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Monatsarchiv:Januar 2018

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Im Informationsvideo „Schwangerschaft Tipps 5“ geht Hebamme Gerlinde Remsing detailliert auf das Thema Schwimmen während der Schwangerschaft ein und gibt darüber hinaus wertvolle und praktische Tipps.

Eingangs spricht die Expertin über Motive warum zahlreiche Experten Schwimmen während der Schwangerschaft befürworten. Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass eine werdende Mutter auch in den Wochen vor der Geburt nicht auf Sport und Bewegung verzichten sollte.

Schwimmen während der Schwangerschaft besonders zu empfehlen
Besonders das Schwimmen ist ein Sport, der verschiedenste Beschwerden lindern oder gar ausschalten kann: es löst Verspannungen, sagt schweren Beine dem Kampf an, weil vermehrt Wasser aus dem Körper ausgeschwemmt wird und ist auch für das Baby nicht unangenehm. Jene Frauen, die einer vaginalen Infektion entgegenwirken wollen, ist empfohlen, ein Tampon zu benutzen. Im Handel werden zwischenzeitlich auch spezielle Tampons für Schwangere angeboten. Am Ende des Beitrags weist Remsing darauf hin, dass Schwimmen und Schwangerschaft deshalb so gut harmonieren weil kaum ein Verletzungsrisiko besteht.

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Die vermehrte Bildung von Magensäure, die in die Speiseröhre gelangt, führt zu Sodbrennen. Sodbrennen kann werdende Mütter besonders in der 22. SSW (22. Schwangerschaftswoche) enorm belasten. Weniger belastend und negativ behaftet sind Körperpflege, Mozart und die Entwicklung des Babys, jene Themen die eine ausgebildete Hebamme aus der Stadt Salzburg in diesem Video dokumentiert.

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Bei einer Muttermundschwäche (Zervixinsuffizienz) handelt es sich um eine Schwäche und vorzeitig Öffnung des Gebärmutterhalses (Zervix).

Der Gebärmutterhals ist die Verbindung zwischen Gebärmutter und Muttermund und sollte 2 bis 3 cm in die Scheide hineinragen. Ist die Zervix kürzer spricht man von einer Muttermundschwäche. Ab der 15. SSW kann eine Muttermundschwäche zu einer Früh- oder Fehlgeburt führen. Gegebenenfalls kann dann eine Cerclage gelegt werden und Bettruhe verordnet werden.

Mögliche Ursachen für Muttermundschwäche (Zervixinsuffizienz)
Ursachen für eine Zervixinsuffizienz können Entzündungen am Muttermund sein, oder auch eine Schädigung des Gewebes am Muttermund. Wenn eine Muttermundschwäche rechtzeitig erkannt wurde kann man operativ eingreifen. Bei einer sogenannten Cerclage wird Ihr Gebärmutterhals unter Narkose zugenäht. Ein Band aus Kunststoff wird um den Gebärmutterhals mit wenigen Stichen gelegt und zugezogen. Circa 1 bis 2 Wochen vor dem Entbindungstermin wird das Bändchen wieder entfernt.

Eine weitere Möglichkeit ist ein Cerclage-Pessar. Ein Silikon-Ring, der ohne Narkose über den Muttermund geschoben wird und diesen zusammenhält. Dieser Eingriff kann ambulant erfolgen. In beiden Fällen (Cerclage und Cerclage-Pessar) wird von Geschlechtsverkehr im weiteren Lauf der Schwangerschaft abgeraten. In den meisten Fällen ist nach solchen Eingriffen die Chance groß, die Schwangerschaft so lange aufrecht zu erhalten bis das Kind lebensfähig ist.