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Andrea

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Schon lange ist bekannt, dass auch werdende Väter während der Schwangerschaft der Partnerin hormonellen Schwankungen unterliegen. Und bei uns war das besonders lustig. Meine anfängliche Müdigkeit ließ er noch aus, aber dann klinkte er sich schön langsam ein. Als ich anfing mehrmals pro Nacht aufs WC zu müssen, musste er das plötzlich auch und sehr oft trafen wir uns irgendwo am Weg zwischen Schlafzimmer und WC. Ich bekam plötzlich Pickel und nicht nur, dass er auch welche bekam, sie kamen sogar an denselben Stellen wie bei mir. Hormonelle Stimmungsschwankungen waren bei mir eher die Ausnahme, ich könnte aber schwören, dass es da zwei, drei Wochen gab in denen er welche hatte. Und das Lustigste: Die Gewichtszunahme. Ich weiß nicht wie viele Kilos mein Schatz zugelegt hat, aber es waren schon ein paar.

Bewusst Vater werden
Man vergisst ganz, dass auch die Väter sich erst an den Gedanken an den Familienzuwachs gewöhnen müssen, da stehen einige Fragen an: Ist jetzt der richtige Zeitpunkt? Bin ich im richtigen Alter? Ist es nun mit meiner Freiheit vorbei? Geht sich das finanziell aus? Wird sich meine Partnerschaft verändern? Wird unser Baby gesund sein?

Kein Wunder also, dass sie es auch körperlich ein bisschen spüren. Auf jeden Fall ist Vater werden sicher eine der größten Herausforderungen im Leben eines Mannes, überhaupt heutzutage wo Väter aktiv an der Erziehung der Kinder beteiligt sind, früher war das nicht so.

Meine kleine Tochter und ich hatten und haben großes Glück, schon von Janas Geburt an ging der Papa mit einer Selbstverständlichkeit auf unsere Babytochter zu, er hatte nie eine Scheu und riesengroßes Selbstvertrauen in sich selbst. Er war es der die Kleine das erste Mal wickelte als ich es wegen meines Kaiserschnitts noch nicht konnte und er war es, der ihr das erste Zäpfchen verabreichte, weil ich mich nicht traute, er schneidet ihr die Fingernägel während ich sie ablenke, er ist der Badechef und überhaupt ist Papa einfach der Superstar in den Augen unserer Tochter. Und in meinen auch.

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Während der Pezziball in der Schwangerschaft ein hervorragendes Hilfsmittel für Gymnastik ist – eine Wohltat für die Wirbelsäule – kommt er bei der Geburt zu höheren Ehren. Er unterstützt die hilfreiche Wirkung der Schwerkraft bei einer Geburt während der Eröffnungsphase und unterstützt die Öffnung des Muttermunds.

Wehen und Pezziball
Beim Geburtsvorgang an sich sitzt die Entbindende mit gespreizten Beinen auf dem Ball und kann, ähnlich wie beim Gebärhocker, von ihrem Partner umarmt und unterstützt werden. Nach der Eröffnungsphase wird es natürlich zu wackelig und die werdende Mutter wechselt dann zum Beispiel auf das Kreißbett.

Einfach aber effektiv – ein Pezziball ist eigentlich eine tolle Sache! Und: Ein wenig später freuen sich auch die Kinder darüber.

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Als sich zum Ende meiner Schwangerschaft abzeichnete, dass sich meine Babytochter nicht mehr drehen würde, wurde mir mitgeteilt, dass mich ein Kaiserschnitt erwarten würde. Eine Spontangeburt aus Beckenendlage wurde in meinem Geburtskrankenhaus nicht durchgeführt und ich hätte das auch nicht gewollt, obwohl ich alle Frauen bewundere, die das so möchten und auch machen. Vor Operationen hatte ich noch nie sonderliche Angst gehabt, also konnte ich mich sehr schnell damit abfinden. 

„Schauen wir mal wegen einem Termin“, sagte der Arzt und da wurde mir erst so richtig klar, dass ich ab sofort den genauen Geburtstermin meiner Tochter wissen würde. Eine Woche später wurde die OP angesetzt. Das war nicht unpraktisch – ich plante die verbleibenden Tage so durch, dass wirklich alles sauber, gewaschen und erledigt war als wir dann am Vortag zu Mittag aufbrachen. Mein Mann lud mich zum Mittagessen ein und es war ein eigenartiger Gedanke, dass das unser letztes Mittagessen als Paar war. 

