Archiv für Kinderwunsch Blog

Verfasst von Martina am 04 Sep 2008

Kinderfotos – wie viel und wie lang?

Als erprobte Kinder-Fotoablum-Anschauerin mit bereits perfektioniertem Ausrufe-Repertoire wie „uih wie lieb“, „oh wie putzig“, „mei ihr habt aber wirklich einen süßen Kleinen“, „nein, was hat er da denn gemacht?“ oder auch einfach nur erstaunten Lauten wie „mahhh“, „ohhh“ und „ach“ in den richtigen Tonlagen habe ich mir schon öfter Gedanken gemacht wie lange so eine Foto-Euphorie wohl anhält.

Ich selbst habe zu Hause ja gerade mal 2 Fotoalben in kleinerem Format mit Bildern, die von mir gemacht wurden von der Geburt bis sagen wir mal zum lauffähigen Alter und noch etwas drüber hinaus aber dann verläuft sich die Foto-Euphorie meiner Eltern doch etwas im Sand wobei man sagen muss, dass mein Bruder ja noch dazu der ältere von uns beiden ist und natürlich da schon sämtliche Babypositionen fotografiert wurden. Und ob hinter der roten Cordlatzhose ein Mädchen oder Junge steckt ist in dem Alter sowieso noch nicht zu erkennen, also: Baby ist Baby und festgehalten für die Ewigkeit.

Aber im Zeitalter der digitalen Fotografie ist das natürlich was ganz was anderes. Haben wir allein von einem „unspektakulären“ Urlaub in Thailand schon 1.600 Fotos mit nach Hause gebracht und wir waren wohlgemerkt ohne Kind unterwegs. Mit Kind wäre die Fotomenge wohl ungleich höher gewesen.

Bekannte von uns, mit Stammhalter natürlich, betreiben diese Fotosession nun schon einige Jahre, da der kleine Sohnemann dieses Jahr zur Schule geht und in seiner jungen Karriere doch schon den einen oder anderen Schmöker mit seinen Bildern ziert. Aber verliert die Knipserei nicht früher oder später ihren Charme?

Fotokalender von Kindern
Ich komme ja jährlich in die Verlegenheit wunderschöne Fotokalender von meiner Nichte zu fabrizieren und wäre das nach 7 Jahren nicht schön langsam aus der Mode mache ich auch noch Fotokalender von „uns Kindern“ für sämtliche Großeltern. Nur dass „wir Kinder“ (mein Bruder und ich) nun doch schon ein Zeiterl den Kinderschuhen entstiegen sind und jährlich wieder das Problem haben 12 geeignete Bilder zu finden, die dann das ganze Jahr über Omas Wand schmücken sollen.

Wenn man dann mal die Frage stellt ob das nicht schön langsam nicht mehr zeitgemäß ist erhält man nur die Antwort: Kinder bleiben immer Kinder und das ist immer so schön anzuschauen… Naja, ich bin nicht ganz der Meinung aber so lange es Oma und Opa freut werden wir natürlich gerne übers Jahr von der Esszimmerwand lächeln.

Folglich kommen Kinderfotos wohl nie aus der Mode – egal wie alt die Kinder sind.

Verfasst von Martina am 28 Aug 2008

Eigenes Gitterbett oder Familienbett

Ich stolpere in letzter Zeit immer wieder über den Begriff „Familienbett“. Betreiben es doch einige unserer Bekannten genauso wie oft beschrieben: Kindlein fein kommt mit ins Bettchen der Eltern mit rein.

Ich bin mir da nicht so sicher ob ich diese Art des Schlafens bevorzugen würde, bin ich doch eher ein Schläfer, der sehr viel Platz um sich herum braucht und kann beispielsweise auch nur sehr schlecht schlafen wenn mir meine bessere Hälfte zu sehr auf die Pelle rückt und ein Bett mit 160cm Breite ist für mich schier undenkbar. Aber als erwachsenen Mann kann ich meinem Herrn schon mal einen Rempler in die richtige Richtung geben und gut ist es.

