Archiv für Mama Blog

Verfasst von Andrea am 19 Nov 2008

Chemikalien in der Schwangerschaft

Immer wieder muss man in der Schwangerschaft überlegen, ob dies oder jenes schädlich für das ungeborene Kind sein könnte, sehr oft wird dabei aber auf Chemikalien vergessen. Es gibt verschiedene Faktoren, die bestimmen, wie giftig oder schädlich eine Substanz ist. Wie oft kommen Sie mit der Chemikalie in Kontakt? Wie hoch ist die Menge? Auf welche Weise kommen Sie mit der Chemikalie in Berührung usw.

Wenn möglich, Chemikalien in der Schwangerschaft meiden
Grundsätzlich sollten Sie in der Schwangerschaft versuchen, so gut es geht, generell alle Arten von Chemikalien zu vermeiden. Ganz wichtig dabei ist den Kontakt mit Blei und Quecksilber zu meiden. Blei dringt ungehindert in die Plazenta ein und stört die Entwicklung des zentralen Nervensystems. Alte Wasserrohre aus Blei sind dabei ebenfalls gefährlich. In der Schwangerschaft oder für Säuglingsnahrung sollten Sie in diesem Fall lieber Mineralwasser kaufen, denn das Abkochen des Wassers vermindert den Bleigehalt nicht wesentlich. Achten Sie darauf, dass Sie nur frischen Fisch essen denn bei älterem Fisch kommen Sie mit Quecksilber in Berührung.

Haare färben in der Schwangerschaft?
Ich habe mich immer gefragt, wie schädlich starke Haushaltsreiniger sind, darüber ist wenig bekannt. Ich habe vorsichtshalber immer ein Fenster geöffnet und Handschuhe zum Putzen getragen. Mein großes Thema war das Haare färben, bzw. Strähnchen. Darauf wollte ich nicht verzichten, daher informierte ich mich sehr gründlich. Wobei ich erst zu keiner eindeutigen Information kam. Meine Friseurin hat es aber dann für mich zufrieden stellend erklärt, indem Sie mir anbot die Strähnchen nicht wie sonst bis zur Kopfhaut zu machen, Sie meinte man kann Haarfärbemittel im Urin nachweisen, also werden diese auch nicht spurlos am Baby vorbei gehen. Beim Strähnchen machen, kommt es aber so gut wie zu keinem Kontakt mit der Kopfhaut, somit ist es unbedenklich.

Falls Sie regelmäßig, etwa im Berufsleben, in Kontakt mit bestimmten Chemikalien kommen, sollten Sie sich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über die Gefährlichkeit dieser Stoffe beraten lassen. Möglicherweise muss ein Berufsverbot ausgesprochen werden.

Egal ob schwanger oder nicht, Vorsicht ist mit Chemikalien immer angebracht.

Verfasst von Andrea am 18 Nov 2008

Der Wochenfluss

Der Wochenfluss (Lochien) ist ein wichtiger Bestandteil der Wundheilung der Gebärmutter. Jede Frau hat ihn nach der Geburt. Der Wochenfluss zeigt wie weit der Rückbildungs- und Heilungsprozess fortgeschritten ist, in den ersten zwei Tagen ist die Blutung hellrot und sehr stark – bereits ab dem 3. Tag wird es aber weniger und die Farbe wird rötlich / braun. Ab dem 5. Tag wird der Wochenfluss weniger und weniger bis dann letztendlich nur ein weißlicher Ausfluss übrig bleibt. Wie stark die Blutung ist, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Manche Frauen bluten sehr stark, die Anderen etwas weniger. Die Menge des ausgeschiedenen Wochenflusses kann aber durchaus bei einem Liter pro Tag liegen. In meiner Geburtsklinik bekam man Einmal-Netzhöschen, ich denke, das ist mittlerweile überall üblich.

Der Wochenfluss riecht ähnlich wie das Menstruationsblut. Sollte es allerdings zu starken, sehr unangenehmen Geruch kommen, so ist höchste Vorsicht geboten. Es könnte ein Stau des Wochenflusses in der Gebärmutter vorliegen und Sie sollten sofort einen Arzt aufsuchen, denn eine Entzündung der Gebärmutter könnte die Folge sein.