Im Krankenhaus wurden im Laufe des Nachmittags alle möglichen Untersuchungen gemacht und immer wieder kamen entweder Hebammen oder Ärzte um mich bis ins kleinste Detail zu informieren. Der Kaiserschnitt war am nächsten Morgen für 8 Uhr angesetzt und sollte mit Spinalanästhesie durchgeführt werden. Die Spinalanästhesie gehört zu den rückenmarksnahen Narkoseverfahren. Die Schmerzempfindung wird hier nur in einer bestimmten Körperregion betäubt. Das Narkosemittel wird in den so genannten Subarachnoidal-Raum injiziert. Dieser mit Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit gefüllte Raum befindet sich zwischen dem knöchernen Wirbelkanal und dem Rückenmark. Der große Vorteil, man ist bei Bewusstsein. 

Gegen 5 Uhr habe ich noch einmal in Ruhe geduscht und gewartet bis man mich zur OP Vorbereitung abholte. Ich war noch immer nicht nervös und fragte mich wann das kommen würde…..  Nach einer nochmaligen gynäkologischen Untersuchung (das Baby hätte sich ja in letzter Sekunde noch drehen können) wurde mir ein Katheder gesetzt, das war das einzige was mir vorher Sorgen machte und stellte sich auch als harmlos heraus. Endlich durfte mein Mann zu mir, bevor ich kurz darauf schon zur Anästhesie musste. Zuerst bekam ich eine örtliche Betäubung, danach die Spinale. Beides empfand ich als kleine Stupser, jedoch wirkte sie beim ersten Versuch nicht. Der zweite klappte und meine Beine wurden warm und taub. Mein Mann durfte rein und setzte sich zu meinem Kopf.  

„Die Operation hat begonnen“ sagte der Anästhesist und zeitgleich hörte ich die Ärztin sagen „Bauchschnitt“. Mir ging es absolut gut, ich spürte nur immer wieder ein Ruckeln und als ich die ersten Schreie meines Kindes hörte, war ich einfach nur baff. Meine Kleine wurde mir kurz gezeigt und ins Gesicht gedrückt (was ich etwas eigenartig fand) und schon waren sie alle weg inklusive meinem Mann. Dann wurde mir die Zeit lang, während der Kinderarzt unsere Jana durchcheckte wurde ich genäht und fertig gemacht. Als ich endlich aus dem OP kam lag mein Mann mit der Kleinen am Bauch in einem Nebenzimmer und war schon total verzaubert. Das Gefühl als ich meine Kleine endlich bekam kann ich niemanden beschreiben und da ich ja noch voll betäubt war, spürte ich keine Schmerzen – nur Glücksgefühle. 

Zurück im Zimmer schlief die Kleine schon seelig, es wurden die Grosseltern angerufen, SMS verschickt und immer wieder gestaunt über das kleine Wunder, dass da neben uns in der Wiege lag. Am Nachmittag fing die Betäubung an nachzulassen und das war nicht mehr angenehm – mir wurde gesagt, dass ich nicht zögern sollte um nach Schmerzmittel zu fragen und das tat ich auch – so liefen in den nächsten Tagen einige Infusionen in mich hinein. Am Abend wurde mir der Katheder entfernt und ich musste aufstehen. Das erste Mal ist eine Katastrophe, da gibt es nichts zu beschönigen, aber eines muss man ganz klar sagen: es wird laufend besser und am dritten Tag ging es schon recht gut. Duschen durfte ich am nächsten Morgen.Natürlich ist es nicht schön, wenn man eine Ewigkeit braucht um aufzustehen und die ersten Tage auch immer angewiesen auf Hilfe ist um sein Kind zu versorgen, aber wenn man einen Kaiserschnitt braucht, muss man keine große Angst haben – es ist absolut auszuhalten! Was ich allerdings als sehr unangenehm empfand war, dass der Bauch für Monate taub bleibt. Erst jetzt nach 5 Monaten hab ich fast das ganze Gefühl zurück. Die Narbe ist super verheilt und erinnert mich täglich an die schöne Geburt meiner Tochter – trotz Kaiserschnitt.

 

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Natürlich fragt man sich bei seinem neugeborenen Baby ob alles in Ordnung ist und ganz besonders wichtig ist dabei, ob das kleine Menschlein auch gut hören kann. Während man Hörschäden früher erst bemerkte, wenn das Baby diesbezüglich Auffälligkeiten zeigte, so wird das heute bereits kurz nach der Geburt bei einem Hörscreening festgestellt.