Bei einem Baby bin ich mir da nicht so sicher, hätte ich doch vermutlich immer Angst, dass ich das kleine Schmuckstück zerdrücke. Die meisten Mamis haben dieser Sorge zwar bis jetzt vehement widersprochen, da man doch anscheinend Muttergefühle entwickelt und dann alles für den kleinen Liebling tut und ihn natürlich auch über Nacht sogar während des Schlafens beschützt und behütet.

Vorteile Familienbett
Auch gibt es natürlich immense Vorteile, wenn man es so sehen will. Man muss nicht mehr aufstehen wenn das kleine Knuddelmonster mal schreit und muss auch nicht aus den Federn wenn es mal Hunger hat. Aber was ist mit der Partnerschaft. Muss man wirklich alles abdrehen „nur“ weil ein neuer Erdenbürger heranwächst?

Bis jetzt kann ich dazu leider noch keine Stellung nehmen aber ich denke, dass bei mir soviel Mutterglück nicht eintreten wird und wir ein Familienbett haben, da ich doch ein sehr realistisch denkender Mensch bin.

Meine Meinung: eigenes Bett, eigenes Zimmer
Ich gehe ja momentan sogar in die Richtung, dass mein Baby von Anfang an mal in seinem Bettchen schlafen soll und vielleicht sogar in seinem eigenen Zimmer. Bei diesen Überlegungen werde ich zwar von Rabenmutter bis zum Baby-Nichtversteher alles genannt, aber bei mir war es damals auch so, dass ich von Anfang an mein eigenes Reich hatte und ich denke, dass es mir und der Beziehung meiner Eltern, die im Übrigen bereits über 35 Jahre verheiratet sind, nicht geschadet hat.

Aber wie jetzt immer: ich werde berichten sobald ich selbst mal in die Verlegenheit komme ein kleines Krümelchen großzuziehen.

Verfasst von Martina am 25 Aug 2008

Rosa oder Himmelblau – Junge oder Mädchen

An sich bin ich ja kein typischer Rosa- oder Himmelblau-Käufer aber in den letzten Jahren in denen meine Fast-Angeheiratete-Nichte wächst und gedeiht musste ich immer wieder feststellen, dass es gar nicht einfach ist einmal etwas Nicht-Rosarotes zu kaufen, das man auch noch anziehen kann. Klar kann man zwischen den Abstufungen von blassrosa bis violett wählen, aber im Allgemeinen ist die Farbe der Kinderbekleidung immer eindeutig geschlechtsbestimmend.

Einkaufen in der Jungenabteilung
Aber wenn man diesen Aspekt einfach mal weglässt und allen Mut aufbringt mal aus der Norm zu fallen und beispielsweise einen Strampelanzug in der Jungenabteilung kaufen würde und diesen einem Mädchen anziehen, kann man gewiss sein, dass aus dem Mädchen ganz schnell ein Junge wird. So eingebrannt hat sich diese Farbenzuweisung in die Köpfe unserer Mitmenschen.

Das haben wir sogar am eigenen Leibe erlebt. Saßen wir gemeinsam mit den Eltern und Großeltern „unserer“ Nichte im Cafe. Damals war sie grade mal so am Dahinhampeln und äußerst aufgeweckt und freundliche zu allen sich bewegenden „Dingen“. Angefangen von Menschen, Hunden, Katzen aber auch ferngesteuerte Autos und Holzwurliwürmer waren in der Wertung ganz oben. Also kann man sagen: sie hat einfach jeden angelächelt.

So auch die älteren Damen gleich am Nebentisch. Unser Mädel natürlich in rosalichen Tönen gekleidet wurde auch sofort als solches erkannt und begeistert mit den Worten „Du bist aber ein süßes Mädchen“ begrüßt. Einige Momente später hatte es unser weiblicher “Allerwelts”-Smiley dann geschafft und hatte sämtlichen Apfelsaft über sich ergossen. Das hatte zur Folge, dass Mama geschwind mal in der Toilette verschwand und das rosalich gekleidete Mäuschen in ein grünlich gekleidetes Mäuschen verwandelte. Sie bekam nämlich ein hellgrünes Leibchen und eine Jeanslatzhose verpasst.

