Archiv für Ernährungs Blog

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 07 Sep 2008

Natürliche Geburt verstärkt Beziehung zum Kind

Mütter reagieren kurz nach der Geburt intensiver auf die Schreie ihrer Säuglinge, wenn sie die Kinder natürlich gebären. Im Vergleich mit Müttern, deren Kinder durch Kaiserschnitt zur Welt kamen, werden bei der ersten Gruppe durch Babyschreie jene Hirnregionen stärker aktiviert, die Emotionen, Motivation und Verhalten steuern. Dies sind die Ergebnisse eines internationalen Forscherteams, das die Reaktion von erstgebärenden Müttern auf die Schreie ihres Babys mit Hilfe von Magnet-Resonanz-Tomographie untersuchte. Einige der aktivierten Hirnregionen steuern auch die Stimmung der Mutter nach der Geburt.

Die Ergebnisse könnten helfen, die Psychologie und Neuropsychologie der Mutter-Kind-Beziehung besser zu verstehen und könnten zudem die Grundlage für Therapien bei Bindungsproblemen bilden, so die Autoren der Studie. (Quelle: Journal of Child Psychology and Psychiatry)

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 30 Aug 2008

Die Pille und ihre erstaunlichen Folgen

Frauen, die mit der Pille verhüten, können dadurch in ihrer Partnerwahl beeinflusst werden. Durch die hormonellen Veränderungen wählen Frauen plötzlich andere Männer aus als sie mit ihrem natürlichen Instinkt ohne Pille tun würden.

Bereits vor einigen Jahren wurde nachgewiesen, dass sich Frauen eher vom Geruch der Männer angezogen fühlen, die sich genetisch von ihnen unterscheiden. Der individuelle Körpergeruch wird durch bestimmte Immun-Proteine bestimmt, die wiederum durch die genetische Ausstattung des Einzelnen bestimmt sind. Die Erklärung dafür, dass sich genetische Gegensätze anziehen, liegt in der Vererbungslehre. Durch die größere genetische Vielfalt können Defekte und schwache Gene bei den Nachkommen besser korrigiert werden. Damit erhöhen sich beispielsweise die Chancen des Kindes auf ein gesundes, starkes Immunsystem.

Einnahme der Pille “manipuliert” die Partnerwahl
Nun wurde gezeigt, dass sich durch die Einnahme der Pille die Vorliebe der Frauen für bestimmte Männergerüche verändert. Frauen, die hormonell verhüten, bevorzugen Männer, deren genetische Ausprägung ihrer eigenen ähnelt. Laut Professor Craig Roberts, dem Autor der Studie, ist es aber ungünstig einen genetisch ähnlichen Partner zu wählen. Die Wahrscheinlichkeit von Fehlgeburten kann zunehmen und der Mangel an genetischem Austausch kann das Immunsystem der Kinder schwächen. Außerdem weist Roberts auf eine weitere Nebenwirkung der Pille hin: Finden Frauen zu ihrem Partner während sie die Pille nehmen und setzten sie diese dann ab, kann es passieren, dass sie ihn nicht mehr „riechen“ mögen und die Beziehung geht in die Brüche.

(Quelle: Roberts SC, Gosling LM, Carter V, Petrie M.: MHC-correlated odour preferences in humans and the use of oral contraceptives. Proc Biol Sci. 2008 Aug 12.)

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 19 Aug 2008

Vom Sinn und Zweck des Schluckaufs

Warum gibt es eigentlich den Schluckauf? Er ist zwar harmlos, aber lästig und einen Zweck hat er offenbar überhaupt nicht. Französische Forscher glauben, dass der Schluckauf ein Überbleibsel aus der Zeit ist, als die in grauer Vorzeit die ersten Tiere vom Wasser an Land gingen. Bei Kaulquappen und anderen Amphibien gibt es einen ähnlichen Mechanismus. Dabei wird Wasser durch die Kiemen in den Mund gepresst, wobei gleichzeitig die Luftröhre verschlossen werden muss, damit kein Wasser in die Lungen dringt.

Schluckauf bei Ungeborenen ab der 9. SSW nachweisbar
Beim Ungeborenen könnte dieser Reflex allerdings eine wichtige Aufgabe erfüllen. Schluckauf ist bereits ab der neunten Schwangerschaftswoche per Ultraschall nachweisbar. Dadurch wird vermutlich die Atemmuskulatur der Embryos gestärkt, damit sie nach der Geburt problemlos atmen können.

