praktisch auch für junge Familien, um die Kinder bei Laune zu halten, der Kindergarten. Mama und Papa gehen shoppen und die Kleinen spielen. Die Väter bewiesen bei der Papi-Rallye ihre großen oder kleineren Talente. Natürlich wurde auch an die ganz kleinen Besucher gedacht, bei der Baby + Kind Messe Innsbruck: Für hungrige Babies und Kleinkinder gab es ein spezielles Baby-Bistro.

Trotz der bemühten Organisation ist die Babymesse in Westösterreich was die Anzahl der Aussteller betrifft eher bescheiden. Auf gar keinen Fall kann man die Baby + Kind in Innsbruck mit einer der großen Babymessen in Wien oder München vergleichen. Fazit: In maximal 2 Stunden werden Sie die Messehalle wohl wieder verlassen…

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Welche Beschwerden geben Anlass, dass sich Frau in der 12. Schwangerschaftswoche besser an Arzt oder Gynäkologe wendet? Diese und weitere Fragen beantwortet Hebamme Gerlinde Remsing in diesem Informationsvideo.

Außerdem informiert Sie über häufig auftretende Stimmungsschwankungen in dieser Phase der Schwangerschaft, die Schilddrüse, die Nackenfaltenmessung, das Down-Syndrom und gibt Informationen zur Plazenta.

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Da ich ganz genau wissen wollte, woher der Name für die Blütenessenzen von Erika C. Pichler kommt, habe ich mich schlau gemacht, im Internet gesucht und auch interessante Dinge gefunden. Keltologie ist schon ein sehr spezielles Fachgebiet. Aber Wikipedia hilft auch hier. Besonders wissen wollte ich, wofür Noreia als Göttin zuständig war und wo ihre Heiligtümer, Anbetungsstätten waren, bzw. sind: 

Noreia (Göttin)
Noreia ist die Zusatzbezeichnung einer vorrömischen, keltischen Muttergöttin, bekannt aus Weiheschriften der römischen Kaiserzeit im Raum des heutigen Österreich. Ihr Name wird mit dem keltischen Stamm der Noriker in Verbindung gebracht, in dessen Siedlungsgebiet ihre Inschriften gefunden wurden. Sie wurde von den Römern mit der ägyptischen Göttin Isis gleichgesetzt und als Isis-Noreia verehrt. In Kärnten, in Hohenstein im Glantal und auf dem Ulrichsberg findet man noch heute ihre Heiligtümer, die mit Inschriften verziert sind. Noreia hießen auch zwei Orte im Stadtbereich von Virunum. 

Norei Tempel nebst Schloss Seggau in der Steiermark
Neben dem Schloss Seggau (Frauenberg bei Leibnitz), befindet sich das größte Heiligtum der Isis-Noreia außerhalb Ägyptens. Die Göttin Noreia, eine Erdgöttin, vergleichbar mit Artemis oder der “Göttlichen Mutter” wurde ab 1500 v. Chr. in einem Tempel am Frauenberg verehrt. Sie wurde als große Göttin im gesamten Gebiet des  heutigen Österreichs verehrt. Noreia war aber nicht nur eine Muttergottheit oder Landesgöttin, sondern auch Schützerin des Bergbaues. In der römischen Zeit wurde “Isis-Noreia” als Herrin des Schicksals, des Lebensglücks, der Fruchtbarkeit, des Bergsegens und der heilenden Kraft insbesondere des Wassers angesehen. 

Also war Noreia eine sehr mächtige, beindruckende Göttin mit einem großen Einsatzgebiet und Verantwortungsbereich. Um ihren Schutz und Beistand baten sicher auch Frauen vor und während der Geburt. Bestimmt brachten auch Schwangere und Frauen die schwanger werden wollten ihre Opfer der Isis-Noreia dar. Vielleicht war sie auch eine Ansprechperson für die Hebammen der damaligen Zeit? Ich denke schon. Wenn ich das nächste Mal in Kärnten unterwegs bin, möchte ich mir unbedingt die erhaltenen Heiligtümer dieser Göttin anschauen…auf Spuren vergangener Zeit…  