Wochenfluss setzt absolute Hygiene voraus
Früher dachte man die Lochien seien stark infektiös und dadurch für das Kind gefährlich. Diese Annahme ist inzwischen widerlegt, der Wochenfluss ist nicht keimfrei, aber gefährliche Keime enthält er nicht. Hygiene ist auf jeden Fall sehr wichtig, beispielsweise beim Hände waschen nach dem Toilettengang. Ich persönlich fand es sehr angenehm, bei jedem Toilettengang mit lauwarmem Wasser aus einer Plastikflasche zu spülen. So wurde ich die Blutreste los und fühlte mich immer frisch.

Was gilt es beim Wochenfluss sonst noch zu beachten?
Tampons sollten in der Wochenfluss Zeit nicht benützt werden und auch beim Geschlechtsverkehr sollten Sie unbedingt ein Kondom verwenden. Durch den geöffneten Muttermund ist die Infektionsgefahr für die Frau sehr groß. Bei einem Vollbad kommt die stillende Brust mit dem Wochenfluss in Berührung, somit ist auch das tabu. Der Wochenfluss dauert zwischen 6 und 8 Wochen, wobei die stärksten Blutungen in den ersten drei bis vier Tagen nach der Geburt auftreten bis sie allmählich nachlassen.

Sie sollten sich jedoch weiterhin schonen, denn sollten Sie sich körperlich zuviel zumuten, setzt Ihnen der Körper das Signal einen Gang zurückzuschalten, indem die Blutung wiederkehrt.

Verfasst von Andrea am 15 Nov 2008

Laufen in der Schwangerschaft

Nicht umsonst sagt man, dass eine Schwangerschaft keine Erkrankung ist. Tatsächlich muss man auch nur auf wenige Dinge verzichten. Laufen ist eines der Dinge, die Sie ohne Bedenken auch weiterhin machen können. Keine Angst, dass die Erschütterung beim Laufen dem ungeborenen Kind schaden könnte. Laufen Sie so lange Sie sich dabei wohl fühlen, auch wenn es bis zur Geburt ist. Hauptsache Sie achten auf die Signale Ihres Körpers. Atemnot wäre ein sicheres Anzeichen dafür, dass Sie zu Power Walking oder schnellerem Gehen wechseln sollten. Alles was extrem ist, ist für die Schwangerschaft nicht geeignet, alles was Spaß macht, aber umso mehr.

Was gilt es beim Laufen in der Schwangerschaft zu beachten?
Da Ihre Gelenke in der Schwangerschaft nachgiebiger sind, sind gut gepolsterte Laufschuhe sehr wichtig und zu bevorzugen sind ganz bestimmt ebene, sichere Laufstrecken. Sie sollten darauf achten, dass sie nicht stürzen und auf den Bauch fallen. Ungeübte, die gehört haben Sport sei förderlich, sollten jetzt aber nicht mit dem Laufen anzufangen, besser Sie halten sich an Ihre herkömmlichen Sportarten – Walken ist immer eine gute Alternative.

Also auf in die Laufschuhe und ab in die Natur. Denken sie immer daran: Wenn Sie sich nach dem Sport besser fühlen als zuvor, haben Sie es richtig gemacht.

Verfasst von Andrea am 14 Nov 2008

Tee in der Schwangerschaft

Die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeiten ist sehr wichtig für schwangere Frauen und um seinem Körper etwas Gutes zu tun, trinken viele Frauen nun vermehrt Tee. Das ist auch sehr sinnvoll denn Tee wird ungezuckert besonders empfohlen. Das Baby benötigt Flüssigkeit als „Transporteur“ für Nährstoffe, für Stoffwechselprozesse und auch für den eigenen Kreislauf. Für die Mutter ist Flüssigkeit ebenfalls wichtig. Denn jetzt vergrößert sich ihr Blutvolumen und der Wasserumsatz im Stoffwechsel nimmt zu. Idealerweise sollten schwangere Frauen 2,5 bis 3 Liter pro Tag trinken.

Sind alle Teesorten für Schwangere geeignet?
Natürlich sind nicht alle Teesorten gut geeignet. Beispielsweise sollte man entwässernde Tees weglassen, auch wenn man das Gefühl hat gerade jetzt wären sie wohltuend. Brennesseltee und Co. Stehen erst nach der Stillzeit wieder auf Ihrer Teekarte. Koffeinhaltige Tees wie grüner oder weißer Tee sind auch mit Vorsicht zu genießen, wobei grüner Tee auch einige Vorteile zu bieten hat: Er ist belebend und enthält Mineralstoffe wie Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium, Kalium und Fluor. Er senkt den Blutdruck, verbessert die Sauerstoffaufnahme in den Organen und fördert die Verdauung. Er ist also Kaffee und schwarzem Tee unbedingt vorzuziehen. Aber auch nur in Massen – versteht sich.