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 01 Aug 2008

Gesundheitsfördernde Mikroorganismen in der Schwangerschaft

Über 500 Arten von Bakterien besiedeln unseren Darm. Diese Mikroorganismen sind zum größten Teil nützlich für den Menschen, weil sie das Verdauungssystem und den Abbau von Nahrung aktiv unterstützen. Mittlerweile hat man einige Arten identifiziert, die zusätzliche gesundheitsfördernde Effekte auf den menschlichen Organismus haben, weil sie über eine  Verbesserung der Darmflora das körpereigene Immunsystem stärken und modulieren. Dies sind in erster Linie bestimmte Lactobazillen, die so genannten probiotischen Mikroorganismen. Werden sie gezielt und in konzentrierter Form aufgenommen, können sie Verdauungsstörungen, unspezifische Durchfälle sowie wiederkehrende Infektionen oder Allergien wirkungsvoll bekämpfen. 

Besondere Bedeutung in Schwangerschaft und Stillzeit
Schon während der Schwangerschaft können ausgewählte Lactobazillen die Gesundheit des Kindes im späteren Leben beeinflussen, denn die Entwicklung einer gesunden Darmflora beim Säugling ist eng mit der mikrobiellen Ausstattung der Mutter verknüpft. Der Darm des Ungeborenen ist noch frei von jeglicher Darmflora, es beginnen sich aber schon während des Geburtsvorgangs Bakterien im kindlichen Darm anzusiedeln. Dies wird durch den Körperkontakt mit der Mutter und durch das Stillen intensiviert. Der Grundstein für eine gesunde Darmflora ist gelegt und beeinflusst die spätere Gesundheit. Studien mit Schwangeren und Stillenden, die vor und nach der Geburt probiotische Mikroorganismen erhielten, zeigten beispielsweise einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Probiotika- Aufnahme und einem verminderten Auftreten von Neurodermitis (atopische Dermatitis) bei den Kindern.  

Gesundheitsfördernde Mikroorganismen finden sich in vielen Lebensmitteln. Sie stellen eine wichtige Komponente im breiten Spektrum der Nährstoffe dar. Um jedoch eine geschwächte Darmflora zu stärken oder bei bereits bestehenden Gesundheitsproblemen messbare Erfolge zu erzielen, wird eine ausreichend hohe Konzentration ausgewählter Mikroorganismen benötigt. Die Kombination mit speziellen prebiotischen Substanzen, beispielsweise Inulin, unterstützt die Ansiedlung und Vermehrung der erwünschten Bakterien und fördert die Wirkung.

Nahrungsergänzung für Schwangere und Stillende
Biogena Omni Lactis 10 (Pulver oder Kapseln) mit 10 Milliarden vermehrungsfähigen Keimen (pro Tagesdosis) aus 10 Stämmen einschließlich der ernährungsphysiologisch getesteten Stämme BB-12® und LA-5® ist eine verantwortungsbewusste Nahrungsergänzung besonders für Schwangere und Stillende. Zur Optimierung der Darmflora bei Säuglingen und Kleinkindern (besonders bei Allergieneigung, Durchfallerkrankungen oder während Antibiotika- Behandlungen) wird Biogena Omni Lactis 10 Pulver in Milch oder Wasser eingerührt.

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 01 Aug 2008

Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit

Die Ernährung der Mutter in der Schwangerschaft und Stillzeit scheint die Geschmacksvorlieben des Kindes im späteren Alter zu beeinflussen. Zu dieser Erkenntnis kommt eine neue Studie aus Dänemark.

Feinschmecker von der ersten Stunde an

Ernährungsforscher konnten belegen, dass sich Geschmacksstoffe aus Lebensmitteln für kurze Zeit auch in der Muttermilch nachweisen lassen. Die natürlichen Aromen von Banane, Lakritze, Kümmel oder Menthol waren nur ein bis zwei Stunden lang nachweisbar, dann nicht mehr. Bei einer abwechslungsreichen Ernährung  schmeckt Muttermilch wohl immer anders. Dieser Umstand trägt möglicherweise dazu bei, dass das Kind später eher bereit ist verschiedenartige Speisen zu probieren. Mütter, die ihr Baby nicht stillen, sollten die Geschmacksrichtungen der Babynahrung häufig wechseln, empfehlen die Forscher von der Universität Kopenhagen.

