Startseite Hebammen Blog Wie funktioniert die In-vitro-Fertilisation (IVF)?

Wie funktioniert die In-vitro-Fertilisation (IVF)?

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Die Anwendung erfolgt nach erfolgloser Insemination (Anm.: Übertragung des männlichen Samens in den Genitaltrakt der Frau), bei irreparabel geschädigten Eileitern, Endometriose (Fehlentwicklung der Gebärmutterschleimhaut) oder bei deutlich eingeschränkter Zeugungsfähigkeit des Mannes. Die Eierstöcke werden zunächst mit Fruchtbarkeitshormonen zur Reifung von mehreren Eizellen angeregt.

Nach zehn bis zwölf Tagen werden die reifen Eizellen mittels Katheter und feiner Nadel unter Ultraschallkontrolle über die Scheide entnommen. Dieser kleine ambulante Eingriff wird in der Regel unter Kurznarkose durchgeführt. Die eigentliche Befruchtung erfolgt dann außerhalb des Mutterleibes: Ei- und Samenzellen werden in einer Glasschale zusammengebracht. Etwa zwei Tage später werden maximal drei befruchtete Eizellen in die Gebärmutter übertragen.

Quelle: BabyExpress, Österreichs größte Familienzeitschrift
Ausgabe: 5/2008

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