Tee aus Himbeerblättern fördert Wehen
Bei koffeinhaltigen Tees kann man die Wirkung auch abschwächen, indem man die Teeblätter einfach weniger lang ziehen lässt und der Tee auf diese Weise schwächer wird. Schwarzer Tee übrigens ins ein echter Eisenräuber, besser Sie trinken ihn nicht während der Schwangerschaft. Der bekannteste Schwangerschaftstee ist Tee aus Himbeerblättern. Ein traditioneller Wehenförderer der das Gewebe des Beckenbodens und der Gebärmutter lockert. Aber trinken Sie ihn erst ab der 36. SSW! Ebenfalls wehenanregend sollen Aufgüsse aus Brombeerblättern, Schafgarbe, Eisenkraut, Kreuzkümmel und Frauenmantel sein.

Ihr Apotheker weiß Bescheid über die richtige Teemischung in der Schwangerschaft und damit wären Sie auch auf der sicheren Seite.

Verfasst von Andrea am 29 Okt 2008

Taubheitsgefühl in der Schwangerschaft

In der zweiten Schwangerschaftshälfte macht sich bei vielen Frauen vor allem nachts ein unangenehmes Phänomen bemerkbar. Es beginnt mit einem gefühllosen, tauben, pelzigen Gefühl, als seien die Finger eingeschlafen. Ein Kribbeln und Prickeln tritt in der Handfläche, am Daumen-, Zeige- und Mittelfinger auf. Dieses unangenehme Gefühl tritt in der Schwangerschaft auf, wenn der Karpaltunnel im Handgelenk (der Kanal, in dem die Nervenleitungen zu den Fingern laufen) anschwillt und den Nerv abklemmt. Der Druck des geschwollenen Karpaltunnels verursacht Taubheitsgefühle, Kribbeln, Brennen und Schmerz in den Fingern und oft auch im Arm.

Taubheit als unangenehmes Begleiterscheinung der Schwangerschaft
Bei mir war es sogar noch schlimmer, bei mir wurde der ganze Oberschenkel taub, weil mein Hautnerv im Becken eingeklemmt war. 1.000 Ameisen kribbelten im Oberschenkel obwohl dieser taub war, bekam ich von Zeit zu Zeit einen schmerzhaften Stich kombiniert mit einem Brennen. Die Beschwerden wurden manchmal durch eine Beugung des Hüftgelenks gebessert, weil der betroffene Nerv durch diese Bewegung entlastet wurde. Aber meistens half auch das nichts. Es ist also alles andere als angenehm wenn die Nerven eingeklemmt werden. Ursache hierfür sind die vermehrten Wassereinlagerungen im Gewebe. Das leicht aufgeschwemmte Gewebe drückt auf die Nervenkanäle und kann dadurch Empfindungsstörungen auslösen.

Tipps gegen Taubheitsgefühl in der Schwangerschaft
Es gibt ein paar Tipps wie man diese Probleme lindern oder sogar beheben kann, wobei ich dazu sagen muss, dass bei mir keines so richtig geholfen hat. Sobald Sie leichte Stiche verspüren, wechseln Sie deshalb die Schlafposition - das könnte Sie vor Schlimmerem bewahren. Falls die Schmerzen tagsüber auftreten, schütteln Sie die Hände kräftig, solange bis der Schmerz nachlässt. Tägliche Finger- und Handdehnungsübungen helfen ebenfalls. Vermeiden Sie Arbeiten, bei denen Sie immer wieder dieselben Handbewegungen machen müssen. Bei Computertätigkeiten sorgen Sie für eine gute Auflage der Arme. Lagern Sie die Hände möglichst weit nach oben. Wenn Sie beispielsweise fernsehen, legen Sie Ihre Arme auf die Rückenlehne des Sofas.

Normalerweise verschwinden all diese Symptome zusammen mit der Gelenkschwellung nach der Geburt, auch bei mir waren sie schlagartig weg. Sollten der Schmerzen trotzdem anhalten, wird der Druck operativ verringert.

Verfasst von Andrea am 27 Okt 2008

Was hilft Kindern bei Verstopfung?

Etwa fünf bis zehn Prozent aller Kinder leiden zumindest vorübergehend unter Verstopfung. Auch meine kleine Jana gehört dazu und das schon seit kurz nach ihrer Geburt.