Was passiert bei einem Hörscreening bei Babys?
So war es auch bei uns. Freundliche Schwesternschülerinnen zogen mit einem Gerät ihre Runde bei dem mit einem Mikrofon festgestellt wird, ob vom Ohr Schallwellen ausgehen. Dieser Job war nicht unbedingt einfach, erstens weil die Babys meist schliefen und man sie nicht stören wollte (meine Tochter wurde davon allerdings gar nicht wach) und zweitens weil die Mütter teilweise sofort panisch reagierten wenn nichts messbar war. Die Erklärung dafür war aber meist, dass die Gehörgänge noch verstopft waren, beim nächsten Versuch klappte es dann meist schon.

Was aber wenn das Baby wirklich Hörschäden hat?
Kindliche Hörschäden sollten unbedingt im ersten Lebenshalbjahr entdeckt werden. Nur dann hat das Kind die Chance, problemlos seine Sprache zu entwickeln und ohne gravierende Verzögerungen kognitive Fähig- und Fertigkeiten zu erlernen. Bleibt dies aus, sind die Defizite in der Sprachentwicklung in der Regel nicht mehr auszugleichen.

Ich finde diese Untersuchung daher sehr, sehr wichtig. Leider wird diese noch nicht in allen Geburtskliniken durchgeführt – vielleicht auch eine Hilfe bei der Wahl des richtigen Geburtsortes?

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Über 7 Monate ist unser kleiner Sonnenschein inzwischen schon und obwohl das Reisen früher immer unser größtes Hobby war, haben wir unsere erste Reise als Familie hinausgezögert. Irgendwann war es aber dann doch soweit: „Wir müssen dringend mal raus“ darüber waren wir uns einig. Außerdem musste mal getestet werden wie urlaubfreundlich unsere kleine Prinzessin eigentlich ist. Bei der Wahl des Hotels bauten wir ein kleines Sicherheitsnetz ein, denn es gehörte einer Freundin die eine Tochter mit 9 Monaten hat – sehr praktisch wenn mal was vergessen wird….

Mama, Papa und jede Menge Babyausstattung
Aber zuerst musste mal gepackt werden – eine riesengroße Herausforderung! Auf der einen Seite sollte ich nichts vergessen und auf der anderen Seite alles schnell greifbar haben, was für die Autofahrt notwendig sein könnte. Mangels Erfahrung und Vorstellungskraft wanderte dann bald unsere ganze Babyausstattung in den Koffer. Immerhin fuhren wir ja in die Berge in ein Wellnesshotel, da braucht man schon so einiges. Der Stressfaktor beim Packen war so groß, dass ich gleichzeitig schon versicherte nie wieder irgendwo hinzufahren und mein Mann bestätigte das mit grimmiger Miene als er versuchte alles ins Auto zu verstauen. Dementsprechend wortkarg begann unsere Reise, allerdings wuchs dann doch so etwas wie Vorfreude, je weiter wir von zu Hause weg waren. Baby Jana schlief selig – eine angenehme Reise.

Mit Baby im Hotel
Im Hotel wuchsen schon wieder meine Bedenken. Auf den ersten Blick hatten wir erfasst, dass die Klientel dort „70+“ war und wir wussten ja nicht wie groß das Verständnis für Babys in dieser Altersklasse sein würde. Das Gitterbett entsprach nicht meinen Vorstellungen (im Nachhinein muss ich aber zugeben, dass es völlig in Ordnung war) und das größte Problem war – das durfte ich aber meinem Mann nicht sagen – dass ich schon jetzt Angst hatte, das Babyfon zu aktivieren (das erste Mal) und im Speisesaal und an der Bar zu sitzen.

Was junge Eltern mit Ihrem Baby im Urlaub so alles erleben
Warum sind wir nur weggefahren?! Ich wollte wieder nach Hause und erst bei genauem Hinschauen habe ich bemerkt, wie gut sich Jana und Papa bereits amüsierten. Egal wo wir im Hotel auftauchten, unsere Babyfräulein war überall der umschwärmte Mittelpunkt und genoss das dementsprechend sehr. Ihr erstes Mal in einem Hallenbad war ein voller Erfolg, sie lachte und brabbelte den ganzen Tag und abends schlief sie ohne zu Mucksen im fremden Gitterbett ein. Ich schaute zwar jede halbe Stunde ins Zimmer, aber es wäre nicht nötig gewesen – sie schlief tief und fest. Endlich ließ ich mich auch auf unsere Ferien ein und fing es an zu genießen. Ein tolles Abendessen in schönem Ambiente, angeregte Unterhaltungen an der Bar – wir hatten schon sehr lange darauf verzichtet und es tat uns richtig gut. Lange Spaziergänge mit dem Kinderwagen – unsere Tochter schlief gut und bei uns machte sich riesengroße Erholung breit.