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 17 Jul 2008

Vitamin D in der Schwangerschaft für die früh-kindliche Zahnbildung

Eine erhöhte Vitamin D- Aufnahme während der Schwangerschaft hat einen direkten Einfluss auf die Zahnqualität bei Kindern, fanden Ernährungsforscher der Universität Manitoba, Canada. „Die Studie zeigt zum ersten Mal, dass der Vitamin D- Status der Mutter die frühkindliche Zahnentwicklung und das Entstehen von Karies bei Kleinkindern direkt beeinflussen kann“, fassen die Autoren die Ergebnisse der Studie mit 200 Müttern zusammen (R. Schroth, C. Lavelle, M.E. Moffatt: Influence of maternal vitamin D status on infant oral health”. International Association for Dental Research, 4 July 2008). Die Kinder von Müttern mit niedrigen Vitamin D- Werten entwickelten wesentlich öfter Karies als die Kinder von Müttern mit adäquaten Vitamin D-Werten.   

Dies ist nicht überraschend, fanden doch frühere Studien direkte Zusammenhänge zwischen der Vitamin D-Aufnahme der Mutter und der Knochenstärke bei den Kindern. Vitamin D ist notwendig für den Calciumstoffwechsel und damit ein direkter Faktor für den Aufbau von Knochen- und Zahnsubstanz. 

Dass Vitamin D nicht nur für Schwangere ein kritischer Nährstoff ist, zeigen die Daten der Deutschen Nationalen Verzehrsstudie 2008. Neben Folsäure, Jod und Eisen unterschreiten 96% der Frauen im Alter von 19- 50 Jahren auch die täglich empfohlenen Werte für die Vitamin D-Zufuhr*. 

Wissenschaftlich fundierte und verantwortlich konzipierte Vitamin- und Mineralstoff-Ergänzungen speziell für den Bedarf von Schwangeren tragen diesen Fakten Rechnung. NutriFem basic ist ein spezielles Kombinationsprodukt zur Basis-Ergänzung für schwangere und stillende Frauen und für Frauen, die schwanger werden wollen. Es enthält die kritischen Mikronährstoffe in ausreichender Menge zur Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung. Mehr dazu unter www.nutrifem.at. Nutrifem ist nur bei Gynäkologen und Ärzten erhältlich. 

* Wer sich für die Zahlen und Statistiken im Detail interessiert findet die Daten zur Nationalen Verzehrsstudie (2.Teil) unter www.was-esse-ich.de 

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 09 Jul 2008

Spagetthi und Kaffee - ideal nach dem Sport

Am schnellsten füllen sich aufgebrauchte Glykogenspeicher in der Muskulatur, wenn man nach dem Sport nicht nur Kohlenhydrate zu sich nimmt, sondern zusätzlich Koffein.

Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine australische Studie an gut trainierten Radfahrern. Die Zugabe eines koffeinhaltigen Getränks zu einer Kohlenhydratreichen Mahlzeit verbessert das Auffüllen der zuvor geleerten Kohlenhydratspeicher um 66%. Im Rahmen der beschriebenen Versuchsreihe entsprach die verwendete Koffeinmenge derjenigen von fünf bis sechs Tassen starken Kaffees (dennoch hatte in der folgenden Nacht nur ein Teil der Probanden Schlafprobleme). Nun wollen die Forscher in weiteren Versuchen testen, ob sich die aus trainingsphysiologischer Sicht äußerst interessanten Effekte auch mit geringeren Koffeinmengen erzielen lassen.

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 09 Jul 2008

Wassermelonen statt Viagra

Das Geheimnis liegt im Wirkstoff Citrullin, der die Erweiterung von Blutgefäßen unterstützt - Vorteil: Keine Nebenwirkungen, kleiner Nachteil: verstärkter Harndrang

Lubbock/USA - Der Verzehr von Wassermelone kann nach Erkenntnissen amerikanischer Forscher die gleiche Wirkung haben wie das Potenzmittel Viagra. “Wassermelone ist wohl nicht so organspezifisch wie Viagra, ist aber eine großartige Möglichkeit, ohne Nebenwirkungen von Medikamenten die Blutgefäße zu lockern”, erklärte Bhimu Patil, wissenschaftlicher Direktor beim Texas A&M’s Fruit and Vegetable Improvement Center.