Der Kinderarzt empfahl uns die Zugabe von Milchzucker, leider bekam Jana dadurch Blähungen. Eine Milchnahrung mit prebiotischen Ballaststoffen verbesserte es dann ein bisschen, trotzdem musste ich ihr manchmal einen Babyeinlauf verabreichen oder mit dem Fiebermesser etwas stimulieren um die Verdauung anzuregen. Ein Entkalkungsgerät für unser Wasser war dann auch eine sehr gute Anschaffung. Ich liess Jana viel ohne Windel strampeln und massierte ihren Bauch im Uhrzeigersinn um den Nabel wenn es zwickte.

Babys Stuhlgang fördern
Mit Einführung der Beikost wurde es etwas leichter, denn nun konnte ich stuhlauflockernde Nahrungsmittel füttern, wenn es wieder besonders arg wurde. Karotte ihr Lieblingsessen, musste leider ersatzlos vom Speiseplan gestrichen werden, dafür löffelt sie mit Begeisterung Apfelmus, geriebenen Apfel und das allein fördert einen guten Stuhlgang. Obwohl ich nicht viel von Säften halte, gebe ich ihr nun öfters Apfelsaft mit Wasser, davon trinkt sie sehr viel und auch das wirkt sich sehr gut auf die Verdauung aus. Man findet schon seinen eigenen Weg, es gibt ja einige wichtige Tipps, die dabei helfen.

Die häufigsten drei Ursachen für eine Verstopfung beim Baby
Zu wenig Bewegung, zu wenig Ballaststoffe in der Ernährung oder eine zu geringe Trinkmenge. Die Einführung von Beikost oder die Fütterung von Karotte oder Banane kann zu leichter Verstopfung führen. Auch klappt es im Rahmen der Sauberkeitserziehung vorübergehend nicht mehr so recht mit dem Stuhlgang. In hartnäckigen Fällen braucht Ihr Kind Unterstützung durch sanfte Medikamente. Tritt die Verstopfung neu auf (insbesondere, wenn Ihr Kind noch ein Baby ist!) oder hält sie trotz der Hausmittel länger als 14 Tage an, sollten Sie mit Ihrem Kind zum Arzt gehen. Leidet Ihr Kind zusätzlich unter starken Bauchschmerzen, rufen Sie bitte sofort den Arzt. Weitere Warnzeichen für eine ernsthaft Erkrankung, z. B. einen Darmverschluss, sind ein hart gespannte Bauch, heftige Bauchkrämpfe, gleichzeitiges Erbrechen oder die Tatsache, dass auch keine Winde mehr abgehen.

Behandelt kann Verstopfung wie gesagt mit Milchzucker werden, aber aufgepasst er kann zu Blähungen führen. Glyzerinzäpfchen aus der Apotheke erweichen den Stuhl, dann geht das Pressen leichter. Mit einem Fieberthermometer kann der Anusmuskel gereizt werden, aber sehr vorsichtig! Das unterstützt den Entleerungsreflex. Im Notfall der Minieinlauf, es gibt ihn fertig in der Apotheke.

Was größeren Kindern gegen Verstopfung hilft
Bei größeren Kindern sollte die erste Maßnahme immer eine Ernährungsumstellung sein, keine stopfenden Nahrungsmittel wie Kakao, Schokolade und andere Süßigkeiten, Weißmehlprodukte oder Fastfood sowie Bananen. Geben Sie Ihrem Kind mehr ballaststoffhaltige Lebensmittel, also viel Gemüse und Obst, ab dem zweiten Lebensjahr auch Vollkornprodukte, jedoch anfangs nicht in großen Mengen. Probiotische Joghurts können die Verdauung unterstützen. Dazu muss Ihr Kind allerdings täglich einen Becher davon essen. -Ihr Kind sollte viel trinken! Bieten Sie Ihrem Baby zusätzlich ungesüßten Tee an.

Auch Homöopathie hilft gegen Verstopfung bei Baby und Kleinkind
Lässt sich eine Verstopfung mit den oben genannten Maßnahmen allein nicht beheben, kann auch Homöopathie helfen:

- Sulfur C12 hilft bei erfolglosem Stuhldrang und Afterjucken
- Alumina D6 bei kleinkugeligem, trockenem Stuhl und sehr geringen Darmbewegungen
- Mercurialis comp: ½ bis 1 Zäpfchen abends wirkt heilend auf die Schleimhaut und fördert den Stuhlgang

Übrigens gestillte Säuglinge haben nicht unbedingt täglich Stuhlgang. Bis zu 3 Wochen kann es dauern, bis Stuhl abgesetzt wird. Sorge besteht nur bei Schreiattacken und fehlender Gewichtszunahme.