So, völlig neu ausgestattet und ideal getarnt für neue Abenteuer schlich sich wohlgemerkt das gleiche Mäuschen wieder zum Nachbartisch und fing erneut an zu flirten. Sofort waren natürlich wieder alle älteren Damen begeistert und unterstrichen dies mit den Worten: „Du bist aber ein ganz ein Lieber“… hm…? … Wir lösten dann das Rätsel auf und erklärten, dass wir nur die Kleidung auf der Toilette getauscht hatten und nicht etwa das ganze Kind, aber so recht wollte man es wohl doch nicht glauben.

Also, nicht so einfach mal etwas aus der Norm zu fallen. Mal schauen, wie mutig wir in der Beziehung sein werden…

Verfasst von Martina am 20 Aug 2008

Kinderwunsch: Blonde Löckchen und blaue Augen…

Frage ich mich doch immer wieder wie unser hoffnungsvoller Nachwuchs später mal aussehen wird. Bin ich doch an sich blond und habe blaue Augen (vom Papa geerbt) und kombiniere das in nicht mehr allzu ferner Zukunft mit meiner besseren Hälfte mit braunen Haaren und grau-grünen Augen bin ich mir nicht sicher wer sich da dann in Bezug auf das Aussehen unseres kleinen Wunders durchsetzen wird.

Gentechnik - Vererbung von Merkmalen
Ich habe mal gelesen, dass man mit dominanten und rezessiven Genen ausgestattet ist und je nachdem welche Gene man in sich trägt entsprechende Merkmale vererbt. Allerdings hab ich mir auch sagen lassen, dass blonde Leute aussterben weil Blond in den Genen nur ganz selten dominant ist. Das wiederum kann ich nicht verstehen, denn dann müsste ich heute rote Haare und braune Augen haben – nach der Mama und mein Bruder genauso. - Also da ist wohl in der Gentechnik meiner Familie was schief gegangen.

Aber wie auch immer wir unsere Gene vererben. Ich erwische mich immer wieder dabei, dass es mir die Babys mit blonden Löckchen und blauen Augen einfach angetan haben. Gut, es gibt auch süße Wonneproppen mit braunen Löckchen und Kulleraugen, aber ich denke man merkt ein ganz wichtiges Merkmal ziemlich stark heraus: einmal Löckchen und alles ist in Butter… mal sehen ob sich das so verwirklichen lässt. Ich lasse meine bessere Hälfte ja immer wieder einen Blick auf die Babys werfen, die ich besonders süß finde. Man braucht ja schließlich eine Vorlage…

Verfasst von Martina am 18 Aug 2008

Bier - Gesund für Kinder?

Aus aktuellem Anlass möchte ich mich kurz über besonders eines der Hausmittel aus der „Urzeit“ auslassen. Saßen wir letztens in einem Restaurant und begutachteten die Großfamilie am Nachbartisch. Waren dort doch Mama, Papa, Oma, Opa, Tante und Onkel (oder ähnliches) mit einem Jugendlichen (ca. 15 Jahre) und einem kleinen Stoppel mit  4 bis 5 Jahre am Schlemmen und übertönten unseren eigenen Lärmpegel doch so stark, dass wir nicht umhin kamen die diversen Situationen am Nebentisch zu verfolgen.

Schnell war klar wer dort am Tisch das Sagen hat, war es doch Klein-Oliver der ständig mit neuen Wünschen die ganze Familie unterhielt. Einmal war es basteln mit Oma, ein anders Mal war es ein Späßchen mit dem Onkel, zwischendurch wurde mit Fragen nach dem Essen genervt und mindestens 2x von Opas Bier getrunken… Jawohl. Und da war ich mir nicht mehr ganz sicher ob das so gesund ist wie die Mama am Nebentisch behauptete als die „Tante“ kurz mal nachfragte ob er denn das schon einfach so, ohne großartig zu fragen, durfte.

