Verfasst von Redaktion am 23 Aug 2009
Endlich Mutter und trotzdem nicht überglücklich - Die Seelenlage nach der Geburt
Die Geburt ist abgehakt, alles ist bestens gelaufen, und Sie fühlen sich einfach betrübt? Sie sind endlich Mutter und trotzdem nicht freudestrahlend? Die Laune nach der Geburt entsteht aus einem Wechselbad an Empfindungen. Keine Panik: Sie werden in Ihre Rolle als Mutter stetig hineinwachsen.
Endlich ist das Baby da und dennoch keine Hochstimmung: Die Gefühlslage nach der Niederkunft
Die Wehen haben Sie hinter sich und das Baby ist endlich da. Zweifeln Sie nicht an sich, wenn Sie jetzt einfach nur heilfroh darüber sind, dass der Geburtschmerz vorbei ist. Einige Stunden oder vielleicht Tage haben Sie starke Schmerzen durchgestanden und eine Spitzenleistung erbracht. Die Besteigung eines 3000ers ist dieser Leistung gleichzusetzen. Lassen Sie los, lehnen Sie sich zurück und nehmen Sie Ihr Baby dann zu sich, wenn Sie bereit sind. Hebammen ist diese kurze Erschöpfungs- und Erleichterungsphase sehr wohl bekannt. Viele Frauen benötigen einfach einen Moment, bis Sie bereit sind, sich Ihrem neugeborenen Kind zuzuwenden.
Babyblues: Tränen nach der Geburt
Wie in einer sehr frühen Phase der Schwangerschaft, spielen auch jetzt Ihre Hormone Katz und Maus. Bei 50-70 Prozent aller Gebärenden meldet sich einige Tage nach der Geburt der „Babyblues“ an. Diese Gefühlslage wirkt sich wie folgt aus: Sie sind grundlos weinerlich, erschöpft, todmüde und freuen sich nicht wirklich über Ihr Kind. Der Babyblues, ausgelöst durch die Hormonumstellung, verschwindet meist nach ein paar Tagen von selbst.
Endlich ist es da und ich kann mich nicht erfreuen: Wochenbett und erste Zeit mit Kind
Hält der traurige, niedergeschlagene Gemütszustand über Wochen an, könnten Sie an einer Wochenbett-Depression, in der Fachssprache als Postpartale Depression bezeichnet, leiden. Haben Sie absolut keine Bedenken und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Dieser wird Sie professionell beraten. 10-15 Prozent aller Mütter leiden an einer Wochenbett-Depression.