Verfasst von Andrea am 22 Okt 2008

Urlaub mit Baby im Kinderhotel Appelhof

Pünktlich zu Janas “acht Monat Geburtstag” ging es wieder ans Verreisen. Diesmal sollte es das Kinderhotel Appelhof in der Steiermark sein und wir hatten unsere Erwartungen anhand der Homepage www.appelhof.at sehr hoch geschraubt.

Ein Paradies für Baby und Kleinkind
Was uns dann erwartet hat, war aber mit unseren Ideen in keinster Weise zu vergleichen. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus. Es würde zu lange dauern, alles aufzuzählen, was für Kinder und Babys hier geboten wird, ich glaube fast man kann sagen, dass es nichts gibt was es hier für Kinder nicht gibt. Vom Ponyhof, über die Kartbahn bis hin zum Streichelzoo. Spielplatz kann man gar nicht sagen, denn auf 8 Hektar finden die Kleinen alles was das Herz begehrt. Viele Schaukeln, jede Menge Rutschen, XXL Trampolins, Autorennbahn und noch unendlich viele andere Attraktionen für die Kleinen.

Alles was man sich im ersten Urlaub mit Baby wünscht… - und mehr…
Für uns war das alles ja noch nicht so wichtig, aber Jana genoss alleine das Zuschauen wenn die Kinder übers Gelände flitzten und an den vielen Tieren konnte sie sich nicht satt sehen. Der Babyspielraum war genau richtig für unsere Madame - allerlei Spielsachen und alles kuschelig weich, damit sie sich bei ihren ersten Krabbelversuchen auch nicht verletzen konnte. Ihr persönliches Highlight war dann natürlich das Hallenbad, meines die Kosmetikabteilung und Papa fühlte sich in der Sauna sehr wohl.

Abends war es absolut kein Problem Jana ins Bett zu bringen, sie war fertig von den vielen Eindrücken. So konnten wir in Ruhe unser Abendessen genießen - und es war wirklich ein Genuss. Dann folgte das einzige Manko - keine Hotelbar für einen Absacker. Das war aber auch wieder nicht so schlimm weil unser Märchenappartement alle Stückln spielte und ich dem Babyphone sowieso nicht allzu lange traue. Also genossen wir unser schönes Zimmer und erholten uns einfach bestens!

Ein Paradies für Kinder und Schwangere
Ein Kinderparadies von A - Z und da hab ich von so vielen Dingen noch gar nicht berichtet, wie beispielsweise den Abenteuerpark! Eltern können so richtig Wellnessen und finden eine gute Beautyabteilung vor und sie können sich sehr darüber freuen, dass ihre Kinder wunschlos glücklich sind. Übrigens: Einige werdende Mütter verbrachten im Kinderhotel Appelhof Ihren Urlaub in der Schwangerschaft und holten sich so schon einen ersten Vorgeschmack auf das Leben mit eigenem Nachwuchs.

Wir werden nun ein bisschen warten bis Jana etwas größer wird und auch alles besser versteht und freuen uns schon heute wieder auf ihre großen Augen und auf unseren nächsten Urlaub im Appelhof!

Verfasst von Andrea am 15 Okt 2008

Ziehen im Unterleib

Wenn ich an den Beginn meiner Schwangerschaft zurück denke, so fällt mir als erstes das schlimme Ziehen im Unterleib ein, welches mir zeigte, dass etwas „anders“ war als sonst. Die Schmerzen waren für mich umso unverständlicher, weil mein Schwangerschaftstest ein negatives Ergebnis ablieferte.

Ziehen im Unterleib ein sicheres Zeichen für eine Schwangerschaft?
Trotzdem waren diese Schmerzen so wie ganz furchtbare Menstruationskrämpfe und sie hörten auch nicht auf. Bei meinem Frauenarzt klärte sich dann alles auf, wenn auch etwas verkorkst, denn auch dort konnte erst keine Schwangerschaft festgestellt werden. Es war noch ganz früh und dennoch schien sich meine Gebärmutter schon einzurichten. Nun weiß ich, dass diese Schmerzen davon kommen, dass sich die wachsende Gebärmutter ihren Platz im Becken suchen muss und Zug auf die Mutterbänder ausgeübt wird.