Mamas Ausführungen gingen dann vom Stillen der Neugierde der Kinder auf etwas Verbotenes bishin zur Stärkung der Knochen, was von Oma rasch unterstützt wurde und die „Tante“ endgültig in die tiefen der Sitzbepolsterung zurückdrängte.

Hatte aber der Kleine sicher nach den gut 1,5 Stunden Aufenthalt ein viertel Bier intus und an Aufhören war wohl noch lange nicht zu denken. Den Rest, den Opa nicht mehr wollte vertilgte der Kleine auch noch bevor die ganze Familie das Restaurant verließ.

Da war ich mir dann nicht mehr so sicher ob das jetzt sehr gesund war, musste doch der Kleine ganz schön auf Wolken unterwegs sein und es sah nicht so aus wie wenn das die absolute Ausnahme gewesen wäre. Also Gesund hin oder her: Alkohol ist meiner Meinung nach wohl nichts für Kinder.

Verfasst von Martina am 12 Aug 2008

Kinderwagen und ein abendliches Event – das passt nicht

Und wieder einmal bin ich der Überzeugung, dass ich doch nicht zum Club der Kinderwagen-Schiebenden gehören möchte.

Waren wir dieses Wochenende erst auf einer Veranstaltung und wollten doch einfach nur gemeinsam mit Freunden den Abend genießen, hatte ich nach einer guten Stunde schon die Nase gestrichen voll. Muss es doch nicht unbedingt sein, dass bei einem großen, abendlichen Event die Kinderwagen-Meute die eindeutige Überhand hat.

So standen wir beispielsweise mitten im Gedränge und warteten darauf, dass sich wo ein Weg hervortat, schrillte auch schon eine unüberhörbare Mutti-Stimme von hinten an mein Ohr. „Achtung bitte, ich muss da durch!“ – Tja, was soll ich dazu sagen, ich doch auch… Aber gemeinsam mit dem unangenehmen Druck des Kinderwagen-Endes in meinem Rücken hatte diese Art von Kommunikation doch seine Wirkung und ich musste mich augenblicklich in die Menge werfen und dort mit angehaltener Luft abwarten, bis Mutti ihren kleinen Liebling durch die Menge geschleust hatte. Für mich eine einzige Zerreisprobe, wo ich doch auch nicht unbedingt gerne wie eine Sardine eingequetscht in irgendeiner Menge stehe.

Genauso unausstehlich fand ich dann sämtliche stillenden Mütter, die sich irgendwo auf der Straße entblößten und jedermann ihre Brust entgegenhielten um zu zeigen, dass hier gestillt wird und doch keine Stillecke eingerichtet wurde oder auch die eindeutigen Kinderschuh-Abdrücke auf meiner schwarzen Hose, die ja wohl nur von den zu nah herangeschobenen Buggy-Kindern stammen konnten.

So süß ich manches Babygesichtchen finde und wie gern ich auch mit den kleinen Großen spiele finde ich es doch unangebracht aus solchen Festivitäten ein Kinderfest zu machen. Man sollte doch als Elternteil nicht nur Rücksicht auf sich selbst erwarten sondern auch etwas Rücksicht auf andere nehmen.

Verfasst von Martina am 07 Aug 2008

Oma wünscht sich ein Urenkerl

Immer wieder mal gibt es bei uns die Nachfrage nach einem Enkerl, Urenkerl, Nichte oder Neffe (das wäre ja fast egal, wenn überhaupt eines kommt), Patenkind oder einfach einem Manchmal-Vorbeikomm-und-Schaukel-Kind. Und bei uns in der Familie ist es ja nicht so, dass wir die einzigen zeugungsfähigen Personen wären, aber irgendwie scheinen alle der Meinung zu sein, dass uns eine Familie gut stehen würde. Naja …

Aber letztens kamen wir dann doch ziemlich in die Zwickmühle, war doch unsere Oma zu Besuch und warf doch grade zwischen den allgemeinen Fragen „Wie läufts bei der Arbeit?“ und „Wie geht das Auto?“ und dem nebensächlichen Statement von „Es ist so schwül heute.“ die Frage nach der Familienplanung ein und lies doch ganz klar anmerken, dass sie ja nicht mehr die Jüngste sei und doch ein Urenkerl noch erleben möchte. Tja, was soll man dazu sagen?

