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Elfriede Seiwald

hebamme-elfriede-seiwaldSchon mit 14 Jahren stand für mich fest, dass ich einmal Hebamme werden will. Mein Ziel erreichte ich jedoch mit einigen sehr hilfreichen Umwegen. Das Mindestalter für die Hebammenschule war 17 Jahre und der Einstieg nur alle zwei Jahre möglich. So arbeitete ich drei Saisonen im Gastgewerbe im Service.

1986 begann ich eine Ausbildung zum Heilmasseur und Heilbademeister in der Dr. Vodder Schule in Walchsee, die ich sechs Monate später mit Diplom abschloss. Ich arbeitete anschließend über ein Jahr im Krankenhaus St. Johann in Tirol bis ich 1987 in die Bundes Hebammen Lehranstalt aufgenommen wurde. Nach meiner Diplomierung kam ich als junge Hebamme ins Krankenhaus nach Wörgl wo ich unter Primarius Dr. Karl Voigt arbeiten durfte. Er hatte goldene Geburtshelferhände, viel Herz und Weitsicht. So kamen bei uns Beckenendlagen und Zwillinge noch spontan zur Welt. Er sprach damals schon von der großen Bedeutung des Stillens, von „Rooming in“ und „Bonding“. Das war vor zwanzig Jahren bei weitem nicht selbstverständlich. In Wörgl wurde eine natürliche Geburtshilfe mit viel Herz gelebt.

1995 wechselte ich in die Klink nach Innsbruck wo ich meine Geburtsmedizinischen Kenntnisse vertiefen konnte. Neben meinen Anstellungen leitete ich ständig Geburtsvorbereitungskurse, Mutter Kind Gruppen und auch in der Mutterberatung war ich tätig. 1997 übernahm mein Mann den elterlichen Betrieb in Kirchdorf und ich arbeitete halbtags im Krankenhaus Kitzbühel. Da der Aufwand zu Hause immer mehr wurde stieg ich voll in den Betrieb meines Mannes ein. Im Krankenhaus machte ich nur noch Vertretungen. In dieser Zeit schenkte uns der liebe Gott drei Kinder, Michael, Elena und Markus. Ich arbeite sehr gerne an der Seite meines Mannes, ich bin selbstständig, kreativ und voller Elan. Hebamme zu sein ist aber mehr als nur ein Beruf und so bin ich sehr glücklich über die Geburt unseres neuen Projektes. So kann ich das Schönste in meinem Leben vereinen – meine Familie und meinen Beruf.