Noreia (Königreich Noricum)
Noreia war eine antike Stadt im östlichen Alpenraum, die Hauptstadt des Königreichs Noricum. Sie ist bis heute nicht eindeutig lokalisiert. Einige Forscher meinen, dass Noreia mit der ausgegrabenen keltisch-römischen Stadt auf dem Magdalensberg in Kärnten identisch sein könnte. Dies ist aber nicht gesichert. Des weiteren wird Noreia auch am Zollfeld in Kärnten und im Bereich von Liebenfels im Glantal vermutet. Eine andere Möglichkeit ist noch die Umgebung des Klopeiner Sees in Kärnten, dort wurden zahlreiche keltische Fürstengräber gefunden. Möglicherweise gab es auch mehrere Noreias. Dafür sprechen zwei gleichlautende Einträge in der Tabula Peutingeriana, einer spätrömischen Straßenkarte. Das ältere Noreia mit etwa 3,5 km im Durchmesser und eine neue gleichnamige Stadt mit den Ausmaßen von 7,5 mal 3,4 km könnten sich in der heutigen Steiermark befunden haben. In der Nähe des Orts siegten 113 v. Chr. Kimbern und Teutonen in der Schlacht bei Noreia über ein römisches Heer. Es ist aber nicht geklärt, ob der Ort der Schlacht mit der Hauptstadt des norischen Königreichs identisch ist. 

Kuriosum – Noreia ein Ort in der Steiermark?
Im Jahr 1929 wurde bei archäologischen Grabungen in St. Margarethen am Silberberg in der Steiermark das vermeintliche Noreia entdeckt. Daraufhin wurde der Ort im Jahr 1930 sogar offiziell in Noreia umbenannt. Im Laufe der Jahre verdichteten sich jedoch die Zweifel an der Echtheit der Fundstücke und es wurde nachgewiesen, dass es sich um Reste einer mittelalterlichen Siedlung handelte. Heute ist sich die Wissenschaft darüber einig, dass die Funde am Silberberg nichts mit Noreia zu tun haben.

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Eine Fehlgeburt trifft Paare und vor allem die Frauen völlig überraschend und mit voller Wucht. Dabei ist es gar nicht so selten, dass das passiert. Die Ursachen sind weitgehend ungeklärt, im Einzelfall auch selten zu ermitteln. Aber auf jeden Fall muss auch hier Trauerarbeit geleistet werden und bei der Frage wann man wieder schwanger werden sollte, sollte man sich zuerst fragen, wann man seelisch wieder dafür bereit ist und sich über eine neuerliche Schwangerschaft auch wirklich freuen kann. Beim medizinischen Standpunkt gehen die Meinungen stark auseinander.

Viele raten als Faustregel: Werden Sie so lange nicht schwanger, wie Sie schwanger waren. Dann hat sich die Gebärmutter und insbesondere die Schleimhaut der Gebärmutter erholt und ist bereit für eine neue Schwangerschaft. Andere raten mind. 6 Monate mit einer erneuten Schwangerschaft zu warten und wieder andere sind der Auffassung, dass eine Frau auch in der Lage ist, ein Kind auszutragen, wenn sie wieder schwanger wird.

Wenn sie wieder schwanger sind, so versuchen Sie sich nicht allzu große Sorgen zu machen, meistens verläuft eine Schwangerschaft nach einer Fehlgeburt völlig normal. Versuchen Sie, sich klar zu machen, dass diese Schwangerschaft und auch diese Erfahrung eine andere ist. Es ist wichtig, daran zu denken, was alles hätte sein können, jedoch ebenso wichtig ist es, an das kommende Baby zu denken. Sie werden sehen, spätestens wenn die Schwangerschaftswoche des vergangenen Verlustes verstrichen ist, beginnen Sie glückliche Gefühle zu entwickeln

Vertrauen Sie nach einer Fehlgeburt auf kompetente Hilfe
Um sich zusätzlich zu beruhigen, bitten Sie Ihren Arzt darum, öfter nach dem Herzschlag zu sehen oder lassen Sie sich von Anfang an von einer Hebamme begleiten. Sie wird Ihnen auch zeigen, wie Sie der Natur vertrauen können. Mit Akupunktur, Bachblüten und Tees können Sie Ihre Angst lindern und Ihr Vertrauen stärken. Blicken Sie positiv in die Zukunft – Sie haben allen Grund dazu!