Wir werden uns beeilen mit der Kinderplanung…
Wir druckten also etwas rum, von wegen, dass wir noch nicht so weit seihen, sie ja durchaus noch fitt für die nächsten 5 bis 10 Jahre wäre und es doch auch noch anderen potentielle Urenkel-Produzenten gäbe aber meine Oma wollte davon so gar nichts wissen, wir wären doch mitten in der Familienplanungsphase. – Aja? – wir wussten zwar bis zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich, dass es so war, aber bitte. Omas widerspricht man ja bekanntlich nicht.

Nach einigen halbherzigen Versuchen unseren Wunsch noch kein Kind zu haben irgendwie zu rechtfertigten einigten wir uns dann drauf, dass wir uns beeilen würden – Gott sei Dank mussten wir nicht gleich einen Geburtstermin festlegen…

Verfasst von Martina am 04 Aug 2008

Urlaub mit Kindern - schon was Schönes!

Haben wir uns doch kürzlich aufgemacht gen Süden um ein paar entspannende Tage zu genießen und haben auch gleich noch die Gelegenheit genutzt uns voller Mitfreude mit allen bereits Kinder-Habenden ins Familien-Urlaubsleben Einblick zu verschaffen.

Zugegeben gibt es nach dieser Erfahrung wieder mal einen kleinen Schubs in die Familienplanungsrichtung, aber alles durch die sonnendurchflutete rosa Brille zu sehen ist wohl auch übertrieben. Es war aber prinzipiell schon richtig niedlich wie die Mamis freudestrahlend die winzigen Füßchen der kleinen Badenixen ins Wasser tauchten und diese  dabei sogar lächelten und alle Papas eifrig fotografierten wie die kleinen Nachwuchs-Superstars bei der Kinderdisco das Tanzbein schwangen.

Wir waren also mitsamt familientauglichem 6-Mann-Zelt mittendrin im Familien-Campingurlaub und haben dank eigenem Kinderanhang (nein noch immer nicht das Eigene) am eigenen Leibe erlebt wie schön es ist, wenn Kinderherzen höher schlagen. Da gab es doch einiges zu erleben: vom Kinderspielsplatz, über ein Kindertrampolin, Kinderdisco bishin zum Minigolfplatz war das ganze Kinder-Unterhaltungs-Programm vorhanden und wir voller Euphorie live dabei. Ich gebe aber auch gerne zu, dass mir es auch manchmal zu viel wurde und ich die Freude über die 27te Minigolfbahn mit unserem kleinen Golfprofi nicht mehr unbedingt teilen konnte.

Auch das kollektive Abendgeweine aus den umliegenden Zelten zehrte dann doch ziemlich an meinen Nerven. Es gibt also sicher auch grade für die Eltern doch einen kleinen Stressfaktor wenn man mit Kind unterwegs ist aber prinzipiell hat doch das Freudestrahlen über die neuen Ereignisse überwogen. Und grade Camping-Urlaub ist sicher für die ganze Familie ein richtiges Erlebnis – das richtige Zelt dafür haben wir ja schon…

Verfasst von Martina am 29 Jul 2008

Welcher Kinderwagen ist der Beste?

Ja, ich habe bereits einen Kinderwagen-Favorit…
Ich bin ja ständig am Schauen, wenn uns Mamas und Papas mit Ihren tollen Gefährten entgegen kommen und ich muss sagen, dass ich ja keine Ahnung habe, was ich später mal brauchen werde in Bezug auf einen Kinderwagen aber ein paar Punkte sind selbst mir, als noch nicht Mama, durchaus bekannt.

Beispielsweise kann ich es gar nicht verstehen, wenn der Kinderwagen so nieder gebaut ist dass Mami immer erst halb in das Liegewagen-Gestell (wie auch immer das heißen mag) köpfeln muss um den Kleinen aus seiner misslichen Nicht-Seher-Position zu befreien. Das mag ja noch ok sein, wenn der Kleine wirklich noch klein ist, aber da diese kleinen Racker ja bekanntlich ständig wachsen wird das wohl mit der Zeit etwas mühsam werden.