Aminosäure Arginin
Das in Schale und Fruchtfleisch enthaltene Citrullin reagiert beim Verzehr großer Mengen mit Enzymen, wodurch die Aminosäure Arginin erzeugt wird. Diese unterstützt Herz und Kleislauf sowie das Immunsystem.

Konzentration in der Schale am höchsten
Arginin fördere auch die Bildung von Stickoxid und könne zur Behebung von Erektionsstörungen eine ähnliche Wirkung erzielen wie Viagra, sagte Patil. Die Citrullin-Konzentration ist in der Schale am höchsten. Patil regte an, dass es möglich sein müsse, den Anteil dieses Wirkstoffs auch im Fruchtfleisch der Melone zu erhöhen.

Kaum gleiche Wirkung möglich
Die Erklärungen des Forschers fanden bei anderen Wissenschaftern allerdings ein zwiespältiges Echo. Der auf die Zucht von Wassermelonen spezialisierte Agrarbiologe Todd Wehner von der North Carolina State University gab zu bedenken, dass die Wassermelone in keiner Weise einen ebenso starken Wirkungsgrad erreiche wie Viagra.

Verstärkter Harndrang
Und Penelope Perkins-Veazie, die im Auftrag des US-Landwirtschaftsministeriums in Lane, Oklahoma, tätig ist, wies auf eine viel näher liegende Wirkung des Wassermelonenkonsums hin: Um eine hinreichend große Citrullin-Aufnahme zu erreichen, müsse man soviel Melone essen, dass man ständig aufs WC müsse. (APA/AP) Quelle: derStandard.at

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 03 Jul 2008

Schlaue Kinder durch DHA

Schwangere und stillende Frauen sollen täglich 200 mg der essentiellen omega-3 Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) zu sich nehmen. So lautet seit letztem Herbst eine offizielle Empfehlung der EU. Eine internationale Expertengruppe, die sich mit dem Thema essentielle Fettsäuren in der Perinatalen Ernährung  befasste (PeriLip – Group), kam einstimmig zu dem Ergebnis, dass eine ausreichende DHA- Versorgung die Wahrscheinlichkeit einer gesunden Schwangerschaft erhöht und die Entwicklung des Kindes fördert. Vorhergegangen waren Langzeitstudien, die einen direkten Zusammenhang zwischen der DHA -Versorgung der Mutter und der geistigen Entwicklung der Kinder fanden. Die Kinder von Müttern mit höherer DHA- Aufnahme hatten u.a. eine bessere Sehschärfenentwicklung und einen höheren IQ, sie zeigten auch gesteigerte feinmotorische Fähigkeiten und eine höhere Sprachkompetenz. 

Vor allem im 3.Schwangerschaftsdrittel sowie in der Stillzeit werden täglich 200 mg DHA empfohlen, was 3 Portionen fetten Seefisch pro Woche entspricht. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Aufnahme von DHA aufgrund der Schwermetallbelastung von Fisch auch mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln geschehen kann, die gereinigtes und standardisiertes Fischöl verwenden.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie unter: http://idw-online.de/pages/de/news222786

Verfasst von Biogena Wissenschaftsteam am 30 Jun 2008

Nur Gewichte machen starke Knochen

Sport ist gut für feste, stabile Knochen. Doch offensichtlich gibt es von Sportart zu Sportart starke Unterschiede, wenn es um die Knochengesundheit geht. Wer Sport treibt und sich viel bewegt sorgt für ein stabiles Knochensystem. Denn dadurch werden vermehrt Mineralstoffe - vor allem Calcium - in die Knochenmatrix eingelagert. Doch offensichtlich ist nicht jeder Sport gleich gut geeignet.

Wer viel schwimmt oder Rad fährt, tut seinem Körper zwar Gutes, vergisst aber die besonderen Bedürfnisse der Knochen, wie eine Untersuchung der University of Columbia/USA ans Licht bringt. Nur unter Belastung wie Druck oder Zug profitieren die Knochen. Darum ist Training mit Widerständen besonders geeignet. Beim Springen, Joggen, Ski fahren, bei Training mit Hanteln oder Gewichten und bei Ballspielarten sind die Voraussetzungen zur Entwicklung stabiler Knochen gegeben. In der Studie überraschten besonders die Radfahrer mit einer schlechten Knochendichte.

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