Nächster Urlaub mit Baby schon gebucht
Beim Einpacken bemerkten wir, dass wir nur einen Bruchteil gebraucht hatten, also war die ganze Schlepperei völlig umsonst gewesen. Also abgesehen von den erholsamen Ferientagen war dieser Urlaub vor allem eines: Generalprobe für weitere Reisen mit Baby. Es hat wirklich gut funktioniert und damit es noch besser funktioniert haben wir im Oktober im New Life Hotel Appelhof in der Steiermark gebucht. Für Babys und Kinder wird dort jede Menge geboten und somit können wir den Stressfaktor „einpacken“ auch ausschalten. Fazit: Reisen mit Baby macht Spaß sofern man es sich selbst nicht zu stressig macht….

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Unter dem Namen NEW LIFE HOTELS bieten mittlerweile 35 Häuser der Viersterne(-Plus)-Klasse in Österreich (27) und Deutschland (8) ein erstklassiges Angebot für werdende Mütter und Väter, bzw. für den Familien-Urlaub mit Babys. Die je nach Hotel individuellen Zusatzleistungen gehen gezielt auf die geänderten Urlaubswünsche in der Schwangerschaft ein – viele davon werden in enger Kooperation mit Hebammen, Gynäkologen und Ärzten entwickelt. Anbei ein YouTube Video der New Life Hotels:

Vom reinen Erholungs- und Wellness-Programm über Informationen zum Thema Schwangerschaft bis hin zur individuellen Geburtsvorbereitung bieten die New Life Hotels für zukünftige Eltern genau das Richtige.

Dass ein Urlaub bei werdenden Eltern in einem gemütlichen und perfekten Urlaubszuhause absolut im Trend liegt, zeigt sich auch daran, dass die New Life Hotels 2009 wieder “Nachwuchs” bekommen haben: Sechs weitere Top-Adressen verpflichten sich den hohen Qualitätsstandards und wurden in die Hotel-Kooperation aufgenommen:

Österreich
- Hotel Paradiso, Bad Schallerbach (Oberösterreich)
- Aktiv- und Wohlfühlhotel Kesselgrub, Altenmarkt-Zauchensee (Salzburg)
- Alpina Wellness & Sporthotel, St. Johann im Pongau (Salzburg)
- Natur und Spa Resort Holzleiten, Obsteig (Tirol)
- Lifestylehotel Lucas, Gaschurn (Vorarlberg)

Deutschland
- Hotel Schillingshof Tagungs- und Naturresort, Bad Kohlgrub (Bayern)
- Schloss Basthorst, Crivitz (Mecklenburg-Vorpommern)

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Die ersten Stunden nach der Geburt eines Babys sind etwas ganz besonders. Man ist überglücklich, dass alles gut gegangen ist, dass das Baby endlich da ist und man es endlich in den Armen halten kann. Das hat schon seinen ganz besonderen Zauber.

Rooming-in fördert das Stillen
Nach einiger Zeit im Kreissaal werden Mutter und Kind dann auf die Wochenstation gelegt. Rooming-in ist heute in fast allen Geburtskliniken möglich. Bei der Wahl des richtigen Geburtskrankenhauses sollte man aber berücksichtigen ob das Baby wirklich 24 Stunden voll im Zimmer der Mutter bleiben kann. Untersuchungen zeigen, dass Rooming-in das Stillen fördert und Mütter und Kinder entspannter und ruhiger schlafen, wenn sie zusammen sind. Trotzdem argumentieren immer noch viele Ärzte und Schwester damit, dass die Mutter nach der anstrengenden Geburt Ruhe und Schlaf braucht.

Bei mir war es genau umgekehrt, meine Geburtsklinik verdiente ihren Titel ‘stillfreundliches Krankenhaus’ voll und ganz uns so wurde es gar nicht gefördert, dass die Babys die Nacht im Kinderzimmer verbrachten. Besonders erschöpfte Mütter konnten sich natürlich ausruhen und die Hebammen brachten die Kleinen zum Stillen.