Was tun gegen Ziehen im Unterleib in der Schwangerschaft
Mir half es mich hinzusetzen, die Füße hochzulegen und mich zu entspannen. Ich trank Magnesium und es half ziemlich schnell. Nach wenigen Wochen war das Ziehen völlig verschwunden. Es handelt sich dabei also um ganz normale Schwangerschaftsbeschwerden, trotzdem sollte man nicht zögern den Arzt aufzusuchen, wenn es allzu schlimm wird.

Verfasst von Andrea am 12 Okt 2008

Ach wie gut dass es die Oma gibt…..

Nichts ist für junge Eltern wertvoller als ein guter Draht zu den Grosseltern und nichts ist nützlicher als diese Großeltern in der Nähe zu haben. Wenn ich auch anfangs überhaupt keine ruhige Minute hatte, wenn die Kleine nicht bei mir war, so kann ich mittlerweile wieder ein paar Stunden arbeiten gehen ohne mir die geringsten Sorgen zu machen.

Bei Oma ist alles „anders“
Bei Oma gehen die Uhren natürlich etwas anders. Jana wird dort sicher einmal pro Stunde gewickelt, sie wird mit Kamille gewaschen, sie wird stundenlang im Kinderwagen hin und her geschoben wenn sie schläft und das Unterhaltungsprogramm von Oma und Opa ist unerschöpflich. So weit so gut. Ihr gefällt es und ich brauche mir nicht mal einen Hauch von Sorge machen, weil Oma und Opa sie niemals aus den Augen lassen. Einen Hasenfuss hat das ganze Arrangement aber und das kennen viele Mütter wie ich weiß. Omas wissen einfach alles besser!

Damals als Oma noch selbst junge Mama war
Nach 7 Monaten habe ich es noch immer nicht gelernt, einfach zu lächeln und zu nicken, nein ich lasse mich noch immer auf Diskussionen ein. Das Hauptthema ist immer wieder Babys Essen und Oma will einfach nicht verstehen, dass man in den letzten 40 Jahren ein paar Erkenntnisse dazu gewonnen hat. Babys Kleidung wird oft bekrittelt, wenn es nach Oma ginge würde die Kleine bis zum Schulanfang rosarote Strampelanzüge tragen. Und überhaupt Babys brauchen warm, warm, warm. Soll ich ihr wirklich erklären, dass Überhitzung ganz schlecht ist für die Kleinen? In der Art gibt es noch viele Themen und ich bin fast immer genervt wenn ich meine Kleine wieder abhole.

Der beste Babysitter der Welt
ABER wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich sagen, was für ein großes Glück es ist eine Oma zu haben die sich so gerne um ihre Enkelin kümmert, die das auch noch dazu so perfekt macht und immer parat ist, wann immer man sie braucht. Ich nehm es mir schon wieder ganz fest vor – beim nächsten Mal lass ich einfach mal Fünfe grade sein und der Oma ihre Meinung - ohne zurück zu reden.

Verfasst von Andrea am 08 Okt 2008

Speichelfluss in der Schwangerschaft

Das bekannteste „Leiden“ in der Schwangerschaft ist ja die Morgenübelkeit und als ob das nicht schon genug wäre, kommt in den meisten Fällen auch ein sehr starker Speichelfluss dazu. Das ist zwar eine relativ harmlose Begleiterscheinung, jedoch auch sehr lästig, wenn man bedenkt, dass es bis zu einem Liter pro Tag mehr an Speichel sein kann.

Wie bekämpft man gesteigerten Speichelfluss?
Wie auch die Übelkeit sollte man den Speichelfluss nach dem ersten Trimester wieder los sein und bis dahin kann man zum Beispiel Pfefferminzbonbons lutschen. Angeblich wird dadurch der Speichelfluss weniger und falls nicht, so lässt er sich damit wenigstens besser hinunterschlucken. Als homöopathische Maßnahme hat sich Pulsatilla bewährt.

Ich war sehr erstaunt zu erfahren, dass sich auch der Speichel dem weiblichen Zyklus anpasst und zur Unterstützung der natürlichen Familienplanung ausgewertet wird. Somit verstand ich schon eher warum sich dieser in der Schwangerschaft veränderte, wenn ich auch glücklicherweise davon verschont blieb.

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