Genauso kann ich es mir nicht gemütlich vorstellen wenn die Räder des Kinderwagens so klein und unflexibel sind, dass das Baby in gemütlicher Liegeposition bereits im zarten Alter von ein paar Wochen eine umfassende Rückenmassage erhält. Diese Wackelei kann wohl nicht gut sein.

Ein letztes Kriterium hab ich in meinen jüngsten Kinderwagen-Beobachtungen ausgemacht und zwar die Wendigkeit eines Kinderwagens. Ist es doch wohl alles andere als einfach wenn Mama mit dem Kinderwagen einen Wendekreis hat wie ein Kleinlaster und zu allem Überfluss um auf der Stelle zu wenden sich erstmal mit ihrem ganzen Gewicht (samt übrig gebliebenem Babyspeck) auf den Schiebegriff (wie auch immer dieser wieder heißen mag) lehnen muss um die gesamte Federung auszutricksen und erstmal die Vorderräder anzuheben.

Da ich ja prinzipiell praktisch veranlagt bin und mir auch nicht unbedingt mein ohnehin schon lädiertes Kreuz ausrenken möchte, gibt es für mich (nach einer zugegeben recht kurzen Recherchearbeit) ja wirklich nur einen ultimativen Kinderwagen am Markt. Den Quinny Speedi… - Ja den möchten wir mal, beschließe ich jetzt einfach mal so ohne ihn jemals in Echtzeit getestet zu haben.

Aber so ein tolles Design, solche Wendigkeit und Flexibilität ist ja wohl nicht leicht zu haben. Und grün soll er sein! Da gibt’s wohl nur noch mit meiner grün-schrecklich-findenden besseren Hälfte was zu klären…

Verfasst von Martina am 29 Jul 2008

Geburtsort wählen…

Letztens haben wir mit einem bekannten Paar drüber diskutiert welchen Geburtsort wir wohl für unseren Nachwuchs wählen würden und sind dabei zu dem Schluss gekommen, dass es gar nicht so einfach ist, so eine Entscheidung zu treffen.

Beispielsweise wohnen unsere Bekannten gerade noch in Wien, er ist aber eigentlich in Niederösterreich zu Hause und sie in Salzburg. Und da sie auch immer wieder in diesen Bundesländern pendeln ist die Wahl des Geburtsortes aufgrund der massenhaft vorhandenen Möglichkeiten äußerst schwierig und obendrein kann man sich ja nicht bis zum Ende der Schwangerschaft einfach mal nicht von der Stelle bewegen und man weiß ja bekanntlich nicht vorher wann es losgehen wird.

Wir haben dann ein wenig so dahin gesponnen und sind zu dem Schluss gekommen, dass natürlich das Krankenhaus in dem Entbunden wird einfach die Entscheidung bringt. Komischerweise hört man aber grade immer von den Krankenhäusern in der unmittelbaren Umgebung, dass die gar nicht gut sind für Geburten und grade wenn man selbst in dieser Lage ist hört man immer nur die schlechten Geburtsberichte. Von den anderen 90%, wo alles glatt gegangen ist, hört man ja nichts.

Wir haben also die Kriterien zusammengetragen, die für die Entscheidung des Geburtsortes wichtig sind:

  • Qualität des Krankenhauses
  • Säuglingsstation im Krankenhaus, falls es Probleme gibt
  • Anfahrtsweg zum Krankenhaus
  • Ob eine bekannte Hebamme in dem Krankenhaus arbeitet bzw. ob schon Geburtsvorbereitungen dort angeboten werden, damit man sich an die Umgebung gewöhnt
  • Empfehlungen von Bekannten

Diese Überlegungen können vielleicht hilfreich sein, aber ob die schon eine Entscheidung bringen? Ich werde berichten wenn ich tatsächlich mal wählen muss…

« Prev - Next »