Da ich zwei Tage lang alle 2 Stunden anlegen musste – meine Jana war etwas trinkfaul und bald unterzuckert – kam ich nicht zum Schlafen und schon bald fürchteten die Hebammen dass durch meine Übermüdung die Milch weg bleiben würde. Fazit: Meine Kleine wurde mitgenommen, so dass ich ein wenig schlafen konnte. Denkste: Nun war an Schlaf überhaupt nicht mehr zu denken und hormongebeutelt wie ich kurz nach der Geburt war, heulte ich meinem Mann ins Telefon, dass man mir mein Kind weggenommen hätte usw. Er konnte mich auch nicht beruhigen und so schlich ich ins Kinderzimmer um meine Tochter wieder in mein Zimmer zu holen. Natürlich war die Aufregung riesengroß, als Jana plötzlich verschwunden war. Das bekam ich aber nicht mehr mit, denn beruhigt das Bettchen wieder neben mir zu haben, konnte ich sofort einschlafen.

Meiner Meinung nach gibt es für das Neugeborene nichts Wichtigeres als die Nähe der Mutter. Urvertrauen ist dabei eines der Schlagwörter die es früher noch nicht gegeben hat. Und der erste Schritt dahin ist ganz sicher Rooming in. Ich habe es genossen.

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Erfahren Sie mehr über richtige und empfohlene Ernährung in der Schwangerschaft. Eltern.de Hebamme Charlotte Schmitz informiert darüber warum Vitamine und Mineralstoffe für Schwangere wichtig sind und was einer gesunden Entwicklung Ihres ungeborenen Babys zuträglich ist.

Rund 40 weitere interessante Artikel rund um das Thema „Ernährung in der Schwangerschaft“ finden Sie auf www.schwangerschaft.at, Österreichs brandneuem großem Portal zu Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt & Baby. Erfahren Sie dort was Schwangere Essen und Trinken sollten und was nicht…

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Bereits kurz nach Beginn meiner Schwangerschaft ging es los. Erhöhter Harndrang in der Schwangerschaft. Ich war ständig auf der Toilette und sehr verwundert darüber, denn was sollte denn da jetzt schon auf die Blase drücken? Ich erfuhr, dass es die wachsende Gebärmutter war die mich diesbezüglich richtig stresste. Mit zunehmender Größe meines Babys wurde das noch schlimmer denn auch die Menge an Blut und anderen Körperflüssigkeiten nahm zu, was meine Nieren zu Höchstarbeit anregte.

In der Mitte der Schwangerschaft wurde es ein bisschen besser um dann so ca. im achten Monat mit voller Wucht noch einmal zurück zu kommen. Es wäre nachts sicher schon einfacher gewesen direkt vor der Klotüre zu campieren und da mein Mann alle meine Schwangerschaftssymptome mitmachte, war eigentlich immer grade jemand auf dem Weg hin oder zurück.

Erhöhter Harndrang in der Schwangerschaft – was tun?
Ich versuchte dann tagsüber sehr viel zu trinken und dann am Abend die Menge zu reduzieren, ob es geholfen hat weiß ich nicht – wer weiß wie es sonst gewesen wäre? Aber einen Tipp hab ich bekommen und auch ausgeführt, beim Urinieren den Bauch etwas anheben und etwas schütteln hilft wirkungsvoll die Blase vollständig zu leeren.

Das war für mich ein ausgezeichneter Tipp, aber bitte nicht bildlich vorstellen…

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Schwangerschaftswoche 14Ihr 12 Wochen altes Baby misst nun zwischen 80 und 93 mm vom Scheitel bis zum Steiß und wiegt schon fast 25 Gramm. Die Schwangerschaftswoche 14 kennzeichnet den Beginn des 2. Trimenons. Das Wachstum Ihres Babys beschleunigt sich, und seine inneren Organe reifen weiter heran. Es wird nun komplett von der Plazenta versorgt, die Hormone produziert und es mit wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.

Die Bewegungen Ihres Babys sind nun weniger ruckartig, und es kann seine Finger, Hände, Handgelenke, Beine, Knie und Zehen bewegen – drehen, krümmen und beugen. Sein Nervensystem hat die Funktion aufgenommen und seine Augenlider, Finger- und Zehennägel entwickeln sich ebenfalls weiter – es hat sogar auf dem Kopf bereits eine dünne Haarschicht. Ihr Kleines „trainiert“ nun die Bewegung des Ein- und Ausatmens, als Vorbereitung auf ein Leben außerhalb der Gebärmutter. In seiner Wasserwelt braucht es nicht zu atmen, da es seinen Sauerstoff über die Nabelschnur und die Plazenta ja direkt von Ihnen erhält.

Die Geburt Ihres Babys scheint zwar noch meilenweit entfernt, dennoch beginnen Ihre Brüste schon jetzt Vorarbeit zu leisten. Genauer gesagt wird in Ihren Brüsten das erste Kolostrum produziert – das ist die erste Milch die Ihr Baby zu trinken bekommen wird, sobald es auf der